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Samstag, 12. August 2017

Wochenrückblick #30

Der letzte Wochenrückblick!?

Ahhh, diese Wochenrückblicke treiben mich noch in den Wahnsinn! Da versuche ich diesen letzten hier zu schreiben und bin schon gleich mit dem Anfang super unzufrieden. Sowas doofes. Na ja, dann halt einfach nochmal von vorne. Oder so.
Ja, das Motto ''Einfach nochmal von vorne'' passt hier tatsächlich sehr gut, denn genau das werde ich machen. Wenn ihr den vorherigen Post gelesen habt, könntet ihr schon wissen, was genau ich damit und auch mit dem Titel von diesem Post meine, zumindest ansatzweise.

Änderungen auf dem Blog!
Ich will hier auf dem Blog ein bisschen was verändern. Ich bin gerade noch selber dabei, herauszufinden, was genau ich ändern möchte und wie genau ich es ändern möchte. Heute habe ich schon ein bisschen an der Leiste auf der rechten Seite rumgebastelt, etwas mehr Ordnung reingebracht (hoffe ich zumindest xD) und dieses schöne Ding mit dem Buch und der Prozentanzeige und der Seitenanzahl eingefügt.

Mit ein bisschen rechtlichem Kram habe ich mich auch rumgeschlagen. Da werde ich mir auch noch Zeug zu Bildrechten durchlesen, weil wegen aus Gründen. Mit sowas muss sich halt auch mal auseinandergesetzt werden und professionell und so. Ja, dieser Satz klang jetzt auch sehr professionell, I know. Same goes for denglish. Me much much sorry for me bad english. Okay, reicht jetzt auch wieder. :'D

Also ja, macht euch da eventuell auch auf ein neues Design gefasst? Vielleicht wird es auch so bleiben, ich mag es eigentlich sehr, wie es momentan ist, aber könnte sein, dass ich Lust bekomme, daran herumzuspielen und es dann doch auch erneuere.

Über das eher äußerliche Bild hinaus will ich einfach mehr Vielfalt in meine Posts hineinbringen und nicht ständig nur diese Wochenrückblicke schreiben... Denn es gibt eine ganze Menge an Themen, über die ich sehr viel lieber schreiben möchte! Dazu zählt zum Beispiel meine Leidenschaft fürs Schreiben und ich möchte meine Leseverhalten bzw. Leseuniversum Posts fortsetzen, weil die mir auch echt Spaß gemacht haben.
Und gerade sammelt sich auch einiges an Serien, Anime und Büchern an, die einen Blogpost vertragen können.

Das Problem mit den Wochenrückblicken
Sie geben mir zwar einen super guten Anlass, wöchentlich einen Blogpost zu schreiben und da eine Regelmäßigkeit beizubehalten, aber ich HASSE es, wie inhaltslos sie mir oft vorkommen. Was gar nicht mal daran liegt, dass mein Leben so inhaltslos ist, sondern eher daran, dass es etwas ereignislos und eben irgendwo langweilig ist, was mich persönlich ja nicht stört, aber es gibt einem eben nicht sonderlich viel zu berichten.

Und dann fange ich an über irgendetwas zu faseln, was gut sein kann und ich konnte ein paar Dinge niederschreiben, die mich einfach so beschäftigt haben, aber einiges habe ich mir schon ziemlich aus der Nase gezogen und uff, das ist einfach nur anstrengend.
Ich will über was schreiben, über das ich etwas zu sagen habe und das ich mit dem Internet teilen möchte. Ich möchte nicht über etwas schreiben, nur um etwas zu schreiben. Das, worüber ich schreibe, sollte schon der Grund sein, warum ich es schreibe. Ansonsten macht das Ganze sehr wenig Sinn.

Das ist eben der Punkt – diese Wochenrückblicke machen nicht so ganz Sinn. Ich wollte und will, dass sie Sinn machen und habe immer wieder nach diesem Sinn gegraben, aber ich fürchte, das er einfach nicht vorhanden ist, wie tief ich auch noch graben mag.
Ich habe einfach nicht wöchentlich irgendetwas interessantes zu erzählen und das ist ja auch gar nicht schlimm, aber dieses Nichts brauche ich ja nicht auch noch jede Woche mit dem Internet teilen.

Anstatt der Wochenrückblicke?
Ganz weg haben möchte ich die Wochenrückblicke aber irgendwie auch nicht... Ich weiß noch nicht so genau, was ich stattdessen nun machen möchte. Vielleicht wandele ich es einfach in eine Art kleines Status Update um? So nach dem Motto: Diese Woche habe ich es geschafft, diese Serie zu Ende zu schauen und ich habe dieses Buch angefangen und dieses Spiel gezockt.
Keine Ahnung, ob mir das nicht auch sehr schnell langweilig werden würde, aber vielleicht probiere ich es einfach mal. Und wenn ich ein Thema habe, über das ich quatschen möchte, schreibe ich einfach einen Post zu diesem Thema und lasse meine Gedanken auf diese Weise hinaus. Dadurch sammeln sich dann vielleicht auch mal wieder einfach so ein paar Posts an. Das wäre schön.

Mir kam auch die Idee, die Wochenrückblicke alle zwei Wochen nur zu machen oder ein Monatsrückblick daraus zu machen und besonders letzteres werde ich vielleicht echt in die Tat umsetzen. In einem Monat passiert vielleicht auch mal bei mir etwas, das es ein bisschen mehr wert ist, darüber zu schreiben, als meine wöchentlichen Nicht-Ereignisse.^^

Ich werde sehen, was sich da so entwickelt und joa, ihr werdet es dann auch hier sehen. Wochenrückblicke an sich, wie bisher, wird es also nicht mehr geben, aber in einer etwas anderen Form etwas ähnliches.
Ansonsten warten da ein paar Geschichten in Form von Serien, Anime und Büchern, die ein Kommentar von mir verdienen.

Status-Update ;D
Nur ganz kurz und nur ganz wenig: Da ich jetzt Semesterferien habe, bin ich für einen Monat wieder in Bremen, meiner Heimat. Am 10. bin ich die 500km von Frankfurt am Main bis nach Bremen gefahren, zum ersten Mal mit Zwischenstopp in Kassel, wodurch ich schon etwas sehr Kassel-Feels und gaaaaaaaaanz viel Connichi Vorfreude bekommen habe! Die Connichi ist ja auch schon nächsten Monat und ich freue mich so so sehr am Sonntag wieder mit meiner besten Freundin Riri dort zu sein! Ahhhh! Bin schon jetzt so aufgeregt!
Die andere Sache – Projekt ''Mehr Zocken'' läuft zur Zeit sehr sehr gut, was ebenfalls Riri zu verdanken ist. Wir haben jetzt schon einige Stunden The Forest zusammen gespielt und es ist immer noch so weird, ein Spiel zu spielen, das ich vorher nur in Form von Let's Plays gesehen habe, aber es macht auch so Spaß!
Oh und ich habe die dritte Staffel von Voltron: Legendary Defender durchgeschaut und woah! Mehr dazu wird’s demnächst in einem Blogpost geben. Lord of Shadows von Cassandra Clare habe ich übrigens auch endlich endlich durchgelesen und ._. Ähm, auch dazu gibt’s dann demnächst einen Blogpost.

Bis zum nächsten Post. :*

Samstag, 5. August 2017

Wochenrückblick #29

Neuer Monat! \o/

Ich habe so viel Zeit! Das ist so seltsam. Ich habe das Gefühl, vergessen zu haben, wie sich das anfühlt – Zeit zu haben, Dinge zu schaffen (in Bezug auf meine Hobbys) und mich sogar teilweise zu fragen, was ich mit der Zeit anfangen soll.
Das mag vielleicht seltsam klingen und ich bin jemand, der sehr im Moment lebt, aber so fühlt es sich nach dem intensiven Lernen zusammen mit keinem zur Uni gehen an. Ich habe Zeit und es ist toll!

Challenges an mich selber! :D
Schreibchallenge: Letzten Monat war CampNaNoWriMo, wofür ich mir 30 Tausend Wörter als Ziel gesetzt hatte, dann mein Ziel auf 40 Tausend Wörter angehoben habe und insgesamt 45 Tausend geschrieben habe. Damit hätte ich selber echt nicht gerechnet.
Was anderes habe ich dafür allerdings nicht so gut hinbekommen: Meine kleine Herausforderung an mich selber, jeden Tag 1000 Wörter an einer eigenen und 1000 Wörter an einer Fanfiktion zu schreiben. Dafür war dann doch nicht genug Zeit, was auch überhaupt nicht schlimm ist. Ich wollte einfach mal ausprobieren, ob es funktioniert. Für ein paar Tage ging es gut, aber das war's.

Also – Neustart. Diesen Monat werde ich das nochmal mit den 1000 Wörtern an einer eigenen und genauso vielen an einer Fanfiktion versuchen. Bisher läuft es echt sehr gut und ich bin echt froh, dass ich genug Energie und Konzentration dafür finden kann. Hoffentlich wird das auch so bleiben, denn das würde mich echt glücklich machen.

Let's Play Challenge: Die andere Herausforderung, die ich mir diesen Monat, jetzt wo ich Semesterferien habe, auch noch stelle, ist, jeden Tag ein Let's Play hochzuladen, was bisher auch gut läuft. Ich wollte ja schon lange wieder mehr Zocken und mehr Let's Plays aufzunehmen, war schon immer ein guter Schubser dafür.
Außerdem habe ich die Angewohnheit, Aufnahmen anzusammeln und dann ewig zu brauchen, um sie endlich mal zu schneiden und hochzuladen. Das sollte ich mir unbedingt mal abgewöhnen. Genau dafür kann ich diese Gelegenheit und die Zeit jetzt mal nutzen.

Anime Challenge: Oh und außerdem habe ich mir auch noch vorgenommen - was tatsächlich sehr gut funktioniert bisher! :D - jeden Tag zwei Anime Folgen zu schauen. Dadurch habe ich jetzt inzwischen nicht nur Bungou Stray Dogs durchgeschaut, sondern auch die zweite Attack on Titan Staffel endlich beendet und One Punch Man angefangen, was mich alles sehr sehr freut, denn ahhh!
Ich liebe Anime. Und ich liebe Anime Charaktere und ICH MUSS NOCH SO VIEL MEHR SCHAUEN! Mal sehen, wie viel ich dann ab jetzt immer so schaffe. ;D Vorankomme tue ich jetzt ja schon auf jeden Fall.

Freizeit/Hobbys = Arbeit!?
Noch etwas, das seltsam klingen mag, aber ich mag es, wenn meine Freizeit gefüllt ist mit Dingen, die ich zu tun habe. Meine Hobbys machen mir eine Menge Spaß und manchmal stellt es vielleicht ein kleines Problem da, aber ich finde es schön, dass ich mir Aufgaben stellen, erledigen und abhaken kann und meine Beschäftigungen ein Ergebnis hervorbringen, das, zumindest für mich, einen Unterschied zu vorher macht.

So sehr ich es ebenfalls liebe, Serien zu schauen und Youtube und einfach mal nichts zu tun, noch viel lieber tue ich all diese anderen Dinge, weil sie mich erfüllen.

Was noch so ansteht: Wie immer gibt es da natürlich einiges, das noch immer nicht perfekt ist und dass ich irgendwie noch unterbringen muss. Zum Beispiel Lesen. Ich glaube, es ist eigentlich nur das Lesen. Zwischenzeitlich hatte ich das eigentlich wieder ganz gut im Griff, aber durch das ganze Lernen und mein Interesse für SCP ist das Ganze wieder etwas auseinander gefallen.
Das werde ich dann auch mal versuchen, wieder so hinzubekommen, wie ich es eigentlich gerne hätte.
Und am 10. geht's dann zu meiner Familie nach Bremen für so etwa einen Monat! Davor muss ich mich noch auf jeden Fall ein wenig um meine Hausarbeit kümmern. Aber das wird schon auch noch.

Happy!
Neben diesen Herausforderungen und ''Ich will das gerne auch noch tun!''-Sachen hat auch das mit dem Inventur-Job geklappt und ich habe eine sehr gute Note in Japanische Geschichte geschrieben, wofür ich ja so viel gelernt hatte. Weil ich mich gerade in Geschichte noch nie gut einschätzen konnte, wusste ich nicht, wie die Klausur gelaufen ist und hatte auch kein richtiges Gefühl. Umso glücklicher bin ich über dieses Ergebnis.
Momentan läuft echt alles sehr gut. Mir kommt dieser Blogpost zwar ziemlich langweilig vor und ich wiederhole gefühlt in jedem Blogpost eine ganze Menge, das ich vorher schon mal geschrieben habe, aber so ist mein Leben eben und ich mag es. Ich mag es wirklich sehr.

Freitag, 28. Juli 2017

Wochenrückblick #27 und #28

HALLO LEBEN, I AM BACK!

Nicht, dass Uni und Lernen und so nicht auch zu meinem Leben gehört, gehört es definitiv. Ich lerne jeden Tag Kanji, aber woah, die letzten Tage, die letzten zwei Wochen war ich echt so gut wie nur am Lernen mit einer Menge Serien-Pausen, aber vor allem lernen, lernen, lernen...

Ich mag lernen!?
Ich mag Dinge lernen, die mich interessieren. Gut, Französisch zählt da jetzt nur so halb zu und Geschichte ist jetzt auch nicht unbedingt auf der höchsten Stufe der Dinge, mit denen ich mich gerne beschäftige, aber ich hatte tatsächlich trotz dem ganzen Lernen und dem Stress, den das bedeutet hat, auch Spaß daran.
Bei Französisch etwas weniger, denke ich, weil mich da auch sehr viel vor gedrückt habe, aber woah, Japanische Geschichte hat mich richtig aufgesaugt. Ich weiß nicht, ob das, was ich dann in der Klausur wieder ausgespuckt habe, so unbedingt das Beste war, aber es war etwas und ich bin wirklich tief in diese Welt eingetaucht für ein paar Tage und es war cool.

Daran merke ich mal wieder, dass ich meine Studiengänge wirklich sehr mag. Sowohl AVL (Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaften) als auch Japanologie haben so ihre Nachteile, aber die ertrage ich doch ziemlich gerne, weil mich beide Gebiete einfach sehr interessieren und sie beide Elemente beinhalten, mit denen ich mich auch unheimlich gerne für den Rest meines Lebens und in Form eines Berufes beschäftigen möchte.
Es mag mir noch als ein langer und momentan noch recht düsterer Weg erscheinen, dorthin zu kommen – zu einem Beruf und diesem Rest meines Lebens. Aber ich weiß, dass sich jeder Schritt, den ich in die Dunkelheit tue, lohnt, wie viel Angst ich haben mag.

Das ist einfach ein sehr schönes Gefühl, sich da wieder und wieder bestätigt zu fühlen. Das mit diesen guten Entscheidungen kann ich also doch irgendwie.

SERIEN!
Ach ja, Netflix war so ziemlich mit die beste Idee, die ich jemals hatte! Und Gilmore Girls so ziemlich die beste aus der Not getroffene Entscheidung!
Ich habe es mir angewöhnt, beim Kanji Lernen nebenbei etwas zu schauen, Youtube oder eben eine Serie, die ich nebenbei schauen kann, und Gilmore Girls ist mit Abstand das Beste dafür überhaupt! Wobei ich inzwischen tatsächlich auch dazu übergegangen bin, die Serie so zu schauen, weil sie mir einfach so gut gefällt und irgendwie so schön entspannend und doch gleichzeitig spannend ist und ach ♥.

Früher habe ich immer nur mal so hin und wieder ein bisschen was von Gilmore Girls gesehen und ich hatte nie so richtig geplant, die Serie komplett zu schauen, aber als ich auf Youtube den einen Tag nichts zum Schauen beim Lernen hatte, habe ich mal auf Netflix etwas rumgestöbert. Eigentlich wollte ich etwas anderes schauen, doch das gab es nicht auf Netflix und dann bin ich auf Gilmore Girls gestoßen und dachte mir: Why not!?
Tja und jetzt hat die Serie mich schon eine ganze Weile begleitet und ich bin, ohne es so recht zu bemerken, inzwischen schon bei der fünften Staffel. Es wird echt schwer werden, da was ansatzweise gleichwertiges zu finden, wenn ich mit der Serie fertig bin...

Neben Gilmore Girls habe ich dann auch mal endlich die zweite Staffel von sense8 angefangen und Rick & Morty durchgeschaut. Und natürlich auch einiges an Youtube Videos dazwischen geworfen, so wie immer.


SCP Containment Breach
Kann mir mal wer erzählen, warum ich nicht früher auf dieses Horror-Spiel gekommen bin!? Ich hatte mal eine Phase, in der ich sehr sehr sehr viel Horror LPs geschaut habe. Damit bin ich tatsächlich in die ganze LP-Community eingstiegen und wie konnte ich da bitte dieses Spiel übersehen oder nicht darüber stolpern?! Es hat sich vor mir versteckt! :O

Na ja, umso cooler, dass ich es jetzt gefunden habe. ;D Selber spielen tue ich es nicht, das könnte ich wahrscheinlich nicht, weil Angst und Ungeschick mit Spielen. :'D Aber ich schaue alle Let's Plays von Markiplier momentan und ich liebe es! Ein bisschen hat es mit der Zeit an Gruselfaktor verloren, aber ich bin echt fasziniert von der Spiel-Idee und habe jetzt erst vor ein paar Tagen angefangen auf der SCP Seite über ein paar der SCPs mehr zu lesen und woah, da gibt es so viel und es ist so interessant und ♥.

Viele wissen jetzt bestimmt nicht, was das alles überhaupt ist – googelt es einfach mal. ;D Oder vielleicht besser nicht, es ist schon recht gruselig. Grob gesagt geht es um eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat sogenannte SCPs unter Kontrolle zu halten und zu studieren. SCPs sind mehr oder weniger ''Monster'', die die eine oder andere als beunruhigende Fähigkeit besitzen und ja, dazu gibt es ein Spiel und eine Seite mit seeeeeeeeeeehr vielen Einträgen zu den verschiedensten SCPs und ich bin sehr fasziniert davon.

Youtube-Plan und Blog-Umstrukturierung und und und!
Da ich ja jetzt von dem ganzen Lernzeug erstmal mehr oder weniger befreit bin, kann ich endlich wieder ganz tief in meine ganzen Hobbys eintauchen! Das lässt mein Herz vor Freude hüpfen! Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst anfangen soll und würde am liebsten alles gleichzeitig machen und ahhhh!

Schreiben ist natürlich immer ein großer Bereich von meinen Hobbys, von meinem Leben, da es meine absolute Leidenschaft ist. Auch da werde ich mir mal vielleicht irgendwie mehr eine Art Plan aufbauen. Mal schauen. Auf jeden Fall werde ich meine vorherige Challenge, am Tag etwa 1000 Wörter an einer eigenen Geschichte und etwa 1000 Wörter an einer Fanfiktion zu schreiben, wieder aufnehmen! Und endlich auch wieder mehr Zeug posten, das habe ich echt vernachlässigt wegen dem NaNo und dem ganzen Lernkram.

Als erstes kam mir aber Youtube in den Sinn, weil ich da auch etwas sehr nachgelassen habe und mich das ärgert, weil ich es so gerne mache und so viele Ideen habe und ganz vielleicht, wenn ich da endlich mal regelmäßiger bin, bekomme ich dann auch mal mehr Abonnenten und hänge nicht mehr ständig bei etwa 45 Abonnenten auf meinem Hauptkanal und ganzen 10 auf meinem LP-Kanal. xD
Nicht, dass es mir um die Zahlen gehen würde, aber sie sind eben da und ich denke mir, wenn ich mehr Zeit in das Ganze investiere und da gewissenhafter bin, wird es auch eventuell mehr Leute ansprechen. Außerdem mache ich es eben einfach gerne und will es deshalb mehr machen, besonders auch die Let's Plays.

Eine andere Sache, über die ich viel nachdenke, ist dieser Blog hier. Ich überlege, vielleicht den Namen zu ändern und will das Ganze vielleicht etwas... seriöser? aufziehen. Vor allem will ich es aktueller halten. Die Wochenrückblicke habe ich mir ja inzwischen schon angewöhnt und ändere sie vielleicht auch noch etwas ab. Ich will, wie ich schon mal geschrieben hatte, mehr eigenen Schreibkram hochladen, endlich mal für meine eigene Challenge etwas schreiben und allgemein eben alles aktueller halten, vielleicht auch nochmal mit dem Design etwas rumspielen.

Ich bin auf jeden Fall sehr motiviert, Dinge zu tun! :D Auch wenn ich das eigentlich immer bin, aber jetzt habe ich auch Zeit und ich hoffe, sehr viel in den Ferien schaffen zu können. Meine Art von Entspannung. xD
Ich halte euch auf dem Laufenden. ;D

Sonntag, 16. Juli 2017

Wochenrückblick #26

What even is life!?

Also momentan ist die Antwort auf diese Frage für mich – wie verrückt zu schreiben und es unheimlich zu lieben, Serien und Youtube zu binge-watchen, sogar mal wieder etwas Anime zu schauen und tatsächlich auch zu zocken und irgendwie dazwischen noch für die zwei Prüfungen, die ich dieses Semester habe, zu lernen, was ich, ähm, sehr gewissenhaft tue, natürlich... Wirklich! Na ja.


Jetzt lerne doch mal!
Das denke ich mir auch jetzt gerade. Morgen schreibe ich nämlich eine Französisch Klausur für den A2 Kurs, den ich dieses Semester gemacht habe. Für alle, die jetzt innerlich schreien „Was!? Französisch?! Oh mein Gott, Folter!“ – Ja, das waren oder sind eigentlich auch meine Gedanken, da ich mich nie sonderlich für Sprache interessiert habe oder sie lernen wollte. Jetzt brauche ich sie allerdings für mein Studium und da ich an sich Sprachen mag, habe ich es sogar hinbekommen, mich mit ihr anzufreunden!

Nichtsdestotrotz ist es immer echt anstrengend und Arbeit eine Sprache zu lernen. Und Lernen ist sowieso so eine Sache. Jeder lernt anders und ich weiß, wie ich lerne. Oder wie ich zumindest in meiner Schulzeit immer gelernt habe.
Ich mag Ordnung. Ich mag es mir Lernzettel zu machen und einen Überblick zu haben. Ich mag es, Dinge zu verstehen und nachvollziehen zu können und neues Wissen dazu zu gewinnen.
Ich mag es nicht so sehr, auswendig lernen zu müssen. Ich mag es nicht und kann nicht über einen super langen Zeitraum lernen, weil mein Hirn dann einfach blockiert. Ich mag es nicht, mir selber Panik zu machen und mich unnötig zu sprechen.

Und an sich finde ich Klausuren eher... dämlich als Wissensüberprüfung, da viel zu vieles von Umständen abhängig ist. Zum Beispiel wie viel in der Nacht vorher geschlafen wurde, wie das Wetter ist, in welcher Stimmung man allgemein ist, was man vorher gemacht hat, ob die Bahn rechtzeitig kam und so weiter und so fort. Viele dieser Umstände kann man nicht kontrollieren, demnach ist die Wissensüberprüfung in Form einer Klausur immer nur die Abfrage dessen, was in dem Moment unter den gegebenen Umständen möglich ist und das... ist etwas, das sehr variieren kann.
Das klang jetzt wahrscheinlich irgendwie komisch wissenschaftlich ausgedrückt, aber ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

Was ich eigentlich mit der ganzen Sache sagen will: Lernen finde ich eigentlich total toll und macht Spaß – ja, selbst bei Französisch. Aber eben nur solange, wie ich es auf meine Weise tue und vor allem mich nicht zu sehr unter Druck setzen lasse. Das war schon immer so und das wird immer so sein und ich denke, vielen, wenn nicht sogar allen, geht es da genauso wie mir.
Jeder muss da seinen Weg finden und sich nicht von anderen beeinflussen lassen, was so schrecklich schwer in unserer Gesellschaft ist.

Ich hoffe mal, ich packe das morgen mit Französisch auch, fühle mich schon etwas unvorbereitet, aber gut, entweder kann ich es oder eben nicht. Wird schon werden.

Ich mache lieber alles andere als Lernen!
Was an sich ja nicht stimmt, weil ich eben doch gelernt habe und sowieso jeden Tag Kanji lerne, aber gut, mein Kopf ist der Ansicht, da ich alles andere neben dem Lernen auch noch hinbekomme, lerne ich ja nicht und mache nur allen möglichen anderen Kram.

Ich weiß ehrlich gesagt, auch nicht so genau, wie ich das alles doch mal wieder hinbekomme. Wobei da zwei Tage waren, an denen irgendwie absolut alles in sich zusammengebrochen ist und mein Tagesablauf einfach so durcheinander war und ich echt kaum was geschafft habe. Aber gut, das passiert eben auch mal. Solange ich es wieder hinbekommen habe, ist ja alles gut.
Und ja, wie geschrieben, es läuft echt wieder so unfassbar gut!

Am überraschendsten finde ich es immer, wenn ich plötzlich Zeit finde. Manchmal verschwende ich die dann einfach, was blöd ist. Aber in den meisten Moment weiß ich sie gut zu nutzen und wenn ich dann am Ende des Tages feststelle, was ich alles getan habe, macht mich das echt glücklich und zufrieden. Auch wenn einige dieser ''Aufgaben'' eher weg könnten, das ganze Haushaltszeug zum Beispiel.
Wie ich letzte Woche schon festgestellt habe: Ich bräuchte eigentlich nur das Schreiben und ich wäre unendlich glücklich.

Aber auch, dass ich es tatsächlich hinbekomme, ein bisschen zu zocken und wieder ein wenig Anime zu schauen, freut mich unheimlich! Davon will ich auch ganz viel in meinen Semesterferien tun! Und ein bisschen Arbeiten will ich auch.
Richtig einen Nebenjob werde ich mir erst für den Oktober suchen und das habe ich mir ganz ganz fest vorgenommen. Dann habe ich noch diese Semesterferien und danach wird dann eben alles ein bisschen anders, worauf ich mich sogar schon freue und ich hoffe so sehr, das ich was finden werde, mit dem ich auch gut zurechtkomme.

Life is what makes you happy!
Oder zumindest sollte es das sein. Das ist es, wonach ich mein Leben zu leben versuche. Klar gibt es da immer Sachen, die einem nicht so gefallen, die aber sein müssen, um das tun zu können, was einen glücklich macht. Und das Leben ist auch oftmals alles andere als so nett, einen das machen zu lassen, was einen glücklich macht.
Aber wo immer es geht, sollte man sein Leben mit dem füllen, was einen glücklich macht. Dieses Denken will ich niemals durch irgendetwas verlieren. Ich lebe schließlich nicht, um zu funktionieren, sondern um das Beste, aus dem, was ich habe, zu machen und mich dadurch glücklich zu machen.


Samstag, 8. Juli 2017

Wochenrückblick #25

Shopping- und Schreibwahnsinn!

Da ich mal wieder nicht weiß, was ich hier eigentlich genau reinschreiben soll, schreibe ich doch über den ereignisreichsten Tag meiner letzten Woche. ;D
Und das ist der Tag, den ich mit Riri verbracht habe. Streng genommen nur ein paar, viel viel viel zu wenige Stunden! Aber nichtsdestotrotz der beste Tag meiner Woche. Die Tage mit Riri sind sowieso immer die besten. :D Und nein, das ist jetzt überhaupt nicht übertrieben, das ist wirklich so!

Shopping-Tag mit Riri ^-^
Eigentlich war ein anderer Tag für unser Treffen geplant, doch das haben wir dann um einen Tag vorverlegt, was eine sehr gute Entscheidung war.
An sich was super besonderes gemacht haben wir nicht, aber darauf kommt es auch gar nicht an. Es sind immer die Personen, mit denen man etwas macht, die das gemachte zu etwas besonderem machen und auf niemanden trifft das für mich so zu wie auf Riri.

Wir waren einfach nur ein bisschen Shoppen und haben eine ganze Menge gefunden und einfach Spaß dabei gehabt, Zeit zusammen verbracht und ich habe wirklich lange nicht mehr so viel geshoppt aka so viele tolle Sachen gefunden und auch tatsächlich gekauft. Darüber bin ich echt sehr glücklich. Vor allem auch weil das alles mich mit Riri verbindet.
Neben einigem an Klamotten – vor allem Shirts und einen Rock, den ich schon länger haben wollte – haben wir viel Zeug mit einem ganz bestimmten Einhorn-Design gekauft. Zeug, das mein Leben jetzt schon sehr bereichert! :D Und ja, das meine ich ernst. Cool aussehende Sachen sind immer super nützlich, allein schon weil sie eben cool aussehen. ;D

Dieser eine neue Manga-Band!
Uuuuuuuuuund im Buchladen sind wir auf etwas gestoßen, auf das wir schon seit Ewigkeiten gewartet haben! Ich glaube, sogar so lange, wie wir schon befreundet sind?
Auf jeden Fall waren wir beide ziemlich überrascht, als wir diesen einen Manga im Regal stehen sahen – der 9. Band von dem Yaoi Manga Sekaiichi Hatsukoi! Im Gegensatz zu meinem Leseverhalten sonst oft, habe ich den Manga schon durchgelesen und ich habe diese Geschichte so so sehr vermisst!

Ich hatte letztens schon überlegt, die Reihe nochmal zu lesen, weil ich sie so sehr mag. Der Anime war einer meiner ersten Yaoi/BL-Manga und ist für mich nach wie vor einer der besten. Allein die Story mit der Manga-Redaktion und der ersten Liebe aus der Highschool gefällt mir unheimlich gut. Ersteres weil ich selber gerne als Lektorin arbeiten möchte, irgendwann mal. Und Highschool-Liebe hat einfach etwas, da es oft die erste Liebe ist und Liebe in dieser Form in dieser Zeit oftmals zuerst auftaucht.
Auch die Charaktere, besonders die Hauptcharaktere mag ich bei Sekaiichi Hatsukoi sehr gerne. Sie haben ihre Unsicherheiten und die werden auch sehr oft thematisiert. Hier und da mag das alles ziemlich klischeehaft sein, weil BL in Mangaform, also Manga aus Japan in dem Fall, oft etwas davon leben, zumindest meinem Gefühl nach. Aber ich finde dennoch, dass es in dieser Mangareihe immer wieder genug und die richtige Art von Spannung aufbaut.
Vor allem liebe ich Sekaiichi Hatsukoi aber auch für die Thematisierung von Arbeit und dass sich in diesem Rahmen die Liebesgeschichten abspielen. Die Probleme kommen sehr oft auch von oder durch die Arbeit und somit hat die ganze Gefühle, meinem Empfinden nach, etwas sehr erwachsenes und hebt sich von vielen anderen Yaoi/BL-Manga dadurch ab.

Mal sehen, wie lange wir jetzt dieses Mal auf den nächsten Band warten müssen... Es fehlen immerhin noch 100 Tage bis Ritsu sich ''wirklich wieder'' in Takano verliebt!

ICH LIEBE SCHREIBEN SO SEHR!
Ich hatte ja letzte Woche erwähnt, dass wieder ein CampNaNo angefangen hat und bisher läuft es so unglaublich gut bei mir! 30 Tausend Wörter sind momentan bei mir als Ziel für den Monat gesetzt, die ich alle an einer Story schreiben werde und ich habe schon jetzt über 10 Tausend Worte geschrieben und heute habe ich noch nicht einmal weitergeschrieben.

Zusätzlich habe ich mir noch selber eine kleine Challenge auferlegt und zwar neben meinem eigenen Schreibprojekt auch noch täglich an meinen Fanfiktions weiterzuschreiben. Das habe ich jetzt die letzten Tage nicht sehr gewissenhaft verfolgt, aber das ist auch eher so ein Zusatzding, bei dem ich dann besonders zufrieden und glücklich mit mir selber bin, wenn ich es schaffe.

Aber so oder so liebe ich es momentan unendlich zu schreiben! Eigentlich tue ich das natürlich immer, aber das mit der Kreativität, der Motivation und der Konzentration ist ja so eine Sache und mit der Zeit sowieso immer.
Doch zur Zeit, wow! Es läuft einfach so gut und ich kann nicht einmal nicht schreiben und es fühlt sich auch nicht schleppend an, wenn ich mein tägliches Ziel zu erreichen versuche. Im Gegenteil, es fühlt sich so natürlich an, als wäre es meine Bestimmung und ach! ♥

Ich liebe es so unfassbar sehr und es ist das beste Gefühl überhaupt zu wissen, was meine größte Leidenschaft ist und dass ich diese bereits gefunden habe und tatsächlich versuche, sie zu verfolgen. Allein schon, dass ich sie jeden Tag lebe!
Ich wüsste wirklich nicht, was ich ohne das Schreiben, ohne diese Leidenschaft wäre und ich will es auch absolut nicht wissen.

Nebenbei versuche ich es übrigens mal wieder etwas, ähm... entschlossener? mir tatsächlich einen Nebenjob oder zumindest erstmal einen Semesterferien-Job zu suchen. Na ja. :'D Ich lasse es euch wissen, wie das alles so weiter voranschreitet. ;D

Freitag, 30. Juni 2017

Wochenrückblick #24

Social Anxiety, Frust und Bedürfnis nach Veränderung!?

Ich sage ja immer, dass ich zufrieden mit mir und meinem Leben bin und das stimmt auch. Ich bin zufrieden. Ich mag mich und ich mag mein Leben. Aber... es gibt auch Gewisses mit dem ich sehr unzufrieden bin und das auch schon seit einer Weile. Ich nehme mir immer wieder vor, mich darum zu kümmern, was daran zu ändern und von außen betrachtet, objektiv gesehen, mag das sogar gar nicht sonderlich schwer sein, aber für mich ist es zur Zeit wohl die größte Herausforderung und es nervt mich.

Ich habe Social Anxiety!?
Auf jeden Fall habe ich keine Diagnose dafür und auch sonst bin ich nicht allzu informiert darüber, was es überhaupt genau ist, aber es ist doch eine Bezeichnung, in der ich mich zum Teil wiederfinden kann und ich denke, in dem Sinne darf ich das Wort auch durchaus benutzen. Ich bin mir ja bewusst, was ich damit meine und mache das auch anderen gegenüber deutlich.

Sozial unbeholfen war ich eigentlich schon immer, das ist wirklich nichts neues und das meine ich auch gar nicht, wenn ich von Social Anxiety spreche. Meine soziale Unbeholfenheit würde ich so oder socially akward nennen und das kann ja im Grunde jeder sein und sicherlich hat so gut wie jeder schon mal eine Situation erlebt, die socially akward war. Das passiert recht leicht, denke ich.

Mit Social Anxiety meine ich, dass soziale Interaktionen, simple soziale Interaktionen zu richtigen Herausforderungen werden. Und das fängt schon beim Bestellen in einem Laden an. Kleidung oder Bücher oder so zu kaufen, zählt für mich (noch) nicht zu einer Situation, in der ich mich sehr herausgefordert fühle, da es schnell geht und sehr klar ist, was zu tun ist.
Bestellen in richtigen Restaurants oder Fast Food Läden ist da schon manchmal eine etwas andere Sache, da ich dort missverstanden werden kann, die Verkaufsperson mich missverstehen oder mir zusätzliche Fragen, auf die ich nicht vorbereitet bin, stellen kann. Da habe ich mir auch schon früher immer im Kopf ständig aufgesagt, was ich zu der Verkaufsperson sagen muss, damit ich schon mal damit nicht allzu sehr überfordert bin und auch zur Beruhigung.

Na ja, das bekomme ich aber auch noch einigermaßen hin. Gerade beim Bäcker ist das zum Beispiel kein Problem. Das ist aber auch noch meist von ein paar anderen Faktoren abhängig. Zum Beispiel ob ich bei genau dem Laden bereits einmal bestellt habe und demnach die Kaufoptionen kenne. Falls nicht, kann schon alleine die Auswahl dessen, was ich denn bestellen möchte, mich überfordern.

Sehr viel schwieriger wird es bei Situationen, die mir gänzlich fremd sind oder wo ich mich ohnehin, unabhängig von anderen Faktoren, sehr unsicher fühle. Dazu zählt zum Beispiel ein Friseurbesuch, da ich es jahrelang gewohnt war, dass eine mit meiner Mutter befreundete Friseurin zu uns nach Hause kommt und ich sie dementsprechend auch kannte und kein ungewohntes Umfeld dafür betreten musste. Wie schwierig eine solche Situation ist, hängt dann wieder auch sehr von der anderen Person, also in dem Fall der/dem Friseur/in ab. Denn wer mir gegenüber offen ist und mir sympathisch erscheint, mit dem komme ich natürlich auch besser klar und bin dementsprechend nicht so nervös.


Die Job-Sache...
Nein, das ist jetzt kein plötzlicher Themensprung, sondern hängt sehr eng mit dem Social Anxiety Thema zusammen. Und zwar ist diese Job-Sache wohl (bisher) das, wo ich das höchste Ausmaß an Social Anxiety fühle.
Sowieso ist es bei Sachen, die sehr viel mit Verantwortung und Menschenkontakt zusammenhängen nochmal schlimmer. Da ich mich einfach oft so unfähig in diesen Situationen fühle. Teils mag das an fehlender oder sehr mangelhafter Erfahrung liegen, teils daran, dass ich mir vieeeeeel zu viele Gedanken mache und zwar über alles.

Bei dieser Job-Sache ist es so, dass ich mir sehr oft denke: Ja, wieso will ich bestimmte Sachen eigentlich nicht machen!? Ist doch egal! Hauptsache Geld und an die Arbeitssituation gewöhne ich mich dann schon!
Rein logisch gesehen stimmt das ja auch und ich denke mal, dass die meisten Menschen sich genau nach diesem Prinzip bewerben, wenn es ihnen darum geht, neben dem Studium etwas Geld zu verdienen. Gut, ähm, ich will jetzt auch niemandem Ansprüche und Vorlieben absprechen, absolut nicht. Aber wenn man wirklich Geld will, ist da die Mehrheit doch bestimmt eher bereit, Ansprüche und Vorlieben nach einigen gescheiterten Versuchen etwas weiter hinten anzustellen.

Tja, ich bekomme das nicht so recht hin. Gut, vielleicht will ich auch einfach meine Ansprüche und Vorlieben nicht aufgeben. Das kommt wohl bei mir noch dazu. Denn ja, das will ich nicht. Ich will nichts machen, das mich (zu sehr) unglücklich machen wird und ich will meine Zeit nicht verschwenden. Zeit ist das kostbarste überhaupt. Dieses Denken will ich auch auf keinen Fall ändern, wirklich nicht.
Aber... manchmal sollte ich da doch zumindest etwas pragmatischer denken. Tja, das heißt für mich aber eigentlich eher nur, mir Ausreden auszudenken, warum ich mir jetzt keinen Nebenjob suchen kann oder jetzt zumindest mit keinem anfangen kann und sich zu bewerben dementsprechend jetzt ja auch noch keinen Sinn macht. Und sowieso werde ich ja eh wieder nur abgelehnt werden und so weiter und so fort.

Über diesen Schritt bin ich bisher noch nicht hinausgekommen und das frustriert mich ungemein, da ich mich dadurch nicht nur unfähig, sondern auch faul fühle.
Dabei ist dies ja nur der erste Schritt und alles danach ist eigentlich das, was sehr viel beängstigender für mich ist, auch wenn ich weiß, dass alles nach diesem ersten Schritt sicherlich nicht ganz so dramatisch ist, wie ich mir das oft ausmale oder wie es sich so für mich anfühlt.

Es ist eine seltsame Sache. Ich weiß, dass es nicht so dramatisch ist, wie ich es mir denke, kann dieses dramatische Gefühl von Angst aber dennoch nicht loswerden. Die Situation selber ist es in dem Sinne gar nicht, vor der ich Angst habe, sondern eher... meine Angst selber!? Es ist echt eine seltsame Geschichte und schwer zu erklären und sicherlich noch schwerer nachzuvollziehen für Leute, die das Gefühl gar nicht kennen.

Ich kann auch nicht sagen, wovor genau ich denn Angst habe, außer so schwammige Sachen wie: Nicht gut genug zu sein. Nicht mit Menschen klarkommen zu können. Dumme Fehler zu machen. Tausend Mal nachzufragen. Mich selber zu sehr zu stressen und unter Druck zu setzen. Mich hoffnungslos überfordert zu fühlen. Unfähig zu sein. Nichts hinzubekommen.

Ich weiß, dass das Blödsinn ist und ich durchaus, mal abgesehen von Menschenkontakt, Fähigkeiten habe, die mich für bestimmte Dinge qualifizieren würden oder ich halt zumindest nicht völlig unqualifiziert bin und wirklich gar nichts kann. Wahrscheinlich würde ich wirklich mit den meisten Sachen klarkommen, einfach weil ich es in dem Moment, in dem irgendetwas passieren würde, dann doch nochmal ganz anders handhaben würde, als in meiner von Angst vernebelten Vorstellung.
Das ändert aber nichts daran, dass ich dieses Gefühl habe. Diese Gewissheit hilft mir nicht, höchstens für ein paar Sekunden, allerhöchstens einige Minuten.

Und das ist der Punkt, an dem ich sage oder festmache, dass es sowas wie Social Anxiety ist, was ich habe. Das ist keine Selbstdiagnose, sondern einfach ein Begriff, mit dem ich das, was ich fühle, beschreiben kann.
Mein Angstgefühl ist irrational. Da ist keine tatsächliche Bedrohung und ich bin auch nicht tatsächlich furchtbar unfähig. Es ist in meinem Kopf und meinem Körper und hat in der Hinsicht nicht einmal direkt etwas mit meinem Umfeld zu tun. Mein Umfeld kann diese Angst nur begünstigen, bestärken und auch auslösen, aber stattfinden tut es in mir.

Momentan hoffe ich noch sehr, dass ich das irgendwie selber in den Griff bekommen werde. Auch wenn es mich einschränkt, würde ich noch nicht behaupten, dass es mich allzu sehr negativ beeinflusst. Es macht mir nur zur Zeit diese Hürde, einen Nebenjob zu finden, sehr schwer, was vielleicht schon Grund genug ist, um es als ernstes Problem, bei dem ich Hilfe brauche, zu betrachten.
Aber zur Zeit sehe ich es noch leicht überwiegend als Herausforderung, die ich für mich selber meistern muss, um mir zu beweisen, dass ich es selber kann. Denn irgendwie Hilfe zu suchen, ist ja auch nochmal so ein Thema für mich, was bei mir erstmal nur noch mehr Social Anxiety auslöst. Also hoffe ich, dass ich das umgehen kann.

Zum Teil bin ich nämlich schon auch der Meinung, da es sowieso immer ein Zusammenspiel aus vielen Elementen ist, dass es auch viel daran liegt, dass ich es nicht ganz hinbekomme, mich aufzuraffen und wenn ich es schaffe, dann zu früh aufgebe, eben auch weil es mich wegen der Social Anxiety so anstrengt und Absagen nur neuen Frust bedeuten.
Auch ist der Druck vielleicht noch nicht ganz so groß, auch wenn ich ihn schon fühle. Momentan ist es noch okay, dass ich es nicht schaffe. Aber ich fühle schon den Druck, die tickende Uhr und ich will es lieber jetzt bewältigen beziehungsweise lieber früher als später und deshalb beschäftigt es mich auch so sehr.

Ich werde darüber auf jeden Fall nochmal schreiben, wenn sich da was tut.

Veränderung ist gut!
Das hat mir mein Leben schon mehrfach bewiesen und ich bin dankbar für jede einzelne dieser Veränderungen, wie schmerzhaft sie auch teilweise gewesen sein möchten, sie haben mir sehr viel und sehr wichtiges gegeben, das ich nicht mehr missen möchte und ohne das ich nicht wäre, wer ich bin und ich mag mich schließlich, trotz und mit meiner Fehler und Schwächen.

Und ich weiß auch, dass ich Veränderung brauche. Veränderung ist letztendlich das, was einen am Leben erhält und sogar das, wofür man lebt, würde ich behaupten. Ja, das sage ich als jemand, der seine Komfortzone sehr liebt und es gerne ruhig hat und weiß, woran er ist, worauf er sich einzustellen hat. Ich liebe das auch nach wie vor und wie! Habe ich auch schon immer.
Aber Stillstand, Stillstand ist auch alles andere als gut.

Irgendwie habe ich das momentan wohl ein bisschen – Stillstand. Oder zumindest fühlt es sich so für mich an. Ein bisschen ist es auch das Gefühl, irgendwie schon weiter sein zu müssen, vielleicht auch mehr sein zu müssen, besser sein zu müssen... irgendwie näher dran an der Erfüllung meiner Träume.
Natürlich hängt das auch mit meinem Frust wegen der Job-Sache zusammen, das ist wahrscheinlich gar der Hauptgrund, der Hauptauslöser.

Aber auch ohne das bin ich jetzt wohl wieder an einem Punkt angelangt, an dem etwas passieren muss. Leider scheint es, als würde dieses Mal nichts von selber passieren, sondern als müsse ich es in die Hand nehmen. Und eigentlich freue ich mich darüber. Ja, eigentlich ist das sehr aufregend und toll. Wären da nicht all diese Ängste und Zweifel.

Noch weiß ich nicht, aber ich hoffe sehr darauf, ob ich das besiegen kann – die Ängste und Zweifel. Ob ich es jetzt und alleine besiegen kann. Ich wünsche es mir so sehr! Aber Wünschen reicht hier eben nicht. Ich muss etwas tun, muss meine Komfortzone verlassen und mir eine neue suchen, eine neue erschaffen und ich weiß noch nicht, ob ich das kann, ob ich dazu bereit bin.
Ich weiß, dass ich es eigentlich will, dass ich geradezu danach hungere. Und ich werde es versuchen. Ich muss es schließlich versuchen.

Und an eines glaube ich: Irgendwie. Irgendwie wird es schon werden. Irgendwie wird es immer. Das Irgendwas was dann bei diesem Irgendwie herauskommt, wird besser sein als Nichts und das ist immerhin schon mal ein Anfang.
Mehr will ich ja gar nicht. Nur einen Anfang und von dort aus kann ich dann immer noch weiterdenken und mich der nächsten Herausforderung stellen.


Freitag, 23. Juni 2017

Wochenrückblick #23

Abiball meiner Schwester und spontaner Bücherkauf

Ja, manchmal bin ich tatsächlich mit anderen Menschen unterwegs und tue Dinge! Und damit meine ich jetzt nicht nur Conventions, wobei die wirklich zu meinen liebsten Veranstaltungen gehören.

Wochenende bei meiner Familie
Obwohl ich momentan noch Uni, also noch keine Semesterferien habe, war ich am lebsten Wochenende bei meiner Familie und Bremen, denn meine Schwester ist jetzt tatsächlich schon mit der Schule fertig und hatte jetzt die Zeugnisvergabe, ihren Abiball und ist momentan mit Freunden auf ihrer Abifahrt.

Abgesehen von der Abifahrt habe ich die anderen zwei Ereignisse miterlebte und es war ziemlich seltsam. Meine Schwester ist zu der gleichen Oberschule gegangen wie ich und dementsprechend fanden die Zeugnisvergabe und auch der Abiball an den gleichen Orten statt wie bei mir damals.
Die Zeugnisvergabe passierte in der Schule selber, in der Aula, wo es eine Bühne gibt. Die Schule wird momentan renoviert und einiges sah schon etwas anders aus, als ich es in Erinnerung hatte. Damit war es sogar gleich doppelt seltsam, wieder an diesem Ort zu sein. Auch kannte ich noch einige der Lehrer, was ich aber eher witzig als seltsam fand. Da war ich fast eher schade über die ganzen neuen Lehrer, zu denen ich keine eigene Verbindung hatte.

Der Abiball war in einem Hotel direkt an der Weser. Die Location kannte ich ja schon von meinem Abiball, der echt nicht viel zu bieten hatte, da unser dafür zuständiges Komitee kurz vorher nochmal gewechselt hatte, alles deshalb drunter und drüber ging und es nicht einmal Essen gab!
Am Wochenende gab es Essen und auch noch sehr leckeres. Wenn ich nur daran denke, bekomme ich sofort Hunger und möchte davon bitte jetzt sofort etwas haben!
Ansonsten war es aber recht langweilig, sogar meine Schwester fand es langweilig. Wobei der spannende Teil auch eher am Ende das Feiern mit den Mitschülern ist, denke ich. Zumindest habe ich das bei mir damals so empfunden.

Insgesamt ist es einfach ein komisches Gefühl, dass meine Schwester jetzt auch schon mit der Schule fertig ist, sogar ein besseres Abi geschrieben hat, als ich und ja, jetzt eben auch schon 18 ist. Dass sie noch zur Schule ging war für mich irgendwie... sowas wie eine letzte Schonphase? Aber jetzt ist sie auch erwachsen und wenn sie schon ein besseres Abi geschrieben hat, wird sie vielleicht auch alles andere irgendwie besser, irgendwie erfolgreicher machen. Das ist natürlich nichts schlechtes und ich habe davor auch nicht wirklich Angst oder sowas. Jeder tut Dinge auf seine eigene Weise und das ist auch gut so. Alles andere würde ja auch gar keinen Sinn machen.
Ich werde meinen Weg finden und sie wird ihren Weg finden.

Aber es ist trotzdem ein sehr komisches Gefühl, das mich eben auch daran erinnert, dass meine Schulzeit vor drei Jahren endete, was jetzt noch nicht sooo viel Zeit sein mag, aber es ist schon einiges an Zeit und das ist einfach etwas, dass ich meist kaum realisiere, auch wenn sich meine Schulzeit gleichzeitig anfühlt, als wäre sie schon Ewigkeiten her.

Das Ende der Schulzeit markiert einfach eine sehr drastische Änderung im Leben und das tut sie auch auf eine sehr deutliche Weise und das hat einfach immer irgendwie etwas erschreckendes und einschneidendes, auch wenn es nicht man selbst ist, die direkt davon betroffen ist. Gerade bei meiner Schwester ist es aber doch nochmal etwas sehr persönliches und ich hoffe sehr, dass sie darauf hören wird, was sie tatsächlich machen will, auch wenn sie es jetzt noch nicht so genau wissen mag.

Büüüüüüüücher!
Ansonsten ist bei mir eigentlich alles wie immer. Wie immer eben. Was auch gut ist. Ich mag das ja, wobei ich eventuell sogar mal wieder eine Veränderung brauche und diese verfluchte Job-Sache endlich richtig in die Hand nehmen will! Davor drückte ich mich noch etwas, aber ich fühle momentan wirklich sehr, dass ich mich darum kümmern muss und auch will.

Doch darum geht es jetzt gerade vorrangig erstmal gar nicht. Wobei, wenn ich noch mehr Bücher will, brauche ich auch noch mehr Geld. Und eigentlich auch Zeit und Konzentration und Regal und das alles. Na ja.
Aber zumindest Geld brauchte ich dieses Mal gar nicht so viel, denn eine Freundin von der Uni hat mir einen tollen Laden namens Oxfam bezeigt, von dem ich sogar schon mal gehört hatte. Googelt es, wenn es euch näher interessiert.

Auf jeden ist es ein Laden, wo Bücher und mehr (Hörbücher, CDs, Schallplatten,...) abgegeben werden können, also dem Laden geschenkt beziehungsweise gespendet werden können und dann dort für ein paar Euro, teilweise nur für einen Euro verkauft werden. Die Einnahmen werden alle dafür genutzt, ärmeren Menschen zu helfen. Ich bin da jetzt nicht so informiert, da ich mir nichts speziell dafür angeschaut hatte, aber meine Freundin hat es mir erzählt und wie geschrieben hatte ich auch schon mal davon gehört.

Wir sind also zusammen dorthin gegangen und es gab tatsächlich einige Bücher, die mich sehr interessiert haben – die ich mir sowieso schon mal hatte kaufen wollen; wo ich schon anderes von dem/der Autor(in) gehört hatte; die ich einfach mal gelesen haben wollte oder die so mein Interesse geweckt haben.
Tja, also an Büchern, die ich lesen kann, mangelt es mir nun wirklich nicht mehr. Fünf Bücher für etwa 10€ habe ich mit nach Hause genommen und ich werde den Laden definitiv noch öfters besuchen, auch einfach zum Stöbern.

Morgen geht es dann, zum zweiten Mal in diesem Monat, auf die Geburtstagsfeier einer Freundin und damit habe ich dann wirklich jedes Wochenende in diesem Monat etwas vorgehabt, was ich besser überstanden habe, als vermutet. Allerdings sind meine Wochenenden wegen blöder Veranstaltungsüberschneidungen in der Uni auch recht lang.
Der nächste Monat ist dann auch schon wieder ein CampNaNo Monat. Mal schauen, wie es dann mit dem Schreiben sein wird.

Job-Sache, Schreiben und was auch immer sonst noch so passieren mag – es beleibt spannend in meinem unspannenden Leben. :'D

Donnerstag, 15. Juni 2017

Wochenrückblick #22

Intense Feels!

Nein, dieser Post ist nicht auf Englisch, nur weil der Titel Englisch ist! Nur zur Info. Wobei sich ja sowieso einzelne englische Wörter sehr schnell einschleichen und ich teilweise nur auf Englisch denke und mir selbst dann meine Gedanken ins Deutsche übersetzen muss manchmal. Crazy stuff. xD
Aber gut, das ist jetzt keine Seltsamkeit, die nur ich besitze, zumindest habe ich am DoKomi Wochenende erkannt, dass der Rest meiner Gruppe das auch sehr viel gemacht hat und es demnach wohl einfach eine Generations- beziehungsweise Internetmenschen-Sache ist. Das hat mich etwas beruhigt und auch dazu geführt, das ich viel Denglisch benutzt habe an dem Wochenende, weil es mir weniger seltsam vorkam es sonst, weil die anderen es eben auch gemacht haben.

Gut, so viel dazu.
Ich weiß eigentlich gar nicht genau, worüber ich diese Woche schreiben mag oder schreiben könnte, denn, wie schon öfters erwähnt habe, mein Leben ist nicht gerade das aufregendste, was für mich ja auch wirklich okay ist, aber es macht es eben nicht so leicht, Wochenrückblicke zu schreiben. Die meiste Zeit könnte ich sie wohl einfach leer lassen und damit wäre auch alles gesagt.
Deshalb nutze ich diese Posts ja auch oft, um einfach allgemein über irgendwas zu faseln, das vielleicht ganz entfernt auch mit den Geschehnissen der Woche selber zu tun hat.

Routine
Darüber habe ich ja schon übers geschrieben – über diesen Alltag und das Verfolgen eines bestimmten Planes, was für mich gerade in der letzten Woche wirklich gut geklappt hat! Da konnte ich tatsächlich so gut wie all meine großen, täglichen Vorhaben abhaken. Das hat sich sehr gut angefühlt und mich auch etwas überrascht, da ich mich jetzt nicht unbedingt mehr angestrengt habe als sonst oder sowas. Es hat einfach alles sehr gut gepasst.

Aber gut, nur weil das einmal funktioniert hat, wird es jetzt nicht immer so sein. Ich denke, das ist einfach etwas, das hin und wieder vorkommt und vielleicht schaffe ich es irgendwann, öfters alles zu schaffen, was ich mir vornehme, aber auch wenn dieses ''alles schaffen'' das Ziel ist, geht es ja vor allem darum, überhaupt etwas zu schaffen, dass mich zufrieden und glücklich macht.

Ich setzte mich da auch nicht zu sehr unter Druck, das will ich nicht. Vor allem auch, weil ich weiß, dass es dann nicht funktioniert. Manchmal arbeite ich sehr sehr gut unter Druck, nicht zuletzt deshalb, weil ich es zum Teil gewohnt bin, da ich vieles hinausschiebe, bis ich kaum noch Zeit habe. Und Deadlines helfen mir sehr, mich mehr anzustrengen, da ich einen bestimmten Punkt vor Augen habe, bis zu dem ich etwas zu erledigen habe. Das gibt mir auch einfach Klarheit.

Das Element ''Leben'' darf bei solchem Geplane und dem Verfolgen von Plänen auch definitiv nicht außen vorgelassen werden, denn es kann immer etwas dazwischen kommen, worauf man sich zwar hin und wieder irgendwie vorbereiten kann, aber manchmal eben auch nicht und dann darf es einen auch nicht zu sehr runterziehen, dass der sonst funktionierende Plan durcheinander gebracht wird.

Dieser Monat ist da bei mir ein bisschen so ein Fall von ''Leben'', da ich tatsächlich, im Gegensatz zu sonst, jedes Wochenende etwas vorhabe und ich freue mich darüber, keine Frage! Und ich habe ja auch so viel Zeit, aber es bringt eben so oder so ein bisschen was durcheinander und ich habe nicht die Zeit, die mir sonst zur Verfügung steht. Die Zeit, die ich gerne hätte und bräuchte.
Da muss ich dann ein bisschen umdenken, immerhin habe ich meine Freunde und meine Familie wirklich gerne und verbringe gerne Zeit mit ihnen, sehr gerne. Aber ja, meine schöne Routine meckert dann ein bisschen. :'D

Ich will mich damit jetzt auch gar nicht beschweren, sondern viel mehr sagen, dass man sich öfters anpassen muss und umdenken muss, auch oder sogar gerade, wenn etwas gut läuft und man da einen guten Weg, ein gutes Gleichgewicht gefunden hat. Es wird immer irgendetwas kommen, dass das in gewisser Weise kaputt macht und da muss man dann Geschick beweisen, Ruhe bewahren und entspannt an das Ganze rangehen.

Das klingt jetzt total überspitzt nach einem Vorgehen in Notfällen. xD
Kurz gesagt: Habt ruhig einen Plan, ein Art festen Alltag, aber seid trotzdem offen für Spontanität und bereit eure Routine auch mal über Bord zu werfen, denn die Welt wartet nicht, eure Aufgaben aber in der Regel schon. :)

Nein, eigentlich will ich hier keine Lebensratschläge geben, sondern nur beschreiben, wie ich mein Leben handle, aber gut. xD (Außerdem benutze ich gerade zu viele Smileys, weil aus Gründen.)

Feeeeeeeeeeeeeeeeeeeels!
Mal ganz weg von kontrolliertem Blödsinn. Ich weiß, dass es oft in diesen Posts so klingt, als hätte ich mein Leben gut im Griff, was absolut nicht stimmt, aber ich versuchte so viel wie möglich in den Griff zu bekommen, um mir da Sicherheiten zu schaffen. Na ja. :'D
Etwas, dass ich definitiv nicht in den Griff bekommen kann, werde oder will, sind meine Feels!

Und nein, ich meine damit nicht einfach Gefühle, die lassen sich so oder so nicht gut kontrollieren. Doch was ich meine, ist nochmal eine Stufe heftiger als sonstige Gefühle, wobei die in bestimmten Fällen auch schon einiges anrichten können. Das sind dann Reallife Feels.

Wobei Feels im Allgemeinen für mich zumindest sehr starke positive Gefühle sind und zwar meist über Fiktionales. Reallife Feels ist dann das, wo sich das Fiktionale mit der Realität mischt oder ich sehr freudig aufgeregt über etwas bin, das ich mir schon lange gewünscht und erträumt habe.

Die letzte Woche hatte ich von beidem recht viel. Keine Ahnung, ob es an dem Wetter liegt oder was es genau ist, aber holy, meine Feels sind momentan echt seeeeeeeeeehr intense!

Zum einen wäre da Shadowhunters, wo ich zur Zeit wieder total drin stecke! Ich lese Lord of Shadows und von der Serie gibt es neue Folgen und ach, ich liebe diese Welt und diese Charaktere und ♥ Und es ist so eng mit meinen Schreibanfängen verknüpft, hat mir schon so viele Feels beschert und begleitet mich schon eine ganze Weile. Die Shadowhunters-Welt hat einfach einen sehr besonderen Platz in meinem Herzen und das wird sie auch immer haben, genauso wie die Twilight-Reihe.

Die andere Quelle heftiger Feels ist, wenn ich es auf eins runterbrechen müsste: Meine beste Freundin Riri.
Und es ist nicht mal ''nur'' das alles, was ich mit ihr verbinde und die Tatsache, dass ich so so so unendlich glücklich bin, sie gefunden zu haben, meine beste Freundin nennen zu können und so viel mit ihr zu teilen! Das an sich ist schon eine ganze ganze Menge! Ich hätte niemals gedacht, dass ich so einen Menschen in meinem Leben haben könnte, dass das tatsächlich möglich ist, für mich möglich ist und es so einen Menschen für mich gibt!
Darüber hinaus hat sie vor mir einen sehr großen Traum zu erfüllen, der für viele albern sein muss, aber für mich und auch für unsere Freundschaft sehr entscheidend ist und ahhhhhhhhhh! Ich werde so sterben! Es wird noch in paar Monate glauben, aber AHHHHH! Ich kann jetzt schon nicht mehr. :'D

Neben dieser wirklich großen Sache, auf die ich mich unendlich freue, sind da noch ''kleinere'', die uns sehr verbinden und die letzte Woche sehr präsent waren.
Da wäre der Anime Free!, mein Lieblingsanime, von dem ich mir endlich den Film angeschaut habe und der auch viel mit diesem Traum zu tun hat. Ich habe mir eine gewisse Folge nochmal angesehen und einfach die ganze Zeit über geweint und ach, ich liebe mein forever and ever OTP RinHaru so unfassbar sehr!
Und dann ist da natürlich noch diese Geschichte, an der ich schreibe. Diese ganz spezielle Geschichte mit diesen zwei Charakteren, die Riri und mich präsentieren und ach, ich bin so excited momentan daran weiterzuschreiben und einfach über diese Charaktere und ihre Geschichte und ♥!

Sowieso geben mir meine eigenen Geschichten auch sehr viele Feels zur Zeit! ''Herzschlag'' ist ja meine erste Geschichte, die ich auch online stelle und woah ist sie ein tolles Baby! Ich liebe die Charaktere, ihre Entwicklung, ihre Gespräche und die Story an sich und ach, ich könnte hier ewig weiterschwärmen. ;D

Familie besuchen
Den Bericht dazu wird es erst nächste Woche geben können, da ich erst morgen übers Wochenende hinfahren werde, aber ja, meine Schwester hat am Wochenende ihren Abiball und ja... Ist ein sehr seltsames Gefühl, das sie jetzt auch schon mit der Schule fertig ist... Und ich habe mir nie zu viele Gedanken um meine Noten gemacht, aber sie ist tatsächlich besser im Abi gewesen als ich, nicht viel, aber immerhin. Es gab eine Zeit, wo sie sich das, denke ich, eher weniger vorstellen konnte. ;D Ich bin stolz auf sie und wünsche ihr das allerbeste für ihre Zukunft.

Ich freue mich schon sehr darauf, meine Familie für das Wochenende wiederzusehen, vor allem auch die Katzen und ja, wird sicherlich ganz cool werden. :)

Dienstag, 6. Juni 2017

Wochenrückblick #21

DoKomi! \o/

Da ich keinen Wochenrückblick aussetzen möchte, wird dieser hier einfach auch mein Post zur DoKomi, denn gefühlt bestand meine letzte Woche eh nur daraus und Conventions sind so cool, die dürfen, müssen sogar, einen ganzen Wochenrückblick einnehmen! Zumindest sehe ich das so. ;D

Wieder mehr Anime schauen!
Ich will ja von allem immer mal wieder mehr machen und von meinem Vorhaben, was Anime betrifft, habe ich wahrscheinlich auch schon mal geschrieben und mir das schon des öfteren vorgenommen. Ich weiß auch nicht so wirklich, ob ich es dieses Mal erfolgreicher umgesetzt habe, als die anderen Male, aber na ja, es ist ja sowieso immer ein Prozess.

Auf jeden Fall habe ich es zumindest in der letzten Woche doch sehr gut hinbekommen, wieder etwas mehr Anime zu schauen und zwar vor allem den Anime Bungou Stray Dogs, der mir wirklich sehr gut gefällt und von dem ich wohl jeden Tag so zwei Folgen schauen werde, bis ich mit ihm fertig bin und dann werde ich wieder was neues anfangen können und endlich wieder regelmäßig viel Anime schauen! :D
Ansonsten verfolge ich momentan noch die zweite Staffel von Attack on Titan mit und habe mir auch auf der DoKomi den 18. Mangaband gekauft, womit ich, wenn ich den gelesen habe, dann auch wieder auf dem deutschen Markt aktuell mit dem Lesen bin.

Was mir diese Welt bedeutet
Wer mich schon etwas länger kennt oder online irgendwo verfolgt, sollte wissen, dass Anime&Manga und allgemein die japanische Kultur (ich nenne das jetzt mal so^^) eine wichtige und recht große Rolle in meinem Leben spielen. Immerhin studiere ich auch Japanologie.
Dementsprechend viel bedeutet mir das Ganze auch und ich bin so so froh, meinen Weg in diese Welt gefunden zu haben, denn sie bereichert mich ungemein. Das betrifft meine Kreativität, meine Selbstfindung, den Ausdruck von gewissen Moralvorstellungen und Idealen, meine Träume und noch so so viel mehr.

Es ist inzwischen ein solch untrennbarer Teil von mir geworden, den ich schon recht gerne auch als Aushängeschild für mich benutze, da ich mich darin auf so viele Weisen wiederfinde und mich einfach sehr verbunden mit all dem fühle.

DoKomi 2016
Vor allem haben Anime&Manga mir auch sehr dabei geholfen, selbstbewusster zu werden, da es mir etwas gibt, mit dem ich mich repräsentieren kann, durch das ich mich ausdrücken kann und mit dem ich unheimlich gerne in Verbindung gebracht werde. Darüber hinaus hat es mir auch schon durch so einiges geholfen und tut es nach wie vor, denn diese Welt bietet einfach sehr viele schöne Rückzugsmöglichkeiten, was ich sehr liebe.

Über mich selbst hinaus hat sich mir durch das Öffnen dieser Welt auch die Tür zu sehr tollen Menschen geöffnet, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte.
Und ich habe eine gesellschaftliche Veranstaltung gefunden, die mir sehr viel Spaß macht und mich vergessen lässt, dass ich sonst nicht sehr gerne unter Menschen bin – Conventions.

DoKomi 2017
Seit sechs Jahren, wenn ich mich gerade nicht versehe, gehe ich inzwischen auf Conventions und, abgesehen von ein paar wenigen Menschen, habe ich mich noch nie irgendwo so wohl gefühlt, wie auf Anime&Manga Conventions.
Dort sind so viele Menschen, die das Gleiche mögen, wie ich und auch wenn die Animee&Manga-Welt unheimlich groß ist und es da das verschiedenste Zeug gibt, ist die Sache an sich doch etwas, dass auf solchen Conventions alle miteinander verbindet und das finde ich einfach wunderschön.

Meine Cosplays der DoKomi: Ciel aus Blackbutler & Yurio aus Yuri!!! on Ice ^-^
Dieses Jahr war ich, mit Abstrich einer Person, mit den gleichen Menschen wie im Jahr zuvor auf der DoKomi und ich bin so unendlich froh über diese Gruppe! Wir sind zu viert und alle eher etwas zurückhaltend und ich finde, wir passen einfach sehr gut als Gruppe zusammen, auch wenn unsere Geschmäcker teilweise etwas auseinandergehen, teilen wir doch auch so einiges, zum Beispiel mögen wir alle Yaoi und das ist immer ein guter Ausgangspunkt. :'D
Und wir sind alle sehr entspannt, was Conventions angeht. Also wir hetzen nicht allzu sehr und planen nicht jeden Tag durch oder ähnliches, was ich echt sehr wichtig finde, da es sonst unnötigen Stress verursachen würde.

Soweit so gut. Es war auch wirklich ein schönes Wochenende, aber mein Kopf wäre nicht mein Kopf, wenn er da nicht trotzdem was kleines zu meckern hätte. Etwas, über das ich langsam wirklich mal hinweg kommen sollte, aber gut, es ist ein Prozess und ich habe es zumindest geschafft, mich nicht zu sehr davon runterziehen zu lassen.
Aber es ist eben trotzdem immer traurig, wenn es Pläne gab, über die man sehr sehr glücklich war und auf die man sich unheimlich gefreut hat, die aber einfach nicht mehr realisierbar waren...
Na ja, es sollte wohl nicht sein.

Fanstuff! *-*
Eigentlich fast mein Hauptgrund, um auf Conventions zu gehen – all die Fanartikel und die Fanarts der Zeichner!
Und woah, hatte die DoKomi, die sich dieses Jahr (nochmal, soweit ich weiß) vergrößert hat, viele Zeichner! Es gab eine ganze, große Extra-Halle nur für die Zeichner! Da hätte man das komplette Wochenende drin verbringen können und trotzdem kaum alles sehen können!

Seit der DoKomi letztes Jahr bin ich unendlich großer Fan von den Zeichnern geworden und frage mich ernsthaft, warum das nicht schon vorher passiert ist, da die Fanarts und all die damit erstellten Artikel so viel einzigartiger und oftmals sogar schöner sind, als der offizielle Merch, von dem es sowieso meist nicht ganz so viel gibt, je nachdem nach welchem Fandom man sucht.
Ich habe auch dieses Jahr echt wieder viel bei den Zeichnern gleich am ersten Tag abgesahnt und bin sehr glücklich über meinen neu ergatterten Stuff! :D

Was das Fandom beziehungsweise die Fandoms bei mir betrifft, habe ich das große Glück mit Yuri on Ice und meinen anderen geliebten Sport-Anime Free! und Kuroko no Basuke eigentlich immer einigermaßen gut bedient zu sein. Besonders Yuri on Ice wird gerade nach wie vor sehr gehypt und auch von vielen Zeichnern sehr gemacht und bekommt dementsprechend viel Aufmerksamkeit von ihnen und somit auch viele Fanartikel und Fanarts, bei denen ich natürlich ordentlich zugreifen musste.
Von Kuroko no Basuke und Free! habe ich dieses Mal nur kleinere Sachen geholt – Anhänger und Poster.

Zusätzlich habe ich zwei T-Shirts geholt, worüber ich sehr glücklich bin, da es eins der Dinge war, die ich auf jeden Fall haben wollte, denn ich habe immer das Gefühl, noch nicht genug Fan-Shirts zu besitzen und werde da wohl auch in Zukunft noch weiter aufstocken, da ich einfach unheimlich gerne solche Shirts trage.

Genauer könnt ihr meinen Fanstuff von der DoKomi dann übrigens demnächst in einem Video dazu auf meinem Youtube Kanal Nachtwandelnd sehen. ^-^


Die Convention an sich
Als Person, die die ersten Jahre ihres Convention-Besuchens immer alle drei Tage auf der Connichi gewesen ist und diese als ''die größte Anime&Manga Messe in Deutschland'' kennengelernt hat und immer recht glücklich über die Connichi war, muss ich sagen, dass die DoKomi spätestens nach diesem Jahr die Connichi ganz eindeutig für mich überholt und überboten hat!
Nicht nur allein, was die Größe und zum Beispiel die vielen Zeichner betrifft, sondern auch den Eintrittspreis und das Essensangebot.

Dadurch, dass die DoKomi jetzt in mehreren Hallen stattgefunden hat und es draußen viele Essensstände gab, war auch einfach so viel Platz für die Leute, sich zu verteilen, was nicht heißt, dass es so ''leer'' und schön weitläufig war, wie letztes Jahr. Es waren auch schon deutlich mehr Menschen da, würde ich sagen.
Aber es war nicht so, wie es sonst doch des öfteren ist, dass nirgendwo Platz zum Sitzen war oder ständig alle Stände so intensiv beschaut wurden, dass man gar nichts sehen konnte. Es hat sich doch alles sehr gut verteilt und man konnte sich viel anschauen, ohne sich ständig durch lauter Menschen zu quetschen, wobei das zum Teil auch einfach zum Con-Feeling dazugehört.

Joa, ich bin also wirklich sehr sehr glücklich über das letzte Wochenende und freue mich jetzt schon auf die nächste DoKomi, die jetzt sehr wahrscheinlich meine ''Standard-Convention'' sein wird, also die Convention, zu der ich jedes Jahr alle Tage hingehen werde. Schon auch allein aus dem Grund, weil ich diese tolle Gruppe habe, mit der es auch einfach so viel Spaß macht und so entspannt ist.

Mehr Manga lesen! :D
Noch so ein Vorhaben, dass ich sehr sehr gerne in die Tat umsetzen möchte und vorgestern und gestern hat es zumindest mit Yaoi Manga sehr gut funktioniert! Denn natürlich habe ich mir auf der Con auch einiges an Manga geholt, schon allein weil zwei aus meiner Gruppe das auch getan haben und hallo!? Man kann nie genug Manga haben!
Außerdem lassen sie sich eigentlich recht schnell durchlesen. Ein Manga am Abend ist definitiv drin, auch wenn ich das schon öfters etwas anders gehandhabt habe.

Momentan schaffe ich es auch, einen Manga am Abend zu lesen, also die letzten zwei Tage zumindest. Worunter natürlich dann wieder das sonstige Lesen leidet. Da muss ich nochmal schauen, ob ich da irgendwie eine Lösung finde.
Vielleicht ist es zur Zeit nämlich auch bloß mehr so eine After-Con Sache und hängt auch damit zusammen, dass ich es ja irgendwie rechtfertigen muss, mir so viele Manga gekauft zu haben und diese zu lesen und nicht nur im Regal verstauben zu lassen, ist eine sehr gute Art der Rechtfertigung, denke ich.

Na, mal schauen, wie das so weitergeht und wo ich meinen neuen Stuff so platzieren werde. Das werde ich in den nächsten Tagen/Wochen herausfinden und es mir dadurch und durch das Manga lesen und Anime schauen erleichtern, mich nach der Con wieder in der Realität einzufinden, soweit ich mich überhaupt in dieser Realität bewege und bewegen will. ;D