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Freitag, 19. April 2019

TV Show: Voltron - Legendary Defender S7 & S8

Dear TV Shows.


Fühlt sich inzwischen zwar irgendwie nicht mehr so sinnvoll an, hierzu noch ein Kommentar zu schreiben, aber allein schon der Vollständigkeit halber, will ich es doch tun und ich denke, da gibt es auch definitiv genug zu sagen.
(Huch und ich habe gerade realisiert, dass ich S7 nie kommentiert habe. Ach ja. xD)

Genre: Animation, Action, Adventure
Länge: 11 Episoden je 23 Minuten (Staffel 1)
+ 13 Episoden je 23 Minuten (Staffel 2)
+ 7 Episoden je 23 Minuten (Staffel 3)
+ 6 Episoden je 23 Minuten (Staffel 4)
+ 6 Episoden je 23 Minuten (Staffel 5)
+ 7 Episoden je 23 Minuten (Staffel 6)
+ 13 Episoden je 23 Minuten (Staffel 7)
+ 13 Episoden je 23 Minuten (Staffel 8)
~ 76 Episoden, 1748 Minuten
Jahr: 2016 bis 2018
Kurzbeschreibung: Five teenagers become the last line of defense for the galaxy in an intergalactic battle against the evil alien force led by King Zarkon.

Story: Okay, ich habe kurz in meinen Screenshots gekramt und festgestellt, dass die siebte und die achte Staffel in meinem Kopf irgendwie sehr ineinander übergehen. Ich habe die siebte Staffel entweder kurz vor oder sogar erst während die achte rauskam geschaut. Ich bin mir gerade nicht mehr sicher, aber irgendwie so war das. Die achte Staffel habe ich dann lange gar nicht geschaut, dann ein bisschen geschaut, eine lange Pause gemacht und mich mehr oder weniger gezwungen, den Rest zu schauen. Also kein Wunder, wenn da in meinem Kopf alles durcheinander ist. :'D
Ich weiß auch ehrlich nicht mehr, selbst nach dem Anschauen meiner Screenshots, was so in der siebten Staffel passiert ist und auch vieles aus der achten habe ich inzwischen vergessen, weil ich gedanklich vor allem mit der Story der Serie doch ziemlich abgeschlossen habe und es ist einfach nicht sehr viel hängen geblieben.
Also Staffel 7... Da ist schon eine Menge passiert. Zu Shiro kam
eine Art Rückblick und auch eine Erinnerung von Keith. Und dann war da auf jeden Fall noch [Spoiler!] die Reise zurück zur Erde und die Ereignisse auf der Erde, die während der Reise des Voltron-Teams passiert sind, also bevor das Team vor Ort war. [Spoiler Ende!] Ich weiß, dass da noch was anderes war und die Staffel von der Story her schon auch irgendein Ziel verfolgt hat, aber es will mir gerade einfach nicht einfallen. Na ja.
In Staffel 8 ging es dann sehr viel um Honerva, was den Kreis der Antagonisten-Familie, sprich Zarkon und Lotor, schließt, was meiner Meinung nach die Storyline in der Serie ist, die noch am meisten Substanz hat, am besten gemacht und insgesamt eine ziemlich runde Sache ist. Das war das Gute an der achten Staffel, aber es war auch so ziemlich das einzig Gute.
Die Charaktere von der Erde, die in der siebten Staffel neu dazugekommen sind, haben zwar auch ein bisschen was an Story und Charakterisierung bekommen, aber die einfach so zum Ende noch mit reinzuwerfen? Hat mich nicht so überzeugt. Ich verstehe zwar irgendwo den Sinn und den Gedanken dahinter, aber es ist einfach nicht gut gemacht.
Dann wäre da noch diese eine gewisse Beziehung und ARGH! [Spoiler!] Ich bin so genervt davon, dass Allura und Lance zusammengekommen sind, SO GENERVT! Die Chemie zwischen den Beiden ist einfach 0 vorhanden! Dass Lance zu Anfang total einen Crush auf sie hatte, woraus dann Freundschaft geworden ist und er sie halt bewundert, dagegen ist absolut nichts einzuwenden. Aber meine Güte, diese Liebesbeziehung, die dann in der achten Staffel den Beiden aufgedrückt wird, ist so furchtbar unüberzeugend und einfach nur erzwungen!
Und boah, im Vergleich zu den Allura und Lance Szenen die Keith und Lance Szenen zu haben, beweist das einfach so sehr! Keith und Lance sind inzwischen so vertraut miteinander und gehen s liebevoll miteinander um und bei ihnen passt die Chemie so 1000% mal besser und AHHHH! Ja, das regt mich immer noch auf, auch wenn ich die Story von Voltron inzwischen so ziemlich wieder vergessen habe.
Das ist übrigens kein 'Scheiß hetero Beziehungen! Gay Stuff ist so viel besser!'-Ding, absolut nicht. Klar irgendwo spielt es mit rein, gebe ich ohne weiteres zu. Doch es gibt genug hetero Beziehungen, die ich wirklich mag und zum Beispiel beim Anime Boku no Hero Academia mag ich auch die (teilweise canon-ish) hetero Ships ziemlich gerne. Allura und Lance passt einfach nicht und sowieso hätte die Serie auch echt keine Lovestory gebraucht, kein bisschen. Es ist einfach nur unnötig. [Spoiler Ende!]
Ansonsten... müsste ich auf jeden Fall noch was zu dem Ende schreiben. Mein Hirn weigert sich gerade ein bisschen, sich ordentlich zu erinnern. XD Nein, nach der Pause, die ich jetzt gerade gemacht habe, ist meine Erinnerung nicht wundersamerweise besser geworden.
[Spoiler!] Da war das Ding mit den alternativen Zeitlinien (falls das in der Serie auch so genannt wurde) und... Es ist grundsätzlich ein cooles Ding, aber es ist auch sehr sehr faul und tatsächlich irgendwo sogar eine Rechtfertigung für alles, was eventuell schlecht gelaufen ist in der Serie, weil „in einer anderen Zeitlinien ist es sehr viel besser gelaufen! :D“.
Ich mag diesen Headcanon und es ist ja auch Fakt, aber das sollte trotzdem nicht als Ausrede dafür benutzt werden, um das, was die Serie eben schlecht gemacht hat, zu entschuldigen. Es entschuldigt nämlich gar nichts und ist, wie schon geschrieben, einfach nur eine faule und sehr schwache Lösung.
Von der Sache mit Shiro will ich gar nicht erst anfangen... >________< Na ja, gut, jetzt wo ich es erwähnt habe, kann ich dazu auch etwas sagen. Es ist einfach super billig und super scheiße. Shiro verdient SO viel besseres. Lotor auch und Keith und Lance und Allura und einfach alle. Aber die Gays verdienen besseres! Vor allem dieses ganze große Ankündigen, dass Shiro schwul ist und so weiter und dann diese Mini-Szene mit dem Typ, mit dem er zu der Zeit wohl zusammen war, wovon aber in der Szene NICHTS zu erkennen ist und dann diese Hochzeit ganz am Ende der allerletzten Folge, ERNSTHAFT!?
Wenn ihr Gays/Queers nicht richtig in eure verdammten Geschichten einbauen wollt, dann lasst es verdammt nochmal! Tut nicht so einen Blödsinn! Das ist einfach nur enttäuschend und verdammt frustrierend! [Spoiler Ende!]
Ja, ähm, also... It's a mess. Die siebte und achte Staffel haben natürlich trotzdem ihr Gutes. Wie geschrieben gefällt mir die Weiterführung der Antagonisten-Familie echt ziemlich gut, da eben niemand von ihnen diesem grundlos böse Klischee entspricht und sie als Charaktere wirklich gut ausgearbeitet sind.
Der Rest ist definitiv ein großes Mess. Die Story wurde nicht gut beendet. Das Ende ist okay und die Serie selbst ist okay, aber na ja, viel mehr eben auch nicht. Es ist sehr viel Potential da, aber vieles davon wird einfach im Laufe der Story mehr oder weniger zerstört. :/

Charaktere: Hatte ich schon erwähnt, dass ich Keith liebe? Also hier nochmal: Ich liebe Keith! Und Lotor, ich liebe auch Lotor sehr. Lance habe ich auch echt ins Herz geschlossen und Shiro mag ich auch ziemlich. Es ist nur... uff, Keith hat zwar seine Storyline und Shiro in dem Sinne ja auch, Lotor sowieso, aber argh, es hätte noch so viel mehr Zeit und Story und Entwicklung in die Charaktere gehen können und das ist so schade!
Ich habe die Charaktere halt wirklich alle gerne. Auch die neuen Charaktere von der Erde gefallen mir an sich und haben definitiv Potential. Es wird halt nur leider niemals ausgeschöpft werden und meh.
Das meiste andere habe ich ja schon erwähnt in dem Abschnitt zur Story, von daher habe ich jetzt hier nicht mehr so wirklich viel zu sagen. Und aufgeregt habe ich mich ja auch schon genug.
Es sind auch tatsächlich die Charaktere, wegen denen ich die Serie überhaupt zu Ende geschaut habe. Die Charaktere, wissen wollen wie es ausgeht und im weiteren Sinne auch das Fandom beziehungsweise die Leute, die mir immer so wundervolles Fanart in die Twitter-Timeline meines Zweitaccounts posten. :D
Eigentlich ist diese Serie damit ein perfekter Kandidat für unzählige Fanfiktion-Ideen von mir (und anderen), nur irgendwie habe ich nicht wirklich welche. Ich glaube mein Schreibhirn ist inzwischen oder zumindest momentan sehr auf komplett eigene Schreibwelten programmiert. Aber es gibt ja viele andere leidenschaftliche Menschen, die Fanart und Fanfiktion zu den Charakteren und der Welt erstellen und das ist ja immer noch das Schönste, das aus Serien und Geschichten insgesamt entstehen kann.

Fazit: Voltron – Legendary Defender ist keine schlechte Serie, aber es ist auch nicht wirklich eine Gute. Es hätte eine Gute sein können und ich schätze, wenn es einfach mal so geschaut werden wird, ist es definitiv okay. Es hätte halt so viel besser sein können und das ärgert mich sehr und ich bin ja nicht einmal irgendwie tief in dem Fandom drin gewesen oder habe es extrem gehypt. Es hat trotzdem in so vielerlei Hinsicht besseres verdient und nya.
Wenn ihr die ganzen Flaws ignorieren könnt, schaut die Serie gerne. Wie geschrieben, sie ist nicht schlecht, nur eben auch nicht wirklich gut aufgrund von nicht ausgeschöpftem Potential und sehr fragwürdigen Plotentscheidungen.

Freitag, 27. Juli 2018

TV Show: Voltron - Legendary Defender S5 & S6

Dear TV Shows.


Eigentlich müsste ich jetzt nachschauen, was überhaupt nochmal in den zwei Staffeln passiert ist und eigentlich wird mein Kommentar wahrscheinlich sehr ähnlich wie das zu den anderen Staffeln ausfallen, aber was soll's.

Genre: Animation, Action, Adventure
Länge: 11 Episoden je 23 Minuten (Staffel 1)
+ 13 Episoden je 23 Minuten (Staffel 2)
+ 7 Episoden je 23 Minuten (Staffel 3)
+ 6 Episoden je 23 Minuten (Staffel 4)
+ 6 Episoden je 23 Minuten (Staffel 5)
+ 7 Episoden je 23 Minuten (Staffel 6)
+ Staffel 7 im August!
~ 50 Episoden, 1150 Minuten
Jahr: 2016-
Kurzbeschreibung: Five teenagers become the last line of defense for the galaxy in an intergalactic battle against the evil alien force led by King Zarkon.

Gesamteindruck: Da es inzwischen so viele Staffeln sind,
verschwimmt die Handlung der einzelnen Staffeln sehr miteinander. Zumindest für mich. Und es ist auch tatsächlich so, dass ursprünglich die Episoden nicht in so viele Staffeln geteilt werden sollten, es also theoretisch weniger Staffeln sind, weshalb die Staffeln auch recht wenige Episoden haben.
Aber auch so zieht sich die fortgeführte Handlung ja durch alle Staffeln und insgesamt ist es eine ganze Geschichte, von daher ist es wohl nicht weiter verwunderlich, dass bei mir alles miteinander verschwimmt, was die einzelnen Staffeln betrifft.

Story (nicht ganz spoilerfrei!): Ich habe nochmal ein bisschen kleine Beschreibungen zu den einzelnen Folgen von Staffel 5 und 6 nachgelesen und ich denke, ich weiß jetzt in etwa wieder, was in welcher Staffel passierte.
Demnach wäre Staffel 5 die Staffel mit viel Lotor und ♥ Für mich war auch von Anfang an klar, wie das in etwa in Staffel 6 ausgehen würde, auch wenn ein Teil von mir eine doofe Hoffnung hatte, die gar keinen Sinn macht, weil sie Lotors ganzen Charakter zerstört und unsinnig gemacht hätte. Ach ja, Lotor verdient auf jeden Fall auch einiges an Text in meiner Charakter-Kategorie.
Insgesamt dreht sich in der 5. und 6. Staffel recht viel um Lotor. Zu sagen, dass er der Hauptkonflikt der Story ist, wäre nicht so ganz richtig, auch wenn es das ist, was definitiv im Hintergrund passiert und der Konflikt mehr als einmal auch sehr direkt im Vordergrund steht.
Das führt auch dazu, dass die Haupthandlung an sich sehr viel von und durch Lotor geleitet wird, was ziemlich... interessant ist, wenn man bedenkt, was für eine Rolle Lotor vorher in der Geschichte gespielt hat und wie sehr sich das im Verlauf der Geschichte ändert, vor allem was diese beiden Staffeln betrifft.
Ansonsten ist es zum Teil sehr viel ruhiger, als in den anderen Staffeln und der ganze Konflikt der Geschichte verschiebt sich etwas, zumindest für eine Weile und der Konflikt nimmt definitiv eine andere Richtung an, was mir sehr sehr gut gefallen hat. Ich fand ja auch Zarkons Background-Story wirklich interessant, weil ich solche Hintergründe, gerade bei den 'bösen' Charakteren, wirklich wichtig finde.
Lotor ist da als 'böser' Charakter wirklich ein sehr sehr interessanter Fall, aber ja, mehr dazu unter Charaktere.
Das wirklich Schöne, vor allem an der sechsten Staffel, ist, dass Keith wieder etwas mehr vorkommt und fast ein bisschen zurückkommt, wenn man es so sehen möchte und ich möchte das. Insgesamt wird noch einiges mehr über Keiths Background aufgeklärt, was mir auch alles sehr gut gefallen hat und interessant war.
Shiro nimmt, vor allem auch in der sechsten Staffel, eine ganz besondere Rolle ein. Irgendwie wussten viele darüber schon vorher Bescheid? Und vielleicht habe ich da auch in den anderen Staffeln vorher einfach irgendwie was verpasst, auf jeden Fall war es dadurch keine wirkliche Überraschung für mich, was ich ein bisschen schade finde. (Der Grund, warum ich immer ranschreibe, dass Spoiler oder spoiler-ähnliches in diesen Kommentaren enthalten sein könnte.)
Nichtsdestotrotz ist es eine interessante Entwicklung und bringt sehr viel Drama in die Geschichte, was mir sehr gut gefallen hat. Ohnehin habe ich das Gefühl, dass das Haupt-Drama im Laufe der Staffeln immer persönlicher für die Charaktere geworden ist und das mag ich sehr.
Auch was die Alien-Rassen betrifft, gibt es neue, interessante
Entwicklungen, die mir sehr gefallen und dem ganzen Universum der Geschichte immer noch mehr und mehr Tiefe geben. Insgesamt wird irgendwie mit jeder Staffel und jeder Entwicklung in dieser Hinsicht der Geschichte mehr Tiefe verliehen, ohne dass es die Geschichte in irgendeiner Form überladen wirken lässt.
Ich glaube, ich mag insgesamt das Erzähltempo bei Voltron sehr. Die Geschichte kommt mir nie überladen vor und auch die Nebengeschichten zu den einzelnen Charakteren oder anderen Alien-Rassen sind nie überfordernd, sondern werden nebenbei erzählt, aber bekommen trotzdem ihre ganz eigene Wichtigkeit und Gewichtung. Auch was die Hauptstory betrifft, wird nie zu viel auf einmal erzählt und es gibt auflockernde Episoden zwischendurch, die zwar schon Filler-Charakter haben, aber niemals langweilig sind. Das macht die Serie insgesamt sehr angenehm zu schauen.

Charaktere (auch ein bisschen spoilerig): In diesen zwei Staffeln machen Lotor, Keith und Shiro einiges an Charakterentwicklung durch, was ich sehr cool finde.
Wie bereits erwähnt, hat Lotor für mich Lieblingscharakter-Status und ich finde es so toll, wie komplex er ist, ohne zu komplex zu sein. Ich würde schon sagen, dass er recht durchschaubar ist als Charakter, aber er bewahrt sich auch die ganze Zeit über etwas Mysteriöse und ich habe ihm sein 'gutes Getue' nie so ganz abgenommen beziehungsweise hat es sich für mich einfach falsch angefühlt aka in nicht zu ihm passend.
Nichtsdestotrotz sind seine eigentlichen Motive gar nicht unbedingt schlecht und das finde ich mit am allerfaszinierendsten an ihm und ich denke, dass er in der Hinsicht ein wirklich gut gemachter Charakter der Sorte 'Ich tue alles für mein Ziel und das, woran ich glaube!' ist und ach. ♥ Klar hat er sehr fanatische und wahnsinnige Züge, aber das macht ihn in meinen Augen nur noch besser.
So, genug über Lotor. Keith hat ja tatsächlich auch Fave-Status bei mir, wobei sich das wohl auch über Lance und Shiro sagen lassen könnte, aber Keith ist von den drei der Charakter, für den ich am meisten fühle und ich mag es so so sehr, wie er sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat und in der sechsten Staffel spielt so viel Verzweiflung mit in seinen Charakter hinein und ich denke, dass er damit wirklich sehr stark umgeht und insgesamt sehr stark ist. Ich mag es, wie er seinen eigenen Weg geht, auch wenn es wiederum etwas traurig ist, dass er diesen scheinbar wirklich alleine geht.
Was Shiro betrifft, kann ich nicht zu viel sagen, ohne zu viel von der Story der sechsten Staffel zu verraten, aber... da läuft definitiv was nicht richtig bei ihm und was das genau ist, wird in der sechsten Staffel am Ende auch aufgelöst. Und ohhhh, es gibt ja schon Infos über die 7. Staffel und ich denke mal, das zählt nicht unbedingt als Spoiler, also sage ich das einfach mal ganz direkt: He gay. Jap, that's a thing.
Ich bin wirklich sehr gespannt, wie das genau mit Shiro noch
weitergeht, weil ich sehr das Gefühl habe, dass da noch viel Ungeklärtes ist und natürlich bin ich auch wegen diesem Leak der 7. Staffel (oder kam das im Trailer vor? I don't know.). Ingesamt bin ich neugierig, auch mehr über sein persönliches Leben zu lernen. Das Gleiche gilt für Lance, der ja bisher abgesehen von seinem coolen Charakter und der Tatsache, dass er Heimweh hat, nicht viel Background besitzt, was ich sehr schade finde.
Aber da es in der 7. Staffel zurück auf die Erde geht (auch nicht wirklich ein Spoiler?), habe ich da große Hoffnung, auch über seine Hintergründe noch mehr zu erfahren.

Fazit: Wieder zwei sehr gute Staffeln mit viel, aber nicht zu viel und nicht zu schnell erzählter Story. Lotor, Keith und Shiro machen einiges an Entwicklungen durch und vor allem bei Keith werden noch mehr Hintergründe zu seinem Charakter offenbart. Auch Lotor bekommt noch mehr Hintergrund und seine Motive werden klarer. Shiro nimmt eine sehr dramatische Rolle ein.
Die Geschichte schreitet voran und die Charaktere entwickeln sich weiter, so wie es sein sollte. Sowohl Geschichte als auch Charaktere sind und bleiben interessant und auch die Zwischenfolgen sind nie langweilig.
Ich bin gespannt, auf die nächste Staffel und wie es da mit allem weitergehen wird.

Mittwoch, 16. August 2017

TV Show: Rick and Morty (Staffel 1 & 2)

Dear TV Shows.


Diese Serie, die ich gar nicht unbedingt vorhatte zu gucken und dann habe ich sie doch angefangen, weil ich nicht wusste, was ich gucken sollte und ich hatte so viel Spaß!

Genre: Animation, Adventure, Comedy
Länge: 11 Episoden je 22 Minuten (Staffel 1)
10 Episoden je 22 Minuten (Staffel 2)
(noch nicht gesehen)
+ Staffel 3 (läuft momentan)
Jahr: 2013
Kurzbeschreibung: An animated series that follows the exploits of a super scientist and his not so bright grandson.

Gesamteindruck
Tja, viel mehr als diese etwas seltsame Kurzbeschreibung gibt es eigentlich gar nicht groß zur Geschichte zu sagen, weil entweder alles Spoiler wären oder es schlicht völlig durchgeknallt klingen würde.
Und genau das ist auch das Coole an der Serie. Bei Rick and Morty ist Wahnsinn an der Tagesordnung und das hat mich vor allem am Anfang sehr oft zum Lachen gebracht, da vieles sehr aus dem Nichts gegriffen und schlicht sehr random wirkt, was der Serie einen sehr coolen Humor gibt, bei dem ich einfach nicht anders konnte, als ihn sofort zu feiern.
Auch das Setting der Serie, in einer Welt, in der so einiges tatsächlich relativ normal zu sein scheint, was Außerirdische und all den Kram betrifft, kommt sehr gut rüber und unterstreicht diesen Humor immer wieder. Das Gleiche gilt für die anderen Charaktere der Familie, die, abgesehen von Rick selber, teilweise etwas fehl am Platz wirken, aber genau das macht sie dann auch wieder zu einem sehr witzigen Bestandteil von allem.
Von der Serie gehört habe ich übrigens durch einige der Youtuber, die ich schaue. (Wie auch sonst? Ich glaube, Youtuber sind meine Nr.1 Quelle für so ziemlich alles. Also zumindest Games und anscheinend auch Serien.)

Story
Das Zeug, was passiert, wirkt oftmals, vor allem im ersten Moment, sehr zusammenhangslos und einfach verrückt und unmöglich, aber während die Folge voranschreitet, fügen sich die einzelnen Elemente in der jeweiligen Folge meist zusammen und alles ergibt etwas mehr Sinn. Aber auch wirklich nur etwas mehr Sinn. Zu viel Sinn wäre ja verrückt, sehr verrückt. Zu verrückt für diese Serie, die einfach teilweise nur aus verrückten Szenarien besteht.
Tatsächlich schafft die Serie es aber dennoch ein paar Storyelemente für länger als eine Folge bei zu behalten oder sie später nochmal wieder aufzugreifen, wodurch doch deutlich wird, dass es sich um eine voranschreitende Geschichte handelt und es nicht einfach nur random Ereignisse sind, die später keine wirkliche Rolle mehr spielen.
Das Storytelling baut auf kleineren, seltsamen Ereignissen auf, die sich zu größeren Storyelementen entwickeln und erinnert damit an bekannte Serien wie Die Simpsons, Spongebob Schwammkopf oder auch Futurama. Auch die SciFi-Elemente in Rick and Morty erinnern an letztere Serie. Und ich glaube, als ich Rick and Morty angefangen habe, hatte ich sogar eigentlich nach Futurama geguckt, was es aber nicht auf Netflix gab, wodurch ich dann überhaupt erst über Rick and Morty gestolpert bin.
Doch Rick and Morty hat natürlich seine ganz eigene Welt, seine ganz eigenen Aliens und seine ganz eigenen kleinen Geschichten, die eigentlich so gut wie alle sehr cool, witzig und auch zum Teil sehr interessant sind. Ich mag es sehr, wie sich jedes Mal wieder die einzelnen, kleineren Geschichten in jeder Folge aufbauen (zum Teil gehen sie auch über mehrere Folgen) und wie viel Witz in so gut wie allem drinsteckt.
Es ist sehr entspannend zu schauen und lässt einen oft mit einem WTF-Gefühl zurück, was die Serie einfach auszeichnet und so witzig und spaßig zu schauen macht.
(Oh, kleine Anmerkung noch: Ganz viel Liebe für das Parallelwelten- und andere Dimensionen-Zeug! Ich liebe sowas einfach sehr.)

Charaktere (Mild Spoilers)
So wie es in guten Geschichten sein sollte, sind die Charaktere die tragenden Elemente der Story, allen voran Rick und natürlich auch Morty, der zwar eindeutig der zweite Hauptcharakter ist, aber doch oft sehr so wirkt, vor allem auch am Anfang, als würde er einfach von Rick in alles hineingezogen werden. Und tja, genau das ist ja auch das Prinzip der Geschichte. Rick zieht Morty einfach in seinen Wahnsinn mit hinein.
Die Gegensätzlichkeit dieser zwei Charaktere gefällt mir sehr gut. Ich mag Gegensätze und Kontraste sowieso sehr gerne, einfach weil es so gut funktioniert und das ist auch hier der Fall. Rick ist das wahnsinnige Supergenie, dem ziemlich vieles ziemlich egal ist und der mehr in dieser Welt zwischen all den Universen und Dimensionen lebt, als irgendwo sonst. Und Morty, Morty war eigentlich nur ein ganz normaler Schüler, der eben einen durchgedrehten Opa hat. Ein Opa, der ihn einfach nicht in Ruhe lässt mit seinem Wahnsinn.
Ein Großteil des Humors der Serie entspringt auch der Beziehung zwischen den Beiden, da sie sich verständlicherweise oft in die Haare kriegen und sehr selten einer Meinung sind. Dementsprechend gut ergänzen sie sich auch, nicht nur was die Storyentwicklung an sich betrifft, sondern auch hinsichtlich ihrer Beziehung zueinander und den Begegnungen mit den Aliens und allgemein allem, was so passiert.
Auch die Nebencharaktere tragen alle ihren Teil zur Story und vor allem zum Humor bei. Besonders wie der Rest der Familie mit der Zeit mehr in die Geschichte integriert wird, hat mir echt gut gefallen und ich mag sehr diesen Kontrast, das die Familie, abgesehen von Rick, ziemlich normal wirkt und sich dann aber doch herausstellt, dass sie alle so ein bisschen was verrücktes an sich haben und genauso gut in diese wahnsinnige Geschichte hineinpassen wie Rick. (Das Gleiche gilt übrigens für Morty, der ja auch zu Anfang eher weniger in den ganzen Wahnsinn hineinzupassen scheint.)
Die Alienrassen haben schon so ihre Verrückt- und Eigenheiten. Kritik auf hohem Niveau: Mir sind die meisten doch um einiges zu menschlich beziehungsweise menschenähnlich, was ihre Lebensweisen und dementsprechend anscheinend auch ihre Art zu sein betrifft? Das sind bei Weitem nicht alle, aber doch einige, die eben den Menschen sehr ähnlich dargestellt werden. Aber an sich stört mich das jetzt nicht wirklich. Etwas schade ist es irgendwo, aber auf der anderen Seite macht es auch wiederum Sinn, dass es eben andere Rassen gibt, die wie die Menschen zivilisiert leben.
Davon mal abgesehen sind die meisten Alienrassen wirklich sehr interessant und mir gefällt es sehr, wie dieses Universum gestaltet ist und was es dort alles gibt und eben dieses Gefühl, das nichts unmöglich ist und wirklich so ziemlich alles in dieser Welt existiert, vor allem sehr viele lustige Sachen.

Fazit
Mir hat das Schauen dieser Serie sehr viel Spaß gemacht und ich habe endlich mal wieder eine Serie tatsächlich deshalb geschaut, weil ich eben Spaß daran hatte und nicht, weil es eben eine Serie ist, die ich schauen sollte, weil viele sie schauen und meinen, das sie gut ist. Nicht, dass ich an diesen Serien nicht ebenso Spaß haben kann, aber da ist es eben immer auch irgendwie eine Aufgabe, sie zu schauen.
Bei Rick and Morty hatte ich dieses Gefühl überhaupt nicht, auch wenn ich vorher von der Serie gehört hatte, aber das war eben gar nicht der Grund, warum ich sie dann angeschaut habe, sondern einfach weil ich dachte, dass sie sicher cool ist und ich sie ja mal schauen könnte. Die Serie hat mich einfach überrascht, ich habe mich damit überrascht, dass ich sie geschaut habe. Und ja, es hat auch die ganze Zeit über Spaß gemacht, sie zu schauen, weil sie witzig, definitiv nicht allzu ernst, ziemlich durchgeknallt und einfach sehr entspannt zu schauen ist, ohne dabei in irgendeiner Hinsicht langweilig zu sein, ganz im Gegenteil. Mir hat jede Folge Lust auf mehr gemacht, weil die Welt, in der die Geschichte spielt, und auch die Charaktere einfach so viel zu bieten haben.
Für SciFi-Fans und Fans von Animationsserien wie Die Simpsons und Futurama (und da gibt es sicherlich noch ein paar andere^^) definitiv sehr zu empfehlen. Ebenso für alle, die auf verrückten Humor stehen und einfach mal was zum Lachen schauen wollen.

Freitag, 10. März 2017

TV Show: Voltron - Legendary Defender (S2)

Dear TV Shows.


Wenigstens einen Vorteil hat es ja, dass ich es nicht so wirklich gebacken bekomme, viel an Serien und Anime zu schauen – ich kann zeitnah darüber bloggen, wenn ich denn mal was fertig geschaut habe.
Aber gut, um mein Serien- und Anime-Schau-Verhalten soll es jetzt gar nicht gehen, sondern um die Serien Voltron: Legendary Defender, die sich für mich gefühlt irgendwie so eher im Bereich von Anime bewegt, schon allein aus dem Grund, das ich sie über meinen Anime-Twitter-Account entdeckt habe, da viele Leute, denen ich dort folge, darüber getwittert haben.
Der große Hype um die Serie ist jetzt schon wieder etwas her, aber so in der Szene war es schon eine etwas größere Sache. Ich habe etwas gebraucht, um mich der Serie dann mal zu widmen.
Es handelt sich um eine Animationsserie. Keine japanische Animationsserie, sondern eine amerikanische. Für mich bewegt sie sich gefühlt aber schon sehr im Bereich von Anime

Genre: Adventure, Sci-Fi, Mecha

Kurzbeschreibung: Five Earth teens - Keith, Lance, Hunk, Pidge and Shiro - who become the last line of defense for the galaxy in an intergalactic battle against the evil alien force led by King Zarkon.

Story: Die Kurzbeschreibung benennt den Haupthandlungsstrang der Geschichte, den roten Faden sozusagen, aber natürlich reiht sich da noch eine ganze Menge anderes Zeug ein, was bei dieser Serie vor allem Ansätze von den Geschichten der einzelnen Charaktere bedeutet, ihr Zusammenwachsen zu einem Team und die Geschichten anderer Völker, denen die Charaktere auf ihrem Weg begegnen.
Besonders Letzteres fand ich jedes Mal wieder sehr interessant. Überhaupt haben die Kreaturen in dem Universum dieser Geschichte einen ganz besonderen Charme, meines Empfinden nach. Ich habe mich immer gefreut, wenn ein anderes Volk oder andere Kreaturen für ein, zwei Folgen Teil der Geschichte wurden.
Auch das Zusammenspiel des Teams ist recht interessant. Besonders am Anfang ist es schön zu sehen, wie die einzelnen Charaktere trotz anfänglicher Schwierigkeiten zusammenwachsen und wie sie sich mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten ergänzen. Teilweise hätte ich mir da vielleicht noch etwas mehr gewünscht, aber das mag auch viel daran liegen, dass ich besonders diesen ganzen zwischenmenschlichen Kram sehr interessant und spannend finde.
Aktion und Spannung sind natürlich zwei sehr wichtige Elemente der Geschichte. Mecha, also die Nutzung von großen Kampfrobotern (ich beschreibe es jetzt mal einfach so), ist an sich nicht unbedingt mein Genre, wobei ich bereits einige Anime geschaut habe, die auch dieses Genre beinhalten. Es kommt dann sehr auf die Geschichte, die Charaktere und die anderen Bestandteile des Ganzen an. Hier hat mich das Genre auf jeden Fall nicht abgeschreckt, da ich neugierig auf den ganzen Rest war und auch wenn es wirklich eine große Rolle spielt, bleibt es durch das Teamarbeit-Element auf einem Level, wo die Mecha-Kämpfe nicht zu sehr die Oberhand gewinnen.
Insgesamt kommt es zwar öfters zu Kämpfen, aber die sind weder unnötig in die Länge gezogen noch überdecken sie den Rest der Geschichte, sondern fügen sich als wichtigen Bestandteil in alles ein.
Spannend bleibt es dabei vor allem dadurch, dass immer vieles ungeklärt bleibt, aber nicht direkt auf eine frustrierende Weise, da das Ungeklärte nicht allzu sehr im Fokus steht. Dadurch kommt es auch das ein oder andere Mal zu Wendepunkten und Plottwists in der Geschichte, die einiges auf den Kopf stellen und der Handlung eine neue Richtung geben.
Darüber hinaus gefällt mir auch der Humor der Geschichte ziemlich gut. Es ist sicher nicht was, worüber jeder lacht und teilweise ein bisschen albern und hier und da sogar etwas erzwungen, aber irgendwie hat es auch einen sehr erfrischenden Charakter.
Wenn ich so drüber nachdenke, hat die Geschichte aber auch einiges an Schwachstellen und besonders tiefgründig ist die Story definitiv nicht. Ich würde sagen, dass die Serie sogar sehr viel davon lebt, was selbst in die Charaktere hineingedacht wird. Denn vom Prinzip her hat die Geschichte nicht sonderlich viel Neues zu bieten. Es ist dieser Charme, den sie irgendwie hat, der sie interessant macht und dafür sorgt, dass man die Story und die Charaktere weiter mitverfolgen möchte.

Setting: In letzter Zeit ist meine Vorliebe für Sci-Fi gewachsen, weshalb mich Voltron dann auch ziemlich angesprochen hat und wie schon geschrieben, gefallen mir sehr die fremden Völker und Kreaturen, die in ihrer Art sehr unterschiedlich sind. Auch die Gestaltung der ganzen Sci-Fi Elemente gefällt mir und trägt viel zum Charme der Serie bei. Besonders auskennen in dem Gebiet tue ich mich allerdings nicht, da mein Interesse an Sci-Fi dann doch nicht so tief geht, aber tief genug immerhin, dass ich es wertschätzen kann.

Charaktere: Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und stehen zum Teil in interessanten Beziehungen zueinander, die sehr zum Shippen einladen. Auch wie sich das Team entwickelt fördert das Ganze noch.
Wie die Charaktere sich entwickeln und was sie über sich selbst lernen und in Erfahrung bringen, hält die Geschichte zu einem großen Teil am Leben und macht sie spannend. Mich zumindest interessieren wirklich sehr die ganzen offenen Fragen, die die Charaktere selbst noch haben und auch die Fragen, die größtenteils noch gar nicht gestellt wurden oder nur ganz schwach angekratzt wurden.

Fazit: Es gibt noch eine ganze Menge zu entdecken in dem Universum dieser Serie, habe ich das Gefühl. Dabei ist es besonders den Charakteren zu verdanken, das diese Neugierde aufrecht erhalten wird. Die Story selbst ist nichts wirklich besonderes, aber die anderen Völker und Kreaturen, die immer wieder in einzelnen Folgen auftauchen, lassen einen leicht darüber hinwegsehen.
Für Animations- und Sci-Fi-Fans ist Voltron: Legendary Defender einen Blick wert.