Posts mit dem Label Maze Runner werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Maze Runner werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 11. Oktober 2015

Film: Maze Runner II

Dear Movies.


Okay, wo fange ich denn mal an?
Es ist eigentlich ALLES anders, als im Buch!

Kurzbeschreibung:
Thomas (Dylan O’Brien) und seine Mitstreiter sind zwar dem Labyrinth entkommen, doch sind sie damit noch lange nicht in Sicherheit. Nachdem sie von der ominösen Organisation WCKD betrogen wurden, wartet mit der Brandwüste direkt die nächste große Herausforderung auf sie. Gemeinsam mit seinen Freunden Minho (Ki Hong Lee) und Newt (Thomas Brodie-Sangster) muss Dylan sich durch die trostlose Landschaft kämpfen – immer mit dem Ziel vor Augen, mehr über die finsteren Pläne des WCKD und seines skrupellosen Leiters Janson (Aidan Gillen) sowie den Grund für die ihnen auferlegten Prüfungen zu erfahren. Dabei treffen sie bald auf eine Gruppe Widerstandskämpfer, denen sie sich anschließen, um den zahlreichen todbringenden Gefahren zu trotzen, die das verbrannte Ödland für sie bereithält, und dessen verborgene Geheimnisse zu lüften.

Story:
Ähm, ja, hm. Es ist spannend, keine Frage. Es ist auch ganz gut. Ja, es ist wirklich recht gut. Wenn man das Buch nicht kennt, ist es ziemlich gut.
Überlebenskampf, Spannung, die Frage nach dem „Warum?“, nach dem „Wer?“ und danach welcher Weg, welche Sichtweise die Richtige ist.
Den eigentlichen Sinn des Ganzen, den Hintergrund der gesamten Geschichte haben sie schon auch im Film recht gut umgesetzt und es gibt Wendungen und Überraschungen. Die Umgebung ist eindrucksvoll und der Film ist hochwertig, das sieht man. Und ich finde auch die Schauspieler ganz gut.
Und ich mag ja auch dieses ganze Dystopie-Zeug echt gerne und da ist Maze Runner schon echt eine der richtig coolen Welten. Mir gefällt die Idee unheimlich gut und ich mag die Charaktere.
Dadurch, dass der Film so ganz anders, als das Buch ist, hatte ich schon echt Angst um die Charaktere und war das ein oder andere Mal ziemlich erschrocken.
Aber... Hm, ich bin schon sehr enttäuscht.

Vergleich zum Buch (SPOILER!):
Jaaaa...
Ich war ja gleich am Anfang sehr irritiert und saß mit zusammengezogenen Augenbrauen da. Aber na ja, dachte ich mir, es gibt ja schon immer Änderungen zum Buch und das ist ja auch vollkommen okay, also wird das schon werden. Ich habe versucht, nicht voreingenommen zu sein.
Aber verdammt! Wenn man die Bücher gelesen hat und dann in den Film geht, will man auch eine Buchverfilmung sehen! Man will Szenen wiedererkennen und man will quasi schon vorher wissen, was passiert, freudig auf die nächste Szene warten – all sowas! Man will nicht bangen müssen, um Charaktere, von denen man dachte zu wissen, was mit ihnen passieren wird! Man will sich nicht erschrecken, wenn dann doch etwas kommt, was man nicht geahnt hat!
Und verdammt nochmal, dass Alles wäre ja noch gar nicht so schlimm, aber man will nicht in dem zweiten Teil einer dreiteiligen Geschichte Dinge aus dem dritten Teil haben! DAS WILL MAN EINFACH NICHT!
Ja, man sollte die Filme losgelöst von den Büchern sehen, absolut. Ein Film ist ein ganz anderes Medium als ein Buch. Ein Film hat andere Möglichkeiten, andere Schwerpunkte und einen anderen Fokus. Das weiß ich alles. Mich stört es auch kein bisschen, wenn der in der Hinsicht etwas geändert wird, Dinge, Sichtweisen erweitert werden, Szenen abgeändert und natürlich gestrichen werden. Alles kein Ding.
Aber verändert doch nicht die ganze, verdammte Handlung! Verändert doch nicht den Ausgangspunkt, die Grundmotivation quasi aller Handlungen der Charaktere! Nehmt doch keine grundlegenden Änderungen vor! ARGH!
Sorry, aber ich bin echt ziemlich enttäuscht, was ich wirklich nicht gedacht hätte. Es ist relativ selten, dass ich wirklich arg von etwas enttäuscht bin. Divergent mag ich die Bücher zum Beispiel eher nicht und ja, der Film zum zweiten Maze Runner Teil lässt sich damit durchaus sehr gut vergleichen.
Ich finde einfach, dass die Idee bei Maze Runner so viel mehr hergeben würde und wirklich, im Vergleich zu den Büchern, macht der Film da echt einen Haufen Blödsinn, einen riesigen Haufen.
Als jemand der das Buch kennt, kann ich es natürlich nur aus dieser Sicht heraus beurteilen und vergleiche automatisch mit dem Buch und ja, vielleicht ist nur das der Grund, warum ich enttäuscht bin. Ja, ich habe einfach mehr erwartet.
Aber ich finde auch, dass Verfilmungen von Büchern dafür da sind, den Zuschauern das Buch nah zu bringen. Ja, Filme sind ein eigenständiges Medium. Aber, ich weiß nicht, wenn es eine Buchverfilmung ist, will ich auch eine Buchverfilmung sehen und nicht was quasi komplett anderes!
Die Änderungen:
Ausgangslage: So, im Buch ist es so, dass sie sich erstmal in Sicherheit wiegen, denken, sie sind gerettet. Soweit ist das ja auch im Film der Fall. Allerdings sind sie im Film gleich... ähm, ja, wo eigentlich? Auf jeden Fall in irgendeiner ANGST aka WCKD Station oder sowas in der Art. Im Buch nicht! Ja, sie wissen es auch im Film am Anfang nicht, aber hallo!?
Im Buch sind sie für sich, da sind fast keine anderen Menschen und sie sehen Cranks schon an den Fenstern! Und dann ist da statt Teresa auf einmal Aris und dadurch erfahren sie von der anderen Gruppe aus dem Labyrinth! Und dann sind da auf einmal aufgehängte Leichen und Rattenmann erzählt ihnen, was Sache ist und sie müssen durch diesen Flatrans gehen, durch die Brandwüste mit dem Auftrag, es zum sicheren Hafen zu schaffen. DAS IST DIE AUSGANGSLAGE IN DEN BÜCHERN! Und im Film ist einfach mal alles anders!
Sie sind da bei diesen Leuten, die sie gerettet haben und finden dann raus, dass sie irgendwas mit Leuten von ihnen machen und oh, ja, da war ja noch ein anderes Labyrinth. Ja, hm, ist jetzt ja nicht soo wichtig. Und oh, jetzt sollten wir hier ganz schnell abhauen, weil die uns irgendwie an Schläuche ranhängen. Ja, gut, gehen wir einfach in die Brandwüste.
DAS VERÄNDERT DIE GANZE GRUNDMOTIVATION DES FILMES!
Weiterer Verlauf: Das ist dann in etwa so – Oh, hm, ja, was machen wir denn jetzt? Ja, oh, war da nicht was mit dem Rechten Arm!? JA, DER RECHTE ARM, DER EIGENTLICH ERST IM DRITTEN BUCH VORKOMMT! Ja, gut, dann gehen wir mal den rechten Arm suchen, der irgendwie in den Bergen sein soll.
WTF! Das ist einfach so... so... platt irgendwie! Das hat für mich keine richtige Handlung! Auch wie sie dann auf Brenda und den anderen Typen da treffen, kam für mich alles total falsch. Im Buch ist es einfach so viel besser!
Und auch Thomas Beziehung zu Brenda. >.< Ich war so: WTF, du kennst dieses Mädchen doch gar nicht richtig! Klar, man sorgt sich auch um jemanden, den man gerade erst kennengelernt hat, aber!? Ja, gut sie erzählt ihm dann von ihrem Bruder blah blah. Aber diese ganzen Gefühle, die im Buch aufgekommen sind, die Angst vor den Cranks, die Angst, dass sie sich anstecken könnte und auch die Sache, dass sie ja für WCKD eigentlich arbeitet! (Wobei das, glaub ich, erst im dritten ruaskommt!?) NICHTS! Ne, stattdessen ist sie nicht einmal immun und oh Wunder, irgendein Eiweiß im Blut der Immunen gibt ihnen Zeit, ja oh.
Thomas, der Held: Ich bin mir gerade nicht ganz genau sicher, wie das im Buch war, aber ich bin mir sehr sicher, dass Thomas nicht als Quelle für den rechten Arm gedient hat! ARGH! Da machen die ihn einfach mal kurzerhand zum Helden, obwohl er eigentlich in den Büchern total die Gewissensbisse hat, weil er mal für WCKD gearbeitet hat und aus dem Grund auch sein Gedächtnis nicht wieder haben will. DAS VERÄNDERT SEINE GANZE CHARAKTERENTWICKLUNGEN, VERDAMMT!
Ach und by the way hat Theresa ihr Gedächtnis ja auch schon zurück und oh, sie wird auch gar nicht von WCKD manipulieren und nein, sie ist nicht die Anführerin der Mädchen, von denen sowieso nur zwei gezeigt werden und oh, es sind auch nur etwa fünf oder so von den Labyrinth-Jungs dabei und ja, der Rest wurde einfach mal zurückgelassen. Ja, hm.
Ach ja und die Sache mit WCKD. Ich bin mir zu fast 100% sicher, dass sie im ersten Teil ANGST genannt wurden! In den deutschen Büchern heißt die Organisation auch ANGST. So, macht ja auch Sinn, weil ''ANGST ist gut'' schon ziemlich voll klingt und na ja, im Englischen ist es eben mit WCKD. Alles schön und gut, aber bitte nennt doch nicht plötzlich einen anderen Namen! Andere Leute sind vielleicht nicht so schlau wie ich und können kombinieren, dass ANGST im Englischen wohl WCKD heißt und sie das im zweiten Buch auch so nenne, weil das teilweise irgendwo draufsteht. Ich meine, hallo, entweder oder! Grrr.
Und argh, die Tatsache, dass ANGST/WCKD das Alles mit der Brandwüste nicht macht, um sie zu beobachten, sondern sie quasi freiwillig da reingehen und das Alles. >.< Wie gesagt, die Grundmotivation! Die Ausgangssituation ist einfach so anders! D:

So viel zum Aufregen. *schüttelt mit dem Kopf*
Ich muss ehrlich sagen, dass ich nach der ersten Viertelstunde so gut wie keine Erwartungen mehr hatte und nur noch mit ausdruckslosem Gesicht da saß, weil ich so dachte: Toll, ist eh alles anders. Die Ausgangslage ist anders. Meh. Alles meh.
Na ja und bei der Meinung bin ich geblieben. Ich bin jetzt sogar auch etwas verärgert.
Ich meine, ich verstehe einfach nicht Wie und Warum man so vieles ändern muss! Für mich ergibt der Film teilweise überhaupt keinen Sinn, weil es, meiner Meinung nach, so viele Logikfehler gibt und so vieles, dass eigentlich hätte passieren sollen und passieren müssen, meiner Meinung nach, weil wegen Story, einfach nicht passiert ist.

Fazit:
Meh. Sehr großes Meh.
Ich hatte mich auf den Film gefreut. Und ja, hm, vielleicht hatte ich zu große Erwartungen. Vielleicht bin ich zu verwöhnt, weil Hunger Games zum Beispiel meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt ist und recht nah an den Büchern ist und so auch die Twilight-Reihe, von der ich ein so großer Fan war. Ja, sicher, das spielt da alles mit rein, aber ich denke doch schon, dass ich Buch und Film eigentlich recht gut voneinander trennen kann.
Aber wenn man die Grundmotivation und Charakterentwicklung so sehr verändert... Dann ist es eigentlich keine Buchverfilmung mehr für mich. Es basiert dann zwar noch irgendwie auf dem Buch, hat eine ähnliche Handlung, die Charaktere, die Idee, aber es ist nicht die Verfilmung des Buches. Wenn ich in so einen Film aber gehe, will ich eine Verfilmung des Buches sehen!
Nyaaaaaa. Na ja, schaut es euch selbst an, bildet euch eine eigene Meinung, aber wenn ihr das Buch mögt, bin ich mir sehr sicher, dass euch der Film nicht gefallen wird.

Donnerstag, 3. September 2015

Buch/Bücher: Maze Runner II und III von James Dashner

Dear Books.



Huch, ich war und bin ganz verwirrt, warum ich denn zum zweiten Teil keinen Blogpost geschrieben habe und mir auch nirgendwo aufgeschrieben habe, dass ich das hätte tun sollen.
Vor allem, vergesse ich sowas eigentlich nicht, weil ich so eine mega schneckenhaft langsame Lesern geworden bin und mich da immer ein bisschen rumquäle. Was ist los? Wie vergesslich kann ich eigentlich noch werden? xD


Kurzbeschreibung:
Zweiter Teil – In der Brandwüste Sie haben einen Ausweg aus dem tödlichen Labyrinth gefunden und geglaubt, endlich wären sie frei. Doch auf Thomas und seine Freunde wartet das Grauen: sengende Hitze, verbranntes Land und ein tödlicher Virus. Und noch immer halten die undurchsichtigen Schöpfer die Fäden in der Hand. Damit steht den Jungen die nächste Prüfung bevor. Sie müssen innerhalb von zwei Wochen die Brandwüste durchqueren, sonst sind sie verloren.
Dritter Teil – In der Todeszone Statt der versprochenen Freiheit steht Thomas die nächste Prüfung bevor. Mit einem operativen Eingriff soll ihm sein Gedächtnis zurückgegeben werden. Doch Thomas weiß, dass er den Wissenschaftlern von ANGST nicht trauen darf. Deshalb müssen er und seine Freunde so schnell wie möglich fliehen, hinaus in die Todeszone. In eine Welt, in der sich ein tödlicher Virus immer weiter ausbreitet. Und er muss dafür sorgen, dass ANGST ihn nicht länger manipulieren kann. Denn die grausamen Experimente müssen endlich gestoppt werden.

Na, die Kurzbeschreibungen sind doch sehr annehmlich.

Haha, jetzt wollte ich endlich mal einen Blogpost zeitig schreiben, wenn die Erinnerungen noch ganz frisch sind und dann fällt mir auf, dass ich zum zweiten gar nichts geschrieben habe. So gut.
Na ja, besser spät als nie.^^

Story und Vergleich der drei Teile (Spoiler!):
Ich weiß, dass ich den zweiten Teil mit ganz anderen Erwartungen angefangen habe und es kam eine Überraschung nach der nächsten und es gab wieder sehr viel, an dem man rumgerätselt hat und wo man gespannt auf die Antwort gewartet hat. Es kamen auch immer wieder neue Dinge hinzu, wodurch es nicht langweilig wurde.
Ja, auch der zweite Teil blieb die ganze Zeit über sehr spannend. Neue Charaktere kamen hinzu und die ''großen Geheimnisse'' blieben weiterhin das – Geheimnisse, wodurch die Spannung auch am Ende des zweiten Teils nicht abgenommen hat.
Allerdings denke ich, dass mir trotzdem der erste Teil besser gefallen hat. Einfach, weil da alles noch ein größeres Mysterium war und irgendwie lässt einem dieses Rumrätseln so viel Spielraum im eigenen Kopf und macht so viel Spannung, dass ich das viel interessanter finde, als wie wenn langsam alles ans Licht kommt.
Ich finde auch die Art, wie dann einige Dinge im zweiten Mal ans Licht gekommen sind, nicht ganz so toll. Denn sie finden nicht wirklich etwas heraus, sondern es wird ihnen etwas erzählt und ja, das liegt vielleicht an einem dummen Schreibtipp, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht, aber es ist tatsächlich eher langweilig, wenn man als Leser so quasi vor vollendete Tatsachen gestellt wird und für die Charaktere finde ich das auch nicht so wundervoll.
Klar fragt man selbst sich, und die Charaktere auch, ob man das Gesagte denn nun glauben kann, aber ich weiß nicht. Ich mag es wohl einfach, wenn Charaktere im Unwissenden tappen und dann überrascht werden und ihnen nicht ganz in Ruhe etwas erzählt wird.
~
Beim dritten Teil war es schon leichter, einzuschätzen, was als nächstes passiert und ich wurde auch nicht wirklich weiter überrascht. Ein paar Dinge waren etwas erschreckend und schockierend, aber es war nichts wirklich dabei, wo ich dachte ''Wow, heftig!''.
Das ist auch im ganzen dritten Teil irgendwie so geblieben. Über einige Sachen war ich wirklich erschrocken, aber es waren doch schon Dinge, die ich irgendwie erwartet hatte und es... hat mich nicht so richtig gepackt. Es hat irgendwie was gefehlt. Ich weiß auch nicht.
Vielleicht war es einfach, weil ANGST nicht mehr so die Fäden in der Hand hatte. Dadurch ist irgendwie vieles recht vorhersehbar geworden. Das Meiste war schon aufgeklärt und es gab einfach nichts mehr, das groß eine Überraschung hätte sein können.
Mir kam es so vor, als würde die Story eher so dahinfließen, während sie vorher ein reißender Fluss mit schneller Strömung war. Es passierte vorher immer alles recht Schlag auf Schlag und aus irgendeinem Grund kehrte im dritten Teil dann etwas Ruhe ein.
Außerdem kam es mir bei manchen Punkten sehr so vor, als hätten sie passieren müssen, damit die Handlung vorankommt. Ich weiß nicht, ob man so wirklich versteht, was ich meine. Klar passieren Dinge, damit die Handlung vorankommt. Aber manchmal merkt man eben, dass der Autor da was eingebaut hat, damit das so kommt und wenn man das merkt, ist es halt irgendwie nicht so gut gemacht, weil es sich so in die Story und die Handlung einfügen sollte, dass man es eben nicht merkt und es wirkt, als wäre es unausweichlich.
Sowas stört mich immer ein bisschen, aber vielleicht ist man da als selber schreibende Person auch ein bisschen geschädigt.
Ansonsten ist die Story aber nach wie vor gut! Und es ist auch immer noch eine gewisse Spannung vorhanden, denn einiges ist ja immer noch ungeklärt und ja, es ist alles sehr ungewiss für die Charaktere und das spürt man beim Lesen auch.

Charakterentwicklungen (Spoiler!):
Ich weiß bei einigen Charakteren hier wirklich nicht, was ich so recht über sie denken sollen. Sie sind alle irgendwie ziemlich gewöhnlich, was ich auch vollkommen okay finde. Ich würde auch sagen, dass keiner von ihnen, so wie sie jetzt sind, eine besondere Tiefe besitzt. Höchstens vielleicht Teresa und Thomas – Teresa dadurch, dass sie ihre Erinnerungen zurück hat und Thomas genau dadurch, dass er seine nicht zurück hat und auch nicht zurück will.
Ja, doch, wenn ich Nachhinein so überlege, haben sie schon alle etwas besonderes, keiner von ihnen ist gewöhnlich, was man auch gar nicht sein kann, nachdem man das durchgemacht hat, was sie durch machen.
Was eigentlich schon mal sehr positiv ist: Es gibt eigentlich keinen Charakter, den ich so absolut gar nicht leiden kann. Klar mag ich Rattenmann nicht, aber als Charakter an sich ist er wichtig und ja, zwar nervig, aber in dem Sinne doch ziemlich gut. Er ist ein Charakter, den man brauch. Der Sündenbock, der Böse, der im Endeffekt doch nur davon gelenkt ist, dass er leben will.
Ich glaube, ich wäre an einigen Stellen noch mehr ins Extreme gegangen, aber das hat James Dashner auch selbst getan und es gefällt mir. Ja, doch, es gefällt mir gut, wie die Charaktere sich entwickelt haben. Und ja, man merkt das doch schon irgendwo, auch wenn es schon eher Kleinigkeiten sind, merkt man es.
Ansonsten habe ich mir aber eher schwer getan, so richtig eine (Ver)Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Es waren natürlich schon Gefühle und Gedanken beschrieben, aber ich weiß nicht, der Fokus liegt doch eher sehr auf der Handlung, würde ich behaupten.

Das Ende (Spoiler!):
Ahhhhh, ich hatte eine SO gute Idee, was das Ende betrifft! Aber mir war so klar, dass das nicht passieren würde. xD
Trotzdem bin ich etwas enttäuscht, weil es wirklich sehr cool gewesen wäre und das tatsächlich Ende eher sowas von ''Friede, Freude, Eierkuchen'' hatte. Es war alles gut am Ende, sozusagen und das gönne ich den Charakteren auch vollkommen, aber... ich weiß nicht. Irgendwie ging es dann doch etwas zu einfach?
Es war nicht ganz so voller Dramatik und Verzweiflung, wie man es hätte machen können, aber ja, vielleicht bin ich da einfach zu besessen von Extremen.
Ich erzähle euch mal meine verrückte Idee. Ich hätte es nämlich total cool gefunden, wenn sie, also die Auserwählten, ganz am Ende aufgewacht wären und es alles nur in ihren Köpfen (weil In der Todeszone^^) stattgefunden hätte und joa, sie wachen einfach so am Ende auf und irgendeine Schwester oder so sagt ihnen: „Danke für Ihre Mithilfe. Wir konnten das Heilmittel erfolgreich finden.“ Und das wäre es dann gewesen.
Ich hätte das SO gefeiert.
Versteht ihr, warum ich etwas enttäuscht vom Ende war? Vielleicht sollte ich mal einen OS schreiben, in dem es so endet, weil ich die Idee einfach zu gut finde. :D

Fazit:
Für Leute, die auf Spannung und eher auf Handlung stehen und Dystopie mögen, ist es definitiv was, wobei es für mich Hunger Games nicht übertreffen kann. Hunger Games hat mir einfach am Besten gefallen. Allerdings finde ich Maze Runner immer noch besser, als Divergent, wovon ich jetzt das letzte Buch als nächstes lesen werde.
Na ja, das ist hier jetzt gerade eigentlich auch nicht so wichtig. :'D
Liebesgeschichte gibt es eigentlich so gut wie gar nicht. Es ist wirklich alles sehr handlungsbezogen, aber die bleibt so gut wie durchgehend spannend und man ist immer neugierig darauf, was als nächstes passiert und wie genau das Ganze denn nun ausgeht.
Kann man lesen. ;D

Dienstag, 21. Oktober 2014

Film: Maze Runner

Dear Movies.


Argh, jetzt sind echt schon wieder so viele Tage vergangen, seit ich den Film gesehen habe >.<
Ich bin eine miese Bloggerin >_< Na, zum Glück hänge ich mich daran nicht auf ;D
Und ja, das waren eindeutig zu viele Smileys für meinen Block.

Es ärgert mich aber gerade wirklich, weil ich meine Gedanken eigentlich am liebsten ganz frishc aufschreibe. Warum zum Teufel habe ich das nicht getan!?
Na ja, jetzt ist es zu spät. Also, besser jetzt als nie.

Kurzbeschreibung:
Eine Lichtung, ein Wald und ein Betonwall, der das ganze Areal versiegelt - das ist die neue Welt von Thomas. Wie andere Jugendliche auch, die seit Jahren hier festsitzen, weiß auch er nicht, wie er hierher kam, warum er hier gefangen gehalten wird. Einen Ausweg scheint nur ein riesiges Labyrinth hinter dem Wall zu bieten. Alle Versuche von Läufern, die diesen Irrgarten täglich erforschen, scheiterten. Doch Thomas wird zum Hoffnungsträger, als er sich den tödlichen Kreaturen, die nachts das Labyrinth durchstreifen, stellt.

Als Erstes sollte ich schreiben, dass der Film nicht ganz den Büchern entspricht.
Vielleicht bin ich in dem Fall etwas verwöhnt durch Twilight und Hunger Games, wo wirklich die Bücher sehr zu spüren sind.
Bei Maze Runner spürt man mehr die Leute hinter dem Film, als die Verbindung zu den Büchern. So ungefähr würde ich es beschreiben.

Die Schauspieler:
Passen alle sehr gut. Viel mehr brauche ich dazu eigentlich nicht mehr zu schreiben.
Was Aussehen, Charakter und Verhalten angeht haben alle Schauspieler ziemlich genau das getroffen, was die Bücher vorgeben. Oder, falls ich mich an einigen Stellen irren sollte, war es so, dass es mich nicht gestört hat und der Schauspieler die jeweilige Buchfigur trotzdem (aus meiner Sicht) wunderbar rübergebracht hat.
Bei Buchfiguren ist das mit den Schauspielern immer so eine Sache, weil jeder sich die anders vorstellt. Aber ich denke, bei Maze Runner wurde das Ganze gut gelöst und es wurden tolle Schauspieler, die auch nicht so ganz unbekannt sind, gefunden, die auf die Figuren passen.

Eigentlich mache ich das ja sonst nicht, aber in diesem Fall lege ich mal den Schwerpunkt auf die Unterscheidung zum Buch.

In dem Punkt, was die Buchnähe angeht, bin ich tatsächlich etwas enttäuscht vom Film. Ich hatte da irgendwie, wie bereits beschreiben aufgrund von Twilight und Hunger Games, irgendwie ziemliche Erwartungen.
Übersetzt heißt das, dass Dinge geändert wurden. Eigentlich sind es nur Kleinigkeiten. Von der Haupthandlung her folgt der Film den Büchern, aber ich finde diese Kleinigkeiten schon irgendwie wichtig. Im Nachhinein betrachtet eher weniger, aber wenn man die Bücher gelesen hat, denkt man sich eben, dass jetzt die und die Szene kommt und dann läuft sie ganz anders ab und irgendwie hat das Ganze dann so, wie es im Film ist, eine ganz andere Bedeutung, als wie es im Buch ist.
Ich weiß gerade auch nicht, warum es mir jetzt bei Maze Runner so krass auffällt, denn bei den Twilight Filmen und den Hunger Games Filmen gibt es auch Dinge, die nicht so sind, wie in den Büchern.
Es kann nicht daran liegen, dass ich das Buch erst vor Kurzem gelesen habe, denn das habe ich bei Twilight und Hunger Games auch immer getan.
Vielleicht hat es damit zu tun, dass der Trailer mich erst auf die Bücher gebracht hat?

Na, in jedem Fall war ich eben etwas enttäuscht.

Das ändert aber absolut nichts daran, dass der Film toll ist. In Sachen Spannung steht er dem Buch in nichts nach, legt sogar noch eins drauf, würde ich zu behaupten wagen.
Auch die Charaktere kommen alle super rüber. (Würde empfehlen meinen vorherigen Post zu lesen.)

Ja, viel mehr kann ich dazu jetzt nicht schreiben, weil ich gedanklich einfach ständig mit den Büchern vergleiche und mich die Veränderung, auch jetzt noch im Nachhinein, schon sehr extrem ärgern und ich das gerne so wie in den Büchern gehabt hätte.
Aber gut, man kann nicht alles haben.

Fazit:
Ein Film, den es sich definitiv anzusehen lohnt. Spannung. Aktion. Und die Story, die dahintersteckt, ist auch cool.
Allerdings sollte man den Film strikt vom Buch trennen. (Sollte man sowieso immer, aber hier noch einmal verschärft.) Sobald ich das mal irgendwann hinbekommen habe und den Film dann nochmal geschaut habe, werde ich ihn wohl auch mehr genießen können und nicht ständig denken, was alles ''falsch'' ist.
Ansonsten gilt das Gleiche, wie für das Buch. Lest euch sonst mein Kommentar dazu durch, um zu schauen, ob Maze Runner was für euch ist.

PS: Ich würde jetzt gerade gerne all die Veränderungen aufzählen. Aber ich reiße mich jetzt mal zusammen.
Link zum Post über das Buch: Dear Books ~ Maze Runner (von James Dashner)

Dylan O'brien ist im Übrigen ein Schauspieler, den ich ziemlich gerne mag ^-^
(spielt in Maze Runner Thomas, die Hauptrolle)

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Buch: Maze Runner von James Dashner

Dear Books.


Jeden Tag 50 Seiten.
Da das erste Buch der Maze Runner Reihe etwas weniger als 500 Seiten hat und ich es in 10 Tagen durchlesen wollte, bedeutete das, dass ich jeden Tag etwa 50 Seiten lesen musste.

Ich muss ja zugeben, dass ich im Lesen von Büchern in letzter Zeit etwas eingerostet bin. Das Schreiben, mein FSJ und Animes & Mangas und Serien nehmen so viel Raum in meinem Leben ein, dass für's Lesen kaum noch was übrig bleibt und da lassen die Lesefertigkeiten, insbesondere das Ausdauerlesen etwas nach, vor allem weil ich eben auch einfach keine Zeit habe.

Na ja, wie ist das noch gleich? - Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich.

Und ich habe mir die Zeit genommen den ersten Band von Maze Runner zu lesen und habe festgestellt, dass in mir immer noch die Leseratte schlummert. (Genauso wie ich immer wieder feststelle, dass sich in mir auch eine Zockerseele befindet, aber das ist ein anderes Thema.)
Im weiteren Sinne hießt das: Ich hab's geschafft mit den 50 Seiten am Tag.

Ich musste das auch schaffen. Immerhin läuft ab heute der Film zu dem ersten Buch der Maze Runner Reihe.

Der Film hat mich auch überhaupt erst auf die Bücher aufmerksam gemacht. Logischerweise bin ich bei meinem Zeitmangel bzw. vollgepacktem Tag auch nicht wirklich oft in Buchläden unterwegs. Meine Welt spielt sich tatsächlich momentan hauptsächlich in der Welt der Animes & Mangas und der Fanfiktions und auf Twitter ab. Serien laufen im Moment auch viele.

Der Trailer zum Film war es demnach, der mich auf die ganze Geschichte aufmerksam gemacht hat. Die Story wirkte so unglaublich interessant, dass ich bzw. meine Mutter sich dann die Bücher angeschafft hat (Ja, gleich alle drei Bücher der Reihe). Und ja, das war etwa um den 1. rum. Ab heute, den 16., läuft der Film. Da musste ich das Buch dann schnell durchbekommen.

(Meine Mutter ist im übrigen noch am Lesen. Wir gehen am 18., diesen Samstag, ins Kino.)

Story in Stichworten: Überlebenskampf, Labyrinth, Jungstruppe, Monster, Zukunft, Dystopie.

Kurzbeschreibung: Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Fest steht, dass er irgendwie auf einer Lichtung gelandet ist, umgeben von einem bizarren Labyrinth. Doch er ist nicht alleine. Zusammen mit fünfzig anderen Jungen sucht er einen Weg in die Freiheit. Mörderische Kreaturen erwarten sie – und gewaltige Mauern, die sich ständig verschieben. Ist das Ganze eine Prüfung? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um das herauszufinden.

Diese Kurzbeschreibung gefällt mir ganz gut. Wenn diese Beschreibung Neugierde weckt und Dystopie und Überlebenskampf einen interessieren, sollte man das Buch lesen.
Das waren auch meine Gedanken, nachdem ich mich genauer über die Maze Runner Bücher informiert hatte.

Und meine Erwartungen wurden erfüllt.
Nicht übertroffen, aber doch erfüllt.

Mir gefällt die Idee ziemlich gut. Ein Labyrinth, eine Gruppe männlicher Jugendlicher, die keine Erinnerungen außer ihren Namen haben. Und dann geht es darum, einen Ausweg zu finden.
Das ist eine ziemliche coole Ausgangssituation für eine Geschichte.

Ich würde auch behaupten, dass aus dieser Ausgangssituation sehr viel gemacht wurde. Zu keinem Zeitpunkt war es wirklich langweilig, man war immer gespannt, auf weitere Ereignisse, ob und wie sie einen Ausgang finden, was als nächstes passiert.
Die Geschichte ist spannend und gut erzählt.

Auch die Charaktere haben mir gut gefallen.
Thomas wirkt jetzt nicht wie ein unheimlich besonderer Charakter, aber diese Rolle übernehmen meist sowieso die Nebencharaktere. Trotzdem ist Thomas sympathisch, seine Handlungen, Gedanken und Gefühle nachvollziehbar und gut beschreiben und er hat einen Heldenkomplex, auch wenn er sich selbst nicht als Held sieht und es eher dieses ''Ich muss es tun'' ist.
Eigentlich sind solche Charaktere meist etwas nervig, aber dadurch, dass er eben nicht immer so denkt und zum Beispiel seinen Freund Chuck unbedingt zurück nach Hause bringen will, kann man ganz gut mit ihm leben.
Das einzige Mädchen in der Story ist auch ganz annehmbar. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und kein Naivchen. Sie wirkt sehr schlau und doch nicht unmenschlich. Sehr viel kann man aber nach dem ersten Buch noch nicht über sie sagen.
Mir haben's die Nebencharaktere angetan und zwar jeder auf seine Weise. Alby ist da noch derjenige, den ich am wenigsten mag. Er ist der arrogante Anführer, aber der Wandel, den sein Charakter durchmacht, ist krass und gefällt mir deshalb, wodurch mir auch gleichzeitig sein Charakter gefällt.
Newt und Minho haben's mir auch angetan. Die Beiden sind einfach cool. Ich kann das gar nicht so genau beschreiben, wie und warum. Besonders Minhos Auftreten und seine Worte haben mich, ihn einfach ins Herz schließen lassen. Newt ist der, der ungewollt mit eine hohe Position hat und sich mehr oder weniger um so einiges kümmern muss. Ich weiß nicht, irgendwie mag ich ihn deshalb.

Besonderheit:
Die Besonderheit der Bücher ist die Welt, in der das Ganze spielt. Das kommt erst am Ende des Buches raus, obwohl man es sich von Anfang an denken kann. Aber ich bin froh, in diesem Punkt nicht gespoilert gewesen zu sein. Insgesamt bin ich froh, nicht gespoilert gewesen zu sein. Ich glaube bei diesen Büchern macht das Nicht-Wissen die ganze Spannung aus und das macht das Buch so interessant.
Diese Spannung geht auch nach dem ersten Buch nicht verloren und ich bin schon sehr gespannt, wie das im zweiten Buch weitergeht.

Fazit:
Wer an Hunger Games und Divergent Gefallen findet, wird höchstwahrscheinlich auch bei Maze Runner seinen Spaß haben. Der einzige Unterschied ist wohl, dass die Liebesgeschichte bei Maze Runner zumindest im ersten Buch noch weniger eine Rolle spielt, als bei Hunger Games oder Divergent. Aber was Spannung und den Überlebenskampf angeht, kann Maze Runner mit den anderen beiden Buchreihen locker mithalten.
Mir gefällt's ja mit am meisten, dass es so viele männliche Charaktere gibt. Hehe.
Oh, ja, das hat hier eigentlich nichts mit zu tun ;D
Wie auch immer: wenn euch die Stichworte und alles weitere anspricht, lest das erste Buch und zwar bevor ihr den Film schaut. Lest es, erlebt es, spürt die Spannung.
Ich werde dann auch am Sonntag oder Montag über den Film berichten und über die anderen zwei Bücher.