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Dienstag, 5. Dezember 2017

Schreibprojekt: Herzschlag


Ich habe so viele Feels für dieses Schreibprojekt! So unfassbar viele! Ahhh! Und es ist so unfassbar toll, dass ich die Idee zu diesem Projekt schon vor einer ganzen Weile hatte und nach all der Zeit die Idee endlich richtig ausarbeiten kann und ach. ♥

Was ist das für ein Projekt?: Entstehungsgeschichte + Genre
Ein Herzensprojekt, definitiv! Haha, jap, das Wortspiel ist beabsichtigt. Aber ne, eigentlich sind so gut wie all meine Geschichten, die Eigenen sowie die Fanfiktions, Herzensprojekte, da das Schreiben mir eine Herzensangelegenheit ist. Aber ''Herzschlag'' hat da doch nochmal einen besonderen Status, so wie jedes Projekt wieder für sich einen besonderen Status hat.
''Herzschlag'' hat in dieser Hinsicht den Status meines ersten, eigenen Boys Love Projekts inne. Und mit erstes meine ich auch wirklich erstes. Noch bevor ich angefangen habe, Boys Love Fanfiktions zu schreiben, habe ich mich mit ''Herzschlag'' ein bisschen an dem Genre ausprobiert. Das ist bereits ein paar Jahre her und damals hieß die Geschichte noch ''Zerbrochen und verschlossen''.
Vor noch gar nicht allzu langer Zeit habe ich mir den Anfang dieser Geschichte dann wieder vorgenommen, um alles besser auszuarbeiten und das daraus zu machen, was die Idee verdient. Denn seit der Idee damals und meinem Ausprobieren hat sich ja einiges verändert, was mein Schreiben sowie Plotting und Charaktererstellung und -entwicklung betrifft. Das merke ich auch immer wieder sehr deutlich, wenn ich weiter an der Überarbeitung arbeite und auf die damals geschriebenen Szenen zurückblickte.
Das ist teilweise etwas peinlich, aber gut, es hat ja zu der Zeit eh keiner gelesen, und teilweise ist es auch sehr cool, weil es zeigt, dass sich mein Schreiben weiterentwickelt hat, worauf ich sehr stolz bin. Das Coolste daran ist aber zu sehen, wie gut ich die damals erdachten Szenen heute schreiben kann und wie sehr sie tatsächlich so werden, wie sie in meinem Kopf sind. Dafür ist diese ''Wiederbelebung'' der Geschichte, die ich damals angefangen hatte, wirklich ein sehr schönes Beispiel.
Dass es eine Boys Love Geschichte ist, habe ich bereits ziemlich offensichtlich gemacht. Darüber hinaus ist es wohl auch, was in Boys Love auch schon enthalten ist, eine Liebesgeschichte, wobei es definitiv keine klassische Kitsch-Liebesgeschichte ist, denn das andere prägende Genre ist Drama beziehungsweise, wie auf fanfiktion.de ausgewählt, Schmerz/Trost. Abgesehen von ''Sie haben irgendwie Gefühle füreinander'' sind da nämlich eine ganze Menge an psychischen Problemen, mit denen die Charaktere zu kämpfen haben. Darunter fällt Trauer durch den Verlust einer geliebten Person, Selbstverletzung, depressive bis hin zu Selbstmordgedanken und wohl auch sowas wie Suchtverhalten und definitiv Graubereiche, was sowas wie sexuelle Gewalt betrifft im Sinne von ''aufgezwungenem Sex/Berührungen''.
Die Geschichte ist also nicht unbedingt eine leichtes Liebesgeschichte, sondern sogar alles andere als das. Ah und noch wichtig zu nennen, wäre vielleicht auch der große Altersunterschied zwischen den zwei Hauptcharakteren.

Kurzbeschreibung: Auf einer Geschäftsreise treffen der 35-jährige Kian und der 19-jährige Joash aufeinander. Ein Jahr später hat Kian dieses Ereignis ziemlich erfolgreich verdrängt, da stellt Joash sich als fester Freund seiner Ziehtochter Alex vor. Ein Wiedersehen, das großes Chaos nach sich ziehen wird.

Charaktere: Wie es schon in der Kurzbeschreibung steht, sind die zwei Hauptcharaktere dieser Geschichte Kian und Joash. Kian ist ein meist sehr mies gelaunter Mann mittleren Alters, der die Liebe seines Lebens verloren hat und nun seinerseits sein Leben als beendet betrachtet. Joash auf der anderen Seite ist ein sehr direkter, junger Mann, der kein Geheimnis aus dem macht, was er will. Allerdings muss er Stück für Stück feststellen, dass er vielleicht gar nicht so genau weiß, was er will.
Ich habe beide Charaktere wirklich unheimlich gerne und bin so froh, mich näher mit ihrer Geschichte zu beschäftigen. Jedes Mal, wenn ich es tue, fühlt es sich an, als würde ich mich noch ein bisschen mehr in die Geschichte und diese zwei Charaktere verlieben.
Als Nebencharaktere fungieren Alex, die Tochter von Kians großer Liebe, um die er sich kümmern muss, und Alex' Bandkollegen, darunter ihr bester Freund Zane. Mit Alex als Charakter habe ich noch so meine Probleme, die sich hoffentlich im weiteren Verlauf auflösen werden. Vielleicht muss ich sie auch einfach als den Charaktere akzeptieren, der sie ist. Zane hingegen gefällt mir wirklich gut als Charakter, weil er einfach ein Arsch ist und es etwas sehr lustiges hat, so jemanden zu schreiben.


Gut zu wissen + Zukünftiges: Neben der Tatsache, dass ''Herzschlag'' die überarbeitete Version meines alleresteren Boys Love Geschreibsels ist, hat die Geschichte auch noch den Status meines ersten, veröffentlichten Werkes inne. Allerdings nicht als Buch oder auch nur als eBook, sondern auf fanfiktion.de, wo ich mir extra einen zweiten Account für meine eigenen Geschichten gemacht habe.
Und uff, ich habe mich sooooo lange davor gedrückt, eine ganz eigene Geschichte von mir online zu stellen. Hier auf dem Blog gab bzw. gibt es immer noch einiges an Kurzgeschichten zu lesen, die ich im Rahmen der 52/52-Challenge geschrieben habe. Aber... Kurzgeschichten sind eher nicht so mein Ding und ich habe sehr viel Liebe für meine ganz eigenen Schreibprojekte.
Genau wegen dieser großen Liebe für diese Schreibprojekte bin ich da sehr kritisch mit mir selber. Ich habe immer das Gefühl, es der Idee und den Charakteren schuldig zu sein, das bestmöglichste aus ihnen herauszuholen, was sich sehr weit weg von meiner sonstigen ''Einfach schreiben''-Einstellung befindet, die ich bei meinen Fanfiktions an den Tag lege. Am liebsten würde ich meine Schreibprojekte endlos oft überarbeiten, weil sie immer noch besser sein könnten.
Aber genau deshalb wollte ich mich endlich mal dazu überwinden, ein eigenes Projekt hochzuladen, um ein bisschen gegen diesen ''Ich muss es aber noch soooo viel besser machen!''-Zwang anzukämpfen. Letztendlich kann es sowieso nur dadurch besser werden, dass man einfach schreibt und ''Herzschlag'' ist ja ohnehin schon eine Überarbeitung. Außerdem wollte ich unbedingt endlich mal ein eigenes Schreibprojekt hochladen und mit der Welt teilen.
Dementsprechend am Herzen liegt es mir auch, Feedback zu der Geschichte zu bekommen oder einfach zu wissen, dass Leute sie lesen. Würde mich sehr freuen, wenn ihr mal reinschaut, da ich bereits einige der Kapitel von ''Herzschlag'' hochgeladen habe und das auch weiterhin fortführen werde, auch wenn da momentan wegen dem NaNo und meinem Dezemberprojekt eine Durststrecke herrscht. Es wird aber auf jeden Fall noch einiges mehr an Kapiteln geben, da die Geschichte wirklich noch viel bereithält.

=> Link zu der Geschichte: Herzschlag auf fanfiktion.de

Dienstag, 21. November 2017

Schreibprojekt: Die vergessenen Könige


Ich werde wahrscheinlich niemals über die Entstehungsgeschichte der Idee für dieses Schreibprojekt hinweg kommen... Ich frage mich noch immer, wie zum Teufel das passieren konnte, auch wenn ich es eigentlich ganz genau weiß. Die Sache ist nämlich die: Bevor ''Die vergessenen Könige'' in der jetzigen Form existierte, wollte ich bloß einen One Shot schreiben, weil ich mal wieder unbedingt Fantasy schreiben wollte und einfach öfters mal One Shots schreiben wollte. Ich hatte Lust auf One Shots. Problem – ich kann keine One Shots schreiben.
Also ich kann theoretisch schon. Ich habe bereits ein paar One Shots geschrieben, aber... selbst die sind meist sehr schnell zu Two oder mehr Shots geworden, haben also noch weitere One Shots als Fortsetzungen bekommen oder der ursprüngliche One Shot wurde gleich in mehrere Teile aufgespalten, da ich nicht alles, was ich schreiben wollte, in ein One Shot Format packen konnte und deshalb gleich für mich gesagt habe, dass es eben eine kleinere Geschichte mit ein paar Kapiteln wird.
Der OS, der zum Ursprung von ''Die vergessenen Könige'' wurde allerdings...

Entstehungsgeschichte:
Ich wollte wirklich nur einen Fantasy-OS schreiben und nachdem ich angefangen hatte und sich langsam aber sicher ein ungefähres Bild in meinem Kopf entwickelte, machte ich den großen Fehler, nach ein bisschen Inspiration zu graben, denn dem OS fehlte es an irgendetwas.
Das ist ein Gefühl, dass ich oft bei OS/Kurzgeschichten habe. Und zwar fehlt mir der Hintergrund und die lange und intensive Auseinandersetzung mit den Charakteren, die ich bei großen Schreibprojekten stets habe und sehr liebe. Bei OS habe ich eigentlich immer das Gefühl, selber viel zu wenig über diese Welt, diese Personen, über die ich da schreibe, zu wissen und das blockiert mich unheimlich.
Hier war das also nicht anders und ich suchte nach irgendetwas, das mir vielleicht helfen könnte. Ich wollte nicht direkt einen Hintergrund für die Geschichte oder die Charaktere finden, sondern viel eher den Konflikt der kleinen Geschichte, eine Art Aufhänger, eine tiefere Bedeutung – nach sowas habe ich gesucht. Ja, ich habe quasi nach dem gesucht, was für mich normalerweise der Ursprung für ein größeres Projekt ist und mir von selbst zugeflogen kommt. Zu dem Zeitpunkt war ich mir dem aber kein bisschen bewusst.
Ich wollte einfach nur irgendetwas, das mir bei diesem OS helfen würde, sodass er sich für mich echter und besser anfühlen würde. Und ich fand dieses Etwas. Oh, ich fand es und alles explodierte.
Innerhalb weniger Minuten passierte so viel in meinem Kopf und diese ganze Welt, in der der OS spielte und die Charaktere, die mir durch diese kleine Inspiration in den Kopf kamen und ganz natürlich Teil der Geschichte wurden, entstanden und alles fügte sich so wunderbar zusammen. Da war sie geboren – die Idee für ein Schreibprojekt, obwohl ich doch nur einen OS hatte schreiben wollen.

Was ist das für ein Projekt? (Nicht so ganz Spoiler-frei)
Wie schon geschrieben handelt es sich um eine Fantasy-Geschichte. Sie spielt in einer ganz eigenen Welt, in der es einiges an Fantasy-Wesen gibt, von denen vier sich mit Menschen vermischt haben. Die Menschen bzw. Mischmenschen, da inzwischen so gut wie alle Menschen in irgendeiner Weise in ihrem Familienstammbaum noch ein anderes Wesen vorzuweisen haben, sind die vorherrschenden Wesen dieser Welt, während die anderen Wesen meist entweder zurückgezogen für sich leben, mehr oder weniger unterdrückt werden und eher nur vereinzelt mit unter den Menschen leben. Einige der Wesen gelten sogar nur noch als Mythos oder Legende, darunter die Elfen und die Mondwandler.
In dieser riesigen Welt mit diesen vielen unterschiedlichen Wesen ist es ein scheinbar gewöhnlicher Dorfjunge, der die Hauptrolle spielt. Allerdings ist er tatsächlich alles andere als gewöhnlich, Überraschung Überraschung. Er ist ein Prinz, ein Nachkomme von einem der vergessenen Könige, die im Kampf gegen die Schatten alle fielen und dafür sorgten, dass es seitdem nur noch einen König gibt, der über alle fünf Königreiche herrscht.
Nachdem er davon erfährt, lernt er zwei weitere Prinzen kennen. Bei dem Ersten handelt es sich um den jüngeren Bruder des Königs. Der andere ist ein Elf, auch wenn Elfen offiziell als Mythos gelten und tatsächlich fast komplett ausgelöscht wurden durch den Kampf gegen die Schatten.
Die Handlung der Geschichte wird sich um diese drei Charaktere drehen. Der zentrale Konflikt findet sich darin, dass der Hauptcharakter seine Fähigkeit zur Kontrolle seiner Lebensessenz zurückerlangen will, denn sie wurde ihm mit zwei Jahren von seinem sterbenden Vater, einem der vergessenen Könige, versiegelt.
Wie immer wird es auch wieder sehr sehr viel zwischenmenschliches geben und, wie könnte es anders sein, passiert dies natürlich vor allem zwischen den drei Prinzen. Es sind 12 Jahre vergangen, seit sie sich kennengelernt haben. Sieben Jahre davon haben sie zusammen verbracht und sind sich alle drei sehr nah gekommen, sind richtig zusammengewachsen. Als Freunde und auch als Geliebte. Die letzten fünf Jahre hat der Hauptcharakter allerdings von den anderen zwei Prinzen getrennt verbracht gehabt, da der erste Versuch, das Siegel auf seiner Fähigkeit zu brechen, gescheitert ist.
Ich wollte schon immer mal eine Geschichte mit entweder einer offenen oder eben einer Dreierbeziehung schreiben und in diesem Fall hat sich das einfach ganz von selbst ergeben, obwohl es nicht einmal Teil der Grundidee war. Beim Schreiben des OS, der jetzt inzwischen in überarbeiteter Form das dritte Kapitel der Geschichte ist, war mir aber recht schnell klar, welche Rolle genau die zwei anderen Prinzen spielen wollen und ach, ich liebe es so sehr, wie die Drei miteinander sind und ♥

Kurzbeschreibung: Jenik lebt ein gewöhnliches Leben in einem gewöhnlichen Dorf, das aufgrund eines Vorfalls vor 12 Jahren recht arm dran ist, aber die Leute haben sich damit arrangiert. Auch Jenik hat sich mit seinem Leben arrangiert, mehr oder weniger. Vielleicht eher weniger.
Denn als, genau wie vor 12 Jahren, die Schatten, die eigentlich als ausgelöscht und besiegt gelten, das Dorf ein zweites Mal angreifen, wird Jenik klar, dass er nicht länger davonlaufen kann und auch gar nicht will.
Er muss sich seinem Schicksal als Sohn eines der fünf vergessenen Könige stellen. Und ebenso muss er sich Prinz Miro, dem jüngeren Bruder des jetzigen alleinigen Königs, und Prinz Lorian, einer dieser Elfen, die eigentlich als Mythos gelten, stellen. Er muss sein eigenes Schicksal als Prinz annehmen und alles daran setzen, seine versiegelte Fähigkeit zur Kontrolle von Lebensessenz zu befreien.

(erstellt mit Bebinator)

Charaktere: Jenik, der Hauptcharakter, und auch die zwei anderen Prinzen, Miro und Lorian, sind meine Babys! Okay, das sind sowieso alle meine Charaktere, aber die Drei!!! Die sind noch einmal auf eine ganz besondere Weise meine Babys. Die Geschichte hat jetzt zwar inzwischen schon über 30k an Wörtern, steht aber dennoch erst ziemlich am Anfang, was bei meinen Geschichten völlig normal ist, und ich liebe die Drei bereits jetzt SO SEHR!
Schon beim Steckbrief erstellen und als ich die Idee zu ihrer Liebesbeziehung zu dritt hatte bzw ihre Beziehung einfach eine Liebesbeziehung zu dritt war und ist, war ich einfach so glücklich über diese drei Charaktere.
Sie sind alle so unterschiedlich und ergänzen sich so toll und haben auch einzeln untereinander ganz besondere Verbindungen und ach, ich kann die drei gar nicht genug herzen.
Im Übrigen wollte ich auch schon immer mal über Prinzen schreiben bzw einfach eine Geschichte mit Königen, Prinzen und so weiter, weil mich das total reizt und jetzt habe ich das mit den Drei auch und \o/
Ich hoffe wirklich, dass eventuelle Leser der Geschichte meine Liebe zu den Drei teilen werden.

Zukünftiges:
Wie der letzte Satz eben es schon vermuten lassen könnte – Ja, ich habe vor, die Geschichte tatsächlich zu veröffentlichen und zwar, genauso wie Herzschlag, auf meinem fanfiktion.de Profil unter Lost Realist. Diesen Monat wird das, denke ich, noch nicht passieren, da ich ja noch mitten im NaNo stecke, denn ja, ''Die vergessenen Könige'' ist nach der verrückten Entstehung zu meinem NaNo Projekt für diesen November geworden.
Wenn der Monat dann vorbei ist, werde ich mal schauen, wie viel Überarbeitung noch nötig ist, sodass ich mich auch zufrieden genug mit allem fühle, um es hochzuladen und andere Leute lesen zu lassen.
Aber ich habe auf jeden Fall fest vor, es hochzuladen! 

Freitag, 10. November 2017

Es ist NaNo-November 2017!


Für alle, die nicht wissen, was dieses ''NaNo'', oder vollstäniger ''NaNoWriMo'' ist: Dabei handelt es sich um eine Aktion, bei der einen ganzen Monat lang geschrieben und sich gegenseitig dazu motiviert wird. Ziel sind, zumindest im November, 50k Wörter zu schaffen. Dazu gibt es noch das Camp im April und Juli (wenn ich da die richtige Information in meinem Kopf habe), bei dem das Ziel selbst gesetzt werden kann.

Was der NaNo für mir bedeutet
Ich mache seit dem Juli 2014 bei jedem NaNo mit, sowohl im November, als auch bei den beiden Camp-Monaten. Bisher habe ich immer ''gewonnen'', also die 50k bzw. mein selbst auferlegtes Ziel erreicht. Was aber sehr viel wichtiger ist: Ich bin dadurch bei so einigen Schreibprojekten sehr viel weitergekommen und konnte mich mal einen Monat nur auf eine einzige Geschichte konzentriert, wodurch ich tief in die Welt der Geschichte eintauchen und mich intensiv mit den Charakteren beschäftigen konnte, was einfach ein wundervolles Gefühl ist.
Das Tolle am NaNo ist dieses motivierende Element und die ganze Schreibstimmung, die durch den NaNo immer unweigerlich in der Twitter-TL meines Hauptaccounts herrscht. Ich lebe dafür!
Ich lebe sowieso fürs Schreiben. Dementsprechend erklärt sich eigentlich schon von selbst, warum ich den NaNo so mag, mal abgesehen davon, dass ich auch ohne den NaNo inzwischen wirklich jeden Tag schreibe und sehr stolz darauf bin, mir das angewöhnt zu haben und mir immer die Zeit dafür zu nehmen.
Der NaNo stellt allerdings noch einmal eine ganz besondere Form der Herausforderung dar, was viel schreiben in kurzer Zeit betrifft und auch das mag ich sehr am NaNo. Es wird gemeinsam ein Ziel gesetzt und einen ganzen Monat lang dazu motiviert, dieses Ziel auch zu erreichen oder zumindest etwas zu erreichen.

Wortziel und das eigentliche Ziel
Wie wichtig das Wortziel auch als Maßstab sein mag, eigentlich geht es darum, gemeinsam zu schreiben und die Liebe zum Schreiben auszudrücken und zu feiern. Es geht darum, dass wir schreiben. Nicht was und wie viel, sondern bloß dass. Es geht darum, voranzukommen, sich in der Geschichte und den Charakteren zu verlieren. Es geht viel darum, den inneren Editor auszuschalten und einfach zu schreiben, sich vom dem Flow mitreißen zu lassen.
Der NaNo symbolisiert für mich schreiben um des Schreibens Willen und ich finde, es gibt nichts schöneres.

Projekt dieses Monats
Auch wenn dieses Projekt eindeutig einen ganz eigenen Blogpost verdient und auch bekommen wird, will ich es hier kurz erwähnen.
Zunächst das Wichtigste: Dieses Projekt wurde quasi aus dem Nichts geboren. Eigentlich wollte ich an meinem Monster-Projekt, das momentan den Titel ''Die ungeschriebene Geschichte'' trägt, schreiben, habe mich dann aber doch umentschieden, da ich mich diesem Monster noch nicht so ganz gewachsen fühle und es definitiv zu viel Hintergründe wären, für deren Vorbereitung ich nicht mehr die Zeit hatte.
Gut, ähm, wäre dieses andere Projekt nicht plötzlich aufgetaucht, hätte ich mich meinem Monster-Projekt gestellt. Also, nochmal Glück gehabt?
Ich weiß ja nicht so recht, denn dieses neue Schreibprojekt, ähm... Es ist ziemlich crazy.
Zurzeit heißt es ''Die vergessenen Könige'' (Hashtag auf Twitter zuerst #DvK, jetzt #VergessKönige) und bevor es dazu wurde, was es jetzt ist, war es ein unschuldiger OS, der aus dem Nichts und einem Zitat entstand. Und nein, das ist eigentlich nicht normal bei meinen Schreibideen und ich hatte beim Schreiben dieses OS auch nicht vor, eine Idee für eine größere Geschichte zu finden oder etwas in der Art. Tatsächlich wollte ich bloß einen OS schreiben. Nichts weiter. Und Fantasy. Ich wollte Fantasy.
Tja, Fantasy habe ich jetzt auf jeden Fall und drei wundertolle Charaktere, die mich sicherlich noch sehr in den Wahnsinn treiben werden, und dazu gibt es gleich eine ganze Fantasywelt mit eigenen Rassen und oh, nicht zu vergessen die ganzen Backgroundstorys!

Bisherige Projekte und was aus ihnen wurde
Da es beim NaNo ums schlichte Schreiben, also eben nicht ums Editieren geht (es sei denn man entscheidet sich bewusst dafür und ändert die ''Regeln'' dafür etwas ab), entstehen durch den NaNo vor allem erste Entwürfe. Mindestens eine Geschichte (''Das Spiel des Lebens''), an die ich jetzt gerade denke, war für mich ein solches NaNo-Projekt. Ich habe sie erst während des NaNos geplottet und die Welt aufgebaut und dann habe ich sie auch noch tatsächlich während des NaNos fertig geschrieben. Das war damals direkt nach dem Abi und ich hatte wirklich nichts anderes zu tun während der Zeit und habe Tag und Nacht nur geschrieben. Das Ergebnis waren über 100k.
Und seitdem habe ich dieses Schreibprojekt nicht mehr angefasst. Es war damals übrigens auch mein erstes NaNo-Projekt, soweit ich weiß. Vielleicht war es auch das zweite oder dritte. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher. Auf jeden Fall ist damit bisher erstmal nichts weiter passiert.

Ein anderes Projekt (''Dunkel zu Licht, Licht zu Dunkel'') war tatsächlich eine von Grund auf Überarbeitung eines vorherigen Schreibprojekts. Ich bin mir gerade nicht mehr sicher, aber ich glaube, es waren nur ein paar Kapitel, die bereits vorhanden waren und die ich überarbeitet habe. Danach habe ich die Geschichte dann weitergeschrieben und, wenn meine Erinnerung stimmt, ebenfalls während des NaNo-Monats beendet. Auch mit dem Projekt ist seitdem nichts weiter passiert.

Lustig ist auch das eine Projekt (''Do you believe in magic?''), an dem ich insgesamt bestimmt während drei NaNos gearbeitet habe. Ein Projekt, das ich übrigens nochmal einmal komplett umschreiben werde. Ach. :'D An dem Projekt habe ich aber auch so außerhalb des NaNos gearbeitet. Momentan fehlt schon seit einer Weile noch das Ende vor dem Ende, weil ich irgendwie nicht mehr dazu kam, diese letzte Szene vor dem Epilog zu schreiben und ja, jetzt inzwischen soll eh nochmal alles überarbeitet werden, ach. XD

Bei zwei anderen Projekten (''Das Schicksal brachte uns hierher'' und ''Herzschlag'') handelt es sich um Schreibprojekte, an denen ich zwischendurch mal arbeite. Eins davon ist sogar mein bisher einziges, eigenes, veröffentlichtes Schreibprojekt. Ihr könnt es auf meinem Fanfiktion.de Profil für Eigenes lesen, also unter ''Lost Realist''. Es handelt sich um ''Herzschlag'', was eine Überarbeitung meiner allerersten Boys Love Geschichte ist, die ich damals noch vor allen Fanfiktions angefangen hatte.
''Die vergessenen Könige'' plane ich übrigens auch dort hochzuladen, wenn der NaNo um ist und ich einigermaßen zufrieden mit dem Geschreibsel und der Story an sich bin.

Happy Writing!
Der Wort Count, der bisher etwa erreicht sein sollte, müsste nun bei über 15k liegen und ich hänge ein klein wenig hinterher, habe aber auch recht spezielle Abend- bzw. schon eher Nachtschreibzeiten und bisher habe ich noch jeden NaNo gemeistert. Ich hoffe mal nicht, dass das diesen Monat groß anders sein wird. Wie es so weiterhin mit dem Schreiben des Schreibprojekts ''Die vergessenen Könige'' läuft, werdet ihr wahrscheinlich in einem Status-Update erfahren können sowie immer recht aktuell auf Twitter.
Ich wünsche allen, die mitmachen, und insgesamt einfach allen, die gerne schreiben: Happy Writing!