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Dienstag, 12. März 2019

Buch: The Novice + The High Lord von Trudi Canavan

Dear Books.


Huch, da habe ich scheinbar so schnell gelesen, dass ich völlig vergessen habe, über die zwei Bücher was zu schreiben. D:

Genre: Fantasy, Magic
Umfang: 577 Seiten + 642 Seiten (Taschenbuch Ausgaben)
Sprache (gelesen in): Englisch
Erstausgabe: 01.07.2004 (zuerst veröffentlicht 2002) Verlag: Orbit
Kurzbeschreibung:
The Novice: "Even if a magician's powers surface of their own accord, he will soon be dead if he does not gain the knowledge of how to control them." Alone among all the novices in the Magicians' Guild, only Sonea comes from lowly beginnings. Yet she has won powerful allies—including Lord Dannyl, newly promoted to Guild Ambassador. But Dannyl must now depart for the Elyne court, leaving Sonea at the mercy of the lies and malicious rumors her enemies are busy spreading ... until the High Lord Akkarin steps in. The price of Akkarin's support is dear, however, because Sonea, in turn, must protect his mysteries and a secret that could lead a young novice mage deep into the darkness. Meanwhile, Dannyl's first order to resume High Lord Akkarin's long abandoned research into ancient magical knowledge is setting him on an extraordinary journey fraught with unanticipated peril as he moves ever-closer to a future both wondrous ... and terrible.
*
The High Lord: In the city of Imardin, where those who wield magic wield power, a young street-girl, adopted by the Magician's Guild, finds herself at the centre of a terrible plot that may destroy the entire world...
Sonea has learned much at the magicians' guild and the other novices now treat her with a grudging respect. But she cannot forget what she witnessed in the High Lord's underground room - or his warning that the realm's ancient enemy is growing in power once more. As Sonea learns more, she begins to doubt her guildmaster's word. Could the truth really be as terrifying as Akkarin claims, or is he trying to trick her into assisting in some unspeakably dark scheme?

Gesamteindruck: Ich glaube, dass ich diese zwei Bücher Ende 2018 beziehungsweise Anfang 2019 so schnell durchgelesen habe, dass ich sogar vergessen habe, Blogposts zu ihnen zu schreibt, sagt schon sehr sehr viel. Abgesehen von ein paar besonderen Ausnahmen hatte ich es wirklich lange nicht mehr, dass ich Bücher so schnell durchgesuchtet habe. Ich wollte echt nicht aufhören mit dem Lesen und habe mich einfach tagsüber hingesetzt und Kapitel um Kapitel gelesen, was ich so lange nicht mehr hatte und ach ♥.

Story: Mal schauen, was ich noch so zusammenbekommen kann. Gut, dass die zwei Bücher bei mir eh gedanklich irgendwie in eins übergangen sind. Von der Story her knüpfen jedes Buch in der Reihe ja auch immer nahtlos an das vorherige an, also von daher ist das eher weniger ein Problem. Ich bin mir aber nicht mehr so sicher, was meine ganzen Eindrücke beim Lesen betrifft.
Auch in diesen beiden Bänden ist das Tempo der Handlung nicht allzu schnell, außer vielleicht beim letzten Buch, da dort mehrere große Ereignisse dichter aufeinanderfolgen. In diesen beiden Büchern mag ich diesen Erzählstil sogar noch mehr als im ersten. Für mich hat es eine besondere Spannung mit sich gebracht und vor allem auch den Alltag der Charaktere ziemlich gut gezeigt, ohne langweilig zu werden.
Ich mochte es auch echt sehr, wie dadurch die Welt aufgebaut und in diesen zwei weiteren Bänden ausgeweitet wurde, vor allem auch was Akkarins Hintergrundgeschichte betrifft und Dannyls Reise, wobei ich gerne zu seiner persönlichen Reise noch etwas mehr Details gehabt hätte. Ich habe mich echt sehr gefreut, dass seine Sexualität thematisiert wird und ich mochte auch den eher zurückhaltenden Ansatz, weil dadurch zwar schon deutlich wurde, wie belastend es für ihn und in dieser Welt war und ist, und wie viel besser es ihm später geht und ich mag es, dass der Fokus auf dieser Entwicklung liegt. Ich hätte trotzdem gerne noch mehr zu der Liebesbeziehung gelesen.
Ich bin mir auch nicht ganz sicher, was ich von einer gewissen anderen Liebesbeziehung halte. Einerseits hat sie mir schon gefallen, aber irgendwie... Ich weiß nicht, ob es mir irgendwie zu voraussehbar war und deshalb da irgendwie kein Reiz für mich vorhanden war oder ob mich da irgendwas anderes stört.
Mal abgesehen davon, dass es nicht das einzige Liebesding von Sonea ist, was ich wiederum recht cool finde. Im Sinne von: Nur weil die zwei Charaktere sich irgendwie nahe sind und mindestens einer romantische Gefühle hat, kommen sie auch auf jeden Fall irgendwann zusammen und bleiben dann zusammen und bekommen ein Happy End. Das ist ja so ein typisches Ding und ich finde es angenehm, dass es ihr nicht der Fall ist.
Was Akkarins Rolle in der Geschichte betrifft... Ganz zu Anfang, eigentlich nur im allerersten Buch, war er einfach nur das Mysterium. Aber eben genau wegen dieser Rolle war mir auch ziemlich schnell klar, dass mehr dahintersteckt und ich war mir auch sehr sicher, dass die entstehende Meinung der Charaktere über ihn und seine Handlungen eben nicht so sind, wie sie zu sein scheinen. Das war für mich ziemlich offensichtlich.
Es hat mir trotzdem gefallen, wie das alles aufgeklärt wurde und was eben dahintersteckt und wie sich das alles im Hinblick auf die ganze Geschichte entwickelt hat. In der Hinsicht gefällt mir auch die Beziehung zwischen Akkarin und Sonea und dessen Entwicklung sehr, nur eben nicht so sehr die Entwicklung gegen Ende, aber gut.
Cery nimmt erst später wieder eine größere Rolle in der Geschichte ein, was auch sehr interessant war. Einen Charakter im ersten Buch sehr viel zu lesen und dann eine ganze Zeit lang gar nicht mehr, war auch etwas, dass mich an dieser Reihe etwas überrascht hat, tatsächlich auch größtenteils positiv. Mich hat Cery und seine Geschichte sehr interessiert und ich fand es etwas schade, dass länger nichts zu ihm kam, umso mehr habe ich mich aber gefreut, als wieder etwas zu ihm kam und auch bei ihm haben mir die Entwicklungen wirklich gut gefallen.
Seine Liebesgeschichte ist übrigens die, bei der ich wirklich sehr zufrieden bin und die mir auch insgesamt gefallen hat. Tja, Nebencharakter-Liebe und so.
Was die ganze Sache mit dem Krieg und das Ende angeht... Hm, hätte ich mir irgendwie auch etwas anders gewünscht. Über die Gegner und deren Land und Lebenssituation hätte ich gerne insgesamt noch mehr erfahren. Da sind irgendwie nur vereinzelte Bruchstücke, viele nicht einmal aus deren eigener Perspektive und es hat mich sehr neugierig gemacht, ohne diese Neugierde in diesen Büchern zu befriedigen.
Und das Ende... Ja... Ich sag's mal so: Es hätte nicht so ausgehen müssen, wirklich nicht. Ich kann natürlich schon nachvollziehen, warum es so geendet hat und es ist nicht direkt ein schlechtes Ende, würde ich sagen, aber eben auch kein ideales. Ich hätte mir von der Geschichte einfach was anderes erhofft.
Alles in allem mag ich die Story der Buchreihe insgesamt und diesen beiden Büchern oder auch jedem der drei Bücher für sich echt gerne. Der langsame, trotzdem immer spannende Erzählstil hat mir sehr gut gefallen und auch die Entwicklungen der einzelnen Charaktere und ihrer Beziehungen sind sehr interessant zu lesen gewesen.

Charaktere: Dannyl und Tayend sind definitiv meine Faves, neben Akkarin, den mag ich schon auch sehr gerne, weil er einfach alles ist, was ich mir von einem guten Charakter wünsche. Auch Cery und eine gewisse Nebencharakterin, die mit ihm zu tun hat, finde ich echt interessant.
Besonders bei Dannyl hat es mir gefreut, dass er doch eine recht große Rolle eingenommen hat und seinen eigenen Handlungsstrang hatte. Gerade in Anbetracht des Themas um seine Sexualität hat mich das echt sehr gefreut.
Auch Rothen habe ich ziemlich sehr schnell sehr lieb gewonnen. Er hat einfach eine sehr angenehme Art.
Sonea ist wieder mal so eine Charakterin, bei der ich irgendwie ziemlich unschlüssig bin. Einerseits mag ich sie schon ziemlich. Sie ist ein cooler, weiblicher Charakter, eigentlich immer ziemlich vernünftig und durchdacht und ihre Motive und Gedanken sind immer sehr klar. Ihre Gefühlen kommen genauso direkt durch, ohne irgendwie übertrieben zu wirken. Trotzdem habe ich, wie bereits erwähnt, irgendwie keinen richtigen Draht zu ihr gefunden. Ich weiß auch nicht, was da manchmal mein Problem ist. Also ich habe Vermutungen, aber die tun hier jetzt eher nicht zur Sache. Es ist einfach nur ein bisschen nervig.
Ich mag Sonea an sich, aber jetzt nicht auf eine irgendwie besonders starke Weise oder so. Sie ist ein cooler Charakter, aber ich mag viele der anderen Charaktere lieber und finde sie interessanter.
Vor allem bin ich auch mit dem Ende der Reihe, gerade was sie betrifft, unzufrieden, weil es so... Ich weiß nicht, ich finde es irgendwie klischeehaft und es nervt mich, wie voraussehbar es ist.
Aber gut, ich denke auch, dass das Meckern auf hohem Niveau ist und ich vor allem darüber verärgert bin, dass ich sie nicht einfach mehr mag. Na ja.
Dann wäre da noch Regin. [Spoiler!] Von dem hätte ich irgendwie noch etwas mehr erwartet? Also, ich dachte halt, dass er noch irgendwie eine größere Rolle spielen würde und noch wichtiger wäre und dann war es nur so ein kleines Ding und ich war so ? Na ja, kann sein, dass er einfach später nochmal eine Rolle spielt, also in der anderen Reihe oder so, das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Meine eigenen Story-Telling Sinne haben mir auf jeden Fall das starke Gefühl gegeben, dass er mehr ist beziehungsweise mehr sein wird als nur der Mobber. [Spoiler Ende]
Oh und Lorlen hat ja auch noch eine größere Rolle gespielt. Ich bin gerade überrascht, an was für Namen ich mich alles erinnere, obwohl mein Namensgedächtnis so furchtbar schlecht ist. Da haben die Charaktere wohl doch viel Eindruck hinterlassen. Lorlen tut mir eigentlich vor allem leid... Ich mag ihn definitiv auch, aber jetzt nicht irgendwie besonders stark.
Dorrien fand ich tatsächlich auch sehr interessant. Er war mir ziemlich sympathisch und ich mochte ihn mit Sonea und diese Kombi aus Rothen als Vaterfigur von Sonea und Dorrien als dessen Sohn und ach, das fand ich irgendwie sehr süß und insgesamt einfach, wie Dorrien und Sonea miteinander interagiert haben und [Spoiler!] dass es eben tatsächlich nicht furchtbar schlimm war, dass nichts weiter aus den beiden geworden ist. Ihre Beziehung war so ein schönes 'Da ist definitiv irgendwie was da und es könnte noch sehr viel mehr sein', aus dem dann aber nie tatsächlich mehr geworden ist und wie bereits geschrieben finde ich, dass das mal eine angenehme Abwechslung zu vielen anderen Geschichten ist. [Spoiler Ende]
Insgesamt hat die Reihe auf jeden Fall sehr viele zu mögende Charaktere, von denen auch die meisten ihren Teil abbekommen und alle sich gut in die Geschichte einfügen. Mir kam keiner der Charaktere irgendwie direkt langweilig vor, auch wenn ich die meisten in ihrer Rolle schon sehr durchschaubar fand. Es war jetzt nicht so, dass ich von Anfang an wusste, was passiert oder wie sich Charaktere entwickeln oder so. Gerade bei Dannyl war ich immer sehr gespannt dabei und auch bei zum Beispiel Akkarin war ich neugierig, in welcher Weise meine Vermutungen sich bestätigen würden.
Es hat mir definitiv Spaß gemacht, all diese Charaktere bei ihrer Geschichte zu begleiten, sonst hätte ich den zweiten und dritten Band der Reihe ja auch nicht so verschlungen.

Fazit: Ich bin so froh, endlich diese Reihe gelesen zu haben! Ich hätte das echt schon viel früher tun sollen, aber gut, besser spät als nie. Ich hatte echt sehr viel Spaß und habe Band zwei und drei der Reihe sehr gierig verschlungen. Das eher langsame Erzähltempo gefällt mir sehr gut und ich finde es auch tatsächlich spannend, auch was den Verlauf der Geschichte betrifft.
Besonders Dannyls und Akkarins Rolle in der Geschichte fand ich sehr interessant und auch Sonea mag ich als Charakter sehr, wenn auch nicht so sehr, wie ich gerne würde. So ganz habe ich da keinen Zugang zu ihr gefunden. Mit Liebesbeziehungen und auch Freundschaften wird wirklich sehr angenehm in der Geschichte umgegangen.
Von dem Fantasy-Kram, also der Magie in diesem Fall, habe ich jetzt in diesem Review nicht allzu viel erwähnt, aber auch das ist gut gemacht und spannend gehalten. Auf jeden Fall eine Empfehlung für Fans von Fantasy mit Magiefokus.

Dienstag, 30. Oktober 2018

Buch: The Magicians Guild von Trudi Canavan

Dear Books.


Dieses Buch beziehungsweise diese Buchreihe, The Black Magician Trilogie, gehört zu der Kategorie von Büchern, die ich bereits vor langer Zeit unbedingt lesen wollte. Jahre lang hatte ich diese Buchreihe im Kopf und als ich meinen Bücherplan für 2018 entworfen habe, um endlich wieder mehr zu lesen, habe ich dieses erste Buch der Reihe aufgeschrieben und nun habe ich es auch wirklich endlich gelesen! :D

Genre: Fantasy, Young Adult
Umfang: 465 Seiten (Taschenbuch Ausgabe)
Sprache (gelesen in): Englisch
Erstausgabe: 24.10.2001 Verlag: Voyager
Kurzbeschreibung: Every year, the magicians of Imardin gather together to purge the city streets of vagrants and miscreants. As masters of the disciplines of magic, they know that no ordinary lowlife can oppose them. But their protective shield is not as impenetrable as they think. Sonea, a young vagrant slum dweller, outraged by the arrogance and high-handedness of the magicians, throws a stone at their protective shield, putting all her rage behind it. She is stunned when her puny rock manages to break through the magic shield and knocks a magician unconscious. Running for her life, Sonea seeks refuge in the underground tunnels that course through the city, for the Guild s worst fear has been realized. An untrained magician is loose, and she must be found before her nascent, uncontrolled powers destroys herself and the city of Imardin.

Gesamteindruck: Bisher bin ich der ganzen Geschichte gegenüber recht neutral und sehr neugierig eingestellt. Und ja, die kleine Background-Story zu dieser Buchreihe habe ich ja bereits als Einleitung zu diesem Post erzählt. Ich habe dieses erste Buch der Reihe tatsächlich ziemlich schnell durchgelesen, worüber ich sehr froh bin und was auch sehr für das Buch spricht. Auch der Rest der Reihe und allgemein des Universums, in dem die Geschichte spielt, interessiert mich sehr.
Insgesamt ist es ja eine doch sehr bekannte Buchreihe und ich bin sehr froh, sie jetzt auch zu lesen.

Story: Die Story ist der Grund, warum ich dem Ganzen bisher eher neutral eingestellt bin. Neugierig bin ich definitiv und das war ich auch beim Lesen durchgehend. Für alle anderen tiefer gehenden Gefühle hat es bei mir lange gedauert. Aber gut, ich bin da vielleicht auch oftmals sehr überanspruchsvoll.
Das Gute ist – ich bin mal wieder ohne jegliche Erwartungen an die Geschichte rangegangen und ich habe nach wie vor keine Erwartungen und nicht wirklich irgendwelche Theorien beziehungsweise auch nur Ideen, was weiterhin passieren könnte. Auch während des Lesens war das nicht anders. Ich mag das sehr. Zum Teil ist das irgendwo meine Einstellung, aber es funktioniert immer bei manchen Geschichten besser als bei anderen.
Natürlich sind manche Dinge trotzdem vorhersehbar oder es wird im Verlauf der Story einfach deutlich, dass einige Ereignisse unausweichlich sind, aber das ist ja nochmal ein anderer Punkt, der mich aber auch in keiner Weise stört. Sowas macht eine Geschichte sogar eher zu einer guten Geschichte. Unerwartetes ist immer cool, aber es muss ja auch klar sein, dass die Geschichte irgendwo hingeht und all sowas.
Meine neutrale Einstellung kommt vor allem daher, dass sich der Großteil des ersten Buchs für mich wie ein sehr langer Prolog angefühlt hat und ich lange darauf gewartet habe, dass dieser erste Abschnitt endet, was erst ziemlich spät passiert. In dem Sinne zieht sich die Story ziemlich und es dauert, bis wirklich etwas passiert, dass die Story voranbringt und die Charaktere herausfordert, den allgemeinen Zustand ändert.
Ich würde nicht sagen, dass das grundsätzlich schlecht ist. Es kann nervig und anstrengend sein, aber ich finde hier macht es sehr viel von der Spannung aus und schaffte es sehr gut, meine Neugierde aufrecht zu erhalten und noch zu steigern. Und ich finde es sehr interessant und gut gelöst, wie dem Leser dadurch die Welt sehr langsam nähergebracht wurde. Am meisten lernt man erst gegen Ende, aber die Happen vorher bereiten einen schon darauf vor, wodurch die Informationen später weniger überladen wirken.
Sowieso kommt mir in dieser Geschichte bisher nichts überladen vor und ich denke auch nicht, dass es an Tiefe fehlt, die konnte sich bloß teilweise noch nicht richtig zeigen. Aber es ist defintiv einiges vorhanden und ich mag es, das die Geschichte sich damit wirklich Zeit lässt, ohne allzu langatmig oder gar sinnlos zu wirken.
Dadurch hat man wirklich viel Zeit, die Charaktere besser kennenzulernen. Wie schon geschrieben fehlt mir da zwar auch noch einiges, aber ich bin sicher, dass es da ist und sich in den weiteren Büchern mehr davon zeigen wird.
Die Geschichte fängt mit diesem ersten Buch wirklich gerade erst an und auch das tut sie eher gegen Ende des ersten Buches.

Charaktere: Lustigerweise habe ich vor allem den Magiern sehr lange sehr misstraut, was wahrscheinlich auch so gedacht war, da es Sonea ja genauso geht. Mir ist das erst beim Schreiben dieses Blogposts so richtig klar geworden.
Ich bin echt gespannt, wie sehr ich mich da bereits bei manchen Charakteren von Soneas Sichtweise habe beeinflussen lassen. Ingesamt bin ich super gespannt darauf, wie es weitergeht. Da sich das ganze erste Buch eher so einleitend anfühlt, ist es irgendwie schwer, schon genaueres zu sagen.
Ich mag die meisten Charaktere, so viel ist klar und selbst die, die ich nicht mag, machen mich sehr neugierig in Hinblick darauf, wie tief sie sind und was für eine Rolle sie noch weiterhin spielen werden. Das Gefühl, das da einfach noch eine Menge fehlt und darauf wartet, erzählt zu werden, ist das, was am stärksten vorherrscht.
Sonea und Cery sind die Charaktere, die man am besten kennen lernt. Rothen würde ich auch dazuzählen, aber er ist einer der Charaktere, wo ich das Gefühl habe, das mehr hinter allem steckt, das ich nach dem ersten Buch einfach noch nicht wissen kann. Ähnlich geht es mir mit Dannyl und auch mit Faren, mit Akkarin sowieso.
Die Charaktere denken tatsächlich auch recht viel nach, was mir sehr gut gefällt und auch zu dem langsameren Storytelling-Stil passt. Dementsprechend sind auch die Handlungen der Charaktere meist nachvollziehbar, zumindest die deren Gedanken und Gefühle dem Leser verraten werden. Die anderen bleiben natürlich sehr bewusst im Dunkeln.
Ich bin definitiv angefixt, gerade in Bezug auf die Charaktere und werde mir wohl sehr bald den nächsten Teil der Reihe kaufen.

Fazit: Mir erscheint dieses gesamte erste Buch der Black Magicians Reihe wie eine lange Einleitung in die Geschichte, was Gutes und Schlechtes hat. Mich lässt es mit einem eher neutralen Gefühl und sehr sehr viel Neugierde zurück. Spannung ist definitiv vorhanden, auch wenn sich eben alles etwas zieht. Mir gefällt dieser Erzähl-Rhythmus ziemlich gut. Vielleicht weil es dem ganzen einen realistischen Touch gibt.
Am meisten bin ich aber bloß neugierig auf alles Weitere. Das ist das vorherrschende Gefühl, mit dem mich dieses erste Buch der Reihe zurückgelassen hat.