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Dienstag, 2. April 2019

Status-Update #8

Nebenjob-Dinge, neues riesiges Schreibprojekt und Offenheit

Huch, das letzte Status-Update ist ja doch schon eine ganze Weile her. Gut, ich will diese Posts ja auch nicht zu oft machen, sondern eher so hin und wieder. Von daher passt es gut, dass der letzte schon etwas her ist. Sonst wäre es auch zu langweilig.
Die Frage ist, wo ich jetzt genau anfange und die andere Frage ist, warum der Latte Macchiato, den ich zum Frühstück getrunken habe, keine richtige Wirkung zeigt. Hmpf. Die erste Frage lässt sich etwas leichter beantworten, als die zweite.

Nebenjob! \o/: Hat das Drama endlich ein Ende!? Scheinbar. Zumindest habe ich jetzt einen Nebenjob, der auch dauerhaft ist. In diesem Fall heißt das, dass es immer mal wieder Inventuren geben wird, bei denen ich dann mitmachen kann und hey, das ist echt mal ein Job mit recht wenig Menschenkontakt, yay. Beziehungsweise hat dieser Nebenjob halt vorrangig nichts mit dem Kontakt zu anderen Menschen zu tun und das begrüße ich sehr. Außerdem ist es auch ein Nebenjob, bei dem ich durchgehend beschäftigt bin und nicht wartend irgendwo rumstehen oder rumlaufen muss, ebenfalls ein sehr großer Pluspunkt. :D
Ich habe jetzt auch schon die zweite Hälfte des letztens Monats ziemlich viel gearbeitet, da ich ja zurzeit Semesterferien habe und es hat mir echt gut gefallen. Vor allem auch deshalb, weil die Firma, bei der dieses Mal Inventur war, eine Pad-Kaffeemaschine hatte und wir die auch benutzen durften. \o/
Jetzt bin ich erstmal zwei Wochen in Bremen, danach ist dann wieder Uni und ich werde nur noch so zwei-drei Mal in der Woche bei den Inventuren mitmachen, da mir das sonst zu viel wird neben der Uni. Da es aber ja auch drauf ankommt, ob und was für Inventuren gerade überhaupt anstehen, sollte das alles besser passen als das wahrscheinlich mit jedem anderen Minijob möglich wäre. :D

Serien: Tatsächlich habe ich in letzter Zeit wieder recht viel geschaut, auch wenn es mir gar nicht so vorkommt. Manches schaue ich dann halt nur so nebenbei oder beim Geschirr spülen und das zähle ich dann häufig nicht als richtiges 'Serien schauen', weil ich mich da ja nicht hauptsächlich auf die Serie konzentrieren.
So eine Nebenbei-Serie war 'One Day At A Time' und was für eine gute Serie! Wirklich lustig, wirklich toll gemacht und wirklich coole und gut umgesetzte Themen! Unbedingt anschauen! :D
Zurzeit läuft auch die zweite Hälfte der dritten Staffel von 'Shadowhunters' und... ich mag die Serie ja schon, vor allem Alec und Magnus ♥, aber uff, bin ich immer zwiegespalten, weil ich die Bücher schon um einiges mehr mag und mich bei vielen Handlungspunkten der Serie dann immer frage, warum sie es nicht wie in den Büchern machen oder eben denke 'In den Büchern ist das aber anders!'. Die Shadowhunters-Bücher haben einfach so einen besonderen Platz in meinem Herzen, da fällt es mir manchmal sehr schwer, die Serie getrennt davon zu sehen und an und für sich zu genießen.
Aber ja, wie geschrieben, ich mag die Serie ja schon auch und es hat auch was, eben nicht genau zu wissen, was als nächstes passiert, weil es eben nur auf den Büchern basiert. Ich bin gespannt, wie es wietergeht!
Dann wäre da noch 'The Umbrella Academy', was ich gestern erst angefangen habe und ja, eigentlich sollte ich zuerst mal 'Versaille' zu Ende schauen. Ich weiß auch gar nicht, warum ich das mehr oder weniger auf Eis gelegt habe. Irgendwie war ich einfach plötzlich nicht mehr so in der Stimmung für sie Serie. Ich will 'Versaille' aber auf jeden Fall noch zu Ende schauen, nur eben nicht jetzt.
'The Umbrella Academy' habe ich auch vor allem deshalb angefangen, weil ich da ein gewisses Superhelden-Universum Schreibprojekt angefangen habe und... ja... Es passt halt einfach zu gut als Inspiration und deshalb habe ich mir mal erlaubt, noch eine Serie anzufangen, bevor ich eine andere durch habe. :'D
Huch, jetzt hätte ich fast 'The Dragon Prince' vergessen und ahhh, ich mag die Serie schon echt gerne und verstehe es sehr gut, dass sie so beliebt ist. Ich muss zugeben, dass der letzte Push, um sie endlich anzufangen, daher kam, dass Aaravos so gehypt wurde/wird und ja... der Charakter kommt ja erst richtig in der zweiten Staffel vor, soweit ich weiß, aber er ist auch ganz kurz im Bild in der ersten Folge und ich weiß jetzt schon, dass er sich 1000%ig in diese Reihe von Charakteren einreiht, die ich abgöttisch liebe, die aber kaum vorkommen. (Siehe Izaya.) Ach ja. xD

Anime: Uff, wieder mehr Anime zu schauen, sollte ich mir auch echt mal ernsthafter vornehmen! Aber nya, ist ja immer so eine Sache mit den Dingen, die eigentlich dazu gedacht sind, Spaß zu machen und diese sich dann fest vorzunehmen. Das widerspricht sich irgendwie ein bisschen. Anime oder auch Serien oder Filme zu schauen ist ja keine Aufgabe, die ich abarbeiten muss, sondern etwas, dass ich tun möchte, weil ich Lust dazu habe und es mir Spaß macht.
Und ahhh, ich will so gerne wieder mehr Anime schauen! Aber ich tue es halt einfach nicht! Why! Gestern im Zug habe ich zwar die erste Folge 'Kamisama Kiss' geschaut, aber hm. Mal schauen, wie sich das so weiterentwickelt. Endlich mal die dritte Staffel von 'Boku no Hero Academia' zu schauen, steht momentan sehr sehr weit oben auf meiner mentalen Liste, erstens da ich es unbedingt endlich mal schauen will und zweitens weil Superhelden, da kann ich wieder 'Das ist Inspiration!' als Ausrede beziehungsweise Anreiz nutzen, um es auch endlich mal zu schauen. ;D

Lesen: Nachdem ich das sehr coole, viel zu kurze eBook 'Outsiders: Beginnings' von Robin Tennant und Caitlin Ricci durchgelesen habe, geht es mit dem nächsten eher etwas schwerfällig voran. 'The Steel Remains' von Richard Morgan hat doch schon nochmal einen etwas anderen Schreibstil beziehungsweise eine andere Art von genutzten Worten, falls das irgendwie Sinn macht, als andere englische Romane, die ich so bisher gelesen habe. Zumindest kommt es mir sehr so vor, als wäre bei 'The Steel Remains' jeder einzelne Satz sehr viel mehr ausgeschmückt mit fancy Worten, die ich selten alle kenne und ja, das macht das Lesen dann etwas holprig für mich. :'D Ansonsten gefällt mir das Buch bisher aber echt gut. Ich bin sehr gespannt, was da noch so passiert.
Außerdem habe ich wieder angefangen, Fanfiktions zu lesen! :D Bisher zwar eher sporadisch und vor allem kinky Stuff, aber hey, better than nothing. Und ich finde es sehr lustig, wie ich damit quasi zu meinen Wurzeln zurückkehre, da der erste Porn, mit dem ich je in Berührung gekommen bin, eben durch Fanfiktions kam. :D

Zocken: Hier gibt es eigentlich nur das Übliche zu sagen – ich tue es noch immer nicht genug. Mit Sims 4 hatte ich jetzt wieder eine Phase, wo ich mehr gespielt habe und auch immer viel Spaß dran hatte. Subnautica habe ich auch immer mal wieder im Hinterkopf, da ich das Spiel ja auch gerne als Let's Play durchspielen möchte und überhaupt durchspielen möchte und ich liebe dieses Spiel so sehr!
Na ja, irgendwann wird sich da hoffentlich nochmal ein bisschen was tun. Vielleicht muss ich mir nur irgendeine Challenge ausdenken, so wie beim Lesen. Mal schauen.

Schreiben – Schattenhelden-Universum!: Ahhh, was tue ich mir selber da an!? Ne, also, ich freue mich ja, mich einem neuen riesigen Schreibprojekt zu widmen, es ist nur... sehr viel. Und eigentlich habe ich dieses Projekt ja nur angefangen, um nicht das andere große Schreibprojekt anzufangen und irgendwie macht das so eigentlich gar keinen Sinn. :'D
Na ja, auf jeden Fall ist jetzt im April wieder CampNaNoWriMo und ja, dieses Mal starte ich mit der ersten Geschichte in meinem Schattenhelden-Universum. Dabei handelt es sich um ein Superhelden-Universum und ich habe bereits mehrere unterschiedliche Zeitpunkte für unterschiedliche Geschichten in dem Universum und ahhh, ich liebe es! Auch die Charaktere, die ich mir bisher ausgedacht habe, finde ich sehr cool und ich bin sehr gespannt, wie und was genau sich so alles mit denen schreiben lässt. :D

Uni-Kram: Sollte ich eigentlich sehr viel mehr Französisch lernen? Ja. Tue ich das momentan? Nein. Ähm, ja... Ich sollte mich diese zwei Wochen, bis am 15. wieder Uni ist, echt mal ranhalten und zumindest immer täglich so eine Stunde dafür widmen. Sooo krass viel und sooo krass anstrengend ist es auch nicht, ein bisschen Vokabeln zu lernen und Textstellen durchzulesen. Das sollte ja wohl möglich sein! Ja, ich versuche hiermit gerade mich selber zu motivieren. :'D
Nächstes Semester muss ich nämlich echt das Französisch-Seminar schaffen! Das nehme ich mir nicht nur fest vor, das muss so. Habe nämlich auch echt keinen Bock mehr, dass mir das die ganze Zeit schon so hinterher hängt.
Danach muss ich dann nur noch zwei Seminare besuchen und in denen jeweils eine Hausarbeit schreiben, noch ein zweimonatiges Praktikum machen und noch die Bachelor-Arbeit schreiben und das wäre es mit meinem Studium, wuh. Klingt schaffbar. ;D

Queer Stuff ^-^: Ich mache das jetzt einfach mal zu einer neuen Kategorie bei diesen Posts, weil ich's kann. Dann verliere ich vielleicht auch selber mal endlich komplett die Zittrigkeit, die ich immer noch manchmal habe, wenn das Thema zur Sprache kommt oder dieses Stechen heftiger Aufregung in gewissen Momenten. Na ja gut, vielleicht wird das auch nie weggehen. Vielleicht kann das gar nicht mein Ziel sein. Aber so oder so will ich es einfach für mich normalisieren, über diese Dinge zu reden/schreiben.
Genau deshalb habe ich jetzt auch angefangen, auf meinem Youtube Kanal darüber Videos zu posten, angefangen mit einem kleinen Einleitungsvideo, in dem ich erklären, was ich mit diesen Videos möchte und was ich nicht möchte und jetzt ist noch der erste Teil zu meiner Auseinandersetzung mit meinem Geschlecht online gekommen. Geschlecht, also mein nichtbinäres Geschlecht, ist mir da irgendwie zumindest zurzeit das größte Anliegen, aber ich will auch über noch über einiges anderes im Bereich der queeren Themen reden.
Frage ich mich manchmal, ob das wirklich eine gute Idee ist? Verdammt oft. Ich habe so lange gewartet und gezweifelt und es aufgeschoben, obwohl ich wusste, wie sehr ich es tun will. Und – surprise! – die Welt ist nicht untergegangen, nachdem ich die Videos gepostet habe. Und ähm, irgendwann glaube ich dann vielleicht auch mal endgültig, dass das nicht nochmal irgendwann nach irgendeinem Video dieses Themas passieren wird.
Meine Hoffnung ist ja eigentlich sogar, mit den Videos vielleicht einigen Leuten ein bisschen zu helfen. Zu helfen, zu verstehen – ob sich selber oder eben einfach dass es nichtbinäre Geschlechter gibt und Geschlecht sich eben nicht auf Körper reduzieren lässt. Das Gleiche natürlich auch bei den anderen Themen, die ich über die Zeit dann mal ansprechen möchte.
Mir ist da einfach die Offenheit so so wichtig. Wenn ich (und andere) nicht offen darüber reden, wie sollte es je mehr gesehen, akzeptiert, respektiert werden und eben nicht mehr als etwas betrachtet werden, dass ja auch so weit entfernt ist von der eigenen Lebensrealität? Selbst wenn oder gerade weil es nichts mit dem eigenen Leben zu tun haben mag, ist es doch umso wichtiger, umso interessanter, den eigenen Horizont zu erweitern und zu erkennen, was es da noch alles in der Welt gibt und das es eben nicht nur so sein muss, wie es im eigenen Leben zu sein scheint.
Ich will diesen Teil, diese Wahrheit von mir leben und klar, das tue ich auch ohne auf diese Weise darüber zu sprechen. Ich tue es jede Sekunde meines Lebens. Ich muss es aber nicht nur still und heimlich leben. Ich kann und will darüber reden und ja, ich bin froh, das jetzt zu tun. ^-^

Bis zum nächsten Post!

Dienstag, 5. März 2019

2.3.19

Der richtige Weg

Den gibt es nicht – den einen richtigen Weg. Es hat ihn nie gegeben und es wird ihn nie geben. Ganz egal, wie verzweifelt ich und andere, die Gesellschaft, wer auch immer danach suchen mag. Es gibt ihn schlicht nicht.
Und das ist gut so.
Wie verzweifelt allein schon die Suche nach diesem einen richtigen Weg macht, zeigt bereits, dass ein solcher Weg niemals existiert hat und niemals existieren wird. Ja, vielleicht kann eins nah genug an diesen einen richtigen Weg herankommen. Das könnte eine Alternative dazu sein, die wirkliche Perfektion dieses einen richtigen Weges erreichen zu wollen. Doch auch diese Alternative hat all das Falsche, was die Vorstellung dieses einen richtigen Weges mit sich bringt.

Wenn es einen absolut richtigen Weg gäbe, würde das alle anderen Wege zu falschen Wegen machen. Dieser eine richtige Weg würde auf ein Podest gehoben werden und die alleinige Macht besitzen. Dieser eine richtige Weg würde jeden so sehr unter Druck setzen, diesem Weg zu folgen oder eben so nah ran zu kommen, wie nur irgendmöglich – ob das Ziel nun der tatsächliche eine richtige Weg ist oder etwas, das dem am nächsten kommt, macht da also keinerlei Unterschied.
Die Probleme des Ausschließens, des Abwertens, des Verabsolutierens sind ganz genau die Gleichen. Mal ganz abgesehen von der Definitionsproblematik.

Was ist denn „richtig“? Kann etwas nur richtig sein, wenn etwas anderes falsch ist? Wie zwei Seiten ein und derselben Münze? Also ist es schwarzweiß. Und es gibt Graustufen. Viele viele Graustufen, weil manches mehr richtig oder eben mehr falsch ist als anderes.
Schön und gut, rein vom Konzept her macht es schon Sinn. Es beantwortet aber nicht die Frage nach der Definition. Und nehmen die Graustufen der Absolutheit nicht ihre Allmacht? Wenn es Dinge gibt, die weniger oder mehr richtig und weniger oder mehr falsch sind als andere, dann ist „richtig“ nichts Absolutes mehr und „falsch“ nicht mehr das, was allem „Richtigen“ gegenübersteht.
Die Grenzen verwischen und vermischen sich. Dinge können teilweise richtig und teilweise falsch sein. Das Ding selbst kann richtig sein, aber die Motivation falsch oder andersherum. Aus Sicht der einen Person kann etwas richtig und aus der Sicht einer anderen Person gleichzeitig falsch sein.

Richtig ist also nichts Absolutes. Es ist eine Definitions-, Blickwinkel- und Situationssache. Etwas, das einer Person vollkommen richtig erscheint, kann für eine andere Person vollkommen falsch sein. Ein allgemeingültiges Richtig gibt es nicht.
Also... was bleibt? Kann „richtig“ trotzdem etwas sein, an dem eins sich orientieren kann? Nur welches „Richtig“? Wenn richtig immer etwas anderes ist, wo ist da die Orientierung? Wo sind da die Richtlinien? Wo ist da das angestrebte Ideal? Wie geht „richtig“?

Letztendlich muss das wohl jede Person für sich selbst herausfinden. Jede Person hat eine eigene Vorstellung von „richtig“ und dementsprechend ein eigenes „Richtig“. Vielleicht ist es für diese Person ein absolutes Richtig. Vielleicht ist diese Person auch offen, ihr Richtig zu ändern, zu hinterfragen, in einem neuen Licht zu betrachten. Vielleicht kann diese Person auch beides gleichzeitig, quasi ihr Richtig verbiegen, ohne es jedoch zu brechen oder neu zu formen.
„Richtig“ muss nichts Festes sein. „Richtig“ muss gar nichts und gar nichts muss „richtig“ sein.

*

Ich weiß all das. Theoretisch weiß ich all das. Und ich denke, ich bin auch okay darin, das Ganze umzusetzen. Gedanklich kann ich es gar nicht mehr anders sehen. Natürlich ist für jede Person etwas anderes Richtig. Jede Person und jedes Leben ist anders, natürlich. Wie sollte es auch sonst sein!?
Und trotzdem... trotzdem ist dieses Denken an die Richtigkeit, den richtigen Weg noch da. Es geht trotzdem nicht weg. Als wäre es irgendwie trotz meines eigentlich komplett anderen Mindsets in mich eingebrannt. Als wäre es eine Narbe auf meiner Haut, die noch immer erkennbar ist und mich daran hindert, dieses Denken vollkommen zu vergessen und abzulegen. Als... wäre ich trotz allem Teil von diesem Denken.

Genau das ist das Problem. Ich bin Teil von diesem Denken, ob ich will oder nicht, wie sehr ich mich auch dagegen wehre und mich davon loslöse. Ich werde immer Teil davon sein und alle werden immer irgendwie versuchen, ihr Richtig zu finden und sich mit anderen vergleichen und eine Absolutheit, eine Regelhaftigkeit, eine Norm, ein Muster zu finden, um sagen zu können: „Sieht du, das hier ist der richtige Weg!“
Das Bedürfnis danach und die dadurch erschaffene Illusion sind oftmals so viel stärker als die Wirklichkeit.

Selbst der eigene richtige Weg ist ja nicht mehr als eine aus dem Bedürfnis danach erwachsene Illusion. Klar kann sich etwas richtig anfühlen und einem richtig vorkommen und sogar richtig für einen selbst sein. Klar kann eins daraus lernen und versuchen, danach zu leben und dieses Richtig weiter ausbauen, immer mehr und mehr herausfinden, was dieses Richtig ausmacht und warum es für einen das richtige Richtig ist. Klar ist das daraus Entstehende der richtige Weg für diese Person.
Ein richtiger Weg, der nur deshalb existiert, weil die Person versucht herauszufinden, was für sie Richtig ist, während „richtig“ ein solch individuelles, vorstellungs- und gefühlsbasierendes Konzept ist.

Es gibt Richtig nicht und den richtigen Weg gibt es erst recht nicht.
Deshalb ist es ja so kompliziert, für sich selbst herauszufinden, was denn nun für einen selbst richtig ist. Es gibt schließlich auch keinen richtigen Weg zum eigenen richtigen Richtig. Und da Richtig nichts Festes sein muss, kann es sich ja auch jederzeit ändern. Was gestern oder auch nur vor ein paar Minuten richtig erschien, kann schon gleich darauf ganz anders wahrgenommen werden.

Also... kann ich tatsächlich nur mein Bestes versuchen. Wie immer. Wie wir alle. Wir können alle nur unser ganz persönliches Bestes versuchen – sei es ein gesellschaftliches oder ein selbst auferlegtes Ideal oder eines, das sich ständig wandelt. Sei es mal mehr und mal weniger absolut für einen selbst. Sei es mal eindeutiger und mal weniger eindeutig. Sei es mal leichter umzusetzen und mal schwerer.
Sei es, was auch immer es sein mag.

Ich glaube, ich kann zumindest eines sagen: Ich weiß nicht, was es für mich ist, was mein Richtig und mein richtiger Weg ist. Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, dass es das für mich eventuell gar nicht gibt. Es gibt meine Vorstellung davon, doch wie es in der Realität tatsächlich wäre...
Da scheint so ein großer Graben zwischen dem zu sein, was ich mir wünsche und erhoffe und dem, was die Wirklichkeit mir bieten kann und zurückgibt, dass ich irgendwie gar nicht wissen kann, wie etwas in der Realität wäre, bis es eben passiert. Das wiederum klingt sehr logisch und offensichtlich.

Kopftechnisch ist es aber irgendwie sehr schwierig, das Beides miteinander zu vereinen. Ich darf die Vorstellung, den Wunsch, das Erhoffte nicht zu stark werden lassen und gleichzeitig darf ich auch der Realität nicht zu viel Macht geben, mich nicht zu sehr von ihr einschüchtern lassen.
Letztendlich ist und bleibt es ja eine Möglichkeit, dass meine Vorstellungen Realität werden, meine Wünsche tatsächlich erfüllt und meine Hoffnungen wahr werden.

Sollte ich deshalb alles auf diese Möglichkeit setzen? Nein. Das auch nicht. Ich sollte sie aber auch nicht vergessen. Sie existiert und manchmal wird sie real. Meistens nicht, aber manchmal.
Ich wünschte, die Hoffnung auf diese Möglichkeit wäre für mich genug. Ich wünschte, ich wäre selbstbewusster, was mein formloses, sich ständig änderndes und doch sehr entschiedenes Richtig betrifft. Ich wünschte, es wäre leichter, meinen richtigen Weg zu finden und ihn auch zu gehen und nicht ständig zu fürchten, dass er doch irgendwie falsch ist, obwohl mein Richtig ja nur aus meiner eigenen Vorstellung geboren ist.

Schön, wie ich mich mal wieder im Kreis drehe, nicht? Schlauer fühle ich mich jetzt auf jeden Fall nicht, was aber auch nicht so wirklich mein Ziel war. Manchmal muss ich Dinge einfach ein bisschen durchkauen, um... keine Ahung, um zu sehen, wie sehr ich mich im Kreis drehe vielleicht.
Es tut gut, Dinge einfach mal in Worte zu fassen. Es tut gut, zu versuchen, herauszufinden, was eigentlich genau das Problem ist.
Meines ist: Wie soll ich etwas richtig machen, wenn mein Richtig genauso stimmungsschwankend bei manchen Themen ist wie ich selber?
Antwort: Tja. Vielleicht muss ich mich einfach davon verabschieden, es richtig machen zu können. Vielleicht geht es mehr darum, es einfach zu machen und weniger darum, es richtig zu machen. Immerhin lernt eins aus Fehlern, nicht? Ich will lernen, auch wenn ich Angst habe, weil ich Angst habe.

Genau daraus ist das Ganze ja überhaupt erst geboren: Ich will mich nicht von meiner Angst beherrschen lassen.
Ich kann Dinge noch so sehr „falsch“ machen in den Augen anderer, wenn sie für mich richtig sind, sich richtig anfühlen, in dem Moment Teil meines richtigen Weges sind, warum sollte ich dann mehr auf das „Falsch“ anderer hören als auf mein eigenes „Richtig“?
Denn letztendlich, egal was genau mein Richtig eigentlich ist, ist es immerhin meins.

Dienstag, 1. Januar 2019

Rückblick auf 2018, Ausblick auf 2019

Dear Life.

Uff, was war das nur für ein Jahr, dieses 2018!? Und das Uff ist dabei gar nicht nur negativ gemeint, im Gegenteil. Es bezieht sich vor allem darauf, dass 2018 so viel passiert ist und es sich dieses Mal wirklich nach einem sehr langen Jahr für mich angefühlt hat.
Ich habe gerade nochmal meinen Post zum Ende von 2017 und Start von 2018 durchgelesen und jetzt weiß ich auch wieder, was 2017 eigentlich so genau los war. Das war ja auch eine ziemliche Achterbahnfahrt.
Mit Achterbahnfahrt oder auch Chaos würde ich 2018 auch definitiv beschreiben, wenn auch aus komplett anderen Gründen als 2017, wobei der Ansatz „Viel Tolles!“ und „Weniger Tolles...“ auch auf 2018 zutrifft, aber ich schätze, so ist eben einfach das Leben.
Ein bisschen möchte ich in diesem Post auch auf meinen Ausblick 2018 in dem Jahresend-Post von 2017 eingehen, da ich es interessant finde, zu sehen, was ich mir denn eigentlich von 2018 vorgestellt hatte und wie und warum es dann tatsächlich geworden ist. Natürlich wird es hier dann auch wieder einen Ausblick auf 2019 geben.

Die Youtuber Live Shows! ♥: Die drei Live Shows von Youtubern, auf denen ich 2018 war, sind auf jeden Fall mein absolutes Highlight von dem Jahr und ich bin so unendlich glücklich, alle drei Gelegenheiten wahrgenommen zu haben, neue Leute kennengelernt zu haben und auch mal in andere Städte gereist zu sein.
Im Februar war ich bei Markipliers „You're welcome“ Live Show, die er zusammen mit seinen Freunden gemacht hat und bei der vieles aus Impro-Theater bestand. Es war echt sehr lustig und von allen drei Shows die, die mir am allerbesten gefallen hat. Dazu war es auch die Show, bei der für mich fast sofort feststand, dass ich da unbedingt hin will, da Markiplier mein absoluter Lieblingsyoutuber ist. Das Ganze drumherum zu dieser Live Show war allerdings weniger schön. Eigentlich wäre ich mit meiner besten Freundin zu der Show gegangen, aber da sie kurz zuvor operiert worden war, konnte sie leider nicht mitkommen. Ich habe dann zwar auch in der Schlange zwei Mädchen kennengelernt, mit denen ich, da freie Platzwahl herrschte, auch zusammensaß und wir haben auch Nummern getauscht, seitdem aber keinen Kontakt mehr gehabt.
Komplett anders sah es im Juni aus, als ich nach Berlin gefahren bin, um „Interactive Introverts“ von Dan und Phil zu sehen. Hier hatte ich zwar auch vorher eine Freundin gefragt, ob sie mitkommen würde, doch sie hatte keine Zeit. Da ich aber die Gelegenheit auf jeden Fall nutzen wollte, bin ich eben alleine hingefahren. Bis kurz vor der Show war ich dann auch alleine und habe all die Grüppchen um mich herum beneidet. Also hatte ich die Idee, mal auf Twitter unter den Hashtag der Show zu schauen oder eventuell zu twittern, ob nicht auch noch andere alleine wären. Aber so einen Tweet gab es zum Glück schon und wenig später, nachdem ich ewig verwirrt umher geirrt und die Person nicht gefunden hatte, saß ich dann bei jemandem mit auf der Decke und es kamen noch zwei weitere dazu. Wir haben uns gleich richtig gut verstanden und sind auch immer noch zusammen in einer Twitter-Gruppe und werden uns Ende Januar wahrscheinlich in Frankfurt wiedertreffen. Ich bin echt sehr glücklich, die Drei kennengelernt zu haben und noch immer Kontakt mit ihnen zu haben! Die Show war auch toll. Wir saßen zwar alle sehr verstreut, aber eine der vier saß nach der Pause dann neben mir, weil der Platz unbesetzt war. Mit ihr bin ich auch noch am Tag danach durch Berlin gelaufen und wir hatten viel Spaß.
Sie ist auch der Grund, warum es drei und nicht wie am Ende von 2017 angenommen nur zwei Shows geworden sind. Als Jacksepticeye angekündigt hat, auch auf Tour mit seiner Live Show zu gehen, war ich schon interessiert, auch da hin zu gehen, war mir aber noch sehr unsicher. Tja, wenig später nach Berlin hat mich Sarah, mit der ich ja auch in Berlin noch rumgelaufen war, gefragt, ob ich nicht Lust hätte, auch zu Jacks Show zu gehen und damit war es für mich dann eigentlich auch schon entschieden. Warum aus zwei Shows nicht drei machen? Das Geld hatte ich dank Nebenjob im Sommer zum Glück und ich hätte zwar nicht unbedingt gleich eine VIP-Karte gebraucht, aber gut, habe ich das halt auch mal gemacht. Es war echt toll in Köln und ach, ich finde es einfach sehr cool, 2018 Teil von so vielen Events meiner Lieblingsyoutuber gewesen zu sein. ♥
Dadurch und auch durch die Gruppe mit den Vier, die ich in Berlin kennengelernt habe, fühle mich mehr involviert in dem ganzen Youtube-Fandom als je zuvor. Sonst bin ich ja eher eine bloß schauenende, stille Person, was Youtube betrifft, twittere bzw. teile hier und da mal den ein oder anderen Charity-Livestream und twittere bzw. teile über Instagram auch mal kleinere Ausschnitte von sowas, aber beteilige mich da sonst nicht wirklich. Wobei ich Ende 2017 auch damit angefangen habe, kleinere Summen bei den Charity-Livestreams zu spenden, damit habe ich 2018 auch weitergemacht und habe das auch 2019 vor.
Außerhalb von dem eben aufgezählten und wenn ich dann und wann mal irgendwas besonderes unbedingt jemandem erzählen muss, rede ich aber auch recht wenig über alles, was so mit Youtube zu tun hat, da viele damit auch nicht ganz so viel anfangen können oder zumindest nicht mit den Leuten, die ich so schaue. In der Twitter-Gruppe reden wir zwar hauptsächlich über Dan und Phil, weil wir uns dadurch ja kennengelernt haben, aber mit Sarah war ich ja auch bei Jacks Show und allgemein kennen die drei sehr viel eher die Youtuber, die ich so schaue und Sarah und Sarah (jap xD) haben mir auch beide ein paar Youtuber empfohlen, wovon ich ein paar auch abonniert habe und aktiv schaue.
Was meine Youtube- bzw. Youtuber-Liebe angeht, könnte 2018 also kein besseres Jahr gewesen sein! Dazu dann noch drei neue Leute kennengelernt, überraschend zu drei anstatt nur zwei Shows gegangen und zwei Mal in Köln sowie einmal in Berlin gewesen! :D

Outing-Dinge...: So... Nun zu etwas, das absolut nicht geplant war, aber scheinbar nur darauf gewartet hat, so richtig hervorzubrechen und wie es hervorgebrochen ist! :o Ich bin selber immer noch teilweise geschockt davon und definitiv überrascht und vielleicht auch ein bisschen verärgert über mich selbst. Irgendwo bin ich aber auch sehr stolz und glücklich.
Ich will jetzt nicht das ganze Thema wieder allzu groß aufrollen, da ich dazu auch bereits eigene Blogposts geschrieben habe, aber um es nochmal zusammen zu fassen: Es gab einen sehr entscheidenden Moment, der alles weitere angestoßen hat, in dem mir klar wurde, dass ich mich outen will und in gewisser Weise muss, für mich und irgendwo auch für alle anderen wie mich. Das soll nicht heißen, dass ich automatisch irgendeine Art von Verpflichtung oder sowas hätte und sowieso ist ein Outing kein Muss. Es heißt, dass ich für mich festgestellt habe, dass es mir wichtig ist, mich zu outen und klarzustellen, wer ich bin und wer ich eben nicht bin.
Ich bin ohnehin ein sehr offener und ehrlicher Mensch und es hat sich jedes Mal, gerade auch im Jahr davor, seltsam und falsch und störend angefühlt, in bestimmten Situationen damit konfrontiert zu werden, dass eben nicht klar ist, wer ich bin. Natürlich könnte mir das egal sein und manchmal ist es das auch. Es war mir sehr lange sehr egal, weil es mein Ding ist und in dem Sinne niemanden etwas angeht.
Doch ich denke, ich habe dieses Jahr einfach erkannt, dass es in unserer Gesellschaft eben so ist, dass die meisten Leute denken, es würde sie etwas angehen und deshalb stellen sie ihre Fragen, haben ihre Mutmaßungen und Erwartungen. All das tun diese Leute natürlich auch noch, wenn ich ihnen sage, wie es wirklich aussieht, aber immerhin kann ich mir auf diese Weise ein bisschen was zurückholen und ihre Vorstellung und Sichtweise irgendwo beeinflussen, wodurch ich ihr Bild von mir sowie vielleicht auch ihr Bild von der Welt verändern kann.
Auch das ist aber gar nicht mein Ziel, wenn ich mich oute bzw. bestimmte Dinge über mich klarstelle. In erster Linie, und das ist mir am wichtigsten daran, hat es ein sehr befreiendes Gefühl. Immer, wenn ich das Gefühl hatte, nicht einfach so darüber sprechen zu können, habe ich mich gefühlt, als würde ich einen Teil von mir verstecken. Und ja, es mag kein super wichtiger Teil oder so von mir sein, aber es ist ein Teil von mir und damit möchte ich offen umgehen.
Es ist so eine Erleichterung zu sagen „Ich mag auch weibliche Personen!“ oder auch „Mir gefällt dieses auf eine Person konzentrierte Beziehungskonzept nicht so!“ oder „Ich sehe mich nicht nur als Frau.“. All das, und noch ein paar mehr, sind Dinge, die ich über mich selbst gelernt habe und die mir ein gutes Gefühl geben. Mir persönlich war und ist es sehr wichtig, diese Dinge bewusst wahrzunehmen, zu erkennen, mich damit auseinander zu setzen. Ich finde das spannend, interessant, aufschlussreich und einfach schön.
Es stört mich sehr, wie viel Negativität immer rund um dieses Thema herrscht und einige Sichtweisen machen mich echt wütend, was ich dieses Jahr auch noch mal härter realisieren und damit umzugehen lernen musste. Sowieso setze ich mich mit all dem jetzt auf einer anderen Ebene auseinander. In vielerlei Hinsicht fühle ich mich befreit, erleichtert und auch selbstbewusster, gleichzeitig ist da aber jetzt eine andere Last, etwas anderes anstrengendes, vielleicht sogar anstrengenderes.
Eines steht auf jeden Fall fest: Ich bereue keins meiner Outings von 2018. Einige liefen sehr viel besser als andere. Besonders das erste hat mich sehr aufgewühlt, aber letztendlich war das wohl nötig, damit ich verstehe, was genau mir dieser Teil meines Ichs eigentlich bedeutet und wie ich damit umgehen will. In dem Sinne bin ich eigentlich sogar vor allem über dieses erste Outing froh, da es mir den nötigen Anstoß für alles weitere gegeben hat. Dass ich mich zunächst vor allem von Trotz habe leiten lassen, war nicht das Beste und Sinnvollste und dadurch fühlt sich manches ziemlich cringy an und ich komme mir in manchen Punkten sehr albern vor, aber na ja. Daran kann ich auch nur versuchen zu wachsen.

Fandom-Fieber!: Ich muss das unbedingt aufschreiben, da ich es sonst vergesse – 2018 war das Jahr, in dem „Detroit: Become Human“ rauskam. Und ja, auch wenn ich da inzwischen kaum noch involviert bin, hatte ich doch sehr Spaß an dem Hype, steckte sehr tief in der Geschichte drin und ich liebe liebe liebe Connor und seinen Motion Capture Schauspieler Byran Dechart!
Schon als ich das Let's Play zu dem Spiel bei Jacksepticeye und Gronkh geschaut habe, hatte ich sehr Spaß an der ganzen Geschichte, den sehr schönen Visuals, dem entscheidungsbasierenden Gameplay und auch sonst allem drum und dran. Vieles an dem Spiel ist nicht perfekt, schon klar. Aber als ich so mittendrin im Hype war, war es echt sehr cool.
Das Ganze wurde dann noch dadurch verstärkt, dass Byran Dechart einen Twitch Account hat und dort auch selber das Spiel gespielt, mit Hintergrundinfos versorgt und insgesamt einfach ein toller Mensch ist! :D Irgendwann bin ich dann leider mit den Streams nicht mehr ganz hinterher gekommen und war vielleicht auch etwas übersättigt von dem Spiel. Nichtsdestotrotz hat es mir sehr viel Freude bereitet und ich habe mir auch etwas Fan-Merch zugelegt und ach, Connor wird immer einer meiner Lieblingscharas sein sowie Byran Dechart immer jemand sein wird, den ich sehr sympathisch finde.
Dann gibt es da noch ein Fandom, das etwas weniger angenehm ist... Das Voltron-Fandom. Ich habe mich nie als Teil dieses Fandoms gesehen, aber ich bin es doch irgendwo, denn ich teile doch recht viel Fanart davon und ich freue mich auch immer sehr über dieses Fanart. Ich mag Voltron, die Charaktere, die Geschichte. Und ich denke, ich hätte mich noch sehr viel mehr in das ganze Fandom vertiefen können, theoretisch. Aber ich habe es nicht getan, teilweise bewusst und teilweise unbewusst. Insgesamt bin ich sowieso nicht der Typ Mensch, der sich allzu sehr in Fandoms einbringt, sondern immer eher am Rand rumsteht und kleinere Dinge tut. Fanfiktions sind da bei mir das Höchste der Gefühle und selbst die schreibe ich ja in erster Linie für mich.
Ich habe mich also doch sehr, vielleicht zu sehr, davon beeinflussen lassen, wie viel negativer Scheiß teilweise in dem Voltron-Fandom passiert (ist) und auch wenn ich davon nie direkt was mitbekommen habe, ist die Stimmung eben trotzdem durch Leute, die sich darüber aufgeregt oder deshalb traurig waren, bei mir angekommen und hat einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen, obwohl ich eigentlich immer dafür plädiere, dass das Negative bloß immer lauter ist, als der Rest, obwohl dieser 'Rest' wahrscheinlich sehr viel größer und vor allem auch stärker ist als das Negative. Ich dachte immer, dass ich mich ganz gut von sowas distanzieren könnte, aber scheinbar stimmt das doch nicht.
Ich finde es wirklich schade, dass ich nicht noch so viel mehr Freude an Voltron und dem Fandom haben konnte. Die achte und letzte Staffel habe ich zwar noch vor mir und ich werde auch weiterhin Fanart davon teilen und mir eventuell auch kaufen, aber diese Negativität geht mir eben doch nicht so ganz aus dem Kopf. Na ja.
Eine weitere große, leider auch etwas enttäuschende Sache dieses Jahr war die sehr überraschende, dritte Staffel von meinem Lieblingsanime Free!. Enttäuschend deshalb, weil diese Staffel sehr zu Wünschen übrig lässt im Vergleich zu den anderen zwei. Vieles wirkt irgendwie aufgebauscht und überdramatisiert. Auch werden viel zu viele neue Charaktere eingeführt, wodurch gerade RinHaru Szenen oder auch Szenen mit Makoto oder Sousuke ziemlich gelitten haben, in dem sie einfach zu kurz und zu wenig vorhanden waren.
Allerdings mag ich einige der neuen Charaktere wirklich sehr und ich bin unheimlich gespannt, was die Richtung betrifft, in die diese Staffel deutet, denn 2020, wenn die olympischen Spiele in Japan sein werden, wird es weitergehen und gerade was das Ende dieser dritten Staffel angeht, verspricht es sehr interessant zu werden in der vierten Staffel. (Hoffentlich wird es nicht stattdessen nur ein weiterer Film, da habe ich von den bisherigen immer noch nicht alle gesehen!)

Uni-Kampf bis -Krampf: Ich denke, es ist weniger schlimm, als es mir manchmal gedanklich vorkommt, aber so oder so ging es dieses Jahr sehr schleppend mit der Uni voran. Von Kursen, die das eine Semester gar nicht angeboten wurden, über das wiederholte Aufschieben von Klausuren bis zu Ernüchterung und Umdenken in Bezug auf einen Praktikumsplatz war alles dabei.
Natürlich war auch nicht alles schlecht, da ich nach diesem Semester beziehungsweise den Semesterferien mit Japanologie fertig sein sollte, aber gerade was das Französisch-Übersetzungsseminar betrifft, kommt es mir vor, als gäbe es immer nur Rückschläge, was echt nervig ist und dafür sorgt, dass ich gar nicht wirklich vorankommen kann.
Doch wenn ich es mal sehr simple betrachte: Wenn ich mit Japanologie fertig bin, gibt es nur noch das Französisch-Übersetzungsseminar sowie insgesamt drei Hausarbeiten (+ Veranstaltungen), das Praktikum und dann die Bachlor-Arbeit, was nun wirklich nicht mehr allzu viel ist.
Trotzdem fühlt es sich mit Französisch definitiv mehr nach einem Krampf als einen Kampf an. In meinem achten Uni-Semester werde ich diesen Krampf hoffentlich beenden beziehungsweise den Kampf endlich durchstehen und gewinnen können, denn da werde ich mich dann ausschließlich auf Französisch konzentrieren, um das endlich endlich hinter mich zu bringen!

Nebenjob: Da gab es tatsächlich dieses Jahr Fortschritte! Und zwar bin ich auf die Plattform 'Jobmensa' gestoßen. Hierbei handelt es sich um eine Art Leihfirma für Studenten, was ich wirklich sehr praktisch finde. Es gibt immer mal wieder Jobangebote, die sich meist nur auf die Arbeit für ein paar Tage beziehen, was ich als Student sehr angenehm finde, gerade auch was das nach Hause fahren zu meinen Eltern betrifft. Die Flexibilität ist da echt klasse.
Allerdings ist es eben nichts gesichertes, dadurch dass meist nur einzelne Tage angeboten werden. Ich hatte über etwa zwei Monate hinweg bei H&M gearbeitet und fand das eigentlich sehr cool. Am Ende war ich sogar tatsächlich traurig, in der einen Filiale nicht mehr zu arbeiten, da ich mich doch sehr daran gewöhnt hatte und die Arbeit irgendwo wirklich mochte.
Vielleicht sollte ich mich 2019 einfach mal bei H&M als Aushilfe bewerben. Wäre vielleicht keine schlechte Idee.
So oder so habe ich aber 2018 zumindest ein bisschen gearbeitet, ein bisschen Geld verdient und mir damit dann auch die Youtuber Liveshows und die damit verbundenen Reisen leisten können, worüber ich sehr glücklich bin und mich irgendwie auch etwas erwachsener und fähiger fühle. Hoffentlich kann ich das 2019 noch etwas weiter ausbauen.

Was wird 2019 mit sich bringen!?
Eines, was mir sehr viel Angst, aber inzwischen wohl auch etwas Vorfreude (!?) bereitet, ist, dass ich spätestens im September 2019 aus dem Studentenwohnheim ausziehen muss und mir dementsprechend nun eine neue Bleibe werde suchen müssen. Nachdem die WG-Gründung kurz nachdem sie überhaupt Thema wurde, gleich wieder ins Wasser fiel, aufgrund zu hoher Ansprüche der anderen Beteiligten, ist mein momentaner Stand: Am liebsten was ganz eigenes. Auch eine kleiner WG schließe ich nicht ganz aus, ist aber momentan eher auf der „Meh“-Liste und das Gleiche gilt für nochmal Studentenwohnheim, dann das katholische, wo es auch eine WG-Situation wäre. Als Notlösung, okay. Aber ehrlich gesagt habe ich darauf noch weniger Lust.
Zurzeit habe ich vor mir einen festen Nebenjob zu suchen, um dann ein festes Einkommen zu haben. Das ist mein erstes Ziel für 2019. Sobald ich das dann habe, wird es mit der Wohnungssuche losgehen, da ich dann besser einschätzen kann, wie viel Geld mir zur Verfügung stehen wird.
Das ist quasi der große Plan und die große Veränderung 2019. Dazu kommt dann noch, dass ich mein 8. Semester einzig und allein Französisch und vielleicht noch einer anderen Q-Veranstaltung in meinem Hauptfach, damit ich da dann gleich eine Hausarbeit schreiben kann, widmen werde. Dadurch werde ich dann auch viel Zeit für den Nebenjob haben und mich damit nicht überanstrengen.
Durch das Mehr an Zeit werde ich dann vielleicht auch endlich endlich meine Buch-Veröffentlichungs- sowie Übersetzungspläne langsam aber sicher in die Tat umsetzen können. Das hatte ich eigentlich ja schon für Sommer 2018 vorgehabt, aber na ja. Manche Dinge brauchen halt Zeit und bei diesen hier wird es mich vor allem auch Überwindung und Mut kosten, was ich hoffentlich im Laufe dieses neuen Jahres werde aufbringen können.
Was ich jetzt zu 2018 ganz vergessen hatte zu erwähnen: Yoga und allgemein auf Gesundheit bezogene Dinge. 2018 habe ich Yoga für mich entdeckt und ich will disziplinierter in Hinblick darauf werden, es regelmäßig zu machen und mich da vielleicht auch mit der Zeit steigern. Mal schauen, in wieweit das was wird. Zu Gesundheit zählt für mich dann auch eine ausgewogenere Ernährung, was eventuell auch heißen wird, dass ich ganz auf vegetarisch umsteigen möchte. Wenn ich in Frankfurt bin, esse ich eh schon größtenteils vegetarisch und auch so wird mir Fleisch immer unangenehmer, was ich eigentlich als Entwicklung ganz cool finde.
Zu Gesundheit gehören aber auch so Kleinigkeiten wie 'Nicht direkt vor dem Schlafen gehen auf einen Display starren' und 'Nicht direkt nach dem Aufwachen längere Zeit auf ein Display starren'. Da will ich auf jeden Fall mehr drauf achten und mich auch insgesamt mehr bewegen, mehr neue Orte entdecken, mich zum Beispiel rund um Frankfurt noch weiter umsehen oder auch mal andere Städte anschauen. Dazu will ich mich endlich mal überwinden.
Mentale Gesundheit ist mir auch sehr wichtig und ich hoffe, dass diese anderen Gesundheitsdinge da auch einen positiven Einfluss drauf haben werden. Ansonsten würde ich, gerade meine mangelnde Energie und Konzentration betreffend, vielleicht auch mal zum Arzt gehen und ganz vielleicht mich auch mal mehr in Hinsicht auf Therapie umschauen.
Eine Sache, die mir auch noch sehr am Herz liegt, ist mehr Kontakt und auch mehr Content mit und zu queeren Menschen und Themen. 2018 hat mir einfach gezeigt, wie sehr ich mich da selbst immer noch zurückgenommen habe und darauf habe ich einfach keine Lust mehr. Ich mag all diese Dinge, finde sie spannend und sie helfen mir, mit mir selbst glücklich zu sein. Also ja, bitte mehr davon!

Jetzt habe ich zwar wahrscheinlich wieder Tausende von wichtigen Dingen vergessen, gerade auch in Hinblick auf meinen Ausblick 2018 von dem Jahresend-Post zu 2017, aber egal. Dieser Post hier ist ja auch so schon lang genug und sollte zumindest die allerwichtigsten Eckpunkte beinhalten.
Ich bin sehr gespannt auf 2019 und was es alles für mich und mein Leben so mit sich bringen wird.

Dienstag, 11. Dezember 2018

Status-Update #7

Uni-Stress, Lese-Erfolge und NaNo-Schreiberkenntnis

Irgendwie bin ich gerade in einer sehr melancholischen Stimmung und eigentlich hält das alles nun schon eine ganze Weile an, vielleicht sogar schon das ganze Jahr hindurch oder sogar fast mein ganzes Leben lang. Vielleicht bin ich gerade auch nur dramatisch, das kommt immerhin auch ziemlich oft vor.
Ich bin mir auch gerade gar nicht sicher, ob melancholisch überhaupt das richtige Wort dafür ist. Melancholie verbinde ich doch eher mit einem gewissen Zurückblicken und Erinnern und das ist es nicht, was ich dieses Jahr sehr stark gefühlt habe. Es sogar sehr viel eher das genaue Gegenteil davon – die Zukunft. Meine Zukunft in erster Linie, aber auch allgemein. Aber es geht auch nicht nur um die Zukunft, sondern auch ums Jetzt und Hier, um die Gegenwart, meine Gegenwart und die Gegenwart, in der ich lebe.
Macht das alles irgendwie Sinn? Keine Ahnung. Ich weiß auch nicht, ob ich das gerade irgendwie richtig rüberbringen kann, vermutlich nicht. Es ist ein sehr tiefsitzendes und komplexes Gefühl, das mich wohl so oder so niemals loslassen wird.
Aber das hier soll jetzt nicht in erster Linie ein tiefgründiger Grübel-Post werden, da gibt es auch ein paar andere Dinge, die ich gerne updaten und einfach teilen möchte.

Serien (& Dokumentationen!?): Ich beginne mal ruhig mit den Themen, wo es eher nur Kleinigkeiten zu sagen gibt. Okay, ich habe gerade gesehen, dass mein letztes Status-Update doch schon ziemlich lange her ist und sich da dann doch etwas mehr getan hat, wobei hm.
Mein Serien-Verhalten ist ja insgesamt ziemlich seltsam in jeglicher Hinsicht und daran hat sich in den letzten Monaten auch definitiv nichts geändert. Ich bin immer noch mittendrin, zu versuchen, mich mehr von Youtube loszulösen, wozu ich mehr oder weniger zurzeit gezwungen bin, weil das, was und wer mich interessierte, nicht ganz so stark ist zurzeit und das ist immer mal wieder so und momentan hat das sicherlich auch viel damit zu tun, dass Youtube selbst ständig irgendwie am Strugglen zu sein scheint und nichts so wirklich besser, sondern eher schlimmer für die Creator wird, was ich sehr schade finde. Ich hoffe, dass wird sich in Zukunft vielleicht wieder irgendwie fangen und wieder in eine bessere Richtung entwickeln.
Ähm, ja, aber um Youtube soll es hier gerade eigentlich gar nicht gehen. Ich habe nämlich schon wegen dieser Umstände recht viel an Serien geschaut in den letzten Monaten. Bei Doctor Who bin ich tatsächlich mal wieder vorangekommen und habe die 6. Staffel durchgeschaut. Dann gab es da noch den Prison Break Marathon, der echt heftig war und eng damit zusammenhing, dass ich zeitweise keinen Laptop hatte und irgendeine Form von Beschäftigung und Ablenkung brauchte. Wenn ich jetzt nichts weiter vergessen habe, gab es da zuletzt noch The Hauntings of Hill House, was wirklich eine sehr sehr gute Serie ist und so perfekt zu Halloween war! Kann ich aber auch so definitiv jedem empfehlen, der Horror/Psycho und gut ausgearbeitete Charaktere mag. Ein Kommentar zu der Serie wird demnächst auch noch kommen.
Achso und die zweite Staffel von 13 Reasons Why habe ich jetzt auch endlich mal beendet, womit ich auch nicht mehr so wirklich gerechnet hätte. Es besteht also noch Hoffnung, dass ich mir Riverdale weiter antue. Nicht viel, aber zumindest etwas Hoffnung.
Dann gibt es da ja auch noch Voltron, wo ich noch immer bei der 7. Staffel hänge, weil... aus Gründen. Ein bisschen habe ich Angst und ich will mich auch nicht zu sehr unter Druck gesetzt fühlen? Ich mag die Animationsserie echt gerne und liebe vor allem das ganze Fanart zu den einzelnen Ships, das ich immer mal wieder retweete, aber hm, ich denke, die Tatsache, dass das eigentliche Fandom da so schlimm sein soll, beschäftigt mich doch irgendwo? Ich weiß nicht, ich werde es auf jeden Fall irgendwann zu Ende gucken, aber ich stresse mich da nicht.

Anime (& Manga!): Wie ich immer so denke 'Ach, ich schaue ja gar nicht mehr so viel...', aber dann trotzdem immer über ein paar zu berichten habe und sogar gerade erst wieder was Neues angefangen habe! :D Mit dem neuen sind es dann drei, die ich in den letzten Monaten geschaut habe, was dann doch wieder sehr wenig sind. Aber gut, besser als nichts und ich bin ja auch immer beziehungsweise wieder fleißig am Manga lesen, das zählt ja irgendwie auch.
Also Nr. 1 wäre die dritte Staffel von Free!, von der ich mir mehr erhofft hätte und doch schon eher enttäuscht bin, da die Staffel einfach sehr an neuen Charakteren überladen ist und mehr wie ein Übergang wirkt. Na ja. Trotzdem war es schön, mal wieder ein bisschen was von Free! Zu haben, ist immerhin nach wie vor mein Lieblingsanime, zumindest die ersten beiden Staffeln.
Dann gab es da noch Wotakoi beziehungsweise Wotaku ni Koi wa Muzukashii und ah, so ein guter Anime! Über den sollte ich definitiv auch noch einen Blogpost schreiben. Ich mag die Charaktere, die Thematik und das Setting wirklich sehr. Es ist ein bisschen nervig, dass es nicht allzu viel tatsächliche Handlung gibt, aber ansonsten macht der Anime echt alles richtig und ich hatte sehr viel Spaß dabei, ihn zu schauen.
Zu guter Letzt jetzt noch ein paar Worte zu dem Anime, den ich erst angefangen habe und der sogar von der aktuellen Season ist. Dabei handelt es sich um Dakaretai beziehungsweise Dakaretai Otoko 1-i ni Odosarete Imasu. Es ist ein Boys Love Anime, von dem ich nicht wirklich viel erwartet hatte und den ich einfach angefangen habe, weil ich Lust auf BL hatte und wissen wollte, wie der Anime so ist. Ich bin echt positiv überrascht! Es ist sehr klischee-BLhaft, aber ich mag das einfach und ich mag vor allem den einen Hauptcharakter sehr. :D
In Bezug auf Manga lese ich immer recht viele BL-Einzelbände, was langsam regaltechnisch zu einem Problem wird und auch bin ich teilweise unsicher, ob ich nicht doch mehrere Bände wieder weggeben/verkaufen sollte, da sie mir weniger gut gefallen haben. Hm, eine etwas schwierige Geschichte.
Abgesehen von BL bin ich aber auch bei Seraph of the End aktuell dabei und sehr froh darüber. Bei der Light Novel muss ich noch aufholen und da bin ich auch sehr gespannt. Der deutsche Manga ist ja inzwischen auch über die Handlung der zwei Anime-Staffeln hinaus. Ich liebe die Geschichte und all die Charaktere noch immer sehr! :D Bei Attack on Titan sieht das etwas anders aus, da bin ich zwar auch auf alles Weitere gespannt, aber... hm. Da habe ich eher gemischte Gefühle

Lesen: Ahhhhhhhh! Ich bin so so SO froh, diese Lesechallenge angefangen zu haben! Ich werde sie wahrscheinlich nicht ganz schaffen, aber ich bin einfach glücklich darüber, dieses Jahr wieder sehr viel mehr gelesen zu haben und auch wieder richtig das Bedürfnis zu haben, lesen zu wollen. Das ist einfach so cool und genau der Grund, warum ich diese Challenge angefangen habe, quasi das Ziel, das ich mit der Challenge eigentlich erreichen wollte. An sich war es ja nur ein Vorhaben, eine Herausforderung eben, aber die Motivation dahinter war, wieder mehr zu lesen und auch wieder mehr lesen zu wollen und in der Hinsicht ist mir die Challenge definitiv geglückt! :D
Zurzeit lese ich tatsächlich nichts, weil ich durch alle möglichen Buchläden gelaufen bin, um zu schauen, ob sie den zweiten Teil der The Black Magician Reihe auf Englisch da haben, was offensichtlich nicht der Fall war. Das hat mich schon irgendwie sehr geärgert, aber ich habe es als Ansporn gesehen, meinen Manga-Stapel mal ein bisschen abzuarbeiten, was auch ganz gut funktioniert hat. Das Buch habe ich mir jetzt bestellt und den dritten Band habe ich mir zu Weihnachten von meiner Schwester gewünscht.
Auch was, wozu diese Challenge geführt hat: Ich habe mir zwei Bücher zu Weihnachten gewünscht! :D Einmal das eben genannte und dann noch den zweiten Band von Die Seiten der Welt von Kai Meyer. Bei der Reihe würde ich nämlich auch sehr gerne weiterlesen.
Bin mal gespannt, wie sich das noch weiter entwickeln wird beziehungsweise wie sehr sich dieser neue Leserhythmus halten wird.

Zocken: Beim Zocken herrscht tatsächlich wieder eher eine Durststrecke. Ich konnte mir aber auch wirklich nicht so die Zeit dafür nehmen. Für Sims 4 und das neue Erweiterungspack habe ich mir etwas Zeit genommen und da würde ich auch gerne noch mehr Zeit reinstecken, weil ich Sims einfach sehr sehr gerne mag.
Aber ansonsten ist bei allem anderen eher Stillstand, was ich sehr schade finde, aber zurzeit lässt es sich nicht wirklich vermeiden. Vielleicht wird sich da über die Weihnachtsferien was machen. Da würde ich nämlich auch gerne mehr Routine reinbekommen, da ich das Zocken auch als Teil meines Lebens sehe und nicht ständig so sehr vernachlässigen möchte.

Schreiben: Da habe ich auch gerade etwas Stress hinter mir. Auch weil ich bei dem nachfolgenden Thema ebenfalls Stress hatte und dieser Schreibstress sich daran anschloss. Aber erstmal zu dem Schreibstress und zwar kam der durch den NaNoWriMo, der ja im November wieder war und uff, ich habe mich selten davon so sehr unter Druck gesetzt gefühlt. Klar ist es immer ein Druck, der einem dann in dem Monat ein bisschen im Nacken sitzt und ich hatte es schon öfters, dass ich etwas mit dem Word Count zu kämpfen hatte, um auch wirklich auf 50k in dem Monat zu kommen, aber dieses Mal war es irgendwie nochmal extra schwierig.
Das liegt aber absolut nicht an der Geschichte, an der ich geschrieben habe. Auch wenn ich da das Problem hatte, dass es eine Fortsetzung ist und ich den ersten Teil so perfekt finde, dass ich meinen Ansprüchen an die Fortsetzung nicht so ganz gerecht werden kann. Aber sowas kann ich für den NaNo sonst eigentlich immer ganz gut beiseite schieben und in diesem Fall konnte ich das auch irgendwie überwinden.
Aber mir fehlte es einfach so an Zeit, Konzentration und Energie. Vor allem dadurch, dass ich in der letzten Woche sehr gestresst war. Doch letztendlich habe ich es ja geschafft, den NaNo wieder zu gewinnen, also will ich mich auch nicht beschweren.
Mir ist allerdings dadurch jetzt klar geworden, dass ich mit tausend Wörtern pro Tag als Mindestsatz wohl doch am allerbesten klarkomme. So viel schreibe ich ja inzwischen auch schon seit Ewigkeiten etwa am Tag. Das habe ich mir einfach so angewöhnt und es funktioniert wunderbar. Alles, was dann über die 1k hinausgeht, sehe ich als coolen Bonus und dieses Prinzip macht mich sehr glücklich.
Der NaNo im November fordert mit seinen 50k als Ziel ja 1.666 Wörter am Tag und das ist dann schon um einiges härter, wenn man an vielen Tagen nur gerade so die 1.500 schafft, wenn überhaupt. Ist ja auch mal schön, zu wissen, dass ich mit meinen 1k als persönliches Tagesziel für mich alles richtig mache. :D

Uni-Kram: Uff. Was ist das dieses Jahr bitte!? Das andere Semester in diesem Jahr war ja schon sehr... hm. Dieses Semester ist da nicht wirklich besser, obwohl ich mir echt große Mühe gebe, habe aber wirklich das Gefühl, dass das nicht reichen wird und... uff. Einfach nur uff. Das beschreibt es am besten.
Vor allem dieses Französisch-Übersetzungsseminar macht mir ziemlich fertig. Ich will das einfach endlich mal hinter mich bringen, habe aber Angst, dass es mir wirklich das ganze Studium versauen könnte und ahhhhh! Das will ich einfach nicht! Ich will das schaffen! Grrrr!
Na ja, noch ist da ja zum Glück nicht das letzte Wort gesprochen, also mal schauen, wie sich das noch weiter entwickelt. Sowieso habe ich bei meinem Studium ja die Einstellung, dass es nunmal so lange dauert, wie es dauert und das ich auch völlig okay. Mich da nur zu stressen, bringt auch absolut gar nichts.

Bis zum nächsten Post!

Freitag, 5. Oktober 2018

10.9.18

Dear not being so sweet to me right now Universe.

(Note: This post was me trying to motivate myself in the middle of the night because I felt like I needed it. ;D)

I should start with all the things that you are nice about to me, dear universe. Those things are actually a lot and yes, it’s sometimes, times like now, so so hard for me to really see those things and maybe I’m doing it wrong, but believe me, I really really do appreciate them, all of them, every single one, even the smallest.
It’s a matter of perspective, I know that all too well. You don’t realize what you’ve got until it’s gone – such a true sentence. Taking things for granted is so much easier than actually deeply appreciating them. I’m sorry for the times when I didn’t and couldn’t appreciate what I had, the times when I didn’t see, when I didn’t feel it. I’m so sorry.
And I’m sorry about now and all the things right now in this very moment that I’m too blind to see. I mean, I can think about them, I am thinking about them right now, but I really am taking them for granted. But nothing is for granted, nothing ever is.
It’s always such a hard lesson to learn and I don’t really understand why it has to be learned over and over again. It should be one of those things that you get after you learned it once. But I guess just always living in fear of losing things and people, of failure wouldn’t and couldn’t be the answer either.
What would be the answer? How could I truely appreciate all that I’ve got? By just being grateful? I am so so so grateful. I really am, even if I do take too many things for granted. I know I’m lucky in that sense. I’m lucky in so many ways. How could I not be thankful about that? Just because I often don’t think about all that I’ve got, regardless of what I don’t, doesn’t mean that I’m not endlessly thankful for every single little piece of goodness in my life.
Maybe I should work harder, be harder on myself. That could be the answer, the way to be truely grateful and appreciative of what I’ve got. Sounds logical at least. But what exactly would that do me if it just slowly killed me on the inside? Nothing much. Being lucky with stuff just to make myself unlucky with different stuff sounds like one of the most wrong things ever. I should keep my luck safe and build up on it and not destroy it just because it gives me a little headstart on things.
Living a happy life would be the answer than, right? I’ve always tried my hardest at that. This year, this year was supposed to be the year I tried even harder, got even farther, went even deeper, made it even closer to my dreams coming true. I am trying so so hard! Every single day. I know it does not seem like it over the last few days, it surely didn’t feel like it the last few days. But I still tried and fought and I still try and fight.
This year… it’s a mess. But you know what, universe? It’s my mess. For a lot I’m responsible myself and I can fix a lot myself, I’m sure of it. It takes determination, patience, luck (of course) and a whole bunch of hard work. I’m up for that. And yes, maybe it will take forever to see evidence of what I’m doing, maybe I can only do really tiny steps at a time, but at least I’m doing something and I’m actually moving and not standing still.
It’s the hardest thing to realize for myself most of the time. I want results and proof and appreciation for what I’m doing. I want to feel valid and productive and like a responsible adult, at least sometimes. The way to get there is really rough, escpecially right now.
I know that it’s stupid to basically write this text because of my a bit broken laptop, but oh well, it is what it is. That piece of tec means a whole lot to me and it’s done such a good job over the last years. It’s always been there for me. It made me waste a lot of time, but I’m sure that the last few days showed how I can waste even more time without that thing.
My laptop makes me feel like I’m capable of some productivity. Without it I’m kinda just trash. And yes, it’s called a trash can and not a trash can’t, but without my laptop baby I really am a trash can’t. My life exists online or rather the online world functions like a portal that helps me express myself, get myself out there, figure out who I am, what I want, how I may get there.
The hobbys I’m most passionate about are way more practical online than anywhere else. The online world is the world where I belong and I can’t ever concentrate on the offline world without my online world.
It’s sounds so weird and pretentious and maybe it is, it might as well be. It’s also fact though. For me right now it is fact. It might not be a good thing or even a really bad thing, but I believe that it’s the thing that I need right now. It’s the thing that I need to be able to move on from it some day. That won’t happen by force though, it will only happen by will and right now I’m not there yet, I’m not willing to be there yet. I’m getting there, I know it, but it’s not time yet.
It’s not time yet for a lot of things. That’s okay, that’s totally okay. It will be time someday, maybe even sonner than I think right now. It will be time. Time for things to be better, for me to be stronger, for you, lovely universe, to be nicer to be again. Time for all the things I dream of. Believing in it feels like the first step to get there.
Of course these are just the words, the thoughts of a still slightly coffee drunk me at half past one at night, these tend to be the best words, the best thoughts though. Sure, all of this might as well be lies, but it’s lies that I want to believe in right now and so I will.
I just refuse to give up. I don’t care if I need to tell myself lies to not give up. I don’t even care if all the fighting and believing will still mean nothing in the end. I want to fight and believe anyway. At least that’s doing something and I’d rather do something than just give up and let the nothingness swallow me.
So yeah, that’s what I wanted to tell you, universe. You can try to bring me down all you want (please don’t, it’s really exhausting!), I’m never ever gonna back down, no matter how much I might want to. There will always be a way. There will always be a tomorrow. There will always be another chance, another good thing. I will get there – to the time and place when everything is better again, when things fall into place again and my life will feel complete and I will feel capable of anything again.
I actually feel a little bit like that right now, just by writing these words and choosing to believe in them. What great powers already lie in such a simple thing as some words of hope.