Samstag, 12. September 2015

12.09.2015 - Ausziehen (2)

Dear Sweet Heart.


Neben dem ganzen, eher philosophischen Gequatsche wäre ein richtiges Auszieh-Stuideren-in-Frankfurt Update vielleicht auch mal sinnvoll, schon allein der Vollständigkeit halber.

Also: am 29.9. ist es soweit. Der Fernbus, one way, ist schon gebucht.
Jetzt heißt es, Sachen packen, letzte Dinge abklären, einen kleinen Abschiedsabend mit Freunden machen und dann bin ich weg. Also nicht weg, nur woanders, etwa 6 Stunden Autofahrt von Bremen entfernt. Weg.

Es wird komisch sein, mir ohne meine Familie alles selbst organisieren zu müssen. Allein schon was Essensversorgung und Wäsche angeht. Ich werde wohl etwas überfordert sein, aber ich freue mich auch sehr, all diese neuen Dinge zu lernen. Ich bin sehr gespannt.

So, Unterkunft, ja... Wie war das noch mit: Ich will in keine WG!?
Bin ich jetzt aber, zumindest vorübergehend, eine Übergangs-Notfalllösung sozusagen. WG ist nämlich wirklich nichts für mich. Ich mache mir jetzt schon total die Gedanken wegen Badezimmer und Küche und Müll und weiß ich nicht alles. Das wird sich alles leicht klären, das weiß ich, aber es sind Dinge, die mich verunsichern und die mich sehr wahrscheinlich auch immer wieder aufs Neue verunsichern werden, solange ich in der WG wohne.
Zum Glück ist es nur ein anderer Mensch, der auch sehr nett sein soll und der vor allem so unfassbar nett war, mir ein Zimmer, das er eigentlich gar nicht mehr vermieten wollte, zur Verfügung zu stellen und mein allerliebster Rin aka Riri kennt ihn und sagt auch, dass er lieb ist. Also sollte ich da eigentlich nicht so groß was zu befürchten haben und ich bin ja auch nicht mehr das mega verunsicherte Etwas von früher. Manchmal glaube ich, dass mein Kopf mir einreden will, dass ich das noch bin.

Eigentlich wollte ich mir dann ja, wenn ich Frankfurt bzw. Darmstadt bin, auf Wohnungssuche machen, aber – und das flasht mich immer noch ziemlich – das Studentenwerk Frankfurt am Main hat sich tatsächlich wegen einem Wohnheimplatz bei mir gemeldet! \o/
Damit hatte ich echt überhaupt nicht mehr gerechnet, weil lange Wartezeiten zum Semesterbeginn und begehrt und all sowas.
Wer jetzt denkt: „Ugh, Studentenwohnheim! D:“ → Also, ich hatte da schon ein paar Bedingungen, unter denen ich nur dorthin ziehen würde und die konnte ich beim Ausfüllen des Bewerbungsformulars auch angeben und ich verzichte bei dem Wohnheimplatz, der mir jetzt angeboten wurde, auf keine dieser Forderungen.
Es ist ein Appartement. Das heißt, ich habe mein eigenes kleines Bad und eine winzige ''Küchenzeile'', was alles sehr wichtig für mich war. Weil ich eben nicht mit fremden Menschen in einer Wohnung leben wollte, also keine WG. Und ich wollte auch unter keinen Umständen ein Gemeinschaftsbad oder eine Gemeinschaftsküche. *schauder*
Doch das habe ich jetzt auch nicht. Ja, es gibt Wohnheime, in denen das so ist und wenn man angibt, dass man ein Einzelzimmer möchte, dann ist man in einer WG mit anderen fremden Studenten, was ich niemals, niemals tun würde.
Ja, da sind jetzt auch andere fremde Studenten in dem Haus und denen werde ich sicher auch über den Weg laufen. Es wird nicht so ruhig sein, wie es in einer ganz eigenen Wohnung sein könnte und ja, vielleicht werde ich die Entscheidung, zugesagt zu haben, bereuen.
Aber dann kann ich immer noch den Mietvertrag wieder kündigen.
Davon abgesehen hat das Wohnheim auch einiges an Vorteilen bzw. Besonderheiten in meinem Fall:
1. Es ist ein Neubau und darüber hinaus ein Erstbezug. Das heißt, ich werde die erste Person in diesem Zimmer sein. Die erste Person, die dieses Bad benutzt und in diesem Bett schläft, an diesem Schreibtisch sitzt, ihre Sachen in dieses Regal und diesen Schrank legt. Alles ist neu. Ich hätte kein besseres Wohnheim treffen können!
2. Ja, ich werde Möbel haben, auch wenn ich das zuerst eigentlich nicht so wollte. Ich will neue Möbel, die ich mein nennen kann. Aber eigentlich ist es doch sehr praktisch, wenn es erstmal so ist. Was, wenn ich Frankfurt hasse? Wenn mich mein Studium nach dem ersten Semester total nervt und ich es abbrechen will? Oder ich aus irgendeinem Grund wieder nach Hause nach Bremen will oder muss? Ich werde dann kein Problem mit eigenen Möbeln haben. Und es ist auch praktisch, weil ich das Geld erstmal spare. Mir selbst Möbel kaufen und in eine eigene Wohnung ziehen, kann ich später immer noch.
3. Kein Wohnungssuche-Stress. Den hätte ich nämlich auf jeden Fall gehabt, wenn ich jetzt keinen Wohnheimplatz mehr angeboten bekommen hätte. Ich hätte zwar mit Freuden nach einer Wohnung gesucht, aber es wäre sicher auch sehr frustrierend und nervenaufreibend geworden und dann das alles zum Beginn meines Studiums, in einer neuen, fremden Stadt? Das hätte mich bestimmt ziemlich fertig gemacht.
4. Das Wohnheim befindet sich auf einem Campus direkt in Frankfurt. Das ist leider nur so ein halber Vorteil, weil dieser Campus nicht ''mein'' Campus ist, also nicht der Campus, wo ich für Vorlesungen und so weiter hin muss. Tatsächlich muss ich anscheinend sogar 40 Minuten oder so fahren, bis ich bei meinem Campus bin. Aber na ja, es hat trotzdem sein Gutes. Es ist recht zentral und andere Studenten und so.
Es gibt allerdings auch noch zwei relativ große Nachteile, die mich, bis ich mir das Wohnheim richtig vor Ort ansehen und mit den Leuten da sprechen kann, auch noch beschäftigen werden.
Zum einen ist das das Internet. Es steht allen freies Internet im Wohnheim zur Verfügung. Allerdings ist das auf 100GB im Monat beschränkt und wenn man was ''illegales'' macht, kann das halt bemerkt werden...
Na ja, das andere ist, dass ich keine Ahnung habe, wie das Studentenwohnheim sprich mein Zimmer und das Bad und die ''Küchenzeile'' aussehen. Im Internet gibt es keine Bilder und mir wurden jetzt auch keine mitgeschickt. o.o Es liegt wahrscheinlich daran, dass es ein Neubau und ein Erstbezug ist und sie vielleicht einfach noch nicht ganz fertig sind oder so. Aber gut, ich werde es mir einfach mal anschauen, wenn ich da bin.

Abgesehen von Wohnen ist da auch noch die Frage, was ich denn überhaupt alles erstmal mitnehmen will.
Sobald ich im Wohnheim bin, wird meine Familie mich Besuchen kommen und mir quasi das restliche Zeug bringen und ich werde auch zu Weihnachten nach Hause fahren, aber bis dahin brauche ich ja auch einiges an Zeug.
Mit meinen Klamotten werde ich mich auseinander setzen müssen, wobei das vielleicht sogar noch eher recht schmerzlos sein wird. Ich werde wohl vor allem meine Bücher vermissen und all mein Dekokram und ach.
Mein Laptop kommt natürlich mit und ja, vieles kann man sich ja auch kaufen, das ist nicht das Problem. Aber ich werde schon einiges zurücklassen und der Gedanke ist etwas seltsam.

Was steht noch an?
Freunden auf Wiedersehen sagen, was mich mehr killen wird, als ich mir gerade eingestehen will. Es wird ein Abend mit zwei Freunden werden und wir werden uns irgendeinen Film anschauen und Pizza essen. Also nichts großes. ;D

Hm, ja und mehr fällt mir gerade gar nicht ein?
Es wird alles sehr schnell gehen, wenn es soweit ist, das weiß ich. Es geht jetzt schon alles so schnell. Ich werde gar nicht merken, wie mir geschieht, wie das immer so ist und ähnlich schnell wird alles Alltag sein. Hoffentlich ein guter, schöner Alltag mit einem schönen Wohnheimzimmer, keinen Problem diesbezüglich, meinem tollen Rin und anderen interessanten, netten Menschen.

Dienstag, 8. September 2015

08.09.2015 - Die Sehnsucht nach Veränderung

Dear Sweet Heart.

Wie real plötzlich alles wird. All die Pläne, all die Fantasien, Vorstellungen und Gedanken, die mir manchmal so durch den Kopf gehen. Sehr bald wird das Alles Realität sein.
Ich weiß nicht, ob das Angst ist, was ich fühle. Angst ist sicherlich auch dabei. Veränderungen, besonders solche riesengroßen, sind immer angsteinflößend. Aber ich will es ja, so wie ich auch unbedingt damals endlich auf die Oberstufe wollte und am Ende der Oberstufe unbedingt endlich mit der Schule fertig sein wollte.
Sowohl das Ende meiner Mittelstufenzeit als auch das Ende meiner Oberstufenzeit waren nicht sehr schön. Meine Erinnerung ist vielleicht etwas überdramatisch und es gibt sicher schlimmeres, aber ich habe mich beide Male sehr verloren und ängstlich und klein gefühlt und ich habe mehr als alles andere gewollt, dass sich etwas ändert. Die Veränderung war meine einzige Hoffnung.
Ich weiß nicht, warum diese beiden Male sich so furchtbar ähnlich sind, warum sich meine Freunde, die beim zweiten Mal andere waren als beim ersten Mal, quasi von mir abgewandt haben, besonders meine beste Freundin. Ich weiß nicht, ob es einfach nur war, weil wir uns auseinander gelebt hatten oder weil vielleicht irgendwas an mir ist, dass ich selbst nicht sehe oder weil vielleicht etwas zwischen uns einfach nicht gepasst hat. Ich werde es wohl auch nie wissen.
Dieses Mal ist es etwas anders. Ach was, alles ist dieses Mal anders. Die neue Freunde, die ich im letzten Jahr dazu gewonnen habe, sind entweder nicht so super enge Freunde, die ständig um mich sind und mit denen ich mich oft treffe oder es sind Internetfreunde, die ich teilweise sogar nur übers Internet kenne und noch nie direkt getroffen habe. Mit keinen von denen habe ich mich auseinandergelebt oder ähnliches. Sie haben mich auch eher passiv als aktiv in dem letzten Jahr begleitet, aber sie sind immer noch da und werden das auch bleiben und das ist schön.
Dennoch sehne ich mich auch dieses Mal schon seit Monaten nach Veränderung. Ich weiß gar nicht genau, wann es angefangen hat. Es muss kurz nachdem ich mit der Schule fertig war, gewesen sein. Dieser Gedanke, dieses Bedürfnis – Ich will ausziehen.
Jetzt, wo ich zurückdenke und wo es so kurz bevorsteht, klingt es irgendwie brutal. Ich will ausziehen. Ich will weg. Ich will nicht mehr hier sein.
Hier ist mir alles vertraut. Hier kenne ich alles. Hier gibt es nichts Neues.
Klar, würde ich hier auf die Uni gehen, würde ich auch eine Menge neuer Erfahrungen machen, Neues sehen, neue Leute kennenlernen. Aber es wäre nicht... vollkommen, nicht vollständig, irgendwie nur halb und nicht genug.
Ich weiß nicht, warum ich das Gefühl habe, diese große Veränderung zu brauchen. Es gibt eigentlich nichts, vor dem ich davon laufen könnte. Vielleicht geht es auch eher darum, auf etwas zu zu laufen, etwas zu finden, von dem ich das Gefühl habe, dass ich es hier nicht finden kann. Ja. Ja, das ergibt Sinn.
Ich habe immer nach Leuten gesucht, die mich verstehen und bei denen ich, ich selbst sein kann und klar hat das auch viel mit mir selbst zu tun, in wie weit ich mich öffne und wie unsicher ich bin. Doch ich habe mich im letzten Jahr ziemlich verändert, bin viel mutiger geworden, was auch meine Entscheidung, soweit weg zu ziehen, zeigt. Ich habe mich verändert, aber ich habe das Gefühl, meine Umgebung ist immer noch die Gleiche und sie wird genauso bleiben.
Einerseits ist das natürlich schön, wenn etwas bleibt und beständig ist, dieses Gefühl von Vertrautheit und Sicherheit. Aber es ist auch ein bisschen wie ein Käfig. Ich bin gefangen, in der Vergangenheit. In meinem Inneren ist so vieles anders, aber ich sehe immer noch die gleichen Orte und denke nur an all die Dinge, die gewesen sind.
Ich brauche neue Erinnerungen, neue Orte, etwas Abenteuer.
Niemals hätte ich gedacht, dass ich jemand bin, der sich nach Abenteuer sieht. Ich mag Sicherheit. Ich mag Vertrautheit. Ich verbringe die meiste Zeit in meinem Zimmer. Ich gehe nicht gerne raus, gehe nicht gerne unter Menschen. Und das ist eigentlich auch gar nicht weiter schlimm. Mein liebsten Hobby ist es zu schreiben und auch alle anderen Hobbys, denen ich hin und wieder nachgehe, spielen sich drinnen und alleine ab. Ich bin kein Menschenmensch, auch wenn ich manchmal sehr kuschelbedürftig und anhänglich und vermissend bin.
Wenn mein Leben und besonders auch das letzte Jahr mir aber eines beigebracht haben, dann, dass ich Veränderungen brauche. Ich brauche Neues und deshalb will ich jetzt alles komplett neu. Ein Neustart sozusagen, ein komplett neuer Anfang. Es ist ungewiss und angsteinflößend, aber auch aufregend und spannend. Und ich habe auch gelernt, wie wichtig Mut ist und ins kalte Wasser zu springen. So vieles passiert nicht, wenn man Gelegenheiten nicht nutzt, wenn man nicht bereit ist, sich selbst zu befreien.
Es ist schön hier, wo ich bin, mit meiner Familie und den guten Freunden, die ich habe und zu denen ich die Freundschaft ruhig noch etwas intensivieren könnte, was von weit weg ziemlich schwierig sein wird. Aber es ist allein schon schön zu wissen, dass sie da sein werden, wenn ich wieder komme. Die Freundschaften, die ich hier habe, sind Freundschaften, die mir nicht weh tun und auch nie weh getan haben und das ist sehr wichtig. Es sind Freundschaften, wo ich immer ehrlich sein konnte und kann und die auch nicht wegbrechen, wenn man sich länger nicht meldet. Sie sind immer da, so wie Freunde es sein sollten. Diese Freundschaften gefunden zu haben, dafür bin ich sehr, sehr dankbar.
Doch ich kann und will nicht akzeptieren, dass das schon alles ist. Alles, was ich bisher gesehen und erlebt habe, kann niemals schon alles gewesen sein. Ja, klar, ist ja auch unmöglich, ich bin erst 19. Das Leben liegt noch vor mir. Was hinter mir liegt, ist meine Jugend. Natürlich bin ich noch lange nicht ''erwachsen'' und das will ich auch gar nicht sein, aber ich will vorwärtsgehen, weiterkommen.
Hier, wo ich jetzt bin, kommt es mir vor, als würde ich stillstehen und selbst wenn ich mich bewege, bin ich doch immer noch an der selben Stelle. Hier, wo ich bin, gibt es nichts Neues, nichts Spannendes für mich, nichts Erstrebenswertes.
Ich weiß schon lange, dass ich hier weg will, weg muss, weil ein Ort nicht genug ist. Ich will mehr. Ich will meinen Träumen hinterher jagen. Ich will mich richtig verlieben und irgendeine völlig verrückte Liebesgeschichte erleben. Ich will Risiko, Abenteuer. Ich will Menschen, die überrascht von mir sind. Ich will allen zeigen, was in mir steckt.
Das klingt wie eine Kampferklärung, eine Kampferklärung an mein Leben, mein Schicksal, falls es so etwas gibt. Und das ist es auch. Ich will kämpfen – für alles, was mir wichtig ist, für alles, woran ich glaube, für alles, was ich mir erträume.
Hier, in Ketten liegend, kann ich das nicht. Ich muss diese Ketten abstreifen. Ich muss gehen. Ich muss endlich vorwärts kommen, weiter und weiter und ja, natürlich werde ich stolpern und fallen und zurückgeworfen werden, aber damit werde ich schon klar kommen. Ich werde es schaffen, weil ich es will.

Lustig, wie ich am Ende, wenn es um dieses Thema geht, immer an diesem Punkt ankomme. Wenn ich traurig bin, melancholisch werde, will ich mich wieder aufmuntern, das Gefühl abschütteln, um wieder tief durchatmen zu können. Dafür fließen meist ein paar Tränen, aber das ist okay. Die Angst ist okay. Selbst wenn das Alles ein Fehler ist, ist es okay. Ich muss es versuchen, darum geht es. Denn wenn man es nicht versucht und schon vorher aufgibt, hat man sowieso verloren.
Also hey, Frankfurt, bald bin ich da und du wirst mich vielleicht nicht bemerken. Ich werde nur eine von vielen sein, unbedeutend. Aber für mich hat das Alles eine sehr große Bedeutung.

Donnerstag, 3. September 2015

Buch/Bücher: Maze Runner II und III von James Dashner

Dear Books.



Huch, ich war und bin ganz verwirrt, warum ich denn zum zweiten Teil keinen Blogpost geschrieben habe und mir auch nirgendwo aufgeschrieben habe, dass ich das hätte tun sollen.
Vor allem, vergesse ich sowas eigentlich nicht, weil ich so eine mega schneckenhaft langsame Lesern geworden bin und mich da immer ein bisschen rumquäle. Was ist los? Wie vergesslich kann ich eigentlich noch werden? xD


Kurzbeschreibung:
Zweiter Teil – In der Brandwüste Sie haben einen Ausweg aus dem tödlichen Labyrinth gefunden und geglaubt, endlich wären sie frei. Doch auf Thomas und seine Freunde wartet das Grauen: sengende Hitze, verbranntes Land und ein tödlicher Virus. Und noch immer halten die undurchsichtigen Schöpfer die Fäden in der Hand. Damit steht den Jungen die nächste Prüfung bevor. Sie müssen innerhalb von zwei Wochen die Brandwüste durchqueren, sonst sind sie verloren.
Dritter Teil – In der Todeszone Statt der versprochenen Freiheit steht Thomas die nächste Prüfung bevor. Mit einem operativen Eingriff soll ihm sein Gedächtnis zurückgegeben werden. Doch Thomas weiß, dass er den Wissenschaftlern von ANGST nicht trauen darf. Deshalb müssen er und seine Freunde so schnell wie möglich fliehen, hinaus in die Todeszone. In eine Welt, in der sich ein tödlicher Virus immer weiter ausbreitet. Und er muss dafür sorgen, dass ANGST ihn nicht länger manipulieren kann. Denn die grausamen Experimente müssen endlich gestoppt werden.

Na, die Kurzbeschreibungen sind doch sehr annehmlich.

Haha, jetzt wollte ich endlich mal einen Blogpost zeitig schreiben, wenn die Erinnerungen noch ganz frisch sind und dann fällt mir auf, dass ich zum zweiten gar nichts geschrieben habe. So gut.
Na ja, besser spät als nie.^^

Story und Vergleich der drei Teile (Spoiler!):
Ich weiß, dass ich den zweiten Teil mit ganz anderen Erwartungen angefangen habe und es kam eine Überraschung nach der nächsten und es gab wieder sehr viel, an dem man rumgerätselt hat und wo man gespannt auf die Antwort gewartet hat. Es kamen auch immer wieder neue Dinge hinzu, wodurch es nicht langweilig wurde.
Ja, auch der zweite Teil blieb die ganze Zeit über sehr spannend. Neue Charaktere kamen hinzu und die ''großen Geheimnisse'' blieben weiterhin das – Geheimnisse, wodurch die Spannung auch am Ende des zweiten Teils nicht abgenommen hat.
Allerdings denke ich, dass mir trotzdem der erste Teil besser gefallen hat. Einfach, weil da alles noch ein größeres Mysterium war und irgendwie lässt einem dieses Rumrätseln so viel Spielraum im eigenen Kopf und macht so viel Spannung, dass ich das viel interessanter finde, als wie wenn langsam alles ans Licht kommt.
Ich finde auch die Art, wie dann einige Dinge im zweiten Mal ans Licht gekommen sind, nicht ganz so toll. Denn sie finden nicht wirklich etwas heraus, sondern es wird ihnen etwas erzählt und ja, das liegt vielleicht an einem dummen Schreibtipp, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht, aber es ist tatsächlich eher langweilig, wenn man als Leser so quasi vor vollendete Tatsachen gestellt wird und für die Charaktere finde ich das auch nicht so wundervoll.
Klar fragt man selbst sich, und die Charaktere auch, ob man das Gesagte denn nun glauben kann, aber ich weiß nicht. Ich mag es wohl einfach, wenn Charaktere im Unwissenden tappen und dann überrascht werden und ihnen nicht ganz in Ruhe etwas erzählt wird.
~
Beim dritten Teil war es schon leichter, einzuschätzen, was als nächstes passiert und ich wurde auch nicht wirklich weiter überrascht. Ein paar Dinge waren etwas erschreckend und schockierend, aber es war nichts wirklich dabei, wo ich dachte ''Wow, heftig!''.
Das ist auch im ganzen dritten Teil irgendwie so geblieben. Über einige Sachen war ich wirklich erschrocken, aber es waren doch schon Dinge, die ich irgendwie erwartet hatte und es... hat mich nicht so richtig gepackt. Es hat irgendwie was gefehlt. Ich weiß auch nicht.
Vielleicht war es einfach, weil ANGST nicht mehr so die Fäden in der Hand hatte. Dadurch ist irgendwie vieles recht vorhersehbar geworden. Das Meiste war schon aufgeklärt und es gab einfach nichts mehr, das groß eine Überraschung hätte sein können.
Mir kam es so vor, als würde die Story eher so dahinfließen, während sie vorher ein reißender Fluss mit schneller Strömung war. Es passierte vorher immer alles recht Schlag auf Schlag und aus irgendeinem Grund kehrte im dritten Teil dann etwas Ruhe ein.
Außerdem kam es mir bei manchen Punkten sehr so vor, als hätten sie passieren müssen, damit die Handlung vorankommt. Ich weiß nicht, ob man so wirklich versteht, was ich meine. Klar passieren Dinge, damit die Handlung vorankommt. Aber manchmal merkt man eben, dass der Autor da was eingebaut hat, damit das so kommt und wenn man das merkt, ist es halt irgendwie nicht so gut gemacht, weil es sich so in die Story und die Handlung einfügen sollte, dass man es eben nicht merkt und es wirkt, als wäre es unausweichlich.
Sowas stört mich immer ein bisschen, aber vielleicht ist man da als selber schreibende Person auch ein bisschen geschädigt.
Ansonsten ist die Story aber nach wie vor gut! Und es ist auch immer noch eine gewisse Spannung vorhanden, denn einiges ist ja immer noch ungeklärt und ja, es ist alles sehr ungewiss für die Charaktere und das spürt man beim Lesen auch.

Charakterentwicklungen (Spoiler!):
Ich weiß bei einigen Charakteren hier wirklich nicht, was ich so recht über sie denken sollen. Sie sind alle irgendwie ziemlich gewöhnlich, was ich auch vollkommen okay finde. Ich würde auch sagen, dass keiner von ihnen, so wie sie jetzt sind, eine besondere Tiefe besitzt. Höchstens vielleicht Teresa und Thomas – Teresa dadurch, dass sie ihre Erinnerungen zurück hat und Thomas genau dadurch, dass er seine nicht zurück hat und auch nicht zurück will.
Ja, doch, wenn ich Nachhinein so überlege, haben sie schon alle etwas besonderes, keiner von ihnen ist gewöhnlich, was man auch gar nicht sein kann, nachdem man das durchgemacht hat, was sie durch machen.
Was eigentlich schon mal sehr positiv ist: Es gibt eigentlich keinen Charakter, den ich so absolut gar nicht leiden kann. Klar mag ich Rattenmann nicht, aber als Charakter an sich ist er wichtig und ja, zwar nervig, aber in dem Sinne doch ziemlich gut. Er ist ein Charakter, den man brauch. Der Sündenbock, der Böse, der im Endeffekt doch nur davon gelenkt ist, dass er leben will.
Ich glaube, ich wäre an einigen Stellen noch mehr ins Extreme gegangen, aber das hat James Dashner auch selbst getan und es gefällt mir. Ja, doch, es gefällt mir gut, wie die Charaktere sich entwickelt haben. Und ja, man merkt das doch schon irgendwo, auch wenn es schon eher Kleinigkeiten sind, merkt man es.
Ansonsten habe ich mir aber eher schwer getan, so richtig eine (Ver)Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Es waren natürlich schon Gefühle und Gedanken beschrieben, aber ich weiß nicht, der Fokus liegt doch eher sehr auf der Handlung, würde ich behaupten.

Das Ende (Spoiler!):
Ahhhhh, ich hatte eine SO gute Idee, was das Ende betrifft! Aber mir war so klar, dass das nicht passieren würde. xD
Trotzdem bin ich etwas enttäuscht, weil es wirklich sehr cool gewesen wäre und das tatsächlich Ende eher sowas von ''Friede, Freude, Eierkuchen'' hatte. Es war alles gut am Ende, sozusagen und das gönne ich den Charakteren auch vollkommen, aber... ich weiß nicht. Irgendwie ging es dann doch etwas zu einfach?
Es war nicht ganz so voller Dramatik und Verzweiflung, wie man es hätte machen können, aber ja, vielleicht bin ich da einfach zu besessen von Extremen.
Ich erzähle euch mal meine verrückte Idee. Ich hätte es nämlich total cool gefunden, wenn sie, also die Auserwählten, ganz am Ende aufgewacht wären und es alles nur in ihren Köpfen (weil In der Todeszone^^) stattgefunden hätte und joa, sie wachen einfach so am Ende auf und irgendeine Schwester oder so sagt ihnen: „Danke für Ihre Mithilfe. Wir konnten das Heilmittel erfolgreich finden.“ Und das wäre es dann gewesen.
Ich hätte das SO gefeiert.
Versteht ihr, warum ich etwas enttäuscht vom Ende war? Vielleicht sollte ich mal einen OS schreiben, in dem es so endet, weil ich die Idee einfach zu gut finde. :D

Fazit:
Für Leute, die auf Spannung und eher auf Handlung stehen und Dystopie mögen, ist es definitiv was, wobei es für mich Hunger Games nicht übertreffen kann. Hunger Games hat mir einfach am Besten gefallen. Allerdings finde ich Maze Runner immer noch besser, als Divergent, wovon ich jetzt das letzte Buch als nächstes lesen werde.
Na ja, das ist hier jetzt gerade eigentlich auch nicht so wichtig. :'D
Liebesgeschichte gibt es eigentlich so gut wie gar nicht. Es ist wirklich alles sehr handlungsbezogen, aber die bleibt so gut wie durchgehend spannend und man ist immer neugierig darauf, was als nächstes passiert und wie genau das Ganze denn nun ausgeht.
Kann man lesen. ;D

Sonntag, 30. August 2015

Buchprojekt: Do you believe in magic?

Do you believe in magic?

Mein Projekt vom Camp NaNo im Juli, an dem ich seitdem tatsächlich schon wieder ein klein wenig weitergeschrieben habe und es hört auch nicht auf, an die Tür in meinem Schreibhirn zu klopfen.
Das spricht sehr für dieses Schreibprojekt, denn es bedeutet, dass es nach wie vor sehr lebendig ist und nicht eins dieser Schreibprojekte, mit denen man nach einer Weile nicht mehr so viel anfangen kann oder wo man sich quasi zum Weiterschreiben zwingen muss.
Ja, dazu gleich mehr. Jetzt erstmal, worum es in ''Du you believe in magic?'' eigentlich geht.

Was ist das für ein Projekt?
Natürlich wieder Fantasy, weil Fantasy einfach mein bevorzugtes Genre ist. ;D Romance wird es auch geben, aber das hält sich tatsächlich eher in Grenzen, denke ich, zumindest hat es das bisher getan und da kommt zwar noch einiges, was ich noch nicht geschrieben habe, wo noch viel Romance vorkommen kann, aber es ist und soll eigentlich eher etwas zweitrangig sein.
Ansonsten hat das Ganze was mit einer Parallelwelt, Magie, Dämonen und auch etwas Rebellion zu tun.

Side Note: Ich weiß noch nicht, ob ich bei dem Titel bleiben werde. Zum einen, weil es Englisch ist und ich ja auf Deutsch schreibe, weshalb ein deutscher Titel besser wäre. Allerdings ist mir bisher noch nichts eingefallen, was so wirklich passen will und "Do you believe in magic?" klingt für mich einfach perfekt und ich habe durch solche Fragesätze auch den ganzen Plot etwas strukturiert.
1. Teil des Plots: "Do you believe in magic?"
2. Teil des Plots: "Do you believe in yourself?"
3. Teil des Plots: "Do you believe in peace?"
4. Teil des Plots: "Do you believe in love?"
Und das gefällt mir doch alles sehr und ich weiß nicht recht, auf Deutsch klingt es zum Beispiel einfach nicht so eindrucks- und wirkungsvoll, wenn ihr versteht, was ich meine.^^
Na ja, mal schauen.

Kurzbeschreibung:
Elia hält sich für absolut durchschnittlich und langweilig. Doch alles ändert sich, als er Neji trifft. Neji, der aus einer anderen Welt kommt und ihm erzählt, dass Elia ihre beiden Welten retten wird.

Das ist die Kurzbeschreibung, die ich mir für die Camp NaNo Seite ausgedacht habe und ich mag sie irgendwie sehr. Sie ist schön kurz und sagt aber doch alles wichtige, meiner Meinung nach. Zumindest alles, was neugierig machen sollte.
Und ja, obwohl Elia und Neji irgendwie etwas nach Mädchennamen klingen, wurde mir gesagt, sind beide Jungs.

Von der sexuellen Orientierung der Charaktere in dieser Geschichte fange ich besser nicht an... Denn dann werden einige vermutlich mit dem Kopf schütteln. XD
Aber, es steht nicht im Vordergrund und das soll es auch nicht, auch wenn es vielleicht ganz am Anfang sehr so wirken könnte, aber es geht ganz eindeutig nicht darum, dass Elia schwul ist und das beeinflusst die eigentliche Geschichte in dem Sinne auch nicht!
(Und ja, okay, es ist vielleicht ein bisschen unrealistisch, dass 90% der vorkommenden, männlichen Charaktere schwul oder bi sind oder sich da einfach nicht so genau definieren, aber mir ist das ziemlich egal und wie geschrieben, es ist nicht das, worum sich die Story dreht!)

Mit diesem Projekt war es so, dass es mich eine ganze Zeit lang, quasi seit dem Moment, wo mir die Idee kam, immer und immer und immer wieder sehr penetrant genervt hat und da musste ich mich einfach mal reinstürzen und schauen, was so daraus wird und habe ''Irgendwo zwischen Himmel und Hölle'' erstmal wieder hinten angestellt.
Und anscheinend will ''Do you believe in magic?'' wirklich ganz schnell weitergeschrieben werden, so oft, wie mir das im Kopf rumspukt und so lange wie mir die Zeit ohne das Schreiben an dem Projekt immer vorkommen.

Plotten:
Das Plotten wollte nicht so ganz bei diesem Projekt, vielleicht weil ich die Idee einfach so toll finde und sie nicht irgendwie durch etwas doofes verderben wollte.
Deshalb habe ich ungefähr drei Versuche gebraucht, bis ich mal über einen bestimmten Punkt hinauskam und auch einigermaßen damit zufrieden war.
Ich bin mir gerade gar nicht sicher, ob ich fertig geplottet habe. Doch, einen fertigen Plot müsste ich haben.
Na ja, irgendwann habe ich halt einfach mit irgendetwas angefangen und die verschiedenen Plots, die ich hatte, die sich alle relativ wenig voneinander unterschieden haben, etwas miteinander gemischt, was ein wenig chaotisch war, so wie dieser Satz hier. xD
Aber ich denke, dass ich mir inzwischen recht sicher bin, was den Plot angeht. Das Ende ist noch offen, genauso wie einige andere Stellen, wo ich wahrscheinlich eher spontan entscheiden werde, was genau passiert und wie und so weiter. Das Gleiche gilt auch für die Charakterentwicklung, die ich teilweise bzw. fast komplett noch gar nicht geplant habe.

Fortschritt:
Im Camp NaNo habe ich, so wie ich mir das Ziel gesetzt hatte, etwas über 50.000 Wörter geschrieben. Zuerst hatte ich mein Ziel nur auf 30.000, aber ich habe sehr schnell gemerkt, dass das ziemlich niedrig angesetzt war.
Die Story ist nach 50.000 noch nicht einmal ansatzweise so richtig irgendwo hingekommen und ich weiß jetzt nicht so recht, ob das gut oder schlecht ist. xD
Es hat mich etwas gestört, dass es so ''langsam'' voranging, was die Story betrifft, aber ich hatte einfach zu allem irgendwie so viel zu schreiben und das ist doch wiederum etwas sehr gutes. :D
Vor allem, weil mir alles so locker von der Hand ging. Ich glaube, ''Do you believe in magic?'' ist abgesehen von Fanfiktions das ganz eigene Schreibprojekt, das mir so leicht von der Hand geht. Das ist einfach so unglaublich und so wundervoll. <3

Ich werde auf jeden Fall die Story noch zu Ende schreiben müssen, weil da einfach so viel Tolles noch ist, dass im späteren Verlauf, wo ich vom Schreiben her noch gar nicht hingekommen bin, passiert.

Außerdem möchte ich unbedingt wissen, was und wie sich meine Charaktere noch entwickeln werden und wie das Ganze denn nun ausgeht!

Freitag, 21. August 2015

21.08.2015 - Wenn die Zukunft plötzlich direkt vor der Tür steht

Dear Sweet Heart.

Es ist doch irgendwie immer so. Den einen Moment macht man Pläne, die noch ganz ganz weit in der Zukunft liegen und man plant die so ein bisschen und freut sich, wird vielleicht schon mit ein paar Fehlschlägen und Problemen und sowas konfrontiert und dann – BÄM – ist es plötzlich soweit und die Pläne liegen nicht mehr allzu weit in der Zukunft, sondern stehen quasi schon vor der Tür.
Direkt vor meiner Tür steht meine Zukunft jetzt nun noch nicht. Es ist noch etwas mehr als ein Monat, dass ich nach Frankfurt ziehen werde und das ist ja schon noch ein wenig Zeit. Aber eben auch nur ein wenig.
So, wie ich seit März momentan lebe, weiß ich, wie rasend schnell die Zeit vergeht. Ich tue dies und das und arbeitete daran und dort dran und drückte mich vor der ein oder anderen Sache oder schiebe sie auf, weil ich mich damit noch nicht auseinandersetzten will und – wusch – schon ist die Zeit um.
Es geht so schnell. Das Zeitempfinden ist so relativ, dass auch Zeit selbst sehr relativ ist. Es kommt darauf an, was man tut, wie gerne man es tut, wie routiniert man ist, wie man denkt und fühlt, wie viel man schafft. Und im Moment vergeht deshalb für mich die Zeit relativ (haha xD) schnell, weil ich das tun kann, was ich will. Aber das mit der Zeit ist noch einmal ein ganz anderes Thema.
Es ist einfach so, dass ich eigentlich noch recht viel klären muss und vieles sehr ungewiss ist oder mir zumindest so erscheint. Ich weiß zwar, dass ins kalte Wasser geschmissen zu werden, meist sehr gut ist und ich weiß, dass alles gut werden wird. Das weiß ich. Aber Angst hab ich trotzdem.
Frankfurt ist weit weg von Bremen, wo ich jetzt noch wohne. Weit weg von meiner Familie. Weit weg von irgendwie allem.
Letztens haben mich nachts aus dem Nichts Traurigkeit und Wehmut überkommen und ich glaube, ich bin da nur recht schnell wieder rausgekommen, weil ich müde war und weiß, was mich in dem Fall beruhigen kann und ich habe ja auch eigentlich keinen großen Grund, um große Angst zu haben. Ich weiß, dass alles werden wird und ich es schaffen kann, auch wenn es chaotisch und verrückt und ganz neu sein wird. Genauso wie ich weiß, dass ich nicht alleine bin und nie alleine sein werde.
Aber ich darf ja auch Angst haben. Es ist ein sehr großer Schritt und irgendwie kommt es doch sehr plötzlich, dass es so nah ist.
Dabei sehne ich es wirklich schon seit Ewigkeiten herbei. Seit etwa einem halben Jahr kann ich es kaum erwarten, auszuziehen. Es war für mich klar, dass ich nicht länger in Bremen bei meiner Familie bleiben will. Ich will was neues. Ich will Abenteuer. Ich will was erleben. Ich will nicht immer das Gleiche sehen. Und ich will meinen Träumen näher kommen, was hier eben einfach nicht so richtig geht.
Also war und bin ich immer ganz begeistert von dem Gedanken, weg zu gehen, mich ins Unbekannte zu stürzen. Ich will auch jetzt gerade mit offenen Armen auf meine Zukunft zurennen und alles auf mich zu kommen lassen, was da so auf mich wartet. Ich will das.
Ich weiß auch, dass es richtig ist. Es ist verrückt. Es wird chaotisch und ja, vielleicht merke ich dann doch, dass es nicht so ganz richtig war. Es wird bestimmt Zweifel geben, die gibt es doch immer. Aber jetzt gerade ist es richtig. Es ist richtig.
Ich will die Tür aufreißen und meine Zukunft umarmen. Wie viel Stress und Tränen und vielleicht auch Wut und natürlich Traurigkeit und Heimweh und Angst hinter der Tür auch auf mich warten, ich will sie. Ich will alles davon.
Trotzdem wird so viel enden und zurückbleiben. Es wird alles anders, denn alles wird sich ändern. Alles. Allem voran meine Umgebung, die Leute, die dort sind und ich. Ich werde mich auch wieder verändern.
Eine große Veränderung wird auch mein Alltag sein. Ich werde dann studieren. Ich werde meinen eigenen Haushalt schmeißen müssen. Ich werde sehr selbstständig sein müssen, mich zurecht finden müssen, fast komplett ohne fremde Hilfe.
Im Moment lebe ich so eine Art Gammel-Leben zwischen allem, mitten in der Luft schwebend. Ich mache nur fünf Stunden in der Woche einen Nebenjob, schreibe und schaue sehr viel, ertrinke in Geschichten. Ich wohne zu Hause und werde versorgt. Ich kann mein Geld (so ein bisschen zumindest) einfach für das ausgeben, was ich will.
Ich habe im Moment so viele Freiheiten und sehr wenig Verpflichtungen. Das wird sich alles ändern.
Es wird nicht mehr so komfortabel und einfach sein, wie jetzt. Ich werde komplett aus meiner Komfortzone raus müssen, werde Dinge tun müssen, für die ich wieder sehr viel Mut und Nerven und Kraft brauchen werde.
Es wird so anders sein, als jetzt. So komplett anders.
Aber ich will es ja. Ich will es schon so lange und ich brauche es. Ich sehne mich nach dieser Veränderung, diesem ganzen Neuen, dem Chaos, ja, auch dem Stress, dem Unbekannten, dem Abenteuer neue Stadt und Studieren. Ich sehne mich schon so lange und so sehr danach.
Also: Hallo Zukunft, ich öffne dir sehr gerne die Tür. Was auch immer du für mich bereithalten wirst.

Montag, 17. August 2015

Anime: Assassination Classroom

Dear Anime.


Bevor wieder viel zu viel Zeit vergeht, habe ich mich jetzt endlich mal dazu bekommen, Assassination Classroom zu kommentieren! \o/

Kurzbeschreibung:
Was macht man, wenn ein irres Alien den Mond zerstört, der Erde mit dem gleichen Schicksal droht und dann auch noch zur Zeitüberbrückung eine Schulklasse unterrichten will? Genau, man heuert die Schüler an, das Alien zeitnah zu beseitigen... Doch was, wenn ein Anschlagsversuch nach dem anderen scheitert, der neue Lehrer seinen Schülern tatsächlich etwas vermittelt und zum besten Pädagogen des Universums mutiert?

Diese Beschreibung ist ausnahmsweise mal sehr, sehr cool. ;D

Story:
Die Beschreibung ist wahrscheinlich deshalb so cool, weil der Anime so cool ist. :DD
Und wenn man die Handlung beschreibt, klingt es einfach jedes Mal so abgedroschen, dass es irgendwie nur gut beschrieben werden kann. XD
Übrigens ja, der Anime ist auch so abgedroschen, wie die Beschreibung klingt. :DD
Ach, ich bekomme gerade ein bisschen Feels, deswegen die ganzen Smileys, verzeiht.^^
Äh, ja, es ist, wie es in der Beschreibung steht: Ein Alien zerstört den Mond, droht die Erde zu zerstören und fängt dann an eine Klasse zu unterrichten, der es zur Aufgabe gemacht wird, ihn zu töten, aber er kann tatsächlich unterrichten und den Schülern Dinge beibringen, die für ihr ganzes Leben wichtig sind.
Was erstmal irgendwie ziemlich seltsam klingt, ist einfach eine tolle Geschichte voller Überraschungen. Koro-sensei mag sehr komisch wirken, aber er ist auch sehr cool und das beschreibt auch einfach den Anime wunderbar.
Es mag zuerst seltsam wirken, aber es entwickelt sich so toll und es steckt so viel Tolles in diesem Anime, ach. <3

Charaktere:
Die Charaktere sind wunderbar unterschiedlich und überraschend. Jeder hat seine Eigenarten und schafft es, einen mit seinem Verhalten in bestimmten Situationen zu überraschen.
Ich will ja jetzt nichts verraten, also. ;D

Tiefere Bedeutung:
Dieses Punkt kann man bei Assassination Classroom ganz groß schreiben, auch wenn der Anime erstmal wirklich nicht danach klingt.
Es geht aber so viel um Zusammenhalt und Freundschaft und dass man Dinge schaffen kann, wenn man nur hart genug dafür kämpft. Es geht darum, auch mit Niederlagen umzugehen und nicht aufzugeben, sondern sich immer mehr zu verbessern. Es geht auch darum, sich nicht unterkriegen zu lassen von anderen, sondern seinen Weg zu gehen und das zu sehen, was man hat, was man kann und darüber glücklich sein.
Ach ja. <3

Fazit:
Ein ganz toller Anime mit vielen Überraschungen, wichtigen Botschaften fürs Leben und interessanten Charakteren. Definitiv empfehlenswert! :D





Natürlich muss ich die Beiden auch shippen, wie könnte ich nicht!? ;D


Mittwoch, 12. August 2015

Anime: Kyoukai no Kanata

Dear Anime.



Es ist wirklich schon zu lange her, dass ich diesen Anime geschaut habe. Eigentlich sollte ich darüber jetzt vielleicht nichts mehr schreiben...
Aber ich will!

Kurzbeschreibung:
Auf den ersten Blick scheint Akihiko Kanabara ein ganz normaler Schüler zu sein. Doch der Schein trügt: Akihiko ist ein halber Youmu und hat somit die Fähigkeit, seine Wunden zu heilen. Er ist somit Teil einer magischen Welt, die noch weit mehr zu bieten hat.
Eines Tages beobachtet er, wie sich ein Mädchen namens Mirai Kuriyama vom Dach des Schulgebäudes stürzen möchte. Er schafft es, sie davon abzuhalten und es stellt sich heraus, dass sie zu den sogenannten Blutbändigern gehört. Diese Klasse ist relativ unbeliebt und somit ist Mirai permanent Gefahren ausgesetzt, die es zu bewältigen gilt.
Akihiko entscheidet sich, ihr auf ihrer Reise zu helfen und gerät somit selbst ins Schussfeld der übernatürlichen Wesen, die Mirai nach dem Leben trachten.

Äh ja, mal wieder eine Kurzbeschreibung, die es nicht so ganz trifft, aber okay...

Story:
Es hat eine Weile gedauert, bis der Anime mich so richtig erreichen konnte. Irgendwie ist das momentan mit vielen Animes so, hab ich das Gefühl. Ich denke, weil ich schon so vieles kenne, ist es recht schwer, dass es mich gleich vom ersten Moment packt, aber es ist durchaus möglich.
Nun Kyoukai no Kanata hatte das jetzt am Anfang irgendwie nicht so geschafft.
Aber ich kann mich tatsächlich noch sehr gut an alles erinnern, wie ich gerade merkte. Also muss der Anime doch einen sehr starken Eindruck bei mir hinterlassen haben.
Wenn man die Story sich etwas entwickeln lässt, wird sie sehr, sehr interessant und das steigert sich dann ab da von Folge zu Folge, hatte ich das Gefühl.
Am Ende landet man dann in einer Achterbahn aus Gefühlen und weiß gar nicht mehr, was man mit sich selbst tun soll, weil es einen so überwältigt.
Wirklich, vielleicht habe ich deswegen bisher noch keinen Blogpost geschrieben. Der Anime flasht einen zum Schluss nämlich schon sehr.
Die Story hält auch einige Überraschungen bereit und ist auch sehr, sehr lustig. Eine Folge, ich weiß nicht mehr, welche es war, die 6. vielleicht, hat mich wirklich zum Lachen gebracht und ab der Folge mochte ich den Anime dann auch sehr und da steigerte es sich dann auch von Folge zu Folge, wenn ich mich richtig erinnere.
Also, es lohnt sich auf jeden Fall dran zu bleiben und der Story eine Chance zu geben.

Charaktere:
Die sind vielleicht süß! Alle samt!
Na gut, außer vielleicht jetzt die Nebencharaktere, aber alle anderen sind toll! :D
Wie bei der Story dauert es natürlich auch hier etwas, bis man sie alle richtig kennen und lieben lernt, aber man tut es und es ist toll. :D
Sie haben alle so ihre kleinen Macken und Schwächen, aber auch Stärken und ich liebe das. <3
Sie sind tolle Gesamtpakete und deshalb hat mich dieser Anime am Ende auch so mitgerissen.

Das Ende (Spoiler!):
Das endgültige Ende hat mich zugegebenermaßen etwas sehr verwirrt. Ich meine WTF geht das!?
Aber ich fange mal von vorne an. XD
Kuriyama ist weg, in dem Youmu, der in Akihiko lebte. Akihiko und alle anderen halten sie für tot, ist sie quasi auch. Er geht ebenfalls in den Youmu, sieht, dass sie noch lebt. Sie kämpfen zusammen und schaffen es. Sie löst sich auf und stirbt. Und dann ist sie plötzlich wieder da.
Weil was!? Weil sie in Akihikos Herz weiterlebte und daraus neu geboren wurde!?
Hab nur ich das nicht so richtig verstanden und finde es etwas, ähhhhh, gewollt?
Ich meine, schön, dass es ein Happy End gibt, hab ich absolut nichts gegen. Aber ich fand es irgendwie schon etwas sehr seltsam.
Und ahhhhhh, war das eine Achterbahnfahrt der Gefühle! Ich dachte, ich werde nicht mehr und dann dieses Ende, OMG!
Es... passt irgendwie. Es wäre irgendwie doof gewesen, wenn sie dann trotzdem am Ende gestorben werde. Ja, es ist irgendwie so schon ganz richtig, aber hm... Ich weiß nicht.^^

Fazit:
Definitiv ein Anime, den es sich zu schauen lohnt. Die Story hat sehr viel Potential, die sie am Ende auch auszuschöpfen weiß und wie! Das Ende ist einfach agzehutjikslvadd. Da fällt mir echt nichts mehr zu sein.
Schaut es euch selbst an und bildet euch eure Meinung. :)

PS: Hatte ich erwähnt, dass die Animation wundervoll ist? Nein!? Die Animation ist wundervoll! Sehr wundervoll! *___*


Ab dieser Folge hatte der Anime mich, aber sowas von. :'DD <3



Natürlich shippe ich die Beiden! Und zwar sowas von! Wie könnte ich nicht!? ;D <333