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Sonntag, 7. Februar 2016

Film: Mockingjay II

Dear Movies.



Ach – wie könnte es anders sein – schon wieder sooooo lange her, dass ich den Film geschaut habe. ;D Gefühlt zumindest.^^

Kurzbeschreibung:
Der Krieg in Panem spitzt sich immer weiter zu. Die junge Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence), die mittlerweile ganz offen als Gesicht der Rebellion der Distrikte gegen Präsident Snow (Donald Sutherland) und sein totalitäres Regime gilt, bereitet sich auf die letzte große Konfrontation vor, die alles beenden und die Bevölkerung endgültig befreien soll. Mit jedem Erfolg der Aufständischen wird Snow nur noch besessener davon, Katniss zu stoppen. Unter Einsatz ihres Lebens will sie gemeinsam mit einer Einsatztruppe aus Distrikt 13, zu der auch ihre Freunde Gale (Liam Hemsworth), Finnick (Sam Claflin) und Peeta (Josh Hutcherson) gehören, das Kapitol erobern und Snow ein für alle Mal stürzen. Doch die Gefahren, die beim Kampf um die Zukunft auf sie warten, übertreffen alles, was die jungen Leute je in den Arenen der Hungerspiele durchleben mussten…

Oh, wie die Kurzbeschreibung einfach mal Peetas Zustand völlig außen vor lässt. O.o

Story (Spoiler!):
Ahhhhhhh, ich habe die zweite Häfte des letzten Buches nicht nochmal gelesen... Ich fühle mich schlecht deswegen...
Dann hätte ich das Review auch sicher vorher geschrieben und mir wäre mehr aufgefallen und ich hätte alles noch besser im Kopf... Oder so. ;D Und mehr Motivation diesen Blogpost zu schreiben!
Aber na ja, wäre ja irgendwie sehr doof, keinen zum letzten Teil zu schreiben. Das wäre komisch, unvollständig. Das muss jetzt genug Motivation sein!
Also die Story war natürlich gut. :D Der finale Schlag gegen Snow. Katniss nutzt endlich das, was sie hat, um zu bekommen, was sie will. Tote Charaktere... Charaktere, die nicht unbedingt so gut sind, wie sie scheinen... Loyale Charaktere.
Und ein Friede-Freude-Eierkuchen Ende.
Ja, hm. Also ich hatte das Ende in den Büchern etwas anders in Erinnerung. ;D Es ist schon das passiert, was auch im Film passiert ist. Aber diese letzte Szene war im Buch nicht ganz so überspitzt wunderbar. Dass Katniss eigentlich nur Kinder hat, weil Peeta welche wollte, wurde nicht erwähnt. Dass sie dieses Buch von Prim als Andenken weiterführen, wurde nicht erwähnt.
Außerdem ist nicht wirklich rübergekommen, wie schlecht es Katniss eigentlich mit der ganzen Peeta-Sache geht, wie sehr sie psychisch am Ende ist und dass sie quasi nur noch dieses eine Ziel sehen kann. Es war schon da, aber hm.
Keine Ahnung, Bücher sind ja eh immer intensiver, das können sie bei Filmen gar nicht so rüberbringen. Besonders nicht Gedanken und Gefühle.
Was auch in den Büchern schöner deutlich war, ist die Tatsache, dass 13 eben auch nicht gut ist, sondern auch sehr viel schlechtes beinhaltet. Das ist nur am Ende so richtig klar geworden und zwischendurch ein paar Mal. Hm, mir hat da einfach noch was gefehlt.
Aber das ist alles Kritik auf hohem Niveau. Ich finde auch den letzten Hunger Games Teil wirklich gut umgesetzt. :)

So, und jetzt habe ich schon keinen Plan mehr, was ich dazu schreiben soll. :'D

Von allem Dystopie-Zeug, das ich bisher gelesen/gesehen habe, hat mir Hunger Games am Besten gefallen. Ich mag alle Charaktere sehr. Ich mag die Geschichte sehr. Ich mag die Botschaft sehr. Ich mag es, wie alles aufgebaut ist. Ich mag die Protagonistin und sowieso irgendwie alle weiblichen Charaktere sehr und ja, ist einfach sehr toll. :D
Allerdings ist meine Hunger Games Zeit wohl jetzt auch leider vorbei. :/ Hab ja länger in einem RPG mitgemacht, ziemlich lange sogar. Aber seit der Uni hab ich nicht mehr wirklich die Zeit gefunden und als ich mir dann doch Zeit genommen habe, konnte ich mich nicht mehr einloggen. Und ja, hm, damit war mir die Entscheidung dann irgendwie abgenommen.
Hat sich auch gut angefühlt, tut es immer noch, aber tut auch weh. Meine armen Charas. :( Waren beides OCs... Ich muss die auf jeden Fall nochmal irgendwie anders verbauen. :)

Fazit:
Die Hunger Games sind wirklich tolle Bücher und die Filme setzten die Bücher auch sehr toll um! Ich mag es, wie die Filme teilweise über die Bücher hinausgehen und Dinge zeigen, die außerhalb von Katniss's direktem Umfeld passieren, weil das die Bücher ja nicht können, da sie aus ihrer Sicht geschrieben sind. Und ich mag es, dass die Filme sich mit der Musik sehr zurückhalten und nur instrumentales spielen. :)
In den Filmen kommt die Botschaft fast genauso gut rüber, wie in den Büchern. Das Einzige, was die Filme nicht so hinbekommen, ist die Atmosphäre. Aber das ist auch irgendwie das Schwierigste. Teilweise schaffen sie es. Aber an manchen Stellen... Es kann eben auch einfach nie ganz der eigenen Fantasie entsprechen.
Aber dass man Bücher und ihre Verfilmungen sowieso immer getrennt betrachten sollte, ist ja nichts neues.^^
Es sind trotzdem sehr gute Filme und der letzte steht den anderen auch in nichts nach, meiner Meinung nach. :)




Sonntag, 11. Oktober 2015

Film: Maze Runner II

Dear Movies.


Okay, wo fange ich denn mal an?
Es ist eigentlich ALLES anders, als im Buch!

Kurzbeschreibung:
Thomas (Dylan O’Brien) und seine Mitstreiter sind zwar dem Labyrinth entkommen, doch sind sie damit noch lange nicht in Sicherheit. Nachdem sie von der ominösen Organisation WCKD betrogen wurden, wartet mit der Brandwüste direkt die nächste große Herausforderung auf sie. Gemeinsam mit seinen Freunden Minho (Ki Hong Lee) und Newt (Thomas Brodie-Sangster) muss Dylan sich durch die trostlose Landschaft kämpfen – immer mit dem Ziel vor Augen, mehr über die finsteren Pläne des WCKD und seines skrupellosen Leiters Janson (Aidan Gillen) sowie den Grund für die ihnen auferlegten Prüfungen zu erfahren. Dabei treffen sie bald auf eine Gruppe Widerstandskämpfer, denen sie sich anschließen, um den zahlreichen todbringenden Gefahren zu trotzen, die das verbrannte Ödland für sie bereithält, und dessen verborgene Geheimnisse zu lüften.

Story:
Ähm, ja, hm. Es ist spannend, keine Frage. Es ist auch ganz gut. Ja, es ist wirklich recht gut. Wenn man das Buch nicht kennt, ist es ziemlich gut.
Überlebenskampf, Spannung, die Frage nach dem „Warum?“, nach dem „Wer?“ und danach welcher Weg, welche Sichtweise die Richtige ist.
Den eigentlichen Sinn des Ganzen, den Hintergrund der gesamten Geschichte haben sie schon auch im Film recht gut umgesetzt und es gibt Wendungen und Überraschungen. Die Umgebung ist eindrucksvoll und der Film ist hochwertig, das sieht man. Und ich finde auch die Schauspieler ganz gut.
Und ich mag ja auch dieses ganze Dystopie-Zeug echt gerne und da ist Maze Runner schon echt eine der richtig coolen Welten. Mir gefällt die Idee unheimlich gut und ich mag die Charaktere.
Dadurch, dass der Film so ganz anders, als das Buch ist, hatte ich schon echt Angst um die Charaktere und war das ein oder andere Mal ziemlich erschrocken.
Aber... Hm, ich bin schon sehr enttäuscht.

Vergleich zum Buch (SPOILER!):
Jaaaa...
Ich war ja gleich am Anfang sehr irritiert und saß mit zusammengezogenen Augenbrauen da. Aber na ja, dachte ich mir, es gibt ja schon immer Änderungen zum Buch und das ist ja auch vollkommen okay, also wird das schon werden. Ich habe versucht, nicht voreingenommen zu sein.
Aber verdammt! Wenn man die Bücher gelesen hat und dann in den Film geht, will man auch eine Buchverfilmung sehen! Man will Szenen wiedererkennen und man will quasi schon vorher wissen, was passiert, freudig auf die nächste Szene warten – all sowas! Man will nicht bangen müssen, um Charaktere, von denen man dachte zu wissen, was mit ihnen passieren wird! Man will sich nicht erschrecken, wenn dann doch etwas kommt, was man nicht geahnt hat!
Und verdammt nochmal, dass Alles wäre ja noch gar nicht so schlimm, aber man will nicht in dem zweiten Teil einer dreiteiligen Geschichte Dinge aus dem dritten Teil haben! DAS WILL MAN EINFACH NICHT!
Ja, man sollte die Filme losgelöst von den Büchern sehen, absolut. Ein Film ist ein ganz anderes Medium als ein Buch. Ein Film hat andere Möglichkeiten, andere Schwerpunkte und einen anderen Fokus. Das weiß ich alles. Mich stört es auch kein bisschen, wenn der in der Hinsicht etwas geändert wird, Dinge, Sichtweisen erweitert werden, Szenen abgeändert und natürlich gestrichen werden. Alles kein Ding.
Aber verändert doch nicht die ganze, verdammte Handlung! Verändert doch nicht den Ausgangspunkt, die Grundmotivation quasi aller Handlungen der Charaktere! Nehmt doch keine grundlegenden Änderungen vor! ARGH!
Sorry, aber ich bin echt ziemlich enttäuscht, was ich wirklich nicht gedacht hätte. Es ist relativ selten, dass ich wirklich arg von etwas enttäuscht bin. Divergent mag ich die Bücher zum Beispiel eher nicht und ja, der Film zum zweiten Maze Runner Teil lässt sich damit durchaus sehr gut vergleichen.
Ich finde einfach, dass die Idee bei Maze Runner so viel mehr hergeben würde und wirklich, im Vergleich zu den Büchern, macht der Film da echt einen Haufen Blödsinn, einen riesigen Haufen.
Als jemand der das Buch kennt, kann ich es natürlich nur aus dieser Sicht heraus beurteilen und vergleiche automatisch mit dem Buch und ja, vielleicht ist nur das der Grund, warum ich enttäuscht bin. Ja, ich habe einfach mehr erwartet.
Aber ich finde auch, dass Verfilmungen von Büchern dafür da sind, den Zuschauern das Buch nah zu bringen. Ja, Filme sind ein eigenständiges Medium. Aber, ich weiß nicht, wenn es eine Buchverfilmung ist, will ich auch eine Buchverfilmung sehen und nicht was quasi komplett anderes!
Die Änderungen:
Ausgangslage: So, im Buch ist es so, dass sie sich erstmal in Sicherheit wiegen, denken, sie sind gerettet. Soweit ist das ja auch im Film der Fall. Allerdings sind sie im Film gleich... ähm, ja, wo eigentlich? Auf jeden Fall in irgendeiner ANGST aka WCKD Station oder sowas in der Art. Im Buch nicht! Ja, sie wissen es auch im Film am Anfang nicht, aber hallo!?
Im Buch sind sie für sich, da sind fast keine anderen Menschen und sie sehen Cranks schon an den Fenstern! Und dann ist da statt Teresa auf einmal Aris und dadurch erfahren sie von der anderen Gruppe aus dem Labyrinth! Und dann sind da auf einmal aufgehängte Leichen und Rattenmann erzählt ihnen, was Sache ist und sie müssen durch diesen Flatrans gehen, durch die Brandwüste mit dem Auftrag, es zum sicheren Hafen zu schaffen. DAS IST DIE AUSGANGSLAGE IN DEN BÜCHERN! Und im Film ist einfach mal alles anders!
Sie sind da bei diesen Leuten, die sie gerettet haben und finden dann raus, dass sie irgendwas mit Leuten von ihnen machen und oh, ja, da war ja noch ein anderes Labyrinth. Ja, hm, ist jetzt ja nicht soo wichtig. Und oh, jetzt sollten wir hier ganz schnell abhauen, weil die uns irgendwie an Schläuche ranhängen. Ja, gut, gehen wir einfach in die Brandwüste.
DAS VERÄNDERT DIE GANZE GRUNDMOTIVATION DES FILMES!
Weiterer Verlauf: Das ist dann in etwa so – Oh, hm, ja, was machen wir denn jetzt? Ja, oh, war da nicht was mit dem Rechten Arm!? JA, DER RECHTE ARM, DER EIGENTLICH ERST IM DRITTEN BUCH VORKOMMT! Ja, gut, dann gehen wir mal den rechten Arm suchen, der irgendwie in den Bergen sein soll.
WTF! Das ist einfach so... so... platt irgendwie! Das hat für mich keine richtige Handlung! Auch wie sie dann auf Brenda und den anderen Typen da treffen, kam für mich alles total falsch. Im Buch ist es einfach so viel besser!
Und auch Thomas Beziehung zu Brenda. >.< Ich war so: WTF, du kennst dieses Mädchen doch gar nicht richtig! Klar, man sorgt sich auch um jemanden, den man gerade erst kennengelernt hat, aber!? Ja, gut sie erzählt ihm dann von ihrem Bruder blah blah. Aber diese ganzen Gefühle, die im Buch aufgekommen sind, die Angst vor den Cranks, die Angst, dass sie sich anstecken könnte und auch die Sache, dass sie ja für WCKD eigentlich arbeitet! (Wobei das, glaub ich, erst im dritten ruaskommt!?) NICHTS! Ne, stattdessen ist sie nicht einmal immun und oh Wunder, irgendein Eiweiß im Blut der Immunen gibt ihnen Zeit, ja oh.
Thomas, der Held: Ich bin mir gerade nicht ganz genau sicher, wie das im Buch war, aber ich bin mir sehr sicher, dass Thomas nicht als Quelle für den rechten Arm gedient hat! ARGH! Da machen die ihn einfach mal kurzerhand zum Helden, obwohl er eigentlich in den Büchern total die Gewissensbisse hat, weil er mal für WCKD gearbeitet hat und aus dem Grund auch sein Gedächtnis nicht wieder haben will. DAS VERÄNDERT SEINE GANZE CHARAKTERENTWICKLUNGEN, VERDAMMT!
Ach und by the way hat Theresa ihr Gedächtnis ja auch schon zurück und oh, sie wird auch gar nicht von WCKD manipulieren und nein, sie ist nicht die Anführerin der Mädchen, von denen sowieso nur zwei gezeigt werden und oh, es sind auch nur etwa fünf oder so von den Labyrinth-Jungs dabei und ja, der Rest wurde einfach mal zurückgelassen. Ja, hm.
Ach ja und die Sache mit WCKD. Ich bin mir zu fast 100% sicher, dass sie im ersten Teil ANGST genannt wurden! In den deutschen Büchern heißt die Organisation auch ANGST. So, macht ja auch Sinn, weil ''ANGST ist gut'' schon ziemlich voll klingt und na ja, im Englischen ist es eben mit WCKD. Alles schön und gut, aber bitte nennt doch nicht plötzlich einen anderen Namen! Andere Leute sind vielleicht nicht so schlau wie ich und können kombinieren, dass ANGST im Englischen wohl WCKD heißt und sie das im zweiten Buch auch so nenne, weil das teilweise irgendwo draufsteht. Ich meine, hallo, entweder oder! Grrr.
Und argh, die Tatsache, dass ANGST/WCKD das Alles mit der Brandwüste nicht macht, um sie zu beobachten, sondern sie quasi freiwillig da reingehen und das Alles. >.< Wie gesagt, die Grundmotivation! Die Ausgangssituation ist einfach so anders! D:

So viel zum Aufregen. *schüttelt mit dem Kopf*
Ich muss ehrlich sagen, dass ich nach der ersten Viertelstunde so gut wie keine Erwartungen mehr hatte und nur noch mit ausdruckslosem Gesicht da saß, weil ich so dachte: Toll, ist eh alles anders. Die Ausgangslage ist anders. Meh. Alles meh.
Na ja und bei der Meinung bin ich geblieben. Ich bin jetzt sogar auch etwas verärgert.
Ich meine, ich verstehe einfach nicht Wie und Warum man so vieles ändern muss! Für mich ergibt der Film teilweise überhaupt keinen Sinn, weil es, meiner Meinung nach, so viele Logikfehler gibt und so vieles, dass eigentlich hätte passieren sollen und passieren müssen, meiner Meinung nach, weil wegen Story, einfach nicht passiert ist.

Fazit:
Meh. Sehr großes Meh.
Ich hatte mich auf den Film gefreut. Und ja, hm, vielleicht hatte ich zu große Erwartungen. Vielleicht bin ich zu verwöhnt, weil Hunger Games zum Beispiel meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt ist und recht nah an den Büchern ist und so auch die Twilight-Reihe, von der ich ein so großer Fan war. Ja, sicher, das spielt da alles mit rein, aber ich denke doch schon, dass ich Buch und Film eigentlich recht gut voneinander trennen kann.
Aber wenn man die Grundmotivation und Charakterentwicklung so sehr verändert... Dann ist es eigentlich keine Buchverfilmung mehr für mich. Es basiert dann zwar noch irgendwie auf dem Buch, hat eine ähnliche Handlung, die Charaktere, die Idee, aber es ist nicht die Verfilmung des Buches. Wenn ich in so einen Film aber gehe, will ich eine Verfilmung des Buches sehen!
Nyaaaaaa. Na ja, schaut es euch selbst an, bildet euch eine eigene Meinung, aber wenn ihr das Buch mögt, bin ich mir sehr sicher, dass euch der Film nicht gefallen wird.

Sonntag, 19. Juli 2015

Film: Interstellar

Dear Movies.






Woah, bin ich gerade froh, diesen Film gesehen zu haben!
Ich glaube, wenn meine Mutter heute nicht vorgeschlagen hätte, dass wir den mal schauen könnten, hätte ich es wahrscheinlich nie getan, weil man sowas einfach mit der Zeit vergisst und es jetzt auch nicht ein Film war, den ich so ganz unbedingt schauen wollte.
Und ich liebe es, dass ich gerade so überrascht und geflasht wurde.

Kurzbeschreibung:
Die Welt stirbt, Rettung scheint unmöglich. Mit einer letzten verzweifelten, Jahre währenden Weltraummission soll das unvermeidbar scheinende Ende doch noch abgewendet werden. An Bord befinden sich nicht nur die besten Wissenschaftler, sondern auch der Familienvater Cooper, dessen Beteiligung unerlässlich ist und der dafür seine zehnjährige Tochter zurücklassen musste. Um die gewaltige Distanz rechtzeitig zu bewältigen, will man Wurmlöcher nutzen. Doch damit beginnen auch die Probleme.

Story:
Es ist so unfassbar spannend! Ich konnte meinen Blick wirklich kaum vom Fernseher lösen und war total angespannt, was als nächstes passieren würde.
Die Geschichte beginnt etwas... ich würde nicht sagen langweilig, aber man kann an Anfang nicht so richtig erahnen, zu was diese Geschichte noch alles fähig ist und was noch alles passieren wird. Man lernt das ganze Ausmaß erst Stück für Stück kennen, aber selbst das ist ziemlich toll gemacht.
Und was man am Anfang von dem ziemlich einfachen Leben der Farmer sieht, zieht sich auch durch den ganzen Film und gerade diese Verbindung ist auch toll.
Die Idee an sich finde ich auch wundervoll, vor allem sehr toll umgesetzt, weil die Idee ''Die Erde wird unbewohnbar und wir brauchen einen neuen Planeten'' ja nicht neu ist.^^
Im Nachhinein würde ich sagen, dass sich der Anfang etwas gezogen hat und es schon dauerte, bis die Geschichte richtig in Schwung kam, aber beim Schauen habe ich es nicht so gemerkt, weil ich einfach zu gespannt war, wie was zum nächsten führt.
Im Grunde hat sich die Geschichte einfach Zeit gelassen und das ist toll, weil man dadurch alles sehr gut kennenlernen konnte.
Dieses ganze Weltraum-Wissenschafts-Zeugs ist auch toll verpackt und auch recht verständlich für jemanden der nicht so Ahnung hat, würde ich sagen. Denn ich würde behaupten, ich habe nicht so Ahnung und ich habe es einigermaßen verstanden.^^
Und cool finde ich es noch dazu. Einfach dieser Gedanke an all das, was vielleicht möglich ist, was vielleicht da draußen ist, all das, von dem wir noch nichts wissen, was wir Menschen noch nicht erforscht habe.

Charaktere:
Sind recht schön gestaltet, vielleicht teilweise etwas simpel, aber ich denke, das ist okay. Über besonders eine Person hätte ich gerne mehr gewusst, aber es geht in dem Film nicht um die Personen, sondern um das große Ganze, wofür die Personen natürlich wichtig sind, sehr wichtig sogar, denn sie sind es, auf denen das große Ganze aufbaut, aber sie sind nicht die direkte Handlung, sondern eher die Nebenhandlung, würde ich behaupten.^^

Hintergrund:
Erst einmal der Gedanke, dass dort draußen, in dieser unendlichen Weite des Universums, noch andere Planeten, ja wohl auch anderes Leben ist. Das allein finde ich schon faszinierend, weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass wir die Einzigen sind, das ist viel zu arrogant gedacht.
(Vorsicht Spoiler) Dann diese ganze Sache mit der fünften Dimension, der Überwindung von Zeit und Raum. *______* Das ist einfach so cool! Der Gedanke, die Vorstellung alleine ist einfach unglaublich. Und warum sollte es nicht wahr sein? Warum sollte es so etwas nicht geben? Alles, was wir uns vorstellen können, ist wahr, irgendwo, irgendwann – daran will ich glauben und ich denke, dass tue ich wohl auch.
Zu guter Letzt das mit der Liebe. Dass Liebe Raum und Zeit überwinden kann. Wir lieben Tote, Vergangenes, Fiktives und das manchmal so stark. Das muss eine Bedeutung, eine Kraft sein. Es kann gar nicht anders sein.
Ja, da spricht die Träumerin aus mir. Aber warum nicht? Warum verdammt nochmal nicht? Beweist mir erstmal das Gegenteil und selbst wenn, dies ist nur eine Version von allem, was sein könnte.
Okay, ich schweife zu sehr ab. :'D
Der Film bietet auf jeden Fall sehr viel Nachdenkungs-Potenzial und es ist einer dieser Filme, an deren Ende ich mich so neu, so belebt fühle, als könnte ich die Welt verändern, wenn ich es nur will und daran glaube und es stark genug versuche.

Fazit:
Es ist ein toller, spannender Film über das, was vielleicht möglich sein könnte, was es vielleicht geben könnte, was dort draußen sein könnte, was hinter allem, hinter den kleinsten Dingen, die wir für Zufälle oder Anomalien halten, stecken könnte.




Sonntag, 10. Mai 2015

Film: Vampire Academy

Dear Movies.


Ich hab den Film so spät geschaut, also schreibe ich jetzt auch das Kommentar so spät. So. (Kleine Info: Es ist viertel vor Zwei in der Nacht.)

Kurzbeschreibung:
Coole Partys und jede Menge Herzklopfen: Es scheint, als führten die 17-Jährige Rose und ihre beste Freundin Lissa ein ganz normales Teenager-Leben. Doch die beiden Girls haben einen ziemlich ungewöhnlichen Stundenplan. Da passiert es schon mal, dass ein wenig Blut an ihren Lippen hängen bleibt – besonders, wenn man dazu ausgebildet wird… Denn Rose ist kein gewöhnliches Mädchen: Sie ist halb Vampir, halb Mensch. An der Vampire Academy wird sie zur Kämpferin ausgebildet, um die friedlichen Vampire der Moroi gegen die feindlichen Vampire der Strigoi zu beschützen. Diese haben es ausgerechnet auf das Leben von Lissa abgesehen, die dazu bestimmt ist, einmal Königin der Moroi zu werden. Als wäre das nicht schon genug Aufregung in Rose‘ Leben, bringt sie auch noch ihr Trainer und Mentor Dimitri ziemlich durcheinander…
(Quelle)

Ähm ja, ist ganz okay, die Kurzbeschreibung. Abgesehen von dem ''Girls'', aber na ja.

Story:
Ich mag die Story. Also ich mochte sie im Buch.
Im Film war sie okay, aber es wurde schon einiges geändert, soweit ich mich erinnern kann...
Es ist immer so schwer, die Geschichte dann nicht automatisch mit der im Buch zu vergleichen, weil sie eben einfach daher kommt.
Na ja, ich versuch's mal.
Im Grunde genommen wird Lissa gemobbt und zwar weil sie mit Rose abgehauen war und einen so hohen Status besitzt und vor allem wegen ihren Fähigkeiten. In dem Sinne ist es dann auch schon wieder kein Mobbing. Spoilere ich hier eigentlich gerade? Ein bisschen vielleicht, aber ich glaube, das ist noch okay so, weil ich ja nicht geschrieben habe, was ihre Fähigkeit ist.^^
Ähm, ja, worum geht es sonst noch so? Wie Rose trainiert wird, was auch ganz okay ist. Die Chemie zwischen der Rose Schauspielerin und dem Dimitri Schauspieler stimmt schon, das kann man nicht abstreiten. (Ja, ich bin gerade zu faul, die Namen nachzuschauen.)
Nya, so rückblickend finde ich den Film jetzt irgendwie wieder schlecht, obwohl ich ihm beim und nach dem Schauen ganz okay fand!?
Ich weiß nicht, ich glaube, wenn man nur den Film sieht, ist er wirklich nicht so gut. Ich habe halt noch das Buch irgendwie darin zu finden versucht und da wo ich's finden konnte, war ich eben sehr glücklich drüber, weil die Bücher wirklich sehr toll sind.
Aber ansonsten wirkt der Film an manchen Stellen etwas albern. Nicht so albern, wie ich zuerst gedacht hatte und weshalb ich mir den Film lange Zeit nicht angetan habe. Aber doch so, dass es die Bücher etwas kaputt macht, weil sie einfach besser sind.

Schauspieler:
Mit einer der Grunde, warum ich den Film nicht so gelungen finde. Aber okay, ich mag Lissa auch in den Büchern nicht so, da muss ich sie im Film ja nicht mögen. Aber eine andere Schauspielerin hätte das vielleicht geschafft.
Auch das andere Mädchen, das sich mit Rose und Lissa so ein bisschen anfreundet. (Wieder zu faul, den Namen nachzuschauen.^^) Die Schauspielerin hat mir auch nicht so gefallen. Obwohl sie, glaube ich, passte?
Eigentlich habe ich mir den Film ja nur wegen dem Schauspieler von Christian angetan. Weil der bei Shadowhunters, der Serien Verfilmung zu den Chroniken der Unterwelt, Jace spielt und ich ihn halt mal als Schauspieler so sehen wollten. Fazit: Christian kam im Film eindeutig zu wenig vor. Aber auch in den Büchern, wenn ich das noch richtig weiß und irgendwie ist er eigentlich mein Lieblingscharakter, neben Rose.
Rose ist recht gut rübergekommen im Film, finde ich. Da dachte ich eigentlich, dass sie das mehr vermasselt hätten. (Ja, Vorurteile gefällt aufgrund des Trailers. ;D)

Film im Vergleich zum Buch:
Hab ich dazu nicht schon alles geschrieben, was ich schreiben wollte?
Manche Storysachen wurden irgendwie komisch verändert. Und was sollte eigentlich dieser Traum? Den gab's doch im Buch nicht, oder? o.o Okay, es ist schon etwas länger her, dass ich das gelesen habe, aber mir kam das jetzt nicht so bekannt vor. Gut, kann mich aber auch irren.
Aber dass die Strigoi vor der Schule angegriffen haben, war doch nicht im Buch!? Ach, ich habe keine Ahnung. xD
Auf jeden Fall wirkt der Film an einigen Stellen ziemlich albern und mehr auf dieses High School Dings konzentriert, was ja auch ein Teil davon ist aber nicht so! Es hat einfach nicht so gewirkt, wie es eigentlich, meiner Meinung nach, wirken sollte. Es hat das Gefühl von den Büchern nicht rübergebracht.
Unvoreingenommen kann ich das aber bisher auch eigentlich nur über Hunger Games sagen, aber gut.

Fazit:
Besser als ich dachte, aber trotzdem relativ schlecht.
Ich war natürlich so und musste auf Englisch gucken und hab dadurch manches auch nicht so wirklich mitbekommen, weil's schon spät war und Genuschel.
Na ja, lest besser die Bücher, die sind richtig cool und es gibt sechs Bände. :)


Mittwoch, 22. April 2015

Film: Die Bestimmung - Insurgent

Dear Movies.


Ach ja, Insurgent. Nein, hier kommt jetzt kein Herz.
Das ist auch nicht mal eine Hass-Liebe. Na ja, ihr werdet sehen bzw. natürlich lesen.^^

Kurzbeschreibung:
In der Fortsetzung zum SciFi-Thriller "Divergent" stößt Tris mit Four auf das gefährliche Geheimnis ihrer Eltern.

Okay, beide kurzen Beschreibungen des Films, die ich gefunden habe, sind doof. Na ja, arrangieren wir uns damit.

Story:
Ist ganz gut.
Wer meinen Blogpost zum Buch gelesen hat, weiß, dass ich nicht sonderlich begeistert war, weil ich 1. mega lange zum Lesen gebraucht habe, was auch schon einiges sagt und 2. von manchen Plotgegebenheiten und mancher Charakter- und Beziehungsentwicklung nicht begeistert war.
Tatsächlich ist das im Film ein bisschen anders. Und zwar weil der Film sich doch sehr vom Buch unterschiedet. Deshalb weiß ich übrigens jetzt gar nicht, ob ich den Film nun mag oder nicht. :'D
Wahrscheinlich müsste ich den Film irgendwann nochmal gucken, um das beurteilen zu können.^^
Aber da ich gleich noch extra einmal den Film mit dem Buch vergleichen will, versuche ich mich hier mal auf die Story im Film zu konzentrieren.
Sie ist nicht schlecht, aber sie ist auch nicht gut. Es ist einfach irgendwie blöd erzählt, keine Ahnung. Mich hat's einfach nicht mitgerissen, obwohl ich vom 1. Film doch recht angetan war. Der Zweite war jetzt auch nicht langweilig oder so, aber ich hatte auch einfach keine sonderlich hohen Erwartungen und die wurden jetzt auch nicht unbedingt übertroffen bzw. der Film konnte mich trotzdem nicht beeindrucken.

Schauspieler:
Die sind tatsächlich ziemlich gut, denke ich. Also mich stört jetzt keiner von denen, wie ich das manchmal habe. Aber ich finde sie tatsächlich alle recht gut. An denen kann's demnach nicht liegen, dass der Film für mich irgendwie auch nur so lala war.
Wobei ich die Schauspielerin von Janine jetzt auch nicht sooo beeindruckend fand. (Ja, bin zu faul den Namen nachzugucken und eventuell sollte ich den eh wissen. ;D) Aber na ja.

Vergleich von Film und Buch:
Im Film ist so viel anders, dass er teilweise eine ganz andere Bedeutung hat, als das Buch. Sonst hänge ich mich da eigentlich nicht so dran auf und versuche es auch zu vermeiden, weil man Film und Buch immer getrennt sehen sollte und gerade da und auch allgemein Vergleiche eigentlich doof sind.
Aber gerade bei Buchverfilmungen kann man eigentlich irgendwie nicht anders. Und dass ich dieses Bedürfnis trotzdem habe, sagt auch irgendwie einiges, über die Buchverfilmung. ;D
VORSICHTIG SPOILER!
So, weil das einfach nicht spoilerfrei geht.^^
Was mich am Buch besonders gestört hat, war ja, neben teilweise der Handlung, Tris' Charakterentwicklung und die Entwicklung ihrer Beziehung mit Tobias. Tatsächlich haben sie genau die beiden Sachen im Film so gut wie komplett rausgelassen.
Von Tris' selbstzerstörerischer, ja schon fast selbstmörderischer, waghalsiger Art waren noch Ansätze zu erahnen, aber sie wirkte trotzdem ziemlich ruhig und logisch denkend, einfach mutig und nicht irgendwie großartig psychisch angegriffen.
Und von dem Gekrisel in ihrer Beziehung mit Tobias ist eigentlich im Film gar nichts zu merken. Sie schlafen ja sogar miteinander!? (Tun sie das im Buch eigentlich auch. o.O Ach, Gedächtnis. >_<)
Man sollte jetzt eigentlich denken, dass mir der Film dann besser gefällt, wenn's weggelassen wurde und es mich im Buch gestört hat. Weit gefehlt! Was mich im Buch wirklich gestört hat, war irgendwie die Art, wie beides zusammenkam und wie sie damit umgegangen sind. Dass es im Film dann irgendwie gar nicht vorkommt, ist ganz ganz doof, weil die Reaktionen und so ja doch sehr sinnvoll sind.
Nun gut.
Was sie noch verändert haben, ist Janines Beweggrund für Tris' Festnahme. Zumindest, wenn mich nicht alles täuscht und ich es vom Buch her noch richtig in Erinnerung habe.^^
Im Buch will Janine, soweit ich mich erinnere, Tris, um ein Mittel herauszufinden, mit dem sie auch die Unbestimmten kontrollieren kann, aber im Film will sie ja dieses Ding, wo die Botschaft drin ist, öffnen. Dementsprechend ist das mit diesen Simulationen zu jeder Fraktion auch nicht, wobei zum Beispiel das mit Tobias auch im Buch in einer Simulation passiert. (Aber um das jetzt alles genauer zu erklären, müsste ich zu viel erklären. Die, die das Buch kennen, sollten wissen, was ich meine.^^) → Finde das mit den fünf Simulationen durchlaufen aber eigentlich eine ganz coole Idee.
Auch mit Tobias' Vater passiert im Buch viel mehr, was mit ein Grund ist, warum zwischen Tobias und Tris Distanz entsteht. Tobias' Vater weiß nämlich, dass die Botschaft auf einem Stick (war es ein Stick!?) aufbewahrt wird und überhaupt, dass es eine Botschaft gibt und ich glaube, da gab es auch irgendeinen Code oder ein Passwort für. Aber gut, das weiß ich jetzt nicht so genau. Es war bloß ganz anders im Buch und Tris hat dafür Tobias hintergangen und dann auch noch mit seinem Vater usw.
Eine der Dinge, die gleich geblieben sind, ist die eigentliche Botschaft am Ende und ich finde die immer noch genauso stumpfsinnig, wie im Buch. Ich kann nicht mal richtig erklären, warum. Aber für mich passt das einfach nicht mit dem Rest zusammen, ich weiß auch nicht.
Na ja, eins hat der Film auf jeden Fall geschafft: Mich auf das dritte Buch etwas neugierig zu machen, um herauszufinden, was denn nun noch nach 200 Jahren hinter dem Zaun ist.

Sidenote: Irgendwie mag ich inzwischen Peter als Charakter. ;D Fragt nicht. xD Es ist irgendwie toll, wie er einfach immer das macht, wo er gerade seinen meisten Vorteil drin sieht. :D

Fazit:
Wer das Buch mag, wird den Film vielleicht nicht mögen, weil sehr viel geändert wurde. Und wer das Buch nicht mochte, wird es vielleicht auch trotzdem nicht mögen. Und wer das Buch nicht kennt, kann den Film auch trotzdem nicht mögen.
Haha. xD Okay, der Film ist eigentlich wirklich nicht schlecht, gut gemacht und so. Besonders die Effekte sind eigentlich sehr toll. (Auch wenn der 3D-Quatsch mal wieder ziemlich unnötig ist.)
Na ja, schaut es euch an, wenn's euch interessiert und entscheidet selber. :)


Samstag, 11. April 2015

Film: Love, Rosie – Für immer vielleicht

Dear Movies.


Ach, dieser Film. <3
Als ich das erste Mal den Trailer gesehen habe, wollte ich ja eigentlich das Buch lesen, bevor ich den Film schaue. Jetzt muss ich es wohl andersrum machen, aber ich denke, dass wird es wert sein, weil schon der Film schön war.
Cousinchen hat bei meiner Schwester und mir übernachtet und da war's eine spontane Entscheidung, dass wir den Film gucken.

Kurzbeschreibung:
Rosie (Lily Collins) und Alex (Sam Claflin) sind beste Freunde. Seit ihrer Kindheit. Schon allein deswegen können sie niemals ein Paar werden – oder doch? In Sachen Liebe stehen sich die beiden mal selbst, mal gegenseitig im Weg. Ein gescheiterter Annäherungsversuch hier, eine verpasste Gelegenheit da, und schon sendet das Schicksal die beiden in völlig unterschiedliche Richtungen. Können verschiedene Kontinente, ungewollte Schwangerschaften, desaströse Liebesaffären, Ehen, Untreue und Scheidungen das Band dieser Freundschaft zerreißen? Können Männer und Frauen überhaupt beste Freunde sein? Und gibt es wirklich nur eine Chance für die große Liebe?

Es klingt total klischeehaft und das ist es auch. Aber genau deshalb mag ich es.
Ja, über meine Liebe zu Klischees müsste ich auch mal einen Blogpost schreiben. [notiert es sich]
Kurz und knapp: Ich liebe es einfach zu sehen bzw. zu lesen, wie verschiedenste Klischees umgesetzt werden. Man kann dabei so wunderbar mit Erwartungen spielen und die Leute überraschen und wenn man sowas gut schreibt, muss es wirklich gut sein, weil's eben ein Klischee ist, was häufig bedeutet, dass oft darüber geschrieben wird und viele es gerade deshalb meiden. Es ist in gewisser Weise mutig.

Äh, ja, so viel dazu. Wie geschrieben, werde einen eigenen Blogpost dazu machen.

Charaktere (+ Schauspieler):
Fang ich mal hiermit an. Wobei ich zuerst was zu den Schauspielern sagen muss, sind mir nämlich beide alles andere als unbekannt (sonst lasse ich die Schauspieler bei meinen Post ja gerne immer etwas außen vor).
Sam Claflin spielt Finnick in The Hunger Games bzw. Catching Fire, da kommt Finnick zum ersten Mal war, und ich muss schon sagen, dass ich den Schauspieler ziemlich mag, vom Aussehen, Auftreten usw. Er hat einfach was und das hat dieser Film noch einmal bestätigt. Besonders mit etwas längeren Haaren hat er mir sehr gut gefallen. :D Was schauspielerische Leistungen angeht, halte ich mich mal zurück, da habe ich nicht so wirklich Ahnung, aber ich hab ihm die Rolle schon abgenommen und sie passte zu ihm.
Lily Collins ist so eine Sache. Ich kann sie nicht wirklich leiden. Sie hat Clary in City of Bones gespielt und ich weiß nicht, sie hat es zwar recht gut gemacht, aber ich mag sie einfach nicht so. Ähnlich wie bei Emma Roberts, aber die mag ich noch um einiges weniger. Irgendetwas an den beiden stört mich einfach.
Allerdings schafft Lily Collins es trotzdem ziemlich gut, mir durch ihr Mitwirken nicht den Film kaputt zu machen. Bei Til Schweiger ist das manchmal schon hart an der Grenze, aber weil seine Filme an sich gut sind, kann ich ihn meist ausblenden. Oder so ähnlich. Keine Ahnung. xD Ich denke da wohl wieder auf mehreren Ebenen. ;D
Nun gut, genug dazu.^^
Jetzt mal zuerst die weibliche Person: Rosie. Ich mag die Rolle und auch die Entwicklung und den Charakter an sich. Ich find's zum Beispiel cool, dass sie bis zum Ende dieses alte Handy hat. :'D Und ich mag es, wie sie mit allem umgeht. Wie sie in alles hineinwächst und zu kämpfen lernt, aber auch zu verheimlichen.
Okay, es ist vielleicht doch eher ein bisschen eine Hass-Liebe. Wen ich toll finde, ist die, die ihre beste Freundin wird, nachdem sie den Schwangerschaftstest in der Apotheke macht. :D Aber gut, das geht jetzt zu sehr in Richtung Story.
In jedem Fall ist Rosie ein realistischer Charakter und das ist es auch, was mich irgendwie stört, aber dadurch mag ich sie auch. Am Anfang weiß sie nicht, was sie will, dann versucht sie alles irgendwie anzupassen, was ihr halbwegs gelingt, bis sie schließlich einsehen muss, was sie wirklich will und wozu es zu dem Zeitpunkt irgendwie schon zu spät ist.
Die männliche Person ist Alex. Er ist ein unbekümmerter Charakter und alles fliegt ihm mehr oder weniger so zu, was ihn zu jemandem werden lässt, der er nicht ist, aber weil Rosie mit anderen Dingen beschäftigt ist, kann sie ihm es erst zeigen, als es zu spät ist.
Aber natürlich ist es nie zu spät. Okay, Story!

Story:
Eine Achterbahn, wie es sich für solche Liebesfilme gehört. :D Im Moment stehe ich echt auf diese Erwachsen-Werden Liebesgeschichten. :D Vielleicht weil ich mich selbst in dem Abschnitt befinde.^^ Okay, das gehört jetzt eigentlich zur tieferen Bedeutung. Story!
Es ist eigentlich von Anfang an klar, dass beide mehr voneinander wollen. (Entschuldigt die Spoiler.^^) Aber irgendwie kommen sie beide immer wieder davon ab, das Leben kommt dazwischen. Irgendwie scheinen sie nicht füreinander bestimmt zu sein und gleichzeitig doch. Es passiert so vieles, bis sie endlich zueinanderfinden.
Teilweise sind sie aber selber Schuld. Aber so ist das Leben, so sind Menschen. Rosie hätte auch mit dem Baby nach Boston gehen können. Und diese ganzen Blondchens, mit denen Alex zusammen ist, davon passt keine zu ihm und das weiß er auch eigentlich, aber er flüchtet sich in Illusionen, weil sie ihn anscheinend nicht will.
Ja, all diese klischeehaften Verwicklungen, aber es ist wirklich toll gemacht. :) Vorausgesetzt natürlich, man mag es.^^
Ich finde die Plotwendungen toll und wie sie sich voneinander entfernen, sich wiederfinden, für kurze Zeiten, kurze Momente, um sich dann wieder voneinander zu entfernen, sodass es scheint, als würden sie gar nicht mehr zusammenfinden. Doch dann beweisen sie am Ende Mut und machen ihre Träume wahr.

Umsetzung:
Hm. Also der Film ist gut, keine Frage. Aber ich bin überzeugt, dass das Buch um einiges besser und auch anders sein. Klar, natürlich wird es das. Aber was ich meine, ist, dass ich finde, dass Liebesgeschichten nicht so gut zu verfilmen sind. Es ist einfach viel emotionales, dass beschrieben anders und in gewisser Hinsicht besser wirkt, als man es im Film je darstellen könnte. Klar gibt es auch Blicke und Situationen, die man nie so wird beschreiben können, wie sie im Film gezeigt werden. Worauf ich hinaus will: Solche Liebesgeschichten wie diese strecken sich über einen so langen Zeitraum, dass es sowohl im Buch als auch im Film oft nur Abfolgen bestimmter Szenen sind.
Haha, Abfolgen bestimmter Szenen sind es ja eh immer. :P
Was ich sagen will, manchmal wirkt es dadurch zu abgehackt und bei ''Love, Rosie'' hatte ich teilweise das Gefühl.
Auch kommen in Filmen Kleinigkeiten oft nie so zur Geltung, wie sie das im Buch tun. Zum Beispiel fragt Alex ja zum Schluss, ob Rosie mit ihm zum Ball geht. Das kam bei mir im Film einfach nicht so richtig an. Ich musste zwar lächeln, aber es hätte noch viel mehr wirken können, hat es bestimmt im Buch.
Vielleicht empfinde ich aber auch nur so, weil ich eigentlich zuerst das Buch lesen wollte und mir nun vorstelle, wie das Buch wohl ist.^^
Ich werde es auf jeden Fall noch lesen. :)
Eine Sache noch, die mir aufgefallen ist: Es geht ja nicht nur im die Schulzeit der Zwei, sondern weit darüber hinaus und ich fand es ziemlich komisch, dass vor allem Rosie sich so gut wie gar nicht verändert hat. Alex hat zumindest später eine andere Frisur und der Film zeigt sie ja jetzt auch nicht in ihren Vierzigern oder so, aber ich fand's doch etwas seltsam, dass sie sich eigentlich gar nicht verändern äußerlich. Na ja, das nur so als kleine Bemerkung am Rande, kann man aber noch ganz gut mit leben.^^

Tiefere Bedeutung:
Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Liebesgeschichten, deren Erzählung im Teenager-Alter beginnt und darüber hinausgeht, sind nie nur Liebesgeschichten. Es geht immer auch ums Erwachsen-Werden und ums Leben. Um ''Schicksal'' und eigene Entscheidungen, Verantwortung, Mut.
Alex und Rosie haben sich ihr Leben auf eine bestimmte Weise vorgestellt und es kommt ganz anders, zumindest für Rosie. Für Alex scheint alles so zu laufen, wie er es wollte. Doch es ist eben nicht das, was er will.
Während Alex sich was vormacht, wächst Rosie in ihre Rolle als Mutter hinein und ist glücklich damit, weil Kinder eben glücklich machen. Aber auch ihr Leben ist nicht leicht und sie flüchtet sich ebenso in Illusionen, versucht ein Familienleben zu erschaffen, das zwar gut zu sein scheint, aber gravierende Fehler aufweist.
Es geht darum, Lebenserfahrungen zu sammeln und daran zu wachsen, sich von Niederlagen und Unerwartetem nicht unterkriegen zu lassen und trotzdem seine Träume zu verfolgen.
Das braucht Zeit, viel Zeit und viele falsche Entscheidungen, aber wie geschrieben, so ist das Leben. So ist es für und bei jedem. Man macht Fehler oder tut etwas, von dem man dachte, es ist richtig, nur um dann herauszufinden, dass es das doch nicht ist. Man erschafft sich Illusionen, trickst sich selbst aus, bis man eines Morgens erwacht und feststellt, dass es nicht das ist, was man will und man etwas ändern muss.
In dem Film geht es nicht nur darum, dass Alex und Rosie sich ständig wieder verpassen und nicht so richtig zueinanderfinden können. Es geht darum, mutig zu sein und das zu tun, was man tun will und sich durch alles, was das Leben mit sich bringt, nicht davon abhalten zu lassen, sondern dafür zu kämpfen und dass es dafür nie zu spät ist, wenn man es nur einsieht und mutig genug ist, etwas zu ändern.

Fazit:
Ein schöner Film über eine ''Es soll wohl nicht sein''-''Sie gehören aber einfach zusammen''-Liebesgeschichte mit tollen Plotwendungen, liebenswerten Charakteren, interessanten Entwicklungen und der tollen Botschaft, sich nicht in Illusionen zu flüchten, sondern mutig zu sein und seine Träume zu verfolgen.





Samstag, 21. März 2015

Film: Honig im Kopf

Dear Movies.

Kurzbeschreibung:
Die junge Tilda (Emma Schweiger) liebt ihren Großvater Amandus (Dieter Hallervorden) über alles. Der erkrankt jedoch an Alzheimer, wodurch er zunehmend vergesslicher wird und sich zuhause nicht mehr zurecht zu finden scheint. Für das in die Jahre gekommene Familienoberhaupt stehen daher alle Zeichen auf Seniorenheim. Niko, (Til Schweiger), der Vater von Tilda und Sohn von Amandus, hält es für das Beste, den alten Mann in Betreuung zu geben. Doch die elfjährige Tilda akzeptiert diese Entscheidung keineswegs. Stattdessen macht sie deutlich, dass sie auch noch ein gewichtiges Wort bei der Amandus betreffenden Zukunftsgestaltung mitzureden hat. Kurzerhand entführt Tilda den verdutzten Opa, der so gerne noch einmal Venedig sehen würde. Eine spannende, turbulente und prägende Reise nimmt ihren Lauf…

Thema:
Da wird mir wohl jeder zustimmen, dass es ein sehr heikles Thema ist. Vor allem auch, denke ich zumindest, ein Thema, vor dem viele ihre Augen verschließen. Dabei geht es uns doch alle etwas an, wie das Leben schließlich enden könnte. Für jeden von uns könnte das Leben mit Demenz enden. Und wir können nur hoffen, dass wir dann auch so jemanden wie Tilda haben werden, der dafür sorgt, dass wir noch eine schöne Zeit haben.

Mein persönlicher Bezug zu dem Thema:
Ich mache im Moment mein FSJ in der Tagespflege eines Altersheims. Viele Besucher der Tagespflege sind demenzkrank, was einfach auch deshalb so ist, weil Demenzkranke meist nicht so leicht eine eigene Beschäftigung finden können und das ist sozusagen unsere Aufgabe in der Tagespflege.
Demenzkranke können sehr anstrengende Menschen sein. Das ist sehr verschieden. Tatsächlich weiß ich selbst gar nicht so viel über die Krankheit und es spielen bei einigen, mit denen ich zu tun habe, sicherlich auch noch andere Krankheiten mit rein. Aber es ist ziemlich schwierig, mit solchen Menschen umzugehen und man muss irgendwie Mittel und Wege finden, was erst geht, nachdem man die Leute kennengelernt hat, manchmal auch dann nicht.
Soweit wollte ich jetzt eigentlich gar nicht ausholen. Durch mein FSJ habe ich einfach nochmal ein besonderes Interesse an ''Honig im Kopf'' und auch noch einmal einen anderen Blickwinkel, würde ich behaupten.

Umsetzung:
Jetzt mal zu dem spannenden Teil. ;D
Ich finde es wundervoll, wie das Thema in dem Film behandelt wurde. Natürlich ist es ein bisschen idealistisch, aber ich würde behaupten, dass die Krankheit ziemlich realistisch dargestellt wurde. Und es gefällt mir, wie das Ganze mit Tilda, die ihren Großvater liebt und ihm helfen möchte, verknüpft wurde. Der Gedanke, dass Tilda ihren Großvater so sehr liebt und auf so eine Reise für ihn geht, ist unfassbar schön.
Mir gefällt besonders der Mix aus Traurigem und Lustigem. Denn so ist Demenz meistens. Es ist eine furchtbar schlimme Krankheit, aber man muss ihr meist einfach mit Humor begegnen, weil Humor auch die einzige Art ist, ihr zu begegnen und auch die Beste, würde ich sagen.
Von Till Schweiger bin ich jetzt auch kein besonderer Fan, aber ich muss schon zugeben, dass ich seine Filme mag. Die haben einfach etwas an sich, Lebensfreude und Humor, dass mir gefällt. Als Schauspieler mag ich Till Schweiger nicht so, aber seine Filme können sich durchaus sehen lassen.

Realistische Darstellung der Krankheit:
Über die Hälfte meines FSJs ist schon vorbei, so lange habe ich also schon mit Dementen zu tun. Meinen Erfahrungen nach zeigt sich diese Krankheit ganz unterschiedlich und hat auch ganz verschiedene Konsequenzen.
Doch ich würde auf jeden Fall behaupten, dass die Krankheit so, wie sie bei Amandus verläuft, durchaus realistisch dargestellt ist. Vieles hat mich an die Dementen, die ich kenne, erinnert. Zum Beispiel dieses Suchen nach Worten, weil einem ein bestimmter Begriff nicht mehr einfällt. Auch das Sammeln irgendwelcher Gegenstände oder dieses ''gewissenlose'' Handeln, wenn sie etwas tun, ohne an die Konsequenzen zu denken, einfach weil sie es nicht besser wissen. Oder das Erinnern an Witze.
Was der Film auch schön zeigt, ist, dass bei dem oftmals wirren Sachen, die Demente sagen, doch irgendwo ein Sinn dahintersteckt und man manchmal bloß genauer nachdenken oder einen anderen Zusammenhang kennen muss, um es zu verstehen.

Fazit:
Eine Mischung aus süß, lustig und traurig.
Das Thema Demenz wurde in dem Film gut bearbeitet und zwar auf eine Weise, auf die es auch für Kinder verständlich ist, denn Tilda ist schließlich die Hauptperson des Films. Ich würde sagen, dass das Lustige zwar im Vordergrund steht, aber dass das auch gut so ist und das Traurige den Film und die Behandlung der Krankheit abrunden.
Ob man sich nun schon einmal mit Demenz auseinander gesetzt hat oder nicht – und man sollte das Thema nicht ignorieren – der Film ist auf jeden Fall sehenswert.