Samstag, 18. Mai 2019

Ich habe jetzt Patreon!?

Dear Everything Else.



~💙~ Mein Patreon Account: Lost Realist ~💙~

Eventuell hätte ich diesen Blogpost schon viel früher schreiben sollen, aber okay, das hätte ich mir dann auch mal früher überlegen sollen und irgendwie hatte ich dafür scheinbar nicht so wirklich den Kopf. Aber besser spät als nie.

Was ist Patreon eigentlich?
Ganz grob zusammengefasst ist das Prinzip von Patreon, dass Creator exklusiven Content auf der Seite hochladen können und Leute dafür bezahlen können, diesen exklusiven Content zu sehen. Die Menge, Größe, Form dieses Contents variiert dann je nachdem wie viel die Leute dem Creator zahlen. Da gibt es dann Abstufungen, die jeder Creator selbst festlegen kann.
So wie ich es bisher erlebt habe, nutzen die allermeisten Creator es als Möglichkeit, um von Leuten, die ihren Content mögen, unterstützt werden zu können. Das Geld, was da also bezahlt wird, sind sowas wie Spenden, für die es aber eben auch exklusiven Content zurückgibt.
Das ist es auch, was ich daran sehr mag. Klar sind es meist, zumindest in meinem Fall, eher Kleinigkeiten, die ich exklusiv für ein paar Euro über Patreon anbiete, aber für mich ist das eine Art, Unterstützung bekommen zu können und gleichzeitig ganz direkt den Personen, die mir diese Unterstützung geben, etwas zurückzugeben. Also der Gedanke ist dabei für mich eher, dass die Leute mich wohl so oder so unterstützen würden, ich ihnen aber auch noch was dafür zurückgeben kann, dass über meinen üblichen Content hinausgeht beziehungsweise Sneak Peaks auf noch nicht veröffentlichten Content.

Warum habe ich mir einen Patreon Account gemacht?
Also erstmal, um zu alten Traditionen zurückzukehren: Warum nicht? Das meist die Frage, die ich mir direkt nach solchen Fragen stelle. Und klar gibt es oftmals, auch in diesem Fall, viele Gründe, es nicht zu tun oder warum es für ein Schreibling vielleicht nicht das Beste und Sinnvollste ist, warum es für Kreative vielleicht nicht das Beste und Sinnvollste ist. Geld ist ja sowieso immer so ein Ding.
Aber die Frage ist hier ja gerade nicht „Warum hätte ich mir keinen Patreon Account machen sollen?“.

Es gibt mehr oder weniger zwei konkrete Gründe, warum ich mir das Ganze ziemlich spontan eingerichtet habe und Nr. 1 ist auch die Erklärung, warum es eine spontane Entscheidung war: Die Richtlinien von Patreon haben sich ja am 7. Mai geändert, sodass das System nun wohl auch für alle, die sich nach dem 7. Mai angemeldet haben, anders ist und es gab auf Twitter viele Leute, die meinten „Hey, hier, wenn ihr mal darüber nachgedacht habt, euch einen Patreon Account zu machen, tut das vor der Änderung!“ und ja, da bin ich einfach mal auf den Zug aufgesprungen.
Ich hatte schon länger darüber nachgedacht, mir sowas wie Ko-Fi oder eben Patreon zuzulegen, hatte mich aber bisher nicht so recht getraut, mich damit näher zu beschäftigen, weil mir solch 'ernste' Dinge immer irgendwie etwas Angst machen und ich zu viel Respekt davor habe und na ja, ich hab's einfach aufgeschoben, so wie alles andere auch immer.
Deshalb war diese Deadline kreiert durch die Änderungen eine sehr gute Chance, um meine Unsicherheiten, was sowas angeht, einfach mal zu überfallen und mich selbst damit auszutricksen, in dem ich es einfach tue, ohne noch unsinnig lange über alles nachzudenken.

Der zweite Grund ist, dass ich meinen Blick auf mein Geschreibsel damit ein bisschen verändern möchte und zwar in die Richtung, dass es gut genug ist, um dafür Geld verlangen zu können.
Mich stört es extrem, dass es da irgendwie diesen komischen Unterschied zwischen Zeichnenden und Schreibenden gibt. Gerade am Beispiel Fanart und Fanfiction (wobei Fanfiction technically auch Fanart ist, ist ja auch Kunst) wird mir das immer sehr deutlich, denn Fanart ist sehr weit verbreitet akzeptiert und es ist sehr üblich, dass Fanart auch verkauft wird. Auf Fanfiction hingegen wird doch sehr oft irgendwie eher mit einem herabwürdigenden Blick geschaut, was absolut ungerechtfertigt ist.
Da ich selber zeitweise sehr sehr viel Fanfiction geschrieben habe und damit quasi mein ganzes Schreiben so richtig begonnen hat, nehme ich das Ganze natürlich aufgrund von diesem Hintergrund mit dem Vergleich zu Fanart auf eine extremere Weise wahr. Es kommt mir einfach immer so vor, als würde Fanart so viel mehr geschätzt und gewürdigt werden als Fanfiction und egal, ob das nun nur meine persönliche Wahrnehmung ist oder nicht, es sollte nicht so sein.
Aber gut, mal weg von aus Fanliebe kreiertem Content, das ist eh nochmal ein ganzes Thema für sich. Ich wollte es hier nur mit erwähnen, weil es eben in meine Wahrnehmung von meinem Geschreibsel sehr stark mit hineinspielt.
Mir geht es einfach darum, zu realisieren, dass ich meine eigenen Geschichten und all die Arbeit und Leidenschaft, die ich in sie und das ganze Drumherum stecke, sehr wohl so sehr wertschätzen darf, dass ich dafür auch etwas verlangen darf oder mir zumindest Unterstützung wünschen darf. Klar bin ich schon überglücklich, wenn Leute mein Geschreibsel einfach nur lesen, ohne auch nur ein einziges Wörtchen dazu zu sagen oder zu kommentieren, weil das Lesen selbst ja das eigentliche Ziel ist und es mir immer in erster Linie darum geht und immer gehen wird, meine Geschichten mit der Welt zu teilen, egal auf welchem Weg genau ich das nun tue und was ich dafür bekomme oder nicht bekomme.
All das ändert aber ja nichts daran, dass ein bisschen Geld nicht auch nett wäre. Immerhin ist es immer noch, seit der Grundschule, mein Traum eines Tages richtig Bücher raus zu bringen, entweder durch Selfpublishing, wozu ich momentan eher tendiere, oder eben durch einen Verlag. Sowas wie Patreon ist da für mich ein Schritt in diese Richtung, quasi ein kleines Annähern und Anfreunden mit dem Gedanken, dass ich irgendwann mal soweit bin und mich traue, diesen Traum zu verwirklichen.

Was bekommt ihr auf Patreon Exklusives von mir?
Ich habe mich erstmal für drei Abstufungen entschieden, wie auch auf dem Bild am Ende dieses Posts erkennbar ist.
Es dreht und konzentriert sich alles ziemlich auf mein Geschreibsel, was ich ja auch bereits erwähnt hatte. Ebenfalls sind es eher alles Kleinigkeiten, da für mich das eigentliche Schreiben nach wie vor im Vordergrund steht und alles auf meinem Patreon als Bonus und als Präsentation oder auch als Hervorheben von bestimmten Sätzen und Aspekten meines Schreibens sehe.
Die Abschnitte, die ab ''Blassblaues Herz'', also 1$ im Monat, einsehbar sind, sind für mich eine gute Möglichkeit, Sätze, auf die ich besonders stolz bin oder die mir sonst irgendwie sehr gut gefallen, hervorzuheben und darauf aufmerksam zu machen, da doch manches im Lesefluss mal schnell untergehen mag. Bei diesen Abschnitten handelt es sich so gut wie immer um Unveröffentlichtes, das entweder später noch hochgeladen wird oder zu Projekten gehört, die ich (noch) nicht online geteilt habe.
Die bearbeiteten Bilder, die es unter anderem ab ''Halbes hellblaues Herz'' gibt, also 3$ im Monat, folgen einem ähnlichen Prinzip des Hervorhebens und bringen eine visuelle Seite mit rein. Da Visuelles oftmals ansprechender ist, kommt es mir immer sehr so vor, als wäre Geschriebenes grundsätzlich gegenüber Illustrationen und Zeichnungen im Nachteil, wie ja auch schon oben mit dem Vergleich von Fanart und Fanfiction erwähnt wurde. Achso und Bilder zu bearbeiten, macht auch einfach Spaß. Ich werde kostenlose Stockfotos aus entsprechenden Online-Bibliotheken verwenden und mein Allerbestes geben, immer einen Link zur Quelle des Originalbildes einzufügen.
Ansonsten konzentriert sich vieles auf Mitbestimmung bei dem, was ich so kreiere. Also Abstimmungen dazu, woraus ich Sätze posten soll zum Beispiel oder auch ob ich einen 'philosophisch-poetischen' Blogpost, eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht in dem Monat schreiben soll und zu vielem Thema (''Hellblaues Herz'', 5$).
Genauer steht das Ganze dann auch noch einmal auf meiner Patreon-Seite und in dem Bild hier drunter ist auch nochmal alles aufgelistet. Ansonsten könnt ihr auch gerne hier in den Kommentaren oder über CuriousCat fragen. Bei Letzterem bekomme ich es auf jeden Fall mit und antworte auch zeitnah.


Ich bin immer noch ziemlich unsicher, was diese ganze Sache angeht und glaube nicht so wirklich daran, dass sich irgendwann mal irgendjemand genug für mein Geschreibsel interessieren wird, um mich dafür mit ein bisschen Geld unterstützen zu wollen. Es ist ja immer noch eine Sache etwas für ein fertiges Buch zu zahlen und eine ganz andere Sache ein Schreibling im ganzen Prozess und allgemein fürs Schreiben an sich zu unterstützen, aber na ja.
Immerhin kann ich sagen, dass ich es mal mit Patreon versucht habe und das ist ja auch etwas. 

Dienstag, 14. Mai 2019

TV Show: The Umbrella Academy

Dear TV Shows.

Wie ich gar nicht wusste, dass ich schon bei der letzten Folge war und sie dann einfach geschaut habe. xD


Genre: Superhelden, Action, Adventure, Comedy
Länge: 10 Episoden je 60 Minuten (Staffel 1)
+ !?
Jahr: 2019 –
Kurzbeschreibung: A disbanded group of superheroes reunites after their adoptive father, who trained them to save the world, dies.

Allgemeines & Story: Ich glaube, ich liebe so ziemlich alles an dieser Serie? Die Superhelden in dieser Serie sind einfach genau die Art von Superhelden, die mir am allermeisten gefallen. Sie haben so einen richtigen schönen Anti-Helden Charme und sind einfach Superhelden mit Hintergrundgeschichten, mit Fehlern, Problemen und ach, ich liebe es!
Der Humor der Serie gefällt mir auch echt sehr gut, genauso wie die ganze Stimmung und das Feeling. Trifft auch genau das, was ich mag. Gerade diese Abgedrehtheit feiere ich einfach sehr.
Was die tatsächliche Story, die tatsächliche Handlung betrifft, verfolgt schon alles einen klaren roten Faden. Dazu gibt es dann noch eine Menge Rückblicke und es wird auch recht häufig zwischen den Charakteren hin und her gewechselt, was bei so vielen Charakteren ja auch nur Sinn macht. Ich mag Geschichten mit vielen Charakteren sowieso sehr gerne, also eindeutig ein Pluspunkt. Vor allem da hier auch jeder Charakter genug Raum für die jeweilige persönliche Geschichte und die Involvierung beziehungsweise Rolle in der Geschichte bekommt, zumindest meinem Empfinden nach.
Die Haupthandlung, also die Welt zu retten, dauert ein bisschen um in Gang zu kommen, was ich aber völlig okay finde. Die Charaktere müssen ja auch erstmal eingeführt und aufgebaut werden und so und da bei diesen Charakteren im Besonderen alles ein bisschen überall und nirgendwo ist, geht es quasi gar nicht anders. Ich mag dieses Chaos ebenfalls, weil es einfach so gut passt.
Und nein, nur weil sich das mit der Haupthandlung etwas zieht, ist es dadurch nicht gleich langweilig oder unspannend, im Gegenteil. Es gibt definitiv genug Action und die Charaktere sind auch so auf jeden Fall interessant genug und es ist alles einfach cool gemacht.
An sich ist die Haupthandlung gewissermaßen sehr durchschaubar. Ich bin mir bei sowas immer nicht sicher, ob das nur ich bin, weil ich selber eben Geschichte schreibe, aber ja, manche Entwicklungen waren schon recht offensichtlich. Bei anderem war ich dann aber doch wieder etwas überrascht, es ist also eigentlich ziemlich ausgeglichen. Auch bei den Sachen, über die eins so während des Schauens grübelt und rätselt, sind manche Sachen weniger überraschend, während andere aber doch eher unerwartet kamen.
Alles in allem ist es gut ausbalanciert und macht viel Spaß zu schauen.

Charaktere: Wie bereits erwähnt, gefallen sie mir alle ziemlich gut, da sie wirklich gut ausgearbeitet sind, alle ihren Part und ihre Backgroundstory haben und sich alle gut in die Story einfügen. Sie sind alle auf ihre Weise interessant und werden auch im Laufe der Geschichte vielschichtiger, als sie im ersten Moment wirken mögen.
Dass ich besonders ihre Fehler und Eigenheiten sehr liebe, habe ich ja auch bereits geschrieben. Gerade diese Charakterlichkeiten spielen auch mal mehr mal weniger große Rollen in der Geschichte, was auch sehr gut gemacht ist und sich gut in alles einfügt.
Gerade auch, dass die Superhelden-Charaktere eben auch, ich nenne es mal 'kriminelle Tendenzen' haben oder eben schlicht kriminell sind und dadurch auch die ganze Sache mit dem Gut und Böse Sein nicht mehr so ganz funktioniert, finde ich sehr cool. So habe ich das eigentlich am liebsten.
Dadurch geht es auch in der Geschichte am ehesten um die Familie, also die Geschwister der Umbrella Academy und wie sie quasi alle wieder zueinander finden und irgendwie mit ihren Konflikten, untereinander und mit sich selbst, klarkommen müssen.
Als Lieblingscharakter würde ich Klaus und Vanya nennen, Klaus sogar noch ein bisschen mehr. Oh, wobei Five mag ich auch recht gerne tatsächlich. Aber Klaus ist schon mein Lieblingschara, was wahrscheinlich auch niemanden, der mich etwas besser und eben auch die Serie kennt, überraschen wird. xD
Die Charaktere machen auch einiges an Entwicklungen durch, was mir auch sehr zusagt und eben auch mit der Story verknüpft ist, wie es sein sollte.

Fazit: Einfach durch und durch eine tolle Serie! Würde ich jedem empfehlen, der eher unkonventionelle Helden, die mehr in Richtung Anit-Helden gehen, mag. Die Charaktere sind sehr toll, haben alle interessante Hintergründe und durch eben diese Charaktere und auch den Humor macht auch die Story selbst super viel Spaß, wobei ich fast schon die Rückblenden interessanter finde. So oder so fügt sich alles sehr gut zusammen und ich freue mich schon, wenn da mal irgendwann noch mehr kommen sollte.

Freitag, 19. April 2019

TV Show: Voltron - Legendary Defender S7 & S8

Dear TV Shows.


Fühlt sich inzwischen zwar irgendwie nicht mehr so sinnvoll an, hierzu noch ein Kommentar zu schreiben, aber allein schon der Vollständigkeit halber, will ich es doch tun und ich denke, da gibt es auch definitiv genug zu sagen.
(Huch und ich habe gerade realisiert, dass ich S7 nie kommentiert habe. Ach ja. xD)

Genre: Animation, Action, Adventure
Länge: 11 Episoden je 23 Minuten (Staffel 1)
+ 13 Episoden je 23 Minuten (Staffel 2)
+ 7 Episoden je 23 Minuten (Staffel 3)
+ 6 Episoden je 23 Minuten (Staffel 4)
+ 6 Episoden je 23 Minuten (Staffel 5)
+ 7 Episoden je 23 Minuten (Staffel 6)
+ 13 Episoden je 23 Minuten (Staffel 7)
+ 13 Episoden je 23 Minuten (Staffel 8)
~ 76 Episoden, 1748 Minuten
Jahr: 2016 bis 2018
Kurzbeschreibung: Five teenagers become the last line of defense for the galaxy in an intergalactic battle against the evil alien force led by King Zarkon.

Story: Okay, ich habe kurz in meinen Screenshots gekramt und festgestellt, dass die siebte und die achte Staffel in meinem Kopf irgendwie sehr ineinander übergehen. Ich habe die siebte Staffel entweder kurz vor oder sogar erst während die achte rauskam geschaut. Ich bin mir gerade nicht mehr sicher, aber irgendwie so war das. Die achte Staffel habe ich dann lange gar nicht geschaut, dann ein bisschen geschaut, eine lange Pause gemacht und mich mehr oder weniger gezwungen, den Rest zu schauen. Also kein Wunder, wenn da in meinem Kopf alles durcheinander ist. :'D
Ich weiß auch ehrlich nicht mehr, selbst nach dem Anschauen meiner Screenshots, was so in der siebten Staffel passiert ist und auch vieles aus der achten habe ich inzwischen vergessen, weil ich gedanklich vor allem mit der Story der Serie doch ziemlich abgeschlossen habe und es ist einfach nicht sehr viel hängen geblieben.
Also Staffel 7... Da ist schon eine Menge passiert. Zu Shiro kam
eine Art Rückblick und auch eine Erinnerung von Keith. Und dann war da auf jeden Fall noch [Spoiler!] die Reise zurück zur Erde und die Ereignisse auf der Erde, die während der Reise des Voltron-Teams passiert sind, also bevor das Team vor Ort war. [Spoiler Ende!] Ich weiß, dass da noch was anderes war und die Staffel von der Story her schon auch irgendein Ziel verfolgt hat, aber es will mir gerade einfach nicht einfallen. Na ja.
In Staffel 8 ging es dann sehr viel um Honerva, was den Kreis der Antagonisten-Familie, sprich Zarkon und Lotor, schließt, was meiner Meinung nach die Storyline in der Serie ist, die noch am meisten Substanz hat, am besten gemacht und insgesamt eine ziemlich runde Sache ist. Das war das Gute an der achten Staffel, aber es war auch so ziemlich das einzig Gute.
Die Charaktere von der Erde, die in der siebten Staffel neu dazugekommen sind, haben zwar auch ein bisschen was an Story und Charakterisierung bekommen, aber die einfach so zum Ende noch mit reinzuwerfen? Hat mich nicht so überzeugt. Ich verstehe zwar irgendwo den Sinn und den Gedanken dahinter, aber es ist einfach nicht gut gemacht.
Dann wäre da noch diese eine gewisse Beziehung und ARGH! [Spoiler!] Ich bin so genervt davon, dass Allura und Lance zusammengekommen sind, SO GENERVT! Die Chemie zwischen den Beiden ist einfach 0 vorhanden! Dass Lance zu Anfang total einen Crush auf sie hatte, woraus dann Freundschaft geworden ist und er sie halt bewundert, dagegen ist absolut nichts einzuwenden. Aber meine Güte, diese Liebesbeziehung, die dann in der achten Staffel den Beiden aufgedrückt wird, ist so furchtbar unüberzeugend und einfach nur erzwungen!
Und boah, im Vergleich zu den Allura und Lance Szenen die Keith und Lance Szenen zu haben, beweist das einfach so sehr! Keith und Lance sind inzwischen so vertraut miteinander und gehen s liebevoll miteinander um und bei ihnen passt die Chemie so 1000% mal besser und AHHHH! Ja, das regt mich immer noch auf, auch wenn ich die Story von Voltron inzwischen so ziemlich wieder vergessen habe.
Das ist übrigens kein 'Scheiß hetero Beziehungen! Gay Stuff ist so viel besser!'-Ding, absolut nicht. Klar irgendwo spielt es mit rein, gebe ich ohne weiteres zu. Doch es gibt genug hetero Beziehungen, die ich wirklich mag und zum Beispiel beim Anime Boku no Hero Academia mag ich auch die (teilweise canon-ish) hetero Ships ziemlich gerne. Allura und Lance passt einfach nicht und sowieso hätte die Serie auch echt keine Lovestory gebraucht, kein bisschen. Es ist einfach nur unnötig. [Spoiler Ende!]
Ansonsten... müsste ich auf jeden Fall noch was zu dem Ende schreiben. Mein Hirn weigert sich gerade ein bisschen, sich ordentlich zu erinnern. XD Nein, nach der Pause, die ich jetzt gerade gemacht habe, ist meine Erinnerung nicht wundersamerweise besser geworden.
[Spoiler!] Da war das Ding mit den alternativen Zeitlinien (falls das in der Serie auch so genannt wurde) und... Es ist grundsätzlich ein cooles Ding, aber es ist auch sehr sehr faul und tatsächlich irgendwo sogar eine Rechtfertigung für alles, was eventuell schlecht gelaufen ist in der Serie, weil „in einer anderen Zeitlinien ist es sehr viel besser gelaufen! :D“.
Ich mag diesen Headcanon und es ist ja auch Fakt, aber das sollte trotzdem nicht als Ausrede dafür benutzt werden, um das, was die Serie eben schlecht gemacht hat, zu entschuldigen. Es entschuldigt nämlich gar nichts und ist, wie schon geschrieben, einfach nur eine faule und sehr schwache Lösung.
Von der Sache mit Shiro will ich gar nicht erst anfangen... >________< Na ja, gut, jetzt wo ich es erwähnt habe, kann ich dazu auch etwas sagen. Es ist einfach super billig und super scheiße. Shiro verdient SO viel besseres. Lotor auch und Keith und Lance und Allura und einfach alle. Aber die Gays verdienen besseres! Vor allem dieses ganze große Ankündigen, dass Shiro schwul ist und so weiter und dann diese Mini-Szene mit dem Typ, mit dem er zu der Zeit wohl zusammen war, wovon aber in der Szene NICHTS zu erkennen ist und dann diese Hochzeit ganz am Ende der allerletzten Folge, ERNSTHAFT!?
Wenn ihr Gays/Queers nicht richtig in eure verdammten Geschichten einbauen wollt, dann lasst es verdammt nochmal! Tut nicht so einen Blödsinn! Das ist einfach nur enttäuschend und verdammt frustrierend! [Spoiler Ende!]
Ja, ähm, also... It's a mess. Die siebte und achte Staffel haben natürlich trotzdem ihr Gutes. Wie geschrieben gefällt mir die Weiterführung der Antagonisten-Familie echt ziemlich gut, da eben niemand von ihnen diesem grundlos böse Klischee entspricht und sie als Charaktere wirklich gut ausgearbeitet sind.
Der Rest ist definitiv ein großes Mess. Die Story wurde nicht gut beendet. Das Ende ist okay und die Serie selbst ist okay, aber na ja, viel mehr eben auch nicht. Es ist sehr viel Potential da, aber vieles davon wird einfach im Laufe der Story mehr oder weniger zerstört. :/

Charaktere: Hatte ich schon erwähnt, dass ich Keith liebe? Also hier nochmal: Ich liebe Keith! Und Lotor, ich liebe auch Lotor sehr. Lance habe ich auch echt ins Herz geschlossen und Shiro mag ich auch ziemlich. Es ist nur... uff, Keith hat zwar seine Storyline und Shiro in dem Sinne ja auch, Lotor sowieso, aber argh, es hätte noch so viel mehr Zeit und Story und Entwicklung in die Charaktere gehen können und das ist so schade!
Ich habe die Charaktere halt wirklich alle gerne. Auch die neuen Charaktere von der Erde gefallen mir an sich und haben definitiv Potential. Es wird halt nur leider niemals ausgeschöpft werden und meh.
Das meiste andere habe ich ja schon erwähnt in dem Abschnitt zur Story, von daher habe ich jetzt hier nicht mehr so wirklich viel zu sagen. Und aufgeregt habe ich mich ja auch schon genug.
Es sind auch tatsächlich die Charaktere, wegen denen ich die Serie überhaupt zu Ende geschaut habe. Die Charaktere, wissen wollen wie es ausgeht und im weiteren Sinne auch das Fandom beziehungsweise die Leute, die mir immer so wundervolles Fanart in die Twitter-Timeline meines Zweitaccounts posten. :D
Eigentlich ist diese Serie damit ein perfekter Kandidat für unzählige Fanfiktion-Ideen von mir (und anderen), nur irgendwie habe ich nicht wirklich welche. Ich glaube mein Schreibhirn ist inzwischen oder zumindest momentan sehr auf komplett eigene Schreibwelten programmiert. Aber es gibt ja viele andere leidenschaftliche Menschen, die Fanart und Fanfiktion zu den Charakteren und der Welt erstellen und das ist ja immer noch das Schönste, das aus Serien und Geschichten insgesamt entstehen kann.

Fazit: Voltron – Legendary Defender ist keine schlechte Serie, aber es ist auch nicht wirklich eine Gute. Es hätte eine Gute sein können und ich schätze, wenn es einfach mal so geschaut werden wird, ist es definitiv okay. Es hätte halt so viel besser sein können und das ärgert mich sehr und ich bin ja nicht einmal irgendwie tief in dem Fandom drin gewesen oder habe es extrem gehypt. Es hat trotzdem in so vielerlei Hinsicht besseres verdient und nya.
Wenn ihr die ganzen Flaws ignorieren könnt, schaut die Serie gerne. Wie geschrieben, sie ist nicht schlecht, nur eben auch nicht wirklich gut aufgrund von nicht ausgeschöpftem Potential und sehr fragwürdigen Plotentscheidungen.

Freitag, 12. April 2019

Anime: Mo Dao Zu Shi

Dear Anime.


Ahhh, was für ein guter Anime! So wunderschöne Animation und ♥♥♥

Genre: Supernatural, Historical, Shounen-Ai, Mystery, Action, Adventure
Länge: 15 Episoden je 24 Minuten (Staffel 1)
+ Staffel 2: voraussichtlich Juli 2019
Jahr: 2018
Kurzbeschreibung: As the grandmaster who founded the Demonic Sect, Wei Wuxian roamed the world in his wanton ways, hated by millions for the chaos he created. In the end, he was backstabbed by his dearest shidi and killed by powerful clans that combined to overpower him. He incarnates into the body of a lunatic who was abandoned by his clan and is later, unwillingly, taken away by a famous cultivator among the clans—Lan Wangji, his archenemy. This marks the start of a thrilling yet hilarious journey of attacking monsters, solving mysteries, and raising children. From the mutual flirtation along the way, Wei Wuxian slowly realizes that Lan Wangji, a seemingly haughty and indifferent poker-face, holds more feelings for Wei Wuxian than he is letting on.

Gesamteindruck: Es ist canonly gay und uff, es ist nervig, dass es immer noch ein Ding ist, dass ich mir nicht sicher sein kann, ob es wirklich canonly gay ist, wenn ich nur sehr sporadisch von einer Show höre und das alles über meinen Zweitaccount auf Twitter, wo ich vor allem Anime-related Zeug teile. Da ich ja selbst sehr gerne shippe, folge ich natürlich auch vielen, die das auch tun und ja, manchmal blicke ich da halt nicht ganz durch, ob etwas jetzt wirklich gay ist oder eben nur sehr gay geshippt wird. Aber hey, hier in diesem Fall ist es canon und ja, ich war mir da bis eben nicht sicher, aber jetzt bin ich es und \o/
Oh und außerdem basiert die Serie auf einem chinesischen Webcomic und der Anime ist im Original auch auf Chinesisch, was erstmal ein bisschen eine Umstellung beim Untertitel lesen für mich war, weil ich die Sprachrhythmik von Japanisch sehr gewohnt bin und bei Chinesisch eben nicht.

Story&Stuff: Ich muss sagen, dass ich schon sehr lange ziemlich verwirrt war, aber vor allem, weil ich mir selbst nicht vertraue und dann immer alles in Frage stelle, obwohl ich es eigentlich richtig verstanden hatte und ja, ich verwirre mich sehr oft selbst. Aber dadurch, dass ich mich nur selbst verwirrt habe, ist es definitiv nicht die Schuld vom Anime.
Ich schätze, es liegt einfach mit daran, dass nicht viele Geschichten quasi im „Jetzt“ anfangen und dann zurückgehen und, in diesem Fall, den gesamten Anime hindurch alles erzählen, was in der Vergangenheit passiert ist und zum „Jetzt“ geführt hat. Und soweit ich es verstanden habe, ist die Geschichte, die zum „Jetzt“ geführt hat, noch nicht einmal ganz erzählt? Zumindest fehlt da ein entscheidender Teil, der zwar am Anfang erwähnt, aber eben nicht direkt gezeigt oder erzählt wird.
Dieses nicht direkte Zeigen kommt tatsächlich relativ oft vor bei diesem Anime, wodurch die Geschichte auch wieder auf mich anders wirkt als viele andere. Es hat wahrscheinlich auch noch zu meiner Verwirrung beigetragen, aber tatsächlich finde ich es sehr angenehm, wenn es mal anders gemacht wird.
Allgemein ist der Rhythmus der Geschichte anders, als ich es erwartet hätte, was eigentlich immer etwas sehr Gutes ist, weil es oftmals auch heißt, dass ich nicht erahnen kann, was als nächstes passiert und das finde ich immer ganz besonders voll, weil es Dinge viel interessanter und spannender macht.
Lustigerweise wird zwar dadurch, was am Anfang, also im „Jetzt“ erzählt wird, eine beziehungsweise vielleicht sogar die entscheidende Entwicklung bereits verraten, was eigentlich diese Spannung wieder kaputt machen könnte, aber ich fand es dadurch nur noch interessanter, herauszufinden, was genau passiert ist und wie es genau dazu gekommen ist und da holt die Geschichte auch echt ziemlich weit aus, was ich super cool finde, wohl auch weil ich selber immer so an meine Geschichten herangehe und einfach solche weit gesponnen Geschichten wegen ihrer Vielschichtigkeit und dem ganzen Hintergrundstuff sehr liebe.
Was ich am allermeisten an diesem Anime betonen sollte: die Animation, der ganze Art-Stil ist SO VERDAMMT GUT! Es ist so meisterhaft, ich hätte am liebsten jede Sekunde gescreenshottet, was aber nicht möglich war, weil es die Gesamtheit aller Bilder ist, wodurch die Animation dermaßen gut ist.
Und die wundervolle Musik! Die Musik ist so schön! Wenn ihr den Anime nicht aus anderen, auch sehr offensichtlichen Gründen schauen wollt, es lohnt sich alleine für die Animation, den Art-Stil und die Musik tausend Mal!
Ich könnte jetzt natürlich noch den Aspekt mit reinnehmen, dass es canonly gay ist, aber ehrlich gesagt ist es zumindest in dieser ersten Staffel nicht extrem deutlich und ich hätte so oder so geshippt. Klar ist das alles nochmal viel mehr wert, wenn es eben canon ist, aber der Hauptfokus liegt halt nicht darauf, dass es gay ist. Es wird eine Geschichte erzählt und dass der Hauptcharakter und der eine andere Charakter irgendwie aneinander interessiert sind, ist zwar erkennbar und es spielt auch in gewisser Weise eine Rolle, aber es ist eben einfach Teil der Geschichte und es ist kein Romance-Anime.
Es geht vor allem um die übernatürlichen und historischen Elemente der Geschichte, die auch SO GUT gemacht sind! Ich bin so verliebt in diese Geschichte! Alles daran! Ja, ich höre jetzt auf zu schreien (und fange in spätestens drei Sätzen wieder an).

Charaktere: (Sidenote: Es ist eine kleine Ewigkeit später und ich habe keine Ahnung mehr, was ich hier schon alles geschrieben habe und was nicht. :'D) Genau wie der Rest des Anime sind auch die Charaktere absolut liebenswert und die, die es nicht unbedingt sind, sind immerhin gut durchdacht und dargestellt.
Ich gestehe, dass ich ziemlich durcheinander gekommen bin mit
den 'Hofnamen' (ist das das deutsche Wort dafür?) und den sonst zwischendurch benutzen Namen. Ich komme sowieso sehr schnell mit Namen durcheinander und dann auch noch chinesische Namen aka Namen in einer Sprache, mit der ich nicht so viel zu tun habe, und zusätzlich noch verschiedene benutzt werden, hat mein Gehirn mehr oder weniger kapituliert. Ich entschuldige mich also, falls ich hier irgendwas falsch benutzen oder irgendjemanden falsch benennen sollte.
Zumindest was den Protagonisten betrifft, kann ich Protagonist schreiben. :D Ne, ich wage mich auch mal an seinen Namen heran. Wei Wuxian ist echt ein sehr interessanter Charakter und ich mag alles an ihm. Er hat eine sehr sorglose Natur, macht gerne Witze und ist insgesamt ein fröhlicher Charakter. Doch hinter diesen eher äußerlichen Charaktereigenschaften steckt noch eine ganze Menge mehr und ich mag seine Art zu denken wirklich sehr.
Lan Wangji, besonders in Kombination mit Wei Wuxian, finde ich auch als Charakter sehr spannend und er hat immer ein gutes Timing. Die Beiden zusammen sind immer wieder sehr amüsant und auch sonst sehr goldig.
Bei Jiang Cheng hat es etwas gebraucht, bis ich mit Charakter warm geworden bin, aber da sein Schicksal im Laufe des Anime eine große Rolle spielt, habe ihn auch ziemlich ins Herz geschlossen.
So, da ich ja nicht auf alle möglichen Charas eingehen kann und möchte, belasse ich es mal dabei. Auch wenn ich mir sehr sicher bin, gerade einige Leute zu vergessen beziehungsweise habe ich das Ganze inzwischen auch einfach nicht mehr frisch genug im Kopf, aber was ich noch im Kopf habe und gerade hervorkramen konnte, lässt mich alles sehr lächeln und ich freue mich unheimlich auf die zweite Staffel! Und den Roman und eventuell sogar auch den Comic dazu (Manhua, wie ich gerade gelernt habe) würde ich mir auch gerne mal anschauen. Mal sehen. :D


Fazit: Die Animation ist SO GUT! Die Charaktere sind SO GUT! Die Geschichte ist SO GUT! Alles ist SO GUT! Und die Spoiler, über die gerade unfreiwillig gestolpert bin, als ich die Namen nachgeschaut habe, versprechen auch sehr viel Gutes, wobei ich mir nicht sicher bin, inwieweit der Anime (chinesische Bezeichnung wäre Donghua) dem folgt, was wohl im Roman und dem Comic vorkommt, gerade was so die Beziehungen der Charaktere betrifft. Da gibt es ja einige Beispiele, wo sehr viel der sehr gayen Sachen quasi rausgefiltert wurden, was ich sehr schade finde und gerade auch hier sehr sehr schade finden würde.
Aber gut, ich will ja nicht schwarzmalen, gibt ja auch so schöne Beispiele wie Yuri on Ice. Seit Yuri on Ice ist alles möglich, was Charaktere, die sich tatsächlich als schwul herausstellen, betrifft. ;D
Ähm, ja, jetzt bin ich etwas von dem eigentlichen Fazit abgekommen, also: Schaut euch diesen Anime (Donghua!) an! Es lohnt sich schon allein wegen der Animation so sehr.

Dienstag, 2. April 2019

Status-Update #8

Nebenjob-Dinge, neues riesiges Schreibprojekt und Offenheit

Huch, das letzte Status-Update ist ja doch schon eine ganze Weile her. Gut, ich will diese Posts ja auch nicht zu oft machen, sondern eher so hin und wieder. Von daher passt es gut, dass der letzte schon etwas her ist. Sonst wäre es auch zu langweilig.
Die Frage ist, wo ich jetzt genau anfange und die andere Frage ist, warum der Latte Macchiato, den ich zum Frühstück getrunken habe, keine richtige Wirkung zeigt. Hmpf. Die erste Frage lässt sich etwas leichter beantworten, als die zweite.

Nebenjob! \o/: Hat das Drama endlich ein Ende!? Scheinbar. Zumindest habe ich jetzt einen Nebenjob, der auch dauerhaft ist. In diesem Fall heißt das, dass es immer mal wieder Inventuren geben wird, bei denen ich dann mitmachen kann und hey, das ist echt mal ein Job mit recht wenig Menschenkontakt, yay. Beziehungsweise hat dieser Nebenjob halt vorrangig nichts mit dem Kontakt zu anderen Menschen zu tun und das begrüße ich sehr. Außerdem ist es auch ein Nebenjob, bei dem ich durchgehend beschäftigt bin und nicht wartend irgendwo rumstehen oder rumlaufen muss, ebenfalls ein sehr großer Pluspunkt. :D
Ich habe jetzt auch schon die zweite Hälfte des letztens Monats ziemlich viel gearbeitet, da ich ja zurzeit Semesterferien habe und es hat mir echt gut gefallen. Vor allem auch deshalb, weil die Firma, bei der dieses Mal Inventur war, eine Pad-Kaffeemaschine hatte und wir die auch benutzen durften. \o/
Jetzt bin ich erstmal zwei Wochen in Bremen, danach ist dann wieder Uni und ich werde nur noch so zwei-drei Mal in der Woche bei den Inventuren mitmachen, da mir das sonst zu viel wird neben der Uni. Da es aber ja auch drauf ankommt, ob und was für Inventuren gerade überhaupt anstehen, sollte das alles besser passen als das wahrscheinlich mit jedem anderen Minijob möglich wäre. :D

Serien: Tatsächlich habe ich in letzter Zeit wieder recht viel geschaut, auch wenn es mir gar nicht so vorkommt. Manches schaue ich dann halt nur so nebenbei oder beim Geschirr spülen und das zähle ich dann häufig nicht als richtiges 'Serien schauen', weil ich mich da ja nicht hauptsächlich auf die Serie konzentrieren.
So eine Nebenbei-Serie war 'One Day At A Time' und was für eine gute Serie! Wirklich lustig, wirklich toll gemacht und wirklich coole und gut umgesetzte Themen! Unbedingt anschauen! :D
Zurzeit läuft auch die zweite Hälfte der dritten Staffel von 'Shadowhunters' und... ich mag die Serie ja schon, vor allem Alec und Magnus ♥, aber uff, bin ich immer zwiegespalten, weil ich die Bücher schon um einiges mehr mag und mich bei vielen Handlungspunkten der Serie dann immer frage, warum sie es nicht wie in den Büchern machen oder eben denke 'In den Büchern ist das aber anders!'. Die Shadowhunters-Bücher haben einfach so einen besonderen Platz in meinem Herzen, da fällt es mir manchmal sehr schwer, die Serie getrennt davon zu sehen und an und für sich zu genießen.
Aber ja, wie geschrieben, ich mag die Serie ja schon auch und es hat auch was, eben nicht genau zu wissen, was als nächstes passiert, weil es eben nur auf den Büchern basiert. Ich bin gespannt, wie es wietergeht!
Dann wäre da noch 'The Umbrella Academy', was ich gestern erst angefangen habe und ja, eigentlich sollte ich zuerst mal 'Versaille' zu Ende schauen. Ich weiß auch gar nicht, warum ich das mehr oder weniger auf Eis gelegt habe. Irgendwie war ich einfach plötzlich nicht mehr so in der Stimmung für sie Serie. Ich will 'Versaille' aber auf jeden Fall noch zu Ende schauen, nur eben nicht jetzt.
'The Umbrella Academy' habe ich auch vor allem deshalb angefangen, weil ich da ein gewisses Superhelden-Universum Schreibprojekt angefangen habe und... ja... Es passt halt einfach zu gut als Inspiration und deshalb habe ich mir mal erlaubt, noch eine Serie anzufangen, bevor ich eine andere durch habe. :'D
Huch, jetzt hätte ich fast 'The Dragon Prince' vergessen und ahhh, ich mag die Serie schon echt gerne und verstehe es sehr gut, dass sie so beliebt ist. Ich muss zugeben, dass der letzte Push, um sie endlich anzufangen, daher kam, dass Aaravos so gehypt wurde/wird und ja... der Charakter kommt ja erst richtig in der zweiten Staffel vor, soweit ich weiß, aber er ist auch ganz kurz im Bild in der ersten Folge und ich weiß jetzt schon, dass er sich 1000%ig in diese Reihe von Charakteren einreiht, die ich abgöttisch liebe, die aber kaum vorkommen. (Siehe Izaya.) Ach ja. xD

Anime: Uff, wieder mehr Anime zu schauen, sollte ich mir auch echt mal ernsthafter vornehmen! Aber nya, ist ja immer so eine Sache mit den Dingen, die eigentlich dazu gedacht sind, Spaß zu machen und diese sich dann fest vorzunehmen. Das widerspricht sich irgendwie ein bisschen. Anime oder auch Serien oder Filme zu schauen ist ja keine Aufgabe, die ich abarbeiten muss, sondern etwas, dass ich tun möchte, weil ich Lust dazu habe und es mir Spaß macht.
Und ahhh, ich will so gerne wieder mehr Anime schauen! Aber ich tue es halt einfach nicht! Why! Gestern im Zug habe ich zwar die erste Folge 'Kamisama Kiss' geschaut, aber hm. Mal schauen, wie sich das so weiterentwickelt. Endlich mal die dritte Staffel von 'Boku no Hero Academia' zu schauen, steht momentan sehr sehr weit oben auf meiner mentalen Liste, erstens da ich es unbedingt endlich mal schauen will und zweitens weil Superhelden, da kann ich wieder 'Das ist Inspiration!' als Ausrede beziehungsweise Anreiz nutzen, um es auch endlich mal zu schauen. ;D

Lesen: Nachdem ich das sehr coole, viel zu kurze eBook 'Outsiders: Beginnings' von Robin Tennant und Caitlin Ricci durchgelesen habe, geht es mit dem nächsten eher etwas schwerfällig voran. 'The Steel Remains' von Richard Morgan hat doch schon nochmal einen etwas anderen Schreibstil beziehungsweise eine andere Art von genutzten Worten, falls das irgendwie Sinn macht, als andere englische Romane, die ich so bisher gelesen habe. Zumindest kommt es mir sehr so vor, als wäre bei 'The Steel Remains' jeder einzelne Satz sehr viel mehr ausgeschmückt mit fancy Worten, die ich selten alle kenne und ja, das macht das Lesen dann etwas holprig für mich. :'D Ansonsten gefällt mir das Buch bisher aber echt gut. Ich bin sehr gespannt, was da noch so passiert.
Außerdem habe ich wieder angefangen, Fanfiktions zu lesen! :D Bisher zwar eher sporadisch und vor allem kinky Stuff, aber hey, better than nothing. Und ich finde es sehr lustig, wie ich damit quasi zu meinen Wurzeln zurückkehre, da der erste Porn, mit dem ich je in Berührung gekommen bin, eben durch Fanfiktions kam. :D

Zocken: Hier gibt es eigentlich nur das Übliche zu sagen – ich tue es noch immer nicht genug. Mit Sims 4 hatte ich jetzt wieder eine Phase, wo ich mehr gespielt habe und auch immer viel Spaß dran hatte. Subnautica habe ich auch immer mal wieder im Hinterkopf, da ich das Spiel ja auch gerne als Let's Play durchspielen möchte und überhaupt durchspielen möchte und ich liebe dieses Spiel so sehr!
Na ja, irgendwann wird sich da hoffentlich nochmal ein bisschen was tun. Vielleicht muss ich mir nur irgendeine Challenge ausdenken, so wie beim Lesen. Mal schauen.

Schreiben – Schattenhelden-Universum!: Ahhh, was tue ich mir selber da an!? Ne, also, ich freue mich ja, mich einem neuen riesigen Schreibprojekt zu widmen, es ist nur... sehr viel. Und eigentlich habe ich dieses Projekt ja nur angefangen, um nicht das andere große Schreibprojekt anzufangen und irgendwie macht das so eigentlich gar keinen Sinn. :'D
Na ja, auf jeden Fall ist jetzt im April wieder CampNaNoWriMo und ja, dieses Mal starte ich mit der ersten Geschichte in meinem Schattenhelden-Universum. Dabei handelt es sich um ein Superhelden-Universum und ich habe bereits mehrere unterschiedliche Zeitpunkte für unterschiedliche Geschichten in dem Universum und ahhh, ich liebe es! Auch die Charaktere, die ich mir bisher ausgedacht habe, finde ich sehr cool und ich bin sehr gespannt, wie und was genau sich so alles mit denen schreiben lässt. :D

Uni-Kram: Sollte ich eigentlich sehr viel mehr Französisch lernen? Ja. Tue ich das momentan? Nein. Ähm, ja... Ich sollte mich diese zwei Wochen, bis am 15. wieder Uni ist, echt mal ranhalten und zumindest immer täglich so eine Stunde dafür widmen. Sooo krass viel und sooo krass anstrengend ist es auch nicht, ein bisschen Vokabeln zu lernen und Textstellen durchzulesen. Das sollte ja wohl möglich sein! Ja, ich versuche hiermit gerade mich selber zu motivieren. :'D
Nächstes Semester muss ich nämlich echt das Französisch-Seminar schaffen! Das nehme ich mir nicht nur fest vor, das muss so. Habe nämlich auch echt keinen Bock mehr, dass mir das die ganze Zeit schon so hinterher hängt.
Danach muss ich dann nur noch zwei Seminare besuchen und in denen jeweils eine Hausarbeit schreiben, noch ein zweimonatiges Praktikum machen und noch die Bachelor-Arbeit schreiben und das wäre es mit meinem Studium, wuh. Klingt schaffbar. ;D

Queer Stuff ^-^: Ich mache das jetzt einfach mal zu einer neuen Kategorie bei diesen Posts, weil ich's kann. Dann verliere ich vielleicht auch selber mal endlich komplett die Zittrigkeit, die ich immer noch manchmal habe, wenn das Thema zur Sprache kommt oder dieses Stechen heftiger Aufregung in gewissen Momenten. Na ja gut, vielleicht wird das auch nie weggehen. Vielleicht kann das gar nicht mein Ziel sein. Aber so oder so will ich es einfach für mich normalisieren, über diese Dinge zu reden/schreiben.
Genau deshalb habe ich jetzt auch angefangen, auf meinem Youtube Kanal darüber Videos zu posten, angefangen mit einem kleinen Einleitungsvideo, in dem ich erklären, was ich mit diesen Videos möchte und was ich nicht möchte und jetzt ist noch der erste Teil zu meiner Auseinandersetzung mit meinem Geschlecht online gekommen. Geschlecht, also mein nichtbinäres Geschlecht, ist mir da irgendwie zumindest zurzeit das größte Anliegen, aber ich will auch über noch über einiges anderes im Bereich der queeren Themen reden.
Frage ich mich manchmal, ob das wirklich eine gute Idee ist? Verdammt oft. Ich habe so lange gewartet und gezweifelt und es aufgeschoben, obwohl ich wusste, wie sehr ich es tun will. Und – surprise! – die Welt ist nicht untergegangen, nachdem ich die Videos gepostet habe. Und ähm, irgendwann glaube ich dann vielleicht auch mal endgültig, dass das nicht nochmal irgendwann nach irgendeinem Video dieses Themas passieren wird.
Meine Hoffnung ist ja eigentlich sogar, mit den Videos vielleicht einigen Leuten ein bisschen zu helfen. Zu helfen, zu verstehen – ob sich selber oder eben einfach dass es nichtbinäre Geschlechter gibt und Geschlecht sich eben nicht auf Körper reduzieren lässt. Das Gleiche natürlich auch bei den anderen Themen, die ich über die Zeit dann mal ansprechen möchte.
Mir ist da einfach die Offenheit so so wichtig. Wenn ich (und andere) nicht offen darüber reden, wie sollte es je mehr gesehen, akzeptiert, respektiert werden und eben nicht mehr als etwas betrachtet werden, dass ja auch so weit entfernt ist von der eigenen Lebensrealität? Selbst wenn oder gerade weil es nichts mit dem eigenen Leben zu tun haben mag, ist es doch umso wichtiger, umso interessanter, den eigenen Horizont zu erweitern und zu erkennen, was es da noch alles in der Welt gibt und das es eben nicht nur so sein muss, wie es im eigenen Leben zu sein scheint.
Ich will diesen Teil, diese Wahrheit von mir leben und klar, das tue ich auch ohne auf diese Weise darüber zu sprechen. Ich tue es jede Sekunde meines Lebens. Ich muss es aber nicht nur still und heimlich leben. Ich kann und will darüber reden und ja, ich bin froh, das jetzt zu tun. ^-^

Bis zum nächsten Post!

Dienstag, 12. März 2019

Buch: The Novice + The High Lord von Trudi Canavan

Dear Books.


Huch, da habe ich scheinbar so schnell gelesen, dass ich völlig vergessen habe, über die zwei Bücher was zu schreiben. D:

Genre: Fantasy, Magic
Umfang: 577 Seiten + 642 Seiten (Taschenbuch Ausgaben)
Sprache (gelesen in): Englisch
Erstausgabe: 01.07.2004 (zuerst veröffentlicht 2002) Verlag: Orbit
Kurzbeschreibung:
The Novice: "Even if a magician's powers surface of their own accord, he will soon be dead if he does not gain the knowledge of how to control them." Alone among all the novices in the Magicians' Guild, only Sonea comes from lowly beginnings. Yet she has won powerful allies—including Lord Dannyl, newly promoted to Guild Ambassador. But Dannyl must now depart for the Elyne court, leaving Sonea at the mercy of the lies and malicious rumors her enemies are busy spreading ... until the High Lord Akkarin steps in. The price of Akkarin's support is dear, however, because Sonea, in turn, must protect his mysteries and a secret that could lead a young novice mage deep into the darkness. Meanwhile, Dannyl's first order to resume High Lord Akkarin's long abandoned research into ancient magical knowledge is setting him on an extraordinary journey fraught with unanticipated peril as he moves ever-closer to a future both wondrous ... and terrible.
*
The High Lord: In the city of Imardin, where those who wield magic wield power, a young street-girl, adopted by the Magician's Guild, finds herself at the centre of a terrible plot that may destroy the entire world...
Sonea has learned much at the magicians' guild and the other novices now treat her with a grudging respect. But she cannot forget what she witnessed in the High Lord's underground room - or his warning that the realm's ancient enemy is growing in power once more. As Sonea learns more, she begins to doubt her guildmaster's word. Could the truth really be as terrifying as Akkarin claims, or is he trying to trick her into assisting in some unspeakably dark scheme?

Gesamteindruck: Ich glaube, dass ich diese zwei Bücher Ende 2018 beziehungsweise Anfang 2019 so schnell durchgelesen habe, dass ich sogar vergessen habe, Blogposts zu ihnen zu schreibt, sagt schon sehr sehr viel. Abgesehen von ein paar besonderen Ausnahmen hatte ich es wirklich lange nicht mehr, dass ich Bücher so schnell durchgesuchtet habe. Ich wollte echt nicht aufhören mit dem Lesen und habe mich einfach tagsüber hingesetzt und Kapitel um Kapitel gelesen, was ich so lange nicht mehr hatte und ach ♥.

Story: Mal schauen, was ich noch so zusammenbekommen kann. Gut, dass die zwei Bücher bei mir eh gedanklich irgendwie in eins übergangen sind. Von der Story her knüpfen jedes Buch in der Reihe ja auch immer nahtlos an das vorherige an, also von daher ist das eher weniger ein Problem. Ich bin mir aber nicht mehr so sicher, was meine ganzen Eindrücke beim Lesen betrifft.
Auch in diesen beiden Bänden ist das Tempo der Handlung nicht allzu schnell, außer vielleicht beim letzten Buch, da dort mehrere große Ereignisse dichter aufeinanderfolgen. In diesen beiden Büchern mag ich diesen Erzählstil sogar noch mehr als im ersten. Für mich hat es eine besondere Spannung mit sich gebracht und vor allem auch den Alltag der Charaktere ziemlich gut gezeigt, ohne langweilig zu werden.
Ich mochte es auch echt sehr, wie dadurch die Welt aufgebaut und in diesen zwei weiteren Bänden ausgeweitet wurde, vor allem auch was Akkarins Hintergrundgeschichte betrifft und Dannyls Reise, wobei ich gerne zu seiner persönlichen Reise noch etwas mehr Details gehabt hätte. Ich habe mich echt sehr gefreut, dass seine Sexualität thematisiert wird und ich mochte auch den eher zurückhaltenden Ansatz, weil dadurch zwar schon deutlich wurde, wie belastend es für ihn und in dieser Welt war und ist, und wie viel besser es ihm später geht und ich mag es, dass der Fokus auf dieser Entwicklung liegt. Ich hätte trotzdem gerne noch mehr zu der Liebesbeziehung gelesen.
Ich bin mir auch nicht ganz sicher, was ich von einer gewissen anderen Liebesbeziehung halte. Einerseits hat sie mir schon gefallen, aber irgendwie... Ich weiß nicht, ob es mir irgendwie zu voraussehbar war und deshalb da irgendwie kein Reiz für mich vorhanden war oder ob mich da irgendwas anderes stört.
Mal abgesehen davon, dass es nicht das einzige Liebesding von Sonea ist, was ich wiederum recht cool finde. Im Sinne von: Nur weil die zwei Charaktere sich irgendwie nahe sind und mindestens einer romantische Gefühle hat, kommen sie auch auf jeden Fall irgendwann zusammen und bleiben dann zusammen und bekommen ein Happy End. Das ist ja so ein typisches Ding und ich finde es angenehm, dass es ihr nicht der Fall ist.
Was Akkarins Rolle in der Geschichte betrifft... Ganz zu Anfang, eigentlich nur im allerersten Buch, war er einfach nur das Mysterium. Aber eben genau wegen dieser Rolle war mir auch ziemlich schnell klar, dass mehr dahintersteckt und ich war mir auch sehr sicher, dass die entstehende Meinung der Charaktere über ihn und seine Handlungen eben nicht so sind, wie sie zu sein scheinen. Das war für mich ziemlich offensichtlich.
Es hat mir trotzdem gefallen, wie das alles aufgeklärt wurde und was eben dahintersteckt und wie sich das alles im Hinblick auf die ganze Geschichte entwickelt hat. In der Hinsicht gefällt mir auch die Beziehung zwischen Akkarin und Sonea und dessen Entwicklung sehr, nur eben nicht so sehr die Entwicklung gegen Ende, aber gut.
Cery nimmt erst später wieder eine größere Rolle in der Geschichte ein, was auch sehr interessant war. Einen Charakter im ersten Buch sehr viel zu lesen und dann eine ganze Zeit lang gar nicht mehr, war auch etwas, dass mich an dieser Reihe etwas überrascht hat, tatsächlich auch größtenteils positiv. Mich hat Cery und seine Geschichte sehr interessiert und ich fand es etwas schade, dass länger nichts zu ihm kam, umso mehr habe ich mich aber gefreut, als wieder etwas zu ihm kam und auch bei ihm haben mir die Entwicklungen wirklich gut gefallen.
Seine Liebesgeschichte ist übrigens die, bei der ich wirklich sehr zufrieden bin und die mir auch insgesamt gefallen hat. Tja, Nebencharakter-Liebe und so.
Was die ganze Sache mit dem Krieg und das Ende angeht... Hm, hätte ich mir irgendwie auch etwas anders gewünscht. Über die Gegner und deren Land und Lebenssituation hätte ich gerne insgesamt noch mehr erfahren. Da sind irgendwie nur vereinzelte Bruchstücke, viele nicht einmal aus deren eigener Perspektive und es hat mich sehr neugierig gemacht, ohne diese Neugierde in diesen Büchern zu befriedigen.
Und das Ende... Ja... Ich sag's mal so: Es hätte nicht so ausgehen müssen, wirklich nicht. Ich kann natürlich schon nachvollziehen, warum es so geendet hat und es ist nicht direkt ein schlechtes Ende, würde ich sagen, aber eben auch kein ideales. Ich hätte mir von der Geschichte einfach was anderes erhofft.
Alles in allem mag ich die Story der Buchreihe insgesamt und diesen beiden Büchern oder auch jedem der drei Bücher für sich echt gerne. Der langsame, trotzdem immer spannende Erzählstil hat mir sehr gut gefallen und auch die Entwicklungen der einzelnen Charaktere und ihrer Beziehungen sind sehr interessant zu lesen gewesen.

Charaktere: Dannyl und Tayend sind definitiv meine Faves, neben Akkarin, den mag ich schon auch sehr gerne, weil er einfach alles ist, was ich mir von einem guten Charakter wünsche. Auch Cery und eine gewisse Nebencharakterin, die mit ihm zu tun hat, finde ich echt interessant.
Besonders bei Dannyl hat es mir gefreut, dass er doch eine recht große Rolle eingenommen hat und seinen eigenen Handlungsstrang hatte. Gerade in Anbetracht des Themas um seine Sexualität hat mich das echt sehr gefreut.
Auch Rothen habe ich ziemlich sehr schnell sehr lieb gewonnen. Er hat einfach eine sehr angenehme Art.
Sonea ist wieder mal so eine Charakterin, bei der ich irgendwie ziemlich unschlüssig bin. Einerseits mag ich sie schon ziemlich. Sie ist ein cooler, weiblicher Charakter, eigentlich immer ziemlich vernünftig und durchdacht und ihre Motive und Gedanken sind immer sehr klar. Ihre Gefühlen kommen genauso direkt durch, ohne irgendwie übertrieben zu wirken. Trotzdem habe ich, wie bereits erwähnt, irgendwie keinen richtigen Draht zu ihr gefunden. Ich weiß auch nicht, was da manchmal mein Problem ist. Also ich habe Vermutungen, aber die tun hier jetzt eher nicht zur Sache. Es ist einfach nur ein bisschen nervig.
Ich mag Sonea an sich, aber jetzt nicht auf eine irgendwie besonders starke Weise oder so. Sie ist ein cooler Charakter, aber ich mag viele der anderen Charaktere lieber und finde sie interessanter.
Vor allem bin ich auch mit dem Ende der Reihe, gerade was sie betrifft, unzufrieden, weil es so... Ich weiß nicht, ich finde es irgendwie klischeehaft und es nervt mich, wie voraussehbar es ist.
Aber gut, ich denke auch, dass das Meckern auf hohem Niveau ist und ich vor allem darüber verärgert bin, dass ich sie nicht einfach mehr mag. Na ja.
Dann wäre da noch Regin. [Spoiler!] Von dem hätte ich irgendwie noch etwas mehr erwartet? Also, ich dachte halt, dass er noch irgendwie eine größere Rolle spielen würde und noch wichtiger wäre und dann war es nur so ein kleines Ding und ich war so ? Na ja, kann sein, dass er einfach später nochmal eine Rolle spielt, also in der anderen Reihe oder so, das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Meine eigenen Story-Telling Sinne haben mir auf jeden Fall das starke Gefühl gegeben, dass er mehr ist beziehungsweise mehr sein wird als nur der Mobber. [Spoiler Ende]
Oh und Lorlen hat ja auch noch eine größere Rolle gespielt. Ich bin gerade überrascht, an was für Namen ich mich alles erinnere, obwohl mein Namensgedächtnis so furchtbar schlecht ist. Da haben die Charaktere wohl doch viel Eindruck hinterlassen. Lorlen tut mir eigentlich vor allem leid... Ich mag ihn definitiv auch, aber jetzt nicht irgendwie besonders stark.
Dorrien fand ich tatsächlich auch sehr interessant. Er war mir ziemlich sympathisch und ich mochte ihn mit Sonea und diese Kombi aus Rothen als Vaterfigur von Sonea und Dorrien als dessen Sohn und ach, das fand ich irgendwie sehr süß und insgesamt einfach, wie Dorrien und Sonea miteinander interagiert haben und [Spoiler!] dass es eben tatsächlich nicht furchtbar schlimm war, dass nichts weiter aus den beiden geworden ist. Ihre Beziehung war so ein schönes 'Da ist definitiv irgendwie was da und es könnte noch sehr viel mehr sein', aus dem dann aber nie tatsächlich mehr geworden ist und wie bereits geschrieben finde ich, dass das mal eine angenehme Abwechslung zu vielen anderen Geschichten ist. [Spoiler Ende]
Insgesamt hat die Reihe auf jeden Fall sehr viele zu mögende Charaktere, von denen auch die meisten ihren Teil abbekommen und alle sich gut in die Geschichte einfügen. Mir kam keiner der Charaktere irgendwie direkt langweilig vor, auch wenn ich die meisten in ihrer Rolle schon sehr durchschaubar fand. Es war jetzt nicht so, dass ich von Anfang an wusste, was passiert oder wie sich Charaktere entwickeln oder so. Gerade bei Dannyl war ich immer sehr gespannt dabei und auch bei zum Beispiel Akkarin war ich neugierig, in welcher Weise meine Vermutungen sich bestätigen würden.
Es hat mir definitiv Spaß gemacht, all diese Charaktere bei ihrer Geschichte zu begleiten, sonst hätte ich den zweiten und dritten Band der Reihe ja auch nicht so verschlungen.

Fazit: Ich bin so froh, endlich diese Reihe gelesen zu haben! Ich hätte das echt schon viel früher tun sollen, aber gut, besser spät als nie. Ich hatte echt sehr viel Spaß und habe Band zwei und drei der Reihe sehr gierig verschlungen. Das eher langsame Erzähltempo gefällt mir sehr gut und ich finde es auch tatsächlich spannend, auch was den Verlauf der Geschichte betrifft.
Besonders Dannyls und Akkarins Rolle in der Geschichte fand ich sehr interessant und auch Sonea mag ich als Charakter sehr, wenn auch nicht so sehr, wie ich gerne würde. So ganz habe ich da keinen Zugang zu ihr gefunden. Mit Liebesbeziehungen und auch Freundschaften wird wirklich sehr angenehm in der Geschichte umgegangen.
Von dem Fantasy-Kram, also der Magie in diesem Fall, habe ich jetzt in diesem Review nicht allzu viel erwähnt, aber auch das ist gut gemacht und spannend gehalten. Auf jeden Fall eine Empfehlung für Fans von Fantasy mit Magiefokus.