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Samstag, 18. Mai 2019

Ich habe jetzt Patreon!?

Dear Everything Else.



~💙~ Mein Patreon Account: Lost Realist ~💙~

Eventuell hätte ich diesen Blogpost schon viel früher schreiben sollen, aber okay, das hätte ich mir dann auch mal früher überlegen sollen und irgendwie hatte ich dafür scheinbar nicht so wirklich den Kopf. Aber besser spät als nie.

Was ist Patreon eigentlich?
Ganz grob zusammengefasst ist das Prinzip von Patreon, dass Creator exklusiven Content auf der Seite hochladen können und Leute dafür bezahlen können, diesen exklusiven Content zu sehen. Die Menge, Größe, Form dieses Contents variiert dann je nachdem wie viel die Leute dem Creator zahlen. Da gibt es dann Abstufungen, die jeder Creator selbst festlegen kann.
So wie ich es bisher erlebt habe, nutzen die allermeisten Creator es als Möglichkeit, um von Leuten, die ihren Content mögen, unterstützt werden zu können. Das Geld, was da also bezahlt wird, sind sowas wie Spenden, für die es aber eben auch exklusiven Content zurückgibt.
Das ist es auch, was ich daran sehr mag. Klar sind es meist, zumindest in meinem Fall, eher Kleinigkeiten, die ich exklusiv für ein paar Euro über Patreon anbiete, aber für mich ist das eine Art, Unterstützung bekommen zu können und gleichzeitig ganz direkt den Personen, die mir diese Unterstützung geben, etwas zurückzugeben. Also der Gedanke ist dabei für mich eher, dass die Leute mich wohl so oder so unterstützen würden, ich ihnen aber auch noch was dafür zurückgeben kann, dass über meinen üblichen Content hinausgeht beziehungsweise Sneak Peaks auf noch nicht veröffentlichten Content.

Warum habe ich mir einen Patreon Account gemacht?
Also erstmal, um zu alten Traditionen zurückzukehren: Warum nicht? Das meist die Frage, die ich mir direkt nach solchen Fragen stelle. Und klar gibt es oftmals, auch in diesem Fall, viele Gründe, es nicht zu tun oder warum es für ein Schreibling vielleicht nicht das Beste und Sinnvollste ist, warum es für Kreative vielleicht nicht das Beste und Sinnvollste ist. Geld ist ja sowieso immer so ein Ding.
Aber die Frage ist hier ja gerade nicht „Warum hätte ich mir keinen Patreon Account machen sollen?“.

Es gibt mehr oder weniger zwei konkrete Gründe, warum ich mir das Ganze ziemlich spontan eingerichtet habe und Nr. 1 ist auch die Erklärung, warum es eine spontane Entscheidung war: Die Richtlinien von Patreon haben sich ja am 7. Mai geändert, sodass das System nun wohl auch für alle, die sich nach dem 7. Mai angemeldet haben, anders ist und es gab auf Twitter viele Leute, die meinten „Hey, hier, wenn ihr mal darüber nachgedacht habt, euch einen Patreon Account zu machen, tut das vor der Änderung!“ und ja, da bin ich einfach mal auf den Zug aufgesprungen.
Ich hatte schon länger darüber nachgedacht, mir sowas wie Ko-Fi oder eben Patreon zuzulegen, hatte mich aber bisher nicht so recht getraut, mich damit näher zu beschäftigen, weil mir solch 'ernste' Dinge immer irgendwie etwas Angst machen und ich zu viel Respekt davor habe und na ja, ich hab's einfach aufgeschoben, so wie alles andere auch immer.
Deshalb war diese Deadline kreiert durch die Änderungen eine sehr gute Chance, um meine Unsicherheiten, was sowas angeht, einfach mal zu überfallen und mich selbst damit auszutricksen, in dem ich es einfach tue, ohne noch unsinnig lange über alles nachzudenken.

Der zweite Grund ist, dass ich meinen Blick auf mein Geschreibsel damit ein bisschen verändern möchte und zwar in die Richtung, dass es gut genug ist, um dafür Geld verlangen zu können.
Mich stört es extrem, dass es da irgendwie diesen komischen Unterschied zwischen Zeichnenden und Schreibenden gibt. Gerade am Beispiel Fanart und Fanfiction (wobei Fanfiction technically auch Fanart ist, ist ja auch Kunst) wird mir das immer sehr deutlich, denn Fanart ist sehr weit verbreitet akzeptiert und es ist sehr üblich, dass Fanart auch verkauft wird. Auf Fanfiction hingegen wird doch sehr oft irgendwie eher mit einem herabwürdigenden Blick geschaut, was absolut ungerechtfertigt ist.
Da ich selber zeitweise sehr sehr viel Fanfiction geschrieben habe und damit quasi mein ganzes Schreiben so richtig begonnen hat, nehme ich das Ganze natürlich aufgrund von diesem Hintergrund mit dem Vergleich zu Fanart auf eine extremere Weise wahr. Es kommt mir einfach immer so vor, als würde Fanart so viel mehr geschätzt und gewürdigt werden als Fanfiction und egal, ob das nun nur meine persönliche Wahrnehmung ist oder nicht, es sollte nicht so sein.
Aber gut, mal weg von aus Fanliebe kreiertem Content, das ist eh nochmal ein ganzes Thema für sich. Ich wollte es hier nur mit erwähnen, weil es eben in meine Wahrnehmung von meinem Geschreibsel sehr stark mit hineinspielt.
Mir geht es einfach darum, zu realisieren, dass ich meine eigenen Geschichten und all die Arbeit und Leidenschaft, die ich in sie und das ganze Drumherum stecke, sehr wohl so sehr wertschätzen darf, dass ich dafür auch etwas verlangen darf oder mir zumindest Unterstützung wünschen darf. Klar bin ich schon überglücklich, wenn Leute mein Geschreibsel einfach nur lesen, ohne auch nur ein einziges Wörtchen dazu zu sagen oder zu kommentieren, weil das Lesen selbst ja das eigentliche Ziel ist und es mir immer in erster Linie darum geht und immer gehen wird, meine Geschichten mit der Welt zu teilen, egal auf welchem Weg genau ich das nun tue und was ich dafür bekomme oder nicht bekomme.
All das ändert aber ja nichts daran, dass ein bisschen Geld nicht auch nett wäre. Immerhin ist es immer noch, seit der Grundschule, mein Traum eines Tages richtig Bücher raus zu bringen, entweder durch Selfpublishing, wozu ich momentan eher tendiere, oder eben durch einen Verlag. Sowas wie Patreon ist da für mich ein Schritt in diese Richtung, quasi ein kleines Annähern und Anfreunden mit dem Gedanken, dass ich irgendwann mal soweit bin und mich traue, diesen Traum zu verwirklichen.

Was bekommt ihr auf Patreon Exklusives von mir?
Ich habe mich erstmal für drei Abstufungen entschieden, wie auch auf dem Bild am Ende dieses Posts erkennbar ist.
Es dreht und konzentriert sich alles ziemlich auf mein Geschreibsel, was ich ja auch bereits erwähnt hatte. Ebenfalls sind es eher alles Kleinigkeiten, da für mich das eigentliche Schreiben nach wie vor im Vordergrund steht und alles auf meinem Patreon als Bonus und als Präsentation oder auch als Hervorheben von bestimmten Sätzen und Aspekten meines Schreibens sehe.
Die Abschnitte, die ab ''Blassblaues Herz'', also 1$ im Monat, einsehbar sind, sind für mich eine gute Möglichkeit, Sätze, auf die ich besonders stolz bin oder die mir sonst irgendwie sehr gut gefallen, hervorzuheben und darauf aufmerksam zu machen, da doch manches im Lesefluss mal schnell untergehen mag. Bei diesen Abschnitten handelt es sich so gut wie immer um Unveröffentlichtes, das entweder später noch hochgeladen wird oder zu Projekten gehört, die ich (noch) nicht online geteilt habe.
Die bearbeiteten Bilder, die es unter anderem ab ''Halbes hellblaues Herz'' gibt, also 3$ im Monat, folgen einem ähnlichen Prinzip des Hervorhebens und bringen eine visuelle Seite mit rein. Da Visuelles oftmals ansprechender ist, kommt es mir immer sehr so vor, als wäre Geschriebenes grundsätzlich gegenüber Illustrationen und Zeichnungen im Nachteil, wie ja auch schon oben mit dem Vergleich von Fanart und Fanfiction erwähnt wurde. Achso und Bilder zu bearbeiten, macht auch einfach Spaß. Ich werde kostenlose Stockfotos aus entsprechenden Online-Bibliotheken verwenden und mein Allerbestes geben, immer einen Link zur Quelle des Originalbildes einzufügen.
Ansonsten konzentriert sich vieles auf Mitbestimmung bei dem, was ich so kreiere. Also Abstimmungen dazu, woraus ich Sätze posten soll zum Beispiel oder auch ob ich einen 'philosophisch-poetischen' Blogpost, eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht in dem Monat schreiben soll und zu vielem Thema (''Hellblaues Herz'', 5$).
Genauer steht das Ganze dann auch noch einmal auf meiner Patreon-Seite und in dem Bild hier drunter ist auch nochmal alles aufgelistet. Ansonsten könnt ihr auch gerne hier in den Kommentaren oder über CuriousCat fragen. Bei Letzterem bekomme ich es auf jeden Fall mit und antworte auch zeitnah.


Ich bin immer noch ziemlich unsicher, was diese ganze Sache angeht und glaube nicht so wirklich daran, dass sich irgendwann mal irgendjemand genug für mein Geschreibsel interessieren wird, um mich dafür mit ein bisschen Geld unterstützen zu wollen. Es ist ja immer noch eine Sache etwas für ein fertiges Buch zu zahlen und eine ganz andere Sache ein Schreibling im ganzen Prozess und allgemein fürs Schreiben an sich zu unterstützen, aber na ja.
Immerhin kann ich sagen, dass ich es mal mit Patreon versucht habe und das ist ja auch etwas. 

Dienstag, 5. Dezember 2017

Schreibprojekt: Herzschlag


Ich habe so viele Feels für dieses Schreibprojekt! So unfassbar viele! Ahhh! Und es ist so unfassbar toll, dass ich die Idee zu diesem Projekt schon vor einer ganzen Weile hatte und nach all der Zeit die Idee endlich richtig ausarbeiten kann und ach. ♥

Was ist das für ein Projekt?: Entstehungsgeschichte + Genre
Ein Herzensprojekt, definitiv! Haha, jap, das Wortspiel ist beabsichtigt. Aber ne, eigentlich sind so gut wie all meine Geschichten, die Eigenen sowie die Fanfiktions, Herzensprojekte, da das Schreiben mir eine Herzensangelegenheit ist. Aber ''Herzschlag'' hat da doch nochmal einen besonderen Status, so wie jedes Projekt wieder für sich einen besonderen Status hat.
''Herzschlag'' hat in dieser Hinsicht den Status meines ersten, eigenen Boys Love Projekts inne. Und mit erstes meine ich auch wirklich erstes. Noch bevor ich angefangen habe, Boys Love Fanfiktions zu schreiben, habe ich mich mit ''Herzschlag'' ein bisschen an dem Genre ausprobiert. Das ist bereits ein paar Jahre her und damals hieß die Geschichte noch ''Zerbrochen und verschlossen''.
Vor noch gar nicht allzu langer Zeit habe ich mir den Anfang dieser Geschichte dann wieder vorgenommen, um alles besser auszuarbeiten und das daraus zu machen, was die Idee verdient. Denn seit der Idee damals und meinem Ausprobieren hat sich ja einiges verändert, was mein Schreiben sowie Plotting und Charaktererstellung und -entwicklung betrifft. Das merke ich auch immer wieder sehr deutlich, wenn ich weiter an der Überarbeitung arbeite und auf die damals geschriebenen Szenen zurückblickte.
Das ist teilweise etwas peinlich, aber gut, es hat ja zu der Zeit eh keiner gelesen, und teilweise ist es auch sehr cool, weil es zeigt, dass sich mein Schreiben weiterentwickelt hat, worauf ich sehr stolz bin. Das Coolste daran ist aber zu sehen, wie gut ich die damals erdachten Szenen heute schreiben kann und wie sehr sie tatsächlich so werden, wie sie in meinem Kopf sind. Dafür ist diese ''Wiederbelebung'' der Geschichte, die ich damals angefangen hatte, wirklich ein sehr schönes Beispiel.
Dass es eine Boys Love Geschichte ist, habe ich bereits ziemlich offensichtlich gemacht. Darüber hinaus ist es wohl auch, was in Boys Love auch schon enthalten ist, eine Liebesgeschichte, wobei es definitiv keine klassische Kitsch-Liebesgeschichte ist, denn das andere prägende Genre ist Drama beziehungsweise, wie auf fanfiktion.de ausgewählt, Schmerz/Trost. Abgesehen von ''Sie haben irgendwie Gefühle füreinander'' sind da nämlich eine ganze Menge an psychischen Problemen, mit denen die Charaktere zu kämpfen haben. Darunter fällt Trauer durch den Verlust einer geliebten Person, Selbstverletzung, depressive bis hin zu Selbstmordgedanken und wohl auch sowas wie Suchtverhalten und definitiv Graubereiche, was sowas wie sexuelle Gewalt betrifft im Sinne von ''aufgezwungenem Sex/Berührungen''.
Die Geschichte ist also nicht unbedingt eine leichtes Liebesgeschichte, sondern sogar alles andere als das. Ah und noch wichtig zu nennen, wäre vielleicht auch der große Altersunterschied zwischen den zwei Hauptcharakteren.

Kurzbeschreibung: Auf einer Geschäftsreise treffen der 35-jährige Kian und der 19-jährige Joash aufeinander. Ein Jahr später hat Kian dieses Ereignis ziemlich erfolgreich verdrängt, da stellt Joash sich als fester Freund seiner Ziehtochter Alex vor. Ein Wiedersehen, das großes Chaos nach sich ziehen wird.

Charaktere: Wie es schon in der Kurzbeschreibung steht, sind die zwei Hauptcharaktere dieser Geschichte Kian und Joash. Kian ist ein meist sehr mies gelaunter Mann mittleren Alters, der die Liebe seines Lebens verloren hat und nun seinerseits sein Leben als beendet betrachtet. Joash auf der anderen Seite ist ein sehr direkter, junger Mann, der kein Geheimnis aus dem macht, was er will. Allerdings muss er Stück für Stück feststellen, dass er vielleicht gar nicht so genau weiß, was er will.
Ich habe beide Charaktere wirklich unheimlich gerne und bin so froh, mich näher mit ihrer Geschichte zu beschäftigen. Jedes Mal, wenn ich es tue, fühlt es sich an, als würde ich mich noch ein bisschen mehr in die Geschichte und diese zwei Charaktere verlieben.
Als Nebencharaktere fungieren Alex, die Tochter von Kians großer Liebe, um die er sich kümmern muss, und Alex' Bandkollegen, darunter ihr bester Freund Zane. Mit Alex als Charakter habe ich noch so meine Probleme, die sich hoffentlich im weiteren Verlauf auflösen werden. Vielleicht muss ich sie auch einfach als den Charaktere akzeptieren, der sie ist. Zane hingegen gefällt mir wirklich gut als Charakter, weil er einfach ein Arsch ist und es etwas sehr lustiges hat, so jemanden zu schreiben.


Gut zu wissen + Zukünftiges: Neben der Tatsache, dass ''Herzschlag'' die überarbeitete Version meines alleresteren Boys Love Geschreibsels ist, hat die Geschichte auch noch den Status meines ersten, veröffentlichten Werkes inne. Allerdings nicht als Buch oder auch nur als eBook, sondern auf fanfiktion.de, wo ich mir extra einen zweiten Account für meine eigenen Geschichten gemacht habe.
Und uff, ich habe mich sooooo lange davor gedrückt, eine ganz eigene Geschichte von mir online zu stellen. Hier auf dem Blog gab bzw. gibt es immer noch einiges an Kurzgeschichten zu lesen, die ich im Rahmen der 52/52-Challenge geschrieben habe. Aber... Kurzgeschichten sind eher nicht so mein Ding und ich habe sehr viel Liebe für meine ganz eigenen Schreibprojekte.
Genau wegen dieser großen Liebe für diese Schreibprojekte bin ich da sehr kritisch mit mir selber. Ich habe immer das Gefühl, es der Idee und den Charakteren schuldig zu sein, das bestmöglichste aus ihnen herauszuholen, was sich sehr weit weg von meiner sonstigen ''Einfach schreiben''-Einstellung befindet, die ich bei meinen Fanfiktions an den Tag lege. Am liebsten würde ich meine Schreibprojekte endlos oft überarbeiten, weil sie immer noch besser sein könnten.
Aber genau deshalb wollte ich mich endlich mal dazu überwinden, ein eigenes Projekt hochzuladen, um ein bisschen gegen diesen ''Ich muss es aber noch soooo viel besser machen!''-Zwang anzukämpfen. Letztendlich kann es sowieso nur dadurch besser werden, dass man einfach schreibt und ''Herzschlag'' ist ja ohnehin schon eine Überarbeitung. Außerdem wollte ich unbedingt endlich mal ein eigenes Schreibprojekt hochladen und mit der Welt teilen.
Dementsprechend am Herzen liegt es mir auch, Feedback zu der Geschichte zu bekommen oder einfach zu wissen, dass Leute sie lesen. Würde mich sehr freuen, wenn ihr mal reinschaut, da ich bereits einige der Kapitel von ''Herzschlag'' hochgeladen habe und das auch weiterhin fortführen werde, auch wenn da momentan wegen dem NaNo und meinem Dezemberprojekt eine Durststrecke herrscht. Es wird aber auf jeden Fall noch einiges mehr an Kapiteln geben, da die Geschichte wirklich noch viel bereithält.

=> Link zu der Geschichte: Herzschlag auf fanfiktion.de

Dienstag, 21. November 2017

Schreibprojekt: Die vergessenen Könige


Ich werde wahrscheinlich niemals über die Entstehungsgeschichte der Idee für dieses Schreibprojekt hinweg kommen... Ich frage mich noch immer, wie zum Teufel das passieren konnte, auch wenn ich es eigentlich ganz genau weiß. Die Sache ist nämlich die: Bevor ''Die vergessenen Könige'' in der jetzigen Form existierte, wollte ich bloß einen One Shot schreiben, weil ich mal wieder unbedingt Fantasy schreiben wollte und einfach öfters mal One Shots schreiben wollte. Ich hatte Lust auf One Shots. Problem – ich kann keine One Shots schreiben.
Also ich kann theoretisch schon. Ich habe bereits ein paar One Shots geschrieben, aber... selbst die sind meist sehr schnell zu Two oder mehr Shots geworden, haben also noch weitere One Shots als Fortsetzungen bekommen oder der ursprüngliche One Shot wurde gleich in mehrere Teile aufgespalten, da ich nicht alles, was ich schreiben wollte, in ein One Shot Format packen konnte und deshalb gleich für mich gesagt habe, dass es eben eine kleinere Geschichte mit ein paar Kapiteln wird.
Der OS, der zum Ursprung von ''Die vergessenen Könige'' wurde allerdings...

Entstehungsgeschichte:
Ich wollte wirklich nur einen Fantasy-OS schreiben und nachdem ich angefangen hatte und sich langsam aber sicher ein ungefähres Bild in meinem Kopf entwickelte, machte ich den großen Fehler, nach ein bisschen Inspiration zu graben, denn dem OS fehlte es an irgendetwas.
Das ist ein Gefühl, dass ich oft bei OS/Kurzgeschichten habe. Und zwar fehlt mir der Hintergrund und die lange und intensive Auseinandersetzung mit den Charakteren, die ich bei großen Schreibprojekten stets habe und sehr liebe. Bei OS habe ich eigentlich immer das Gefühl, selber viel zu wenig über diese Welt, diese Personen, über die ich da schreibe, zu wissen und das blockiert mich unheimlich.
Hier war das also nicht anders und ich suchte nach irgendetwas, das mir vielleicht helfen könnte. Ich wollte nicht direkt einen Hintergrund für die Geschichte oder die Charaktere finden, sondern viel eher den Konflikt der kleinen Geschichte, eine Art Aufhänger, eine tiefere Bedeutung – nach sowas habe ich gesucht. Ja, ich habe quasi nach dem gesucht, was für mich normalerweise der Ursprung für ein größeres Projekt ist und mir von selbst zugeflogen kommt. Zu dem Zeitpunkt war ich mir dem aber kein bisschen bewusst.
Ich wollte einfach nur irgendetwas, das mir bei diesem OS helfen würde, sodass er sich für mich echter und besser anfühlen würde. Und ich fand dieses Etwas. Oh, ich fand es und alles explodierte.
Innerhalb weniger Minuten passierte so viel in meinem Kopf und diese ganze Welt, in der der OS spielte und die Charaktere, die mir durch diese kleine Inspiration in den Kopf kamen und ganz natürlich Teil der Geschichte wurden, entstanden und alles fügte sich so wunderbar zusammen. Da war sie geboren – die Idee für ein Schreibprojekt, obwohl ich doch nur einen OS hatte schreiben wollen.

Was ist das für ein Projekt? (Nicht so ganz Spoiler-frei)
Wie schon geschrieben handelt es sich um eine Fantasy-Geschichte. Sie spielt in einer ganz eigenen Welt, in der es einiges an Fantasy-Wesen gibt, von denen vier sich mit Menschen vermischt haben. Die Menschen bzw. Mischmenschen, da inzwischen so gut wie alle Menschen in irgendeiner Weise in ihrem Familienstammbaum noch ein anderes Wesen vorzuweisen haben, sind die vorherrschenden Wesen dieser Welt, während die anderen Wesen meist entweder zurückgezogen für sich leben, mehr oder weniger unterdrückt werden und eher nur vereinzelt mit unter den Menschen leben. Einige der Wesen gelten sogar nur noch als Mythos oder Legende, darunter die Elfen und die Mondwandler.
In dieser riesigen Welt mit diesen vielen unterschiedlichen Wesen ist es ein scheinbar gewöhnlicher Dorfjunge, der die Hauptrolle spielt. Allerdings ist er tatsächlich alles andere als gewöhnlich, Überraschung Überraschung. Er ist ein Prinz, ein Nachkomme von einem der vergessenen Könige, die im Kampf gegen die Schatten alle fielen und dafür sorgten, dass es seitdem nur noch einen König gibt, der über alle fünf Königreiche herrscht.
Nachdem er davon erfährt, lernt er zwei weitere Prinzen kennen. Bei dem Ersten handelt es sich um den jüngeren Bruder des Königs. Der andere ist ein Elf, auch wenn Elfen offiziell als Mythos gelten und tatsächlich fast komplett ausgelöscht wurden durch den Kampf gegen die Schatten.
Die Handlung der Geschichte wird sich um diese drei Charaktere drehen. Der zentrale Konflikt findet sich darin, dass der Hauptcharakter seine Fähigkeit zur Kontrolle seiner Lebensessenz zurückerlangen will, denn sie wurde ihm mit zwei Jahren von seinem sterbenden Vater, einem der vergessenen Könige, versiegelt.
Wie immer wird es auch wieder sehr sehr viel zwischenmenschliches geben und, wie könnte es anders sein, passiert dies natürlich vor allem zwischen den drei Prinzen. Es sind 12 Jahre vergangen, seit sie sich kennengelernt haben. Sieben Jahre davon haben sie zusammen verbracht und sind sich alle drei sehr nah gekommen, sind richtig zusammengewachsen. Als Freunde und auch als Geliebte. Die letzten fünf Jahre hat der Hauptcharakter allerdings von den anderen zwei Prinzen getrennt verbracht gehabt, da der erste Versuch, das Siegel auf seiner Fähigkeit zu brechen, gescheitert ist.
Ich wollte schon immer mal eine Geschichte mit entweder einer offenen oder eben einer Dreierbeziehung schreiben und in diesem Fall hat sich das einfach ganz von selbst ergeben, obwohl es nicht einmal Teil der Grundidee war. Beim Schreiben des OS, der jetzt inzwischen in überarbeiteter Form das dritte Kapitel der Geschichte ist, war mir aber recht schnell klar, welche Rolle genau die zwei anderen Prinzen spielen wollen und ach, ich liebe es so sehr, wie die Drei miteinander sind und ♥

Kurzbeschreibung: Jenik lebt ein gewöhnliches Leben in einem gewöhnlichen Dorf, das aufgrund eines Vorfalls vor 12 Jahren recht arm dran ist, aber die Leute haben sich damit arrangiert. Auch Jenik hat sich mit seinem Leben arrangiert, mehr oder weniger. Vielleicht eher weniger.
Denn als, genau wie vor 12 Jahren, die Schatten, die eigentlich als ausgelöscht und besiegt gelten, das Dorf ein zweites Mal angreifen, wird Jenik klar, dass er nicht länger davonlaufen kann und auch gar nicht will.
Er muss sich seinem Schicksal als Sohn eines der fünf vergessenen Könige stellen. Und ebenso muss er sich Prinz Miro, dem jüngeren Bruder des jetzigen alleinigen Königs, und Prinz Lorian, einer dieser Elfen, die eigentlich als Mythos gelten, stellen. Er muss sein eigenes Schicksal als Prinz annehmen und alles daran setzen, seine versiegelte Fähigkeit zur Kontrolle von Lebensessenz zu befreien.

(erstellt mit Bebinator)

Charaktere: Jenik, der Hauptcharakter, und auch die zwei anderen Prinzen, Miro und Lorian, sind meine Babys! Okay, das sind sowieso alle meine Charaktere, aber die Drei!!! Die sind noch einmal auf eine ganz besondere Weise meine Babys. Die Geschichte hat jetzt zwar inzwischen schon über 30k an Wörtern, steht aber dennoch erst ziemlich am Anfang, was bei meinen Geschichten völlig normal ist, und ich liebe die Drei bereits jetzt SO SEHR!
Schon beim Steckbrief erstellen und als ich die Idee zu ihrer Liebesbeziehung zu dritt hatte bzw ihre Beziehung einfach eine Liebesbeziehung zu dritt war und ist, war ich einfach so glücklich über diese drei Charaktere.
Sie sind alle so unterschiedlich und ergänzen sich so toll und haben auch einzeln untereinander ganz besondere Verbindungen und ach, ich kann die drei gar nicht genug herzen.
Im Übrigen wollte ich auch schon immer mal über Prinzen schreiben bzw einfach eine Geschichte mit Königen, Prinzen und so weiter, weil mich das total reizt und jetzt habe ich das mit den Drei auch und \o/
Ich hoffe wirklich, dass eventuelle Leser der Geschichte meine Liebe zu den Drei teilen werden.

Zukünftiges:
Wie der letzte Satz eben es schon vermuten lassen könnte – Ja, ich habe vor, die Geschichte tatsächlich zu veröffentlichen und zwar, genauso wie Herzschlag, auf meinem fanfiktion.de Profil unter Lost Realist. Diesen Monat wird das, denke ich, noch nicht passieren, da ich ja noch mitten im NaNo stecke, denn ja, ''Die vergessenen Könige'' ist nach der verrückten Entstehung zu meinem NaNo Projekt für diesen November geworden.
Wenn der Monat dann vorbei ist, werde ich mal schauen, wie viel Überarbeitung noch nötig ist, sodass ich mich auch zufrieden genug mit allem fühle, um es hochzuladen und andere Leute lesen zu lassen.
Aber ich habe auf jeden Fall fest vor, es hochzuladen! 

Freitag, 10. November 2017

Es ist NaNo-November 2017!


Für alle, die nicht wissen, was dieses ''NaNo'', oder vollstäniger ''NaNoWriMo'' ist: Dabei handelt es sich um eine Aktion, bei der einen ganzen Monat lang geschrieben und sich gegenseitig dazu motiviert wird. Ziel sind, zumindest im November, 50k Wörter zu schaffen. Dazu gibt es noch das Camp im April und Juli (wenn ich da die richtige Information in meinem Kopf habe), bei dem das Ziel selbst gesetzt werden kann.

Was der NaNo für mir bedeutet
Ich mache seit dem Juli 2014 bei jedem NaNo mit, sowohl im November, als auch bei den beiden Camp-Monaten. Bisher habe ich immer ''gewonnen'', also die 50k bzw. mein selbst auferlegtes Ziel erreicht. Was aber sehr viel wichtiger ist: Ich bin dadurch bei so einigen Schreibprojekten sehr viel weitergekommen und konnte mich mal einen Monat nur auf eine einzige Geschichte konzentriert, wodurch ich tief in die Welt der Geschichte eintauchen und mich intensiv mit den Charakteren beschäftigen konnte, was einfach ein wundervolles Gefühl ist.
Das Tolle am NaNo ist dieses motivierende Element und die ganze Schreibstimmung, die durch den NaNo immer unweigerlich in der Twitter-TL meines Hauptaccounts herrscht. Ich lebe dafür!
Ich lebe sowieso fürs Schreiben. Dementsprechend erklärt sich eigentlich schon von selbst, warum ich den NaNo so mag, mal abgesehen davon, dass ich auch ohne den NaNo inzwischen wirklich jeden Tag schreibe und sehr stolz darauf bin, mir das angewöhnt zu haben und mir immer die Zeit dafür zu nehmen.
Der NaNo stellt allerdings noch einmal eine ganz besondere Form der Herausforderung dar, was viel schreiben in kurzer Zeit betrifft und auch das mag ich sehr am NaNo. Es wird gemeinsam ein Ziel gesetzt und einen ganzen Monat lang dazu motiviert, dieses Ziel auch zu erreichen oder zumindest etwas zu erreichen.

Wortziel und das eigentliche Ziel
Wie wichtig das Wortziel auch als Maßstab sein mag, eigentlich geht es darum, gemeinsam zu schreiben und die Liebe zum Schreiben auszudrücken und zu feiern. Es geht darum, dass wir schreiben. Nicht was und wie viel, sondern bloß dass. Es geht darum, voranzukommen, sich in der Geschichte und den Charakteren zu verlieren. Es geht viel darum, den inneren Editor auszuschalten und einfach zu schreiben, sich vom dem Flow mitreißen zu lassen.
Der NaNo symbolisiert für mich schreiben um des Schreibens Willen und ich finde, es gibt nichts schöneres.

Projekt dieses Monats
Auch wenn dieses Projekt eindeutig einen ganz eigenen Blogpost verdient und auch bekommen wird, will ich es hier kurz erwähnen.
Zunächst das Wichtigste: Dieses Projekt wurde quasi aus dem Nichts geboren. Eigentlich wollte ich an meinem Monster-Projekt, das momentan den Titel ''Die ungeschriebene Geschichte'' trägt, schreiben, habe mich dann aber doch umentschieden, da ich mich diesem Monster noch nicht so ganz gewachsen fühle und es definitiv zu viel Hintergründe wären, für deren Vorbereitung ich nicht mehr die Zeit hatte.
Gut, ähm, wäre dieses andere Projekt nicht plötzlich aufgetaucht, hätte ich mich meinem Monster-Projekt gestellt. Also, nochmal Glück gehabt?
Ich weiß ja nicht so recht, denn dieses neue Schreibprojekt, ähm... Es ist ziemlich crazy.
Zurzeit heißt es ''Die vergessenen Könige'' (Hashtag auf Twitter zuerst #DvK, jetzt #VergessKönige) und bevor es dazu wurde, was es jetzt ist, war es ein unschuldiger OS, der aus dem Nichts und einem Zitat entstand. Und nein, das ist eigentlich nicht normal bei meinen Schreibideen und ich hatte beim Schreiben dieses OS auch nicht vor, eine Idee für eine größere Geschichte zu finden oder etwas in der Art. Tatsächlich wollte ich bloß einen OS schreiben. Nichts weiter. Und Fantasy. Ich wollte Fantasy.
Tja, Fantasy habe ich jetzt auf jeden Fall und drei wundertolle Charaktere, die mich sicherlich noch sehr in den Wahnsinn treiben werden, und dazu gibt es gleich eine ganze Fantasywelt mit eigenen Rassen und oh, nicht zu vergessen die ganzen Backgroundstorys!

Bisherige Projekte und was aus ihnen wurde
Da es beim NaNo ums schlichte Schreiben, also eben nicht ums Editieren geht (es sei denn man entscheidet sich bewusst dafür und ändert die ''Regeln'' dafür etwas ab), entstehen durch den NaNo vor allem erste Entwürfe. Mindestens eine Geschichte (''Das Spiel des Lebens''), an die ich jetzt gerade denke, war für mich ein solches NaNo-Projekt. Ich habe sie erst während des NaNos geplottet und die Welt aufgebaut und dann habe ich sie auch noch tatsächlich während des NaNos fertig geschrieben. Das war damals direkt nach dem Abi und ich hatte wirklich nichts anderes zu tun während der Zeit und habe Tag und Nacht nur geschrieben. Das Ergebnis waren über 100k.
Und seitdem habe ich dieses Schreibprojekt nicht mehr angefasst. Es war damals übrigens auch mein erstes NaNo-Projekt, soweit ich weiß. Vielleicht war es auch das zweite oder dritte. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher. Auf jeden Fall ist damit bisher erstmal nichts weiter passiert.

Ein anderes Projekt (''Dunkel zu Licht, Licht zu Dunkel'') war tatsächlich eine von Grund auf Überarbeitung eines vorherigen Schreibprojekts. Ich bin mir gerade nicht mehr sicher, aber ich glaube, es waren nur ein paar Kapitel, die bereits vorhanden waren und die ich überarbeitet habe. Danach habe ich die Geschichte dann weitergeschrieben und, wenn meine Erinnerung stimmt, ebenfalls während des NaNo-Monats beendet. Auch mit dem Projekt ist seitdem nichts weiter passiert.

Lustig ist auch das eine Projekt (''Do you believe in magic?''), an dem ich insgesamt bestimmt während drei NaNos gearbeitet habe. Ein Projekt, das ich übrigens nochmal einmal komplett umschreiben werde. Ach. :'D An dem Projekt habe ich aber auch so außerhalb des NaNos gearbeitet. Momentan fehlt schon seit einer Weile noch das Ende vor dem Ende, weil ich irgendwie nicht mehr dazu kam, diese letzte Szene vor dem Epilog zu schreiben und ja, jetzt inzwischen soll eh nochmal alles überarbeitet werden, ach. XD

Bei zwei anderen Projekten (''Das Schicksal brachte uns hierher'' und ''Herzschlag'') handelt es sich um Schreibprojekte, an denen ich zwischendurch mal arbeite. Eins davon ist sogar mein bisher einziges, eigenes, veröffentlichtes Schreibprojekt. Ihr könnt es auf meinem Fanfiktion.de Profil für Eigenes lesen, also unter ''Lost Realist''. Es handelt sich um ''Herzschlag'', was eine Überarbeitung meiner allerersten Boys Love Geschichte ist, die ich damals noch vor allen Fanfiktions angefangen hatte.
''Die vergessenen Könige'' plane ich übrigens auch dort hochzuladen, wenn der NaNo um ist und ich einigermaßen zufrieden mit dem Geschreibsel und der Story an sich bin.

Happy Writing!
Der Wort Count, der bisher etwa erreicht sein sollte, müsste nun bei über 15k liegen und ich hänge ein klein wenig hinterher, habe aber auch recht spezielle Abend- bzw. schon eher Nachtschreibzeiten und bisher habe ich noch jeden NaNo gemeistert. Ich hoffe mal nicht, dass das diesen Monat groß anders sein wird. Wie es so weiterhin mit dem Schreiben des Schreibprojekts ''Die vergessenen Könige'' läuft, werdet ihr wahrscheinlich in einem Status-Update erfahren können sowie immer recht aktuell auf Twitter.
Ich wünsche allen, die mitmachen, und insgesamt einfach allen, die gerne schreiben: Happy Writing!

Freitag, 29. September 2017

Status-Update #2

Kreatives Chaos, Connichi und gaaanz viel Liebe an tolle Freunde!
Ich denke, es ist inzwischen genug Zeit vergangen seit dem ersten Status-Update, also kommt hier jetzt das nächste, denn ich fühle mich danach und genau das sollten diese Blogposts, besonders diese Updates, sein – etwas, worauf ich Lust habe und bei dem ich das Gefühl habe, ein bisschen was erzählen zu können.

Dieser Blog: Ja, es ist jetzt also eine Weile her seit dem letzten Status-Update, was ziemlich genau der Sinn der ganzen Sache ist, weil es eben keine wöchentlichen Rückblicke mehr sind. Dadurch waren es zwar in letzter Zeit weniger Posts auf diesem Blog, aber dafür konnte ich mehr Posts schreiben, die ich wirklich schreiben wollte, die wirklich von Herzen kamen und mehr Inhalt, mehr Spiel mit Worten hatten und das will ich letztendlich mit Worten tun – mit ihnen spielen. Deshalb liebe ich Worte so sehr und dieser Blog ist eine tolle Gelegenheit das auf eine entspannte Weise außerhalb meiner Geschichten und Fanfiktions auf eine storyunabhängigere, freiere Weise zu tun. Danach fühlt sich dieser Blog jetzt wieder an und das ist ein sehr gutes und sehr schönes Gefühl.
Zusätzlich zu der Veränderung, was die Posts selber betrifft, habe ich die Seiten auf diesem Blog auch etwas verändert und hoffentlich verbessert. Zumindest sind die Links zu einzelnen Posts dort jetzt etwas besser und übersichtlicher sortiert. Auf der Seite ''Anime & Manga'' und der Seite ''Books'' stehen die Links zu den einzelnen Posts nicht mehr einfach nur von oben nach unten, sondern sind ein bisschen nach Genre sortiert, wobei ich das mehr oder weniger nach Gefühl gemacht habe und die einzelnen Serien, Anime und Bücher jeweils dem Genre zugeordnet habe, das auf sie, meiner Meinung nach, am meisten zutrifft. Auf jeden Fall sollte es jetzt etwas leichter sein, sich da zurecht zu finden und geordneter zu stöbern. Ihr könnt es euch ja mal anschauen, wenn ihr Lust habt.

SchreibCHAOS!: Ach ach, das Schreiben und ich, eine SEHR dramatische Liebesgeschichte, aber eine süße und leidenschaftliche Liebe, definitiv. Allerdings eben auch dramatisch und sehr chaotisch. Ich würde es wirklich nicht anders wollen. Kreativität ist eben nunmal so, aber woah, es ist echt anstrengend, zu versuchen, das irgendwie in geregelte Bahnen zu bringen. Na ja, in irgendeiner Form eine neue Information ist das nun auch nicht. Aber ich glaube, ich hatte jetzt schon eine recht lange Phase, in der ich meine Kreativität recht gut unter Kontrolle oder zumindes soweit es geht gezähmt hatte.
Jetzt allerdings... läuft sie ein bisschen Amok und wirft mit Fantasy-Ideen. Nicht, dass ich da grundsätzlich was gegen hätte. Aber HELP! What is happening!? Dass ich mich endlich mal wieder einer Fantasy-Geschichte widmen muss, ja, das ist mir bewusst, aber dass mein Schreibhirn sich gleich derartig gierig auf alles fantasymäßige stürzt, was ich ihr anbiete...
Ich erzähle mal kurz die kleine Geschichte zu etwas, das ich vorhatte zu tun und eigentlich immer noch tun möchte: Ich habe mir vorgenommen, mein Geschreibsel mal etwas aufzulockern, mein Schreibhirn mit mehr Abwechslung zu füttern, in dem ich regelmäßiger One-Shots beziehungsweise Kurzgeschichten schreibe. Als ich dann den ersten OS angefangen habe zu schreiben, lief es auch sehr gut. Die Idee hielt sich noch im Rahmen und ich wusste, was alles im OS passieren sollte, die Charaktere haben gleich zu mir gesprochen. Es war auch keine Idee oder einer Idee zu ähnlich, die ich bereits gehabt hatte. Nein, es war alles gut.
Tja, dann habe ich intensiver über die ganzen Hintergründe der Geschichte nachgedacht, weil ich etwas Inspiration brauchte und... schlagartig ist der OS zu einer ausgewachsenen Geschichte mutiert und ich habe angefangen, die Welt der Geschichte genauer auszubauen und... Ja... Jetzt wird es eine längere, ausführlichere Geschichte werden und eben nicht bloß ein OS...
An sich ist das wirklich keine schlechte Sache, im Gegenteil. Ich bin sogar sehr froh über diese Wendung, weil ich so unfassbar gerne wieder mehr Fantasy schreiben möchte, aber ich bin da noch so viel kritischer als bei meinen eigenen Boys Love Geschichten. Ich hoffe, dass diese neue Geschichte, die sich momentan ''Die vergessenen Könige'' nennt, eine Fantasy-Geschichte werden kann, an der ich entspannter und mit weniger Druck schreiben und sie auch auf Fanfiktion.de online stellen kann, um mal ein bisschen Feedback zu bekommen. Das würde mich echt freuen.
Aber trotzdem wollte ich doch eigentlich OS schreiben und sowieso sind das alles so viele Geschichten und Ideen und D: Also ich freue mich, wirklich! Aber uff, ein kreativer Mensch zu sein ist ein einziges Chaos. :'D

Connichi! ^-^: Ahhh, ich bin immer noch ganz geflasht von diesem Wochenende! Also, an sich auf der Con war ich nur einen Tag, am Samstag. Aber ich war zusammen mir meiner besten Freundin Riri da und ♥ Für alle, die es nicht wissen: Damals, als wir noch gar nicht lange und nur über Twitter kannten, habe ich sie gefragt, ob sie Rin aus dem Anime Free! für mich cosplayen würde, sodass wir dann zusammen mein forever and over OTP RinHaru cosplayen würden und JETZT IST ES TATSÄCHLICH PASSIERT! Ahhhhh! Das ist einfach einer meiner allergrößten Träume überhaupt gewesen und es ist passiert! *-*
Schon letztes Jahr hatte Riri mich überraschen wollen, indem sie im Rin Cosplay zur Convention kommt, aber dann hatte sie die Zeit verplant und doch nur die Jacke angezogen, aber dieses Mal sind wir gleich zusammen hingefahren und haben uns vorher zusammen fertig gemacht und ahhh, wir waren als Rin und Haru auf der Convention und Leute haben uns süß genannt und Foto mit uns gemacht und *-* I'm so happy! ♥
Und auch sonst war es toll auf der Convention. Wir haben vor allem bei den Zeichnern wieder tolle Sachen gefunden und es war auch insgesamt ein tolles Wochenende, an dem Riri endlich mal mein kleines Ein-Zimmer-Apartment gesehen hat und wir haben ein bisschen an unseren Planern gewerkelt und Eisprinzen gesehen und ach, es war schön und wie immer viel zu schnell wieder vorbei. Nächstes Jahr wiederholen wir das auf jeden Fall in ähnlicher Weise!

Anime! & Serien & Let's Plays: Ach ja, meine zwei Sorgenkinder, die Anime und die Serien, zumindest momentan wieder. Eine Zeit lang habe ich SO viele Serien geschaut. Darüber hatte ich ja auch auf dem Blog berichtet. Tja, jetzt bin ich wieder völlig auf der Let's Play Schiene und zwar wie! Ich habe Gronkhs komplettes The Evil Within Let's Play geschaut, weil ich Lust zu hatte und weil jetzt ganz bald der zweite Teil rauskommt und das will ich dann auf jeden Fall schauen können. Ich überlege sogar, ob ich das ganze Let's Play auch bei Markiplier nochmal schauen soll, weil das damals das Let's Play war, das ich geschaut habe und ach, ich hätte so Lust darauf! Gerade schaue ich nach Ewigkeiten Gronkhs Sims 3 Let's Play weiter. So toll zum nebenbei Schauen. <3
An der Anime-Front hat sich tatsächlich auch wieder was getan. Ich
weiß gerade nicht mehr, was der letzte Stand war, aber ein bisschen habt ihr ja auch durch die Kommentar-Posts mitbekommen. Aktuell schaue ich My Hero Academia, weil der Anime sehr beliebt zu sein scheint und er ist auch bisher echt gut und gefällt mir. Oh und One Punch Man habe ich natürlich vorher noch zu Ende geschaut. Ich habe anscheinend gerade eine Superhelden-Phase. Vielleicht sollte ich dann als nächstes Mal ''Bunny and Tiger'' schauen. Wow, der Anime ist einfach ernsthaft schon von 2011... Ich hätte jetzt auf 2015 getippt, einfach weil ich zuletzt eine Menge Anime aus 2015 quasi nachgeholt habe. Na, mal schauen ob ich da jetzt mal vielleicht wieder mehr dran bleiben kann. Das wäre zumindest echt schön, denn auch wenn ich kaum dazu komme, LIEBE ich es nach wie vor sehr, Anime zu schauen.
Tatsächlich bin ich mehr oder weniger wieder dazu gekommen, mehr Anime zu schauen, weil an der Front der neuen Let's Plays momentan nicht sooo viel los ist, zumindest nichts, das ich super leidenschaftlich schaue und worüber ich mich ständig freuen kann. Mit The Evil Within 2 wird sich das dann wahrscheinlich wieder ändern, aber na ja, momentan ist es eher ein bisschen Mau und es sind mehr zwischendurch Highlights, über die ich mich freue. Aber wie oben schon erwähnt, heißt das definitiv nicht, dass es rein gar nichts gibt, was ich schauen kann.

(Internet-)Freunde: An die Internet-Freunde geht eine Meeeeeeeenge Liebe! Denn da sind gleich zwei sehr liebe Leute wieder aufgetaucht und zwar genau jetzt, wo ich anscheinend auch noch meine letzte Freundin aus der Schule verloren habe... Na ja, verloren klingt immer gleich so dramatisch, aber wirklich anders kann ich es auch nicht ausdrücken. Sie hat einfach nicht auf meine Nachrichten geantwortet.
Na ja, kann mir auch egal sein. Das entscheide ich jetzt einfach mal so! Denn ich freue mich viel lieber darüber, dass zwei Internet-Freunde wieder da sind! ♥
Nummer 1, die liebe Jessi, kommt aus meiner Twilight-Phase und ist die einzige Person, mit der ich über lange Zeit sehr erfolgreich und regelmäßig zusammen geschrieben habe und zwar, na ihr dürft raten, Twilight-Fanfiktions. ;D Aber gute, denn das war zu einer Zeit, wo sich mein Schreiben schon ziemlich entwickelt hatte. Und eigentlich ist irgendwann irgendwie mal geplant, diese Fanfiktions auch wieder aufzunehmen, das wäre sehr toll. Was mich auch noch sehr freut: Ich kann Jessi Anime empfehlen! Ahhh! Also bei Anime und bei Boys Love empfehle ich SO gerne was! Das sind einfach zwei Gebiete, wo ich schon der Ansicht bin, mich etwas auszukennen. :D
Nummer 2, die ebenfalls liebe Yasmin, kommt aus meiner Sweet Amoris Phase, die immer noch präsent ist und das auch noch etwas bleiben wird, weil da noch ein bisschen was an Fanfiktions geplant ist. Mit Jessi hatte ich zwischendurch immer mal wieder über WhatsApp geschrieben, Yasmin hingegen überraschte mich plötzlich mit neuen Reviews zu einer meiner SA-Geschichten, die jetzt inzwischen abgeschlossen ist und ahhhh, ich bin zwar noch nicht dazu gekommen, auch nur eines davon zu beantworten, aber ich freue mich SO SEHR! ♥Da zeigt sich einfach so schön, dass die Menschen, die Teil vom Leben eines anderen Menschen sein wollen, sich auch wieder melden, ganz egal, wie viel Zeit vergangen ist und dafür liebe ich diese tollen Menschen wirklich sehr.
Riri muss ich hier einfach auch nochmal kurz erwähnen, weil ich ganz ganz viel Liebe für sie habe und ach, wir skypen fast jeden Abend und sie hilft mir immer in Final Fantasy 14 mit den Dungeons und sie wird mit mir zu Markipliers Show gehen, obwohl sie da gar nicht hin möchte und ♥♥♥ Ich könnte wirklich keine bessere beste Freundin haben!

Uni-Kram: The drama is real! Und zwar wie real! Ich hoffe, ich kann das morgen mal etwas eindämmen. Ich muss das morgen mal ein bisschen eindämmen! Ich war einfach so faul in diesen Semesterferien... Da war eine gewisse Down-Phase und dann beschäftige ich mich einfach so viel lieber mit meinen ganzen Hobbies und ach, es ist alles sehr dramatisch. Aber weil ich mir keine Panik machen will, bin ich noch ganz entspannt. Ich muss mich nur reinhängen bei der Hausarbeit und dann wird das schon.
Hoffentlich lässt sich das gleiche über das nächste Semester sagen! Die Auswahl an Seminaren und so für den neuen Stundenplan war da jetzt nicht unbedingt so schön... Aber vielleicht wird es besser als gedacht. Vor allem vor dem 3. Japanisch Kurs habe ich etwas Angst, auch wenn ich zumindest immer fleißig meine Kanji gelernt habe.
Ich muss es echt irgendwie hinbekommen, mir jeden Tag ein paar Stunden Zeit für den Uni-Kram zu nehmen! Und zwar immer! Am Wochenende könnte ich mir davon ein wenig frei nehmen, aber sonst sollte ich mich da echt täglich mit beschäftigen, denn das will ich ja auch. Ich mag mein Studium, ich mag es wirklich. Ich schiebe alles Zeug dazu nur gerne auf, weil Angewohnheit und aus Gründen und ja.

Lesen & Zocken & alles andere: Das mit dem Lesen ist ja jetzt auch wieder so eine Sache. Zwischenzeitlich lief es echt gut, aber jetzt... jetzt hänge ich an Goldene Fesseln von Nakkita, was sie ja als Taschenbuch rausgebracht hat und ach ♥. Gestern habe ich ein bisschen weitergelesen und da war so eine schöne Szene und ich musste so weinen und ach. Vielleicht wird das ja jetzt wieder mit dem mehr lesen. Das wird sowieso eine Dauer-Challenge sein.
Ähnliches gilt für das Zocken, aber da bin ich eigentlich immer noch sehr gut dabei. Ich habe zur Zeit viel Spaß an Final Fantasy 14 und da bin ich echt glücklich drüber, weil es so ein schönes, detailreiches Spiel ist und ach ♥. Ansonsten komme ich da in der Hinsicht aber auch nicht wirklich zu was. Vielleicht wird es demnächst ja mit Overwatch wieder was, wenn Riri das dann auch irgendwie bekommt und wir das auch noch zusammen spielen können. Das wäre echt schön!

Sonstiges: Joa, wie schon erwähnt, geht es bald wieder mit der Uni weiter und oh, vielleicht habe ich bald einen Nebenjob! Das wäre echt cool. Dann könnte ich mich zumindest in der Hinsicht mal etwas fähiger fühlen. Ähnliches gilt für diese Praktikumssache, um die ich mich auch mal kümmern muss und möchte, denn uff, ich will Entwicklung in meinem Leben! Ich will Veränderung! Ich habe Angst davor, große Angst, aber ich bin auch wieder an einem Punkt, an dem ich mich danach sehne und es brauche. Ich hoffe sehr, dass sich da demnächst mal was tut.
Auf die ein oder andere Weise werdet ihr das dann auf jeden Fall mitbekommen.

Bis zum nächsten Post!

Donnerstag, 23. März 2017

Wochenrückblick #11

Zocken und Schreiben und Uni-Stuff und Serien!


Wie im letzten Wochenrückblick erwähnt, habe ich da so ein bisschen diesen ständigen Kampf mit dem Faulheitsloch, in das ich mich zwar sehr gerne fallen lasse, was mich aber auch unzufrieden macht und dadurch sehr nervig und zusätzlich auch noch recht gefährlich sein kann. Ich bin mir recht sicher, dass das oftmals auch eine Sache meiner etwas verwirrten Wahrnehmung ist, aber gut, sich faul zu fühlen, ist so oder so nicht so das Beste.
Umso schöner, dass ich mich jetzt diese letzte Woche doch recht aktiv gefühlt habe insgesamt. Aktiv im Sinne von 'Dinge tun' und nicht Sport machen oder sowas.

Final Fantasy XIV ist so schön! + Spaß mit Sims 4
Ich habe da so ein bisschen eine Vorgeschichte mit WoW, das ich mit 11 Jahren gespielt habe und das mir sehr viel gedanklich nachhing. Ist tatsächlich gar nicht so lange her, dass ich es mal wieder gespielt habe und ich glaube, seitdem bin ich fast sowas wie geheilt.
Was dieser Heilung sehr zu Gute kommt: Das Entdecken von Final Fantasy XIV!

Das habe ich meiner liebsten Riri zu verdanken, die das Spiel unfassbar liebt und sehr viel Zeit damit verbringt und es mir zu Weihnachten geschenkt hat, weil ich es auch sehr gerne mal ausprobieren wollte. Tja, ich glaube, ich bin auch ein bisschen sehr verliebt in das Spiel, einfach allein deshalb, weil es SO SCHÖN ist!
Vielleicht bin ich da durch WoW etwas beeinflusst, weil das seit ich es vor etwa 10 Jahren gespielt habe, genau gleich aussieht. Und da ich ein großer Fan von Anime und Manga und diesem ganzen japanischen Stil, den Final Fantasy hat, bin, spricht mich die Schönheit dieses Spiel natürlich noch umso mehr an.

Dass ich das Spielprinzip mag, ist ja keine Frage, wenn mir WoW gefällt. Bei Final Fantasy XIV sind auch da die Quests teilweise etwas schöner gemacht, mit den kleinen Videosequenzen und so, aber wie gesagt liegt einfach viel daran, dass ich den Stil sehr mag.

Diese Woche habe ich es mal geschafft, Final Fantasy XIV etwas mehr zu spielen, einen neuen Charakter zu erstellen, meinen ersten Dungeon zusammen mit Riri zu machen und ja, alles in allem bin ich da ziemlich gut vorangekommen und weil ich das Spiel wirklich sehr mag, will ich das auf jeden Fall in einer ähnlichen Weise so fortsetzen.

Das andere Spiel, was mich seit neustem wieder viel beschäftigt und mit dem ich eine große Menge an Spaß habe, ist Sims 4. In einem anderen Wochenrückblick hatte ich das schon mal erwähnt, soweit ich weiß.
Ich liebe Sims ja sowieso, schon seit immer. Mit Sims 4 bin ich ganz am Anfang sehr schlecht warm geworden, aber jetzt habe ich es wirklich wieder für mich entdeckt und inzwischen gibt es da ja auch vieles vieles Neues, von dem ich weder alles besitze noch von dem, was ich habe, wirklich alles erkundet habe. Das ist sowieso irgendwie gefühlt eine Lebensaufgabe – in Sims alles erkunden. Obwohl es so ein einfaches Spielprinzip hat, steckt da einfach so viel drin und ich habe momentan wirklich wieder sehr viel Lust, genau das zu tun.

Auch dafür habe ich mir die letzte Woche recht viel Zeit genommen, weil ich es kann und will und ach, Sims ist einfach schon sehr lange ein Teil meines Lebens und zwar einer, der wirklich wieder mehr Aufmerksamkeit verdient, finde ich.

Letzte Woche hatte ich ja auch schon über PokémonGO geschrieben und auch damit habe ich mich zumindest etwas weiterbeschäftigt in dieser Woche und noch einiges an neuen Pokémon gefangen. Unter anderem habe ich jetzt endlich ein Lapras, für das ich mitten in der Nacht rausgegangen und durch die Nachbarschaft gehetzt bin, um es zu erreichen, bevor es wieder verschwindet. :'D

Was mein Vorhaben, mehr zu zocken angeht, bin ich also, denke ich, wirklich auf einem sehr guten Weg. :D

Über 1000 Wörter jeden zweiten Tag!?
So sieht es momentan mit meinem Schreibrhythmus aus – wundersamerweise schreibe ich an jedem zweiten Tag über 1000 Wörter und das gar nicht mal auf eine anstrengende Weise, sondern quasi ganz von selbst und das Ganze nicht mal besonders zeitintensiv.

Klingt eigentlich ganz gut und fühlt sich auch ganz gut an. Es ist wie 500 Wörter an einem Tag, was ich mir mal vorgenommen habe, 500 bis 1000 Wörter an einem Tag.

Ich komme dadurch wirklich ganz gut voran und schreibe sogar endlich mal Sachen weiter, die ich lange eher habe schleifen lassen, wodurch dann anderes wieder etwas hinten angestellt wird, aber früher oder später werde ich dahin meinen Weg zurückfinden. Das weiß ich. So war es schon immer und so wird es immer sein.

Es ist definitiv etwas Gutes, auch wenn ich etwas verwundert bin, dass sich so ein zwei Tages Rhythmus eingeschlichen hat. Ich glaube nicht, dass es je so war, dass ich wirklich jeden einzelnen Tag geschrieben habe, wenn ist das wirklich schon länger her oder eher einem NaNo zu verdanken, aber nicht meiner Selbstdisziplin oder einer Art Angewohnheit, wie es jetzt der Fall zu sein scheint.
Ich mag, dass es so ist, wie es jetzt ist.

Das Einzige, was mir sowas ähnliches wie ein bisschen Sorgen bereitet, ist, dass das Schreiben nur zu einem weiteren Punkt auf einer Liste wird, denn das soll es auf keinen Fall. Das will ich nicht. Es ist meine Leidenschaft. Es bedeutet mir so viel und ich will nie niemals damit aufhören. Und auf jeden Fall will ich es nicht halbherzig tun. Das ist das allerletzte, was ich möchte.
Ich möchte schreiben, weil ich es will und es mir Spaß macht und nicht weil ich 'muss'. Das Schreiben ist nichts, zu dem ich mich überreden sollen müsste.

Dieses 'Jeden zweiten Tag schreiben' fühlt sich aber nicht so an – wie etwas, zu dem ich mich zwinge. Eigentlich ist es sogar das genaue Gegenteil. Es kommt ganz von selbst, diese Lust zu schreiben. Verlässlich, jeden zweiten Tag.
Etwas seltsam, aber gut, wirklich gut. Wer weiß schon, wie dieses Schreibdings und dieses Motivationsdings wirklich funktioniert. Hauptsache es funktioniert von Zeit zu Zeit und wenn es sich auf jeden zweiten Tag eingependelt hat, ist das wirklich eine gute Sache.

Ich hoffe, es bleibt so – dieser bestimmte Rhythmus. Vielleicht weitet er sich ja sogar auf jeden Tag aus. Das wäre sehr cool. Sicherlich wird das im April so ähnlich sein, denn da ist wieder Camp NaNo und da werde ich auf jeden Fall wieder mitmachen und gaaaaaaaanz viel Schreiben und mit meinen Schreibprojekten vorankommen. :)

Für die Zukunft und um mich produktiv zu fühlen!
Mein letztes Studiensemester war etwas durcheinander, besonders zum Ende hin, aus verschiedenen Gründen. Deshalb hatte ich da was zum Nacharbeiten und keine Hausarbeit oder sowas über die Semesterferien über zu tun. Es war nichts, was ich unbedingt tun musste, aber hätte früher tun sollen, während des Semesters und ich bin mir sehr sicher, dass es mir später helfen wird.

Also habe ich mich dran gesetzt und einiges an Fragen mit Hilfe von Texten und den jeweiligen Präsentationen beantwortet und ja, bin einfach nochmal durchgegangen, was in der einen Vorlesung so los war. Das war ganz cool und auf jeden Fall hilfreich.

Und ich habe mich dadurch wirklich auf eine gute Weise produktiv gefühlt. Es war auch ganz schön anstrengend und manchmal etwas frustrierend, aber definitiv auch interessant und es hat mir jeden Tag etwas zu tun gegeben, nachdem ich mich gefühlt habe, etwas sinnvolles für später und für mich, für das Studium getan zu haben.

Wenn ich eines weiß, dann das ich in gewisserweise auf jeden Fall was zu tun brauche, weil ich sonst echt nicht zufrieden bin. Es ist nur oft schwerer, mich dazu motiviert zu bekommen und vor allem auch es richtig durchzuziehen, am Ball zu bleiben. Das muss ich noch besser hinbekommen.
Aber dass ich mit diesem Zeug jetzt schon fertig bin, obwohl ich noch Semesterferien übrig habe und es nichts war, was ich ganz unbedingt in diesen Semesterferien hätte tun müssen.

Sowieso habe ich das Gefühl, es langsam besser hinzubekommen, mein Studium wieder als genau das zu sehen, was es ist – etwas, das ich will und das mich meinem Wunsch, als Lektorin oder Übersetzerin zu arbeiten, näherbringt. Eine Tatsache, die ich nicht vergessen oder verlieren möchte, denn es ist nach wie vor die Wahrheit und ich will das Studium wirklich durchziehen und ich weiß auch, dass ich das kann.

Ich dachte immer: Ich könnte ja...
Neben Games zocken gibt es da noch was anderes, bei dem ich immer sehr oft dachte und nach wie vor denke: Ich könnte ja endlich mal... diese und diese und dieser Serie schauen! Und genau wie mit dem Zocken habe ich es selten über diesen Gedanken hinausgeschafft.

Jetzt habe ich allerdings eine Phase, in der ich es tatsächlich endlich mal schaffe, einiges an Serien zu schauen. Nicht nur 'schaffe', sondern auch tatsächlich Lust dazu habe und es mir sehr gut gefällt.

Immer wieder interessant in welche Richtung diese Serien dann gehen, die ich nach langem 'Ich könnte' schaue. Zuerst einmal war da Harper's Island, das mir schon seit Jahren immer mal wieder durch den Kopf gegangen ist und an das ich Erinnerungen hatte, weil meine Eltern es mal geschaut haben, ich allerdings nicht.
Ich bin froh, dass ich es jetzt mal gesehen habe und quasi aus meinem Kopf raus habe. Es ist ganz lustig, was zu schauen, von dem man nur kleine Bruchstücke kennt und dann zu sehen, wie alles zusammengehört.

Danach habe ich mir Stranger Things vorgenommen, was mir wirklich sehr sehr gut gefallen hat und das ich sehr sehr schnell durchgeschaut habe. Es sind ja auch nicht ganz so viele Folgen. Und vor allem ist es eine wirklich coole und spannende Serie.

In den letzten Tagen habe ich angefangen, Pretty Little Liars weiterzuschauen, wovon ich nicht gedacht habe, dass ich es so bald tun würde. Es ist jetzt keine Serie, an der ich super neugierig dransitze und ich bin sogar ziemlich gespoilert durch meine Schwester, aber wie mit Gossip Girl bin ich doch recht neugierig inzwischen oder zumindest im Augenblick.
Ich schaue jetzt gerade, während ich diese Zeilen schreibe, eine Folge. Die Serie funktioniert ganz gut so nebenbei und ich mag das und ich habe festgestellt, dass ich tatsächlich die Mädchen alle ziemlich mag und das ist mit weiblichen Charakteren nicht unbedingt etwas, das bei mir oft vorkommt.

Ich bin gespannt, was für Serien ich mich demnächst noch widmen werde, gerade auch was Anime angeht, denn auch da schaue ich wieder was und hoffe, dass daraus noch wieder viel mehr wird, denn ich liebe Anime und ich will mehr schauen, will nicht, dass es, wie es mit den Serien und ja auch den Anime war, ein 'Ich könnte' ist, sondern zu einem 'Ich tue' wird.

Ich tue!Viel mehr Dinge im Leben sollten ein 'Ich tue' sein. Keine Ausreden. Kein 'Später'. Kein 'Irgendwann'. Kein Verschieben auf Morgen.
Ich bin immer irgendwie zwischen zwei Extremen – diesem motivierten, leidenschaftlichen ICH TUE und einem ausgelaugten, mich unzufrieden machendem ICH KANN GERADE NICHT oder ICH FÜHLE MICH GERADE NICHT DANACH. Viel zu vieles in meinem Leben dreht sich darum und ich denke nicht, dass sich das je so wirklich ändern wird.

Aber das ist okay. Solange ich mich darauf konzentrieren kann, dass es ICH TUE sein sollte und ich mich nicht zu sehr von Zeiten runterziehen lassen darf, wo ich es nicht hinbekomme, ist es okay.

Denn auch wenn ich mich die letzten zwei Tage irgendwie wieder runtergezogen gefühlt habe, ich tue diese Sachen, die längere Zeit über nur 'Ich könnte' waren. Das ist es, was zählt. Schritt für Schritt. Stück für Stück. So wie es immer war und immer sein wird. Ich bewege mich vorwärts, auch wenn es langsam sein mag.



Dienstag, 25. Oktober 2016

Challenge: In einem anderen Leben


Nennt man das so – eine Challenge? Keine Ahnung, aber na ja, ich glaube, es passt an sich vom Konzept her. Wobei es eigentlich mehr eine kleine Anregung oder sowas sein soll. Und zwar eine Anregung zum Schreiben von Fanfiktions! Aber nicht nur irgendeine Art von Fanfiktion, sondern eine eher spezielle, die aber auf viele unterschiedliche Weisen ausgelegt werden kann.

1. „Regel“: Die einzige Regel ist eigentlich, dass die Geschichte in einer anderen Welt spielt, als die Ursprungsgeschichte, denn darum geht es bei der Challenge. Es heißt schließlich 'In einem anderen Leben', also sollte es eine andere Welt, ein anderes Setting sein, als das, welches die ursprüngliche Geschichte besitzt.
Beispiel: Wenn die Geschichte in einer mittelalterlichen Welt mit Magie spielt, könnte die Fanfiktion in unserer realen Welt spielen, wo es dementsprechend keine Magie gibt und die Charaktere unter anderem normal zur Schule und Arbeiten gehen und mit daraus resultierenden Problemen zu kämpfen haben.
(Es muss aber kein ganz so krasser Unterschied sein. Es kann auch einfach die gleiche mittelalterliche Welt ohne Magie sein oder ohne ein bestimmtes Ereignis in der Usprungsgeschichte.)
(Oh und es muss an sich nicht mal eine Fanfiktion im eigentlichen Sinne sein. Man könnte zum Beispiel auch eine Situation aus seinem eigenen Leben anders ausgehen lassen und dann wäre es ja an sich eine eigene Geschichte. Oder eine Szene aus einer eigenen Geschichte eine andere Wendung nehmen lassen. Das wäre dann auch was eigenes. Das Wichtige ist da nur, dass die zweite „Regel“ erfüllt wird. :) )
2. „Regel“: Die erste Regel beschreibt ja an sich eigentlich nur eine ganz normale Fanfiktion, die ja darauf beruht, die ursprüngliche Welt der Geschichte in ein anderes Licht zu rücken etc. Ohne diese zweite Regel funktioniert diese Challenge also nicht.
Die zweite Regel ist, dass die Charaktere in irgendeiner Form Flashbacks zu ihrer tatsächlichen Welt, also der Ursprungswelt der Geschichte, aus der sie sind, haben. Das können richtige Flashbacks oder nur kleine Erinnerungsfetzen, Gefühle, Gedanken, was auch immer sein. Aber es muss in irgendeiner Form so etwas geben, denn das ist es, was diese Challenge ausmacht.
Ihr könnt dann individuell entscheiden, ob die Charaktere sich bewusst werden sollen, dass die Welt, die ihr mit der Fanfiktion erschafft, nicht ihre Realität ist oder nicht. Aber es muss auf jeden Fall irgendwie angedeutet sein, dass es mehr eine Art Traum, ein Wunschgebilde, sowas in der Art ist. Also der Leser sollte schon irgendwie merken, dass das, was in der Fanfiktion geschrieben ist, nicht die eigentliche Realität des Charakters ist.

Kurzfassung: Schreibt eine Art Fanfiktion, also etwas, in dem auf irgendeine Weise etwas anders ist, als in der Ursprungsgeschichte (ihr könnt als Ursprung auch euer Leben oder eure eigenen Geschichten nehmen). Diese Andersartigkeit ihrer Welt bemerken die Charaktere auf irgendeine Weise, ob klein oder groß. Für den Leser soll deutlich werden, dass die Welt in der Fanfiktion nicht der Realität des Charakters entspricht.

Wichtiges: Diese Challenge/Anregung hat kein Zeitlimit! Ihr könnt einen Beitrag dazu verfassen, wann immer ihr wollt, könnt eine ganze Geschichte dazu schreiben oder auch nur ein paar Sätze. Vielleicht auch einfach ein Gedicht oder ihr zeichnet ein Bild. Was auch immer.^^

Bei Fragen aller Art könnt ihr euch natürlich gerne an mich wenden. Über Twitter oder Fanfiktion.de, die Kommentare unter diesem Post oder das Kontaktformular unter meinem Bild auf der linken Seite. :)

So, ich hoffe, ich konnte damit klar machen, was diese Challenge oder vielleicht eher diese Idee sein soll. Mir geistert das schon eine Weile durch den Kopf und ich weiß schon zwei Geschichten, auf die ich das sehr gerne anwenden möchte und dachte mir, vielleicht wollen das andere auch tun. :)

Ich werde in diesem Post immer mal wieder das Zeug verlinken, dass ich zu dieser Challenge, Idee, whatever schreibe und wohl auch hier auf dem Blog posten und bei Fanfiktion.de hochladen.
Wenn ihr mitmacht, wäre es cool, wenn ihr das vielleicht in einem Kommentar mitteilt und zu diesem Post oder der Seite, die ich dazu aufgemacht habe, verlinkt.
Wenn ihr wollt bzw. nichts dagegen habt, könnte ich es auch hier nochmal auf dem Blog hochladen, natürlich mit Verweis auf euch und eurem Namen und so weiter.
Natürlich ist nichts davon Pflicht. Ihr könnt eure Geschichte auch ganz für euch behalten, wenn euch das lieber ist.^^
Ich würde es einfach schön finden, eine Art Sammlung dazu anzulegen, wo alle Beiträge zu dieser Challenge zu finden sind. :)

Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim Schreiben. :D

(HIER findet ihr die Seite, auf der dann auch die Sammlung zu finden sein wird.)