Dienstag, 10. Januar 2017

Wochenrückblick #1

Gute Vorsätze, Motivation und Disziplin


Hallo. ;D

Dies ist eins dieser neuen Dinge, die ich dieses Jahr so gerne machen möchte und gehört mit zu dem größeren Ding, diesen Blog mehr zu beleben und mehr und sinnvoller zu nutzen, denn ich mag diesen Block und will ihn mehr nutzen. Es ist eins dieser Dinge, die mir immer im Hintergrund rum spuken und mich damit ärgern, dass ich mich nicht um sie kümmere.
Als großes Ding ist, mich mehr um diesen Blog zu kümmern, auch Teil etwas noch größerem und zwar einiger Vorsätze, die ich mir für dieses Jahr, aber an sich schlicht und vollkommen für mich selbst vorgenommen habe.

Motivierter und regelmäßiger tue ich Dinge eigentlich schon seit... etwas länger, glaube ich. Oder zumindest war die Motivation und die Energie an sich dafür da und jetzt, mit dem Start eines neuen Jahres, will ich das nutzen. Denn es gibt ein paar Dinge in meinem Leben, die mir nicht ganz gefallen und an denen ich mich nicht länger aufhängen möchte, mit denen ich mich nicht rumärgern möchte, sondern die ich in Dinge verwandeln möchte, mit denen ich zufrieden bin und auf die ich stolz sein kann.

In dieser ersten Woche hat es an sich sehr gut funktioniert. Sehr viel besser, als ich am Anfang gedacht hätte, denn eigentlich sind diese guten Vorsätze ja meist nichts weiter als eben genau das – Vorsätze. Ein paar Tage, vielleicht sogar ein paar Wochen mag man sich dran halten und dann war's das. Genau das kann mir ja auch immer noch passieren. Wer weiß. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Ich bin auch die letzten Tage wieder etwas rausgefallen aus meinem neuen 'Plan', den ich zu verfolgen versucht habe. An sich ist das aber überhaupt nicht schlimm, denn von heute auf morgen geht sicherlich nichts und ich will mich auch nach wie vor nicht zu sehr zu irgendetwas zwingen, sondern Dinge tun, die ich wirklich tun will.
Aber ich weiß auch, dass es manchmal nicht ohne etwas Zwang und Druck funktioniert. Manche Sachen muss man einfach machen, ohne wenn und aber. 'Ich fühle mich gerade nicht danach' ist nämlich eine dieser schönen Ausreden, die man sonst wieder und wieder und wieder verwendet, bis es einem selbst schon zum Hals raushängt.

Eben genau darauf habe ich keine Lust mehr – mir in manchen Punkten selbst was vorzumachen, ja mich selbst anzulügen und dann am Ende frustriert sein, weil es nicht so läuft, wie ich es eigentlich gerne hätte. Tja, wenn ich nichts dafür tue, bin ich eben auch selber Schuld.
Nichtsdestotrotz ist es auch nicht schlimm, wenn ich mal etwas nicht tue, mal die Energie nicht aufbringen kann. Das ist völlig okay. Das ist menschlich.

Aber an sich, allein der Gedanke, dass ich so vieles mehr tun kann, wenn ich es bloß einfach tue, lässt mich fast von selbst einiges an Faulheit und Bequemlichkeit überwinden. Denn ich will eben so vieles tun und ich weiß auch, dass ich es kann.

Genau das hat mir diese erste Woche des Jahres gezeigt. Ich kann es. Wenn ich es will, wirklich will, kann ich es – kann ich alles.
Daran will ich glauben und daran habe ich an sich auch schon immer geglaubt. Immerhin verfolge ich den doch recht träumerischen Traum, irgendwann Autorin zu werden, also richtig mit Büchern im Buchladen und so oder keine Ahnung, zumindest etwas an Einnahmen von der Seite aus, etwas an Leserschaft, deren Leben ich durch meine Fantasien, meine Worte in irgendeiner Weise bereichern kann. Den Traum, das machen zu können, was ich will und was meine Leidenschaft ist, was mir den meisten Spaß und die meiste Zufriedenheit, das meiste Glück bringt. :)

Das Erfüllen dieses Traumes und meines Leben an sich als großes Ganzes kann ich nicht erreichen, wenn ich nichts dafür tue und auch nicht, wenn ich etwas nur tue, wenn 'ich mich danach fühle'.
Klar braucht es für manches die richtige Stimmung und das nicht zu sehr zwingen ist auch wichtig. Ich will mich nicht unnötig stressen, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich will mich selbst damit glücklich machen, dass ich Dinge tue.

Mich in der letzten Woche sehr gut an meinen 'Plan' gehalten zu haben, allein schon diesen Plan zu haben, ist ein erster Schritt und ich denke, ein recht großer. Denn irgendwo muss man ja anfangen und ich fange mit diesem Plan an, fange dieses Jahr an und ich tue hier und jetzt was dafür, habe den ganzen Tag schon was dafür getan.
Ich werde sicherlich schwächeln, habe ich im Grunde schon, aber ich will und werde nicht aufgeben!

Ich habe die Motivation und die Kraft mein Leben so zu ändern, dass es mich noch glücklicher machen wird, als ich jetzt schon sein kann. Ich kann das ändern, was mich nervt. Ich kann die Dinge in die Hand nehmen. Ich muss es nur tun und das werde ich. Ich tue es bereits jetzt, habe es schon die letzte Woche über getan und an sich über bestimmte Zeiträume und in Portionen auch schon die ganze Zeit davor.
Jetzt will ich dran bleiben, jeden Tag so leben, am liebsten jede Sekunde, was wahrscheinlich nicht so ganz möglich sein wird, vielleicht gar nicht so richtig möglich sein kann. Eben weil ich menschlich bin und keine Maschine und das will ich auch wirklich nicht.
Aber ich kann an mir arbeiten und die beste Version von mir sein, die ich sein kann.

In meinem 'Abschied 2016, hallo 2017'-Post bin ich ja schon darauf eingegangen, was genau meine Vorsätze denn eigentlich sind:
Mehr Uni
Mehr Schreiben
Mehr Zocken
Mehr Mehr Mehr

Es ist eigentlich simpel: Von allem mehr, was ich gerne tue.
Und auch von dem, was ich tun muss, um tun zu können, was ich gerne tue; um erreichen zu können, was ich erreichen möchte, was ich mir selbst von meinem Leben verspreche.

Dafür brauche ich vor allem auch eines: Disziplin.
Ich habe eben Markipliers Montagsvlog (falls die Dinger wirklich so heißen, aber egal xD) gesehen und da hat er auch genau das gesagt. Dass Motivation nur ein Gefühl ist, das ständig wieder verschwindet und davon kann ich echt ein Lied singen, besonders auch was das Schreiben angeht. Es ist die Disziplin, die letztendlich den Unterschied macht. Die Disziplin, Dinge jeden Tag zu machen und zu einer Angewohnheit zu machen und nicht damit aufzuhören, nicht aufzugeben, sich nicht von seinem eigenen Körper und Verstand einlullen zu lassen, dass man es doch so viel einfacher haben könnte.

Ich will nicht einfach. Wenn ich einfach gewollt hätte, wäre ich nicht 500km von meiner Familie weggezogen. Wenn ich einfach gewollt hätte, würde ich nicht meinem Traum nachjagen. Wenn ich einfach gewollt hätte, wäre ich heute ganz bestimmt nicht da, wo ich bin.
Und ich weiß, ich kann noch viel weiter kommen, wenn ich den einfachen Weg immer weiter und weiter hinter mir zurücklasse.

Ich will nicht einfach. Ich will echt. Ich will ich sein. Und zwar das Ich, das ich sein könnte, sein will, sein kann.

Der Plan, den ich mir gemacht habe, ist nicht perfekt. Ich halte ihn nicht perfekt ein. Selbst in der ersten Woche habe ich das nicht ganz geschafft. Es wird auch nie perfekt sein. Ich werde nie perfekt sein, ganz sicher nicht. Das will ich auch nicht. Nein.
Ich will... ja, eben ich sein! Und das so nah wie möglich an einer perfekten Version von mir.

Diese erste Woche war ein Erfolg und ich werde dafür sorgen, dass diese Woche es auch wird und die nächste und die danach und alle, die noch folgen werden. Denn ich will es. Ich will Dinge ändern, Dinge besser machen, zufriedener und glücklicher sein. Dafür werde ich alles geben, denn es ist alles und es wird alles wert sein.
Und ja, auch die kleinen Niederlagen und Schwächemomente gehören dazu, sind ein Teil von diesem Alles.

Ich muss mich nur immer wieder daran erinnern, weiterzumachen, wieder aufzustehen, nicht aufzugeben. Dann kann ich es schaffen. Dann kann ich alles schaffen.

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