Dienstag, 9. August 2016

Buch: Carry on von Rainbow Rowell (auf Englisch gelesen)

Dear Books.


Da lese ich schon so lange und doch recht selten irgendwie und schaffe es trotzdem nicht sofort ein Kommi zu schreiben. Wie faul bin ich eigentlich? :'D
Na ja gut, in letzter Zeit hatte ich auch einiges zu tun und ich finde, es ist auch recht interessant zu sehen, was ich noch alles weiß, wenn ich das Kommi etwas später schreibe.

Kurzbeschreibung:
Simon Snow just wants to relax and savour his last year at the Watford School of Magicks, but no one will let him. His girlfriend broke up with him, his best friend is a pest and his mentor keeps trying to hide him away in the mountains where maybe he'll be safe. Simon can't even enjoy the fact that his room-mate and longtime nemesis is missing, because he can't stop worrying about the evil git. Plus there are ghosts. And vampires. And actual evil things trying to shut Simon down. When you're the most powerful magician the world has ever known, you never get to relax and savour anything.

Story:
Die Story... hm... braucht eine Weile, um sich zu entfalten.^^ Ich zumindest habe am Anfang sehr rumgewartet, weil ich auf Baz so gespannt war und er, wie in der Kurzbeschreibung ja steht, erstmal nicht da war. Und das interessante, was passiert, kommt eigentlich alles erst, nachdem er wieder auftaucht, zumindest soweit ich mich erinnere.
Aber danach wird es toll! :D Überhaupt ist es toll. Schon alleine der Schreibstil und auch Simons Charakter haben mir gut genug gefallen, um mich die ganze Zeit über zu unterhalten. :D
Es hat sich aber eben doch etwas gezogen und es gab viel Dialog und Gedankenzeug, wogegen ich an sich absolut nichts habe, schreibe das selber viel zu gerne, aber ja, es ist keine übermäßig actionreiche Geschichte, auch wenn das beim Thema Magier hätte zu erwarten sein können. Mit der Erwartung bin ich allerdings auch nicht an die Geschichte herangegangen, da ich ja das 'Fandom' sozusagen schon aus Fangirl kannte.
Denn Carry On ist quasi die Fanfiktion, die die Protagonistin in Fangirl schreibt. Eine Fanfiktion zu einer nicht wirklich existenten Buch- und Filmreihe in Fangirl. Wobei Carry On nicht direkt diese Fanfiktion aus Fangirl ist, sondern die Version der Autorin selbst, wie sie sich das Leben dieser Charaktere vorstellt – so ähnlich steht es im Nachwort.
Das an sich ist eigentlich schon cool genug, um die Story cool zu finden, meiner Meinung nach. :'D
Ansonsten ist es auch sehr interessant, wie sich da nach und nach ein gewisses Mysterium aufbaut bzw. zu lösen beginnt und der Leser auch ein bisschen mit rätseln kann und gespannt nach mehr Informationen und der Auflösung des Ganzen giert. ;D

Charaktere:
Wie geschrieben, Simon ist toll. :D Besonders seine etwas sarkastische und selbstironische Denkweise, wenn ich mich richtig erinnere, hat mir gut gefallen. Ich liebe so etwas. Und auch die Tatsache, dass er eher genervt von dieser ganzen 'Ich bin der größte Magier'-Sache ist. Das ist irgendwie immer ziemlich sympathisch. ;D
Auch seine beste Freundin hat mir gut gefallen. :D Ein schlagfertiges, toughes Mädchen, das aber auch nicht 'zu stark' ist. Wobei sie tatsächlich vor allem als Simons beste Freundin fungiert und nicht so wirklich eine eigene Story hat, soweit ich mich erinnere. Ich finde aber nicht, dass das weiter schlimm ist. :)
(Argh, ich glaube, ich habe eine ganze Menge Dinge, die eigentlich sehr wichtig waren, vergessen. Meh. >.<)
Der beste Charakter ist natürlich Baz. :D Zuerst muss so lange auf ihn gewartet werden und dann ist er endlich da und haut einen völlig um. :DD Beste Charaktere. <3 Ich habe ja nur darauf gewartet zu fangirlen bei diesem Buch und war am Anfang erst ziemlich verwirrt, ob denn überhaupt das kommen wird, was ich mir erhoffe. Aber da es schon auf dem Buchcover sehr gut zu erahnen ist, hätte ich mir da echt keine Sorgen machen brauchen. :'D
Tja, ja, Baz hat mich dann gleich sofort fangirlen lassen und danach konnte es ja nur besser und besser werden. :D
Hinzu kommt noch, dass ich eine wirkliche Schwäche für Hasslieben haben und zwischen Simon und Baz ist es das ganz eindeutig, besonders zu Anfang und das so wundervoll, ach. <333

Das Ende (Spoiler!):
Ich habe das Gefühl, da etwas zu sagen zu müssen, weil es ja doch etwas... ungewöhnlich war. Aber mir hat es eigentlich recht gut gefallen. :D Es ist irgendwie eine einfache Lösung am Ende zu sagen, dass es die ganze Zeit Simon selbst war, der die Welt bedroht und ihr Magie ausgesaugt hat, aber es ist auch ziemlich clever und macht sehr viel Sinn.
Oh und Simons 'Verwandlung'! *-* Sowas müsste ich eigentlich mal unbedingt in eine Story einbauen. Das hat mir echt richtig gut gefallen, die Vorstellung von Flügeln und so, ach. <3

Fazit:
Ein wirklich cooles Buch, besonders für Personen, die gerne fangirlen. :DD Die Story macht einen echt neugierig und, obwohl relativ wenig passiert, bleibt es recht spannend, da auf das Auftauchen von Charakteren und die Beantwortung von Fragen gewartet wird und es ziemlich cool ist, die Charaktere dabei zu verfolgen, wie sie das alles zu lösen versuchen und dabei gleichzeitig noch ihre Gefühle im Zaum halten bzw. erst einmal entdecken müssen. :D
Definitiv sehr lebenswert für Menschen, die Liebesgeschichten mit etwas Magie und Mysterium drum mögen.


Montag, 1. August 2016

Anime: Haikyuu 2

Dear Anime.



Ach ja, Haikyuu. :D
Geschaut habe ich die Staffel natürlich schon vor einer Weile, als sie lief um genau zu sein. Aber ja, irgendwie habe ich mich vor dem Kommi schreiben gedrückt. ;D

Kurzbeschreibung: After losing against Aoba Jousai, the whole Karasuno team feels at a loss. Especially Kageyama and Hinata, who seem to be the most devastated about the defeat. However, the team soon cheers up when a chance for them to go to Tokyo appears. During their training camp there, Karasuno will meet new formidable opponents.

Da ich meist sowieso mit Englischen Untertiteln schaue, ist die Kurzbeschreibung jetzt eben auf Englisch. ;D Und auf den Deutschen Seiten habe ich keine gefunden. xD
Und es ist eine ganz gute Kurzbeschreibung. :D

Story:
Haikyuu ist einer dieser Anime, bei dem sich meine Liebe immer weiter und weiter entwickelt und einfach nur wächst und wächst und wächst. ;D
Was die Story in der zweiten Staffel angeht, so gibt es auch hier wieder sehr viel Training, Humor und vor allem gegenseitige Unterstützung. Und das ist es, meiner Meinung nach, irgendwie, was Haikyuu ausmacht und auch von den anderen Sportanime abhebt – alle Teams sind irgendwie auch Freunde und irgendwie sind einfach alle nett und Hinata ist immer so positiv und von allem fasziniert. Ach, die ganze Stimmung ist einfach immer so positiv. :D (Auch wenn das jetzt von der Kurzbeschreibung her irgendwie nicht so klingt. :'D)
In der zweiten Staffel geht es sehr viel ums Kämpfen und nicht aufgeben, sondern weiter entschlossen nach vorne zu schauen und zu trainieren, stärker und besser zu werden und den Mut niemals zu verlieren. Und Haikyuu schafft es wirklich auf eine wundervolle Weise das rüberzubringen.
Der „Streit“ zwischen Hinata und Kageyama ist auch, mal wieder, sehr toll. :D
Und ja, auch einfach wie alle sich gegenseitig überstützen. *-*
Ach ja und die Einführung eines zweiten weiblichen Charakters! Am Anfang fand ich sie eigentlich ein bisschen nervig, aber sie hat auch natürlich ihre kleine Background-Story und dann habe ich sie mit der Zeit schon sehr ins Herz geschlossen.

Charaktere:
Sowieso ist es bei Haikyuu sehr schwer Charaktere nicht super schnell ins Herz zu schließen und wenn sie einen nicht gleich am Anfang überzeugen, schaffen sie es meist mit der Zeit. ;D Überhaupt, ich habe alle irgendwie mit der Zeit so viel mehr liebgewonnen. Ach. <333
Gerade auch was meine Ships angeht. :'D Ich weiß nicht, die sind mir einfach noch mehr ans Herz gewachsen.

Fazit:
Einfach ein wundervoller Sportanime, den ich jedem Sportanime-Fan nur empfehlen kann. Die Charaktere sind wundervoll, die Stimmung ist eigentlich durchweg positiv und auch wenn es Drama gibt, ist das genauso toll gemacht und die Auflösungen sind super. Das Durchhalten und die Entschlossenheit, der Kampfgeist und nicht aufzugeben stehen in dieser Staffel sehr im Vordergrund. Und vor allem die Unterstützung aller Spieler, gerade auch unterschiedlicher Teams, ist einfach fantastisch. Der Humor ist natürlich auch sehr sehr toll. :D

(Sidenote: Trotz all dessen gehört Haikyuu irgendwie bei mir zu diesen Dinge, die nicht so ständig präsent sind und ich vergesse oft, wie toll es eigentlich ist. Ich liebe es ganz sicher nicht so sehr wie Free! oder KnB, obwohl ich das gerne würde. Aber irgendetwas fehlt mir hier anscheinend, was den Anime aber nicht weniger zu einem wirklich guten Sportanime macht und wie geschrieben, mit der Zeit wächst meine Liebe für die Charaktere und die Story und alles sehr. :D)


Ja, nein, das sagt Hinata da wirklich. :'DD

Mein eigentlich erstes Haikyuu-Pairing. ;D

Schönes Fanart und Haikyuu-OTP. <333


Freitag, 24. Juni 2016

Buch: Froschprinz von Isabel Shtar

Dear Books.


Nein, da steht nicht Frostprinz und das soll da auch nicht stehen, sondern wirklich Froschprinz.^^
War irgendwie nicht das schlauste, was ich je getan habe, eine Buchreihe nicht anzufangen, weil sie mich von der Handlung her an Frostprinz erinnert hat, dafür aber ein Buch zu kaufen, dass Froschprinz heißt. Erinnert ja so viel weniger an Frostprinz. Ja.

Kurzbeschreibung:
Nichts kann Ludwigs supertolerante Familie schocken. Grüne Haare? Homosexuell? Alles kein Problem! Wie soll ein vernünftiger Teenager da noch rebellieren?
Aber das ist nicht Ludwigs einziges Problem. Als Jungfrau auf der Suche nach der großen Liebe zu sein, ist schon eine Herausforderung. Und dann zieht auch noch Paul im Haus nebenan ein und macht das Chaos mit seinem ungesunden Drang nach Sex perfekt. Doch wenn Ludwig gedacht hat, dass nach dem Abitur alles besser wird, hat er die Rechnung ohne Paul gemacht.

Boys Love:
Schon allein, dass es Boys Love ist, macht dieses Buch zu etwas ganz besonderem für mich. :D
Als Manga, woher ich auch den Begriff Boys Love nehme, gibt es ja eine ganze Menge Geschichten, in denen es um die Liebe zwischen Jungs/Männern geht und als Nebenpärchen habe ich das auch schon in anderen Buchreihen gelesen, aber bisher hatte ich, vor diesem Buch, keines in der Hand, das sich rein damit beschäftigt. Und ich bezweifle auch, dass sowas in den meisten Buchlesen aufzufinden wäre, zumindest nicht, dass ich wüsste. Vielleicht habe ich auch nur noch nicht richtig gesucht. Na ja.
Auf jeden Fall freut es mich deshalb sehr, dass ich mir dieses Buch, zusammen mit zwei weiteren Boys Love Büchern, am Stand des Cursed Verlags gekauft habe. :D
Es ist eine Liebesgeschichte, wie der Kurzbeschreibung unschwer zu entnehmen ist. Ich bewege mich ja sonst eher auf dem Fantasygebiet, aber ich schreibe selbst auch sehr gerne über Liebe, Beziehungen und das alles. Und ich wollte einfach schon lange mal unbedingt so ein Buch lesen.

Story:
Ach, ach, ach. <3333333333
So viel Liebe für dieses Buch, wirklich. :D
Es fängt, muss ich sagen, recht klischeehaft an und es sind auch sehr viele Klischees enthalten, aber darauf baut vieles nur auf und wächst von da aus darüber hinaus, was, meiner Meinung nach, genau der richtige Umgang mit Klischees ist.
Auch ist nicht ganz so viel Sex im Spiel, wie die Kurzbeschreibung vielleicht vermuten lässt. Es ist eher so, dass dieser Drang zu einem Problem wird, aber ich will ja nicht spoilern. ;D Die Sexszenen, die enthalten sind, sind aber auch wirklich schön ausführlich. Also nicht zu ausführlich, aber einfach genau richtig. Das hat mich wirklich gefreut. :D
Was ich sehr gut finde, ist, dass es kein bisschen ums Outing geht, denn beide Charaktere sind geoutet und das stellt auch überhaupt kein Problem dar. Stattdessen geht es wirklich um die Entwicklung der Beziehung der Beiden und deren Problematik und vor allem auch um ganz persönliche Probleme.
Das Drama in dieser Geschichte ist so toll und ich liebe es, wie die ganze Geschichte aufgebaut ist und sich entwickelt, wie sich die Spannung immer weiter aufbaut und wie sehr ich schon nach kurzer Zeit an den Charakteren hing.
Die Geschichte hat viele Ups und Downs, was den Storyverlauf anbelangt und der Erzählstil ist sehr humorvoll gehalten, aber es kann auch sehr ernst werden.
Alles in allem ist es die Geschichte über eine Liebe und zwei Charaktere, wie sie sich kennen und lieben lernen. Es ist eine Geschichte, wie ich sie selbst auch gerne schreiben würde.

Charaktere:
Der Name Ludwig hat mich ja beim Lesen der Kurzbeschreibung etwas zurückschrecken lassen, weil wenn mir Namen nicht gefallen, tue ich mir auch oft mit den Charakteren schwer. Doch ich bin so froh, mir das Buch dennoch geholt zu haben. Denn, ich kann euch beruhigen, gleich auf der ersten Seite wird beschrieben, das Ludwig von seiner Familie Lulu genannt wird und da war für mich dann alles gerettet. ;DD
Außerdem ist er wirklich ein sehr sympathischer Charakter, trotz seiner ziemlich machohaften Anwandlungen zu Anfang. Selbst dabei bleibt er ein Charakter, der nicht nervig oder arrogant oder ähnliches rüberkommt, sondern eher wie jemand, der sich ein ziemlich bescheuertes Ziel in den Kopf gesetzt hat und sehr bald verstehen wird, dass es absoluter Blödsinn ist, was er da vor hat oder vielleicht auch eher, dass es meist nicht so kommt, wie erwartet oder wie erhofft.
Den Rest zu Ludwigs tollem Charakter steuert dann seine etwas durchgeknallte Familie bei, besonders seine Mutter, die in der Familie eindeutig sowas wie der Boss ist und alle Familienmitglieder bei süßen Verniedlichungen ihrer Namen ruft. :'D Durch seine Familie, die wirklich toll ist, hat Ludwig einige sehr lustige und ihn noch sympathischer machende Angewohnheiten und allgemein einen sehr liebevollen Charakter.
Zu Paul möchte ich ehrlich gesagt nicht zu viel verraten, weil er sehr viel von der Spannung der Geschichte ausmacht, nicht nur das, was sich zwischen Ludwig und ihm entwickelt, sondern auch sein Charakter an sich und was es damit genau auf sich hat.
Ich kann nur so viel sagen: Am Anfang war ich ziemlich irritiert von ihm und dachte nicht, dass ich ihn so sonderlich mögen würde. Vor allem, weil mir auch bei ihm der Name nicht so gefiel und er auch noch die meiste Zeit mit Pauli genannt ist und das hat mir noch weniger gefallen. Aber wie das nun mal so ist, zumindest sollte es bei guten Geschichten so sein, wird der Name einfach irgendwann ein Teil des Charakters und steht für den Charakter. Und mit der Zeit habe ich Pauli echt lieben gelernt. Mir ging richtig das Herz auf für ihn.
Dann wäre da noch Ludwigs beste Freundin, die eine etwas größere Rolle spielt und der passieren auch einige interessante Sachen. ;D Ich mochte sie auch ziemlich gerne. Haha, sie heißt Janina und ich musste beim Lesen die ganze Zeit an ein Mädchen denken, dass mit mir auf die Oberstufe gegangen ist, die auch so hieß. :'D Aber die war natürlich etwas anders, kam aber schon irgendwie hin in meinem Kopf.
Janina kleidet sich ziemlich, nun ja, schlampig, aber sie tut es um zu provozieren und ist Klassenbeste, was ich als wirklich tollen Charakterbruch empfinde. Hier wird sich natürlich auch wieder von Klischees bedient, allerdings wieder auf die richtige Weise, wie ich finde. Da passiert dann noch etwas interessantes, das ich nicht spoilern möchte und das einem anderen Charakter auch eine Art Charakterbruch gibt und ihn tiefgründiger macht. Und es passiert etwas, dass ich ehrlich gesagt wieder zu klischeehaft fand und wo ich vorher dachte „Ja, hm, das könnte ja jetzt passieren. Nah, ne, das wäre zu klischeehaft.“ und bäm, passierte es wirklich. Na ja. Irgendwie ist es dann aber fast schon wieder interessant und mich interessiert es allgemein. Aber gut, es bringt euch nicht viel, wenn ich hier um was herumrede, von dem ihr vermutlich nicht wisst, was es ist. xD
Auch alle anderen Nebencharaktere kommen sehr glaubwürdig rüber. Ludwigs andere Freunde, neben Janina und seinem besten Freund, den ich auch ziemlich cool finde, kommen etwas zu kurz, aber gut, das finde ich nicht weiter dramatisch und ist eigentlich auch ganz gut so.
Es gibt noch ein sehr interessantes, anderes schwules Pärchen, über das ich echt etwas überrascht war, auch wenn ich damit hätte rechnen können. ;D

Fazit:
Ein wirklich, wirklich tolles Buch mit einer wirklich, wirklich schönen Liebesgeschichte, die genau das richtige Maß an Klischee und Besonderem aufweist. Es ist Spannung vorhanden und viel Drama und auch viel Humor. Die Charaktere sind alle sehr glaubwürdig und einzigartig und auch viele der Nebencharaktere finden die Zeit, ihre kleine Geschichte mit einzubringen.
Für mich ist dieses Buch 100% das Richtige. :D

(Oh wow, ich bin echt beeindruckt, was ich nach all der Zeit noch alles behalten habe. o.o Ja, es ist schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe. *hust* Aber dass ich noch so viel weiß, macht es ja nur umso besser! :D)

Donnerstag, 9. Juni 2016

Anime: Durarara 2 Ketsu

Dear Anime.



Ich fühle mich gerade etwas dumm. War das jetzt die sozusagen dritte oder schon vierte Staffel? In wie viele Teile wurde die zweite geteilt? Drei?
Ahhh, warum weiß ich das gerade nicht? o.o
Na ja, als wäre das das Wichtigste.^^
(Main reason diesen Blockpost zu schreiben, ist sowieso, dass ich nach Shizaya Bildern schauen kann. :'DD)

Kurzbeschreibung:
Ikebukuro is engulfed in a spiral of confusion. A group of individuals, each carrying the weight of their own past, gathers at Shinra's apartment, while in the city the Dollars, Yellow Scarves, and Saika contend for power. However, the situation takes a turn that no one could expect when Celty's head is revealed to the public, as this tale approaches its conclusion.

Wuhhh, die Kurzbeschreibung klingt gut! :D

Story:
Ich bin jetzt immer noch verwirrt, wo genau ich storymäßig bei der Story bin. o.O Also, den Anime hab ich durchgeschaut, aber ich meine, womit dieser dritte (ich hab's nachgeschaut :'D) Teil der zweiten Staffel denn anfing...
Izaya-versessen bin ich beim ersten Part geworden, oder? Waaaah, warum erinnert mein Kopf sich gerade nur daran!? o.O
Äh, ja, also. Anscheinend ist die Story auf jeden Fall so durcheinander und verwirrend, wie immer. :'D Aber ich mag das. Dieses Prinzip mit den verschiedenen Handlungssträngen. Es ist hin und wieder ziemlich anstrengend, besonders wenn so viel geredet wird manchmal und eins kaum mitkommt oder wenn eins mit den Namen durcheinander kommt und keine Ahnung hat, von wem denn nun eigentlich die Rede ist.
Aber ich denke, in gewisser Weise soll das so. Eins soll verwirrt werden und rumrätseln und gespannt darauf warten, was als nächstes passiert und das schafft Durarara auf jeden Fall!
Es ist in diesem letzten Part der zweiten Staffel echt interessant zu sehen, wie sich alles entwickelt hat, wenn eins an den Anfang der Serie zurückdenkt.
Besonders Mikados Entwicklung ist echt krass und natürlich war der Shizaya Kampf ein großes Highlight für mich. Ich muss immer noch daran denken, wie ich halt ernsthaft vor und während dieses Kampfes so dachte: Ach, die küssen sich dann doch sowieso. :'DD Was natürlich nicht passiert ist, aber hey, ich darf ja noch träumen!
Es war auf alle Fälle echt super spannend und sehr interessant zu sehen, wie sich die Dinge dann am Ende in gewisser Weise ''aufgelöst'' haben.

Charaktere:
Viele, viele neue Charaktere. Aber ich glaube, damit meine ich jetzt gerade die gesamte zweite Staffel und nicht nur diesen letzten Teil. :'D Ja, ich bin gerade noch immer etwas verwirrt. XD Ich hätte diesen Blogpost auch echt mal früher schreiben sollen, aber na ja. Ich schreibe ihn jetzt und erinnere mich zurück, ist ja auch was. :D
Mikado ist echt um einiges interessanter geworden im ganzen Verlauf der Story. :D Charaktere, die sich sehr stark verändern, auf eine überzeugende Weise, sind sowieso sehr interessant und Mikado hat was an sich, dass einen in gewisser Weise überrascht und auf der anderen Weise denken lässt: „Achso, ja, natürlich!“ und das muss ein Chara erstmal hinbekommen.
Dass ich Izaya sehr liebe, ist, glaub ich, echt keine Überraschung mehr. ;D Verändert hat er sich jetzt nicht wirklich, aber ach, Psychos haben schon so was an sich. :'DD Und sowieso diese ganze Dynamik mit Shizuo. Ich darf daran erinnern, dass es da eine gewisse Szene in einem gewissen OVA gab. ;DD Es ist doch wirklich keine Geheimnis, wie obsessed Izaya in Bezug auf Shizuo ist. Und das Ende des Kampfes am Ende dieser Staffel zeigt das auch nochmal und gibt dem Ganzen einen bittersüßen Geschmack, was Shizaya ja sowieso schon haben und ach. <333333333
Ich find's ziemlich lustig, wie die Charaktere so aufeinandertreffen und aufeinander gereagieren und miteinander interagieren. Das ist immer wieder ein Erlebnis. :D
Sowieso, wie sie alle zusammenhängen, ist echt toll gemacht. :D

Fazit:
Da Shizaya nach RinHaru mein zweitgrößtes OTP sind, muss ich nicht mehr erwähnen, dass Durarara ein unglaublich guter Anime ist. Sehr viel Action, eine ziemlich verschachtelte, etwas unübersichtliche Story, die eins gespannt auf den weiteren Verlauf warten lässt und ein Haufen interessanter Charaktere.
Definitiv ein Anime, den eins gesehen haben sollte, meiner Meinung nach.


Mikado.
(Der auf diesem Bild sehr wie Izaya aussieht, finde ich. o.o)
Izaya! (Love of my life. xD)
Izaya aus dem Opening. ;D
(Ich musste so lachen, als ich das das erste Mal gesehen habe und erstmal zurückspulen und nochmal schauen. ;DD)
Aus dem Ending. (Mikado und Kida.)
Bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob es aus Ketsu oder einem der anderen Teile ist. o.O
Auch aus dem Ending. (Shizaya! \o/)
Hier bin ich mir ebenfalls nicht sicher, ob es aus Ketsu oder einem der anderen Teile ist. o.o
Shizaya Fanart. *-*
Mehr Shizaya Fanart. *__*
Noch mehr Shizaya Fanart. *___*


Dienstag, 24. Mai 2016

Words: Tagebuch-schreiben-Dings

Dear Words.

Seit über einem Monat inzwischen schreibe ich wieder Tagebuch. Ich glaube, selber wäre ich nie auf diese Idee gekommen, obwohl ich als Kind hin und wieder Tagebuch geschrieben habe und es auch später noch ein paar Mal versucht habe und dann habe ich mal versucht, mein Leben und meine Ansichten in irgendeiner lustigen Form niederzuschreiben, aber ich hab alles mehr oder weniger schnell wieder aufgegeben und danach auch nicht mehr ganz so viel dran gedacht.

Dann hat mir meine Freundin von diesem einen Seminar an der Uni erzählt, bei dem es um das Schreiben von Tagebüchern geht – um die veröffentlichten Tagebücher einiger Personen, um die verschiedenen Formen von Tagebüchern und so weiter und so fort.
Und woah, bin ich froh, mit ihr dorthin gegangen zu sein und nach wie vor hinzugehen.

Allein schon die Tatsache, dass es von einem Lektor geleitet wird und in einem Verlag stattfindet, sagt schon alles. Zusätzlich ist der Lektor unheimlich nett und offen und wir sind eine kleine, süße Runde und reden die ganze Zeit übers Schreiben und ach, einfach wundervoll.

Wir haben tatsächlich die Aufgabe, selbst Tagebuch zu führen, was uns am Ende des Seminars auch diese Art Schein einbringen kann (auch wenn ich bei diesem Seminar momentan wirklich nicht weiß, für was genau von den Studien-Sachen, die ich tun muss, ich diesen Schein dann bekomme). Also, ja, deswegen schreibe ich wieder Tagebuch, was ich relativ gut hinbekomme und auch ziemlich cool ist. Ich liebe es, Bilder für mein Tagebuch zu machen und auch einfach rückblickend zu sehen, was passiert ist, Erinnerungen festzuhalten und zu sammeln, ein Erinnerungsbuch.

Gestern war es dann soweit, dass jeder einen Part zum Vorlesen und Kopieren in der Runde mitbringen sollte und ahhhhhhhhhhh!
Das hat mich echt nervös gemacht. Ich habe auch das Raussuchen des Teils, den ich vorlesen möchte, ewig aufgeschoben und es eine Stunde, bevor ich zu dem Seminar losgefahren bin, gemacht.
Und dann war der erste Text, der vorgelesen wurde, so unheimlich toll und ich sollte natürlich gleich danach und wollte zuerst nicht wirklich...

Wie überrascht und erleichtert ich war, als ich fertig war und mein Tagebuchausschnitt tatsächlich gut angekommen ist.
Mit Fanfiktions ist es eine Sache, mit eigenen Geschichten nochmal eine andere, mit Blogposts ebenso und auch mit meinem Gefasel in Youtube Videos – doch Tagebuch, diese persönlichen, vor dem Bett gehen quasi ungefiltert geschriebenen Gedanken ohne irgendeinen konkreten Hintergrund und wie trivial und unbedeutend und stumpf formuliert sie mir selbst vorkamen, dafür dann Komplimente zu bekommen, das ist echt ein unglaubliches Gefühl.

Ich kann es jetzt immer noch nicht glauben und denke die ganze Zeit, dass die Leute nur nett sein wollten.
Mit der Zeit habe ich mir aus irgendeinem Grund angewöhnt, mein Geschriebenes ziemlich runterzuspielen. Ich gebe mir so gut wie immer große Mühe und mir bedeutet mein Geschreibsel sehr viel, es macht so viel von mir selbst aus und verdammt, ich bin sehr sehr stolz auf all den Kram, den ich schon geschrieben habe und wo mich das alles persönlich hingebracht hat und ich freue mich jedes Mal riesig, wenn ich andere Menschen mit meinen Worten berühren kann und sie damit glücklich machen kann.
Aber ich habe kein überragendes Talent. Ich habe zur Zeit ja nicht einmal wirklich Disziplin. Ich schreibe momentan kaum! Oder zumindest fühlt es sich so für mich an.

Vor allem hat es mich echt geflasht, das genau das, was mich etwas gestört hat an meinem Tagebuch-Zeug, das war, was der Lektor als gut empfinden hat – die Tatsache, dass ich sehr unkonkret geblieben bin und nicht direkt benannt habe, worüber genau ich eigentlich geschrieben habe, worum es eigentlich ging.
Das ist irgendwie eine Angewohnheit. Ich tue das auch sehr oft in meinen Blogposts, wenn ich so vor mir hin philosophiere. Es ist ein gewisser Selbstschutz und manchmal auch der Schutz anderer Personen und ich denke, zumindest beim Schreiben solcher Blogposts, oft an die Leute, die es lesen werden und möchte, dass sie sich damit genauso identifizieren können und es nicht nur auf mich persönlich und meine Situation bezogen ist.

Die andere Sache war, dass mir durch dieses Besprechen meines Tagebuchausschnitts und diese Sichtweise anderer Menschen darauf, Dinge klar geworden sind, die ich vorher gar nicht gesehen und nicht wahrgenommen habe.
Dieses Unkonkretsein, was ja doch eigentlich durchaus seine Berechtigung hat, wo ich zuvor aber dachte, es könnte etwas sehr negatives sein, ist nur eines davon.
Mir ist zum Beispiel auch aufgefallen, dass die vier Tage, deren Einträge ich vorgelesen habe, doch irgendwie ein gemeinsames Thema hatten, sogar sehr deutlich erkennbar, was mir selber vorher gar nicht klar war. Jetzt weiß ich, dass es etwas ist, worüber ich wirklich oft nachdenke und das mich viel beschäftigt und das war wie eine Art Erkenntnis. Es beruhigt mich auf gewisse Weise, gibt mir das Gefühl, als könne ich jetzt klarer sehen.

Zuletzt war da noch etwas, das mich wirklich berührt.
Das Mädchen, das ihren Text zuerst vorgelesen hatte, von dem ich so beeindruckt war, dass ich selbst eigentlich nicht gleich danach lesen wollte, meinte, dass mein Text sie sehr beruhigt und motiviert hat, weil ich viel davon geschrieben hatte, einfach mit Dingen anzufangen und dass es nicht darum geht, Dinge zu tun, sondern dass das Beste zu geben, genug ist. Sie hat gesagt, dass sie es sich anschauen und nochmal lesen würde, wenn es ihr schlecht geht und sie sich dadurch besser fühlen würde.

Sicherlich kann das auch nur so daher gesagt sein, aber wie auch mit diesen Komplimenten in Bezug auf meinen Text, sind es schon Leute, die sich in gewisser Weise auskennen, die selber schreiben und viel lesen und na ja, der eine ist eben sogar ein Lektor. Und ich glaube nicht, dass diese Leute lügen und einem bloß schmeicheln würden. Das kann ich mir nicht richtig vorstellen.

Diese Art von Feedback ist wirklich faszinierend. Ich hatte so etwas noch nie. Klar habe ich mich mit einigen Schreibfreunden ausgetauscht und Feedback von Freunden bekommen, Leute über meine Geschichten kennengelernt und all sowas, aber ich habe mich nie mit anderen, vor allem fremden und auch ''erfahrenen'' Leuten hingesetzt und in dieser Form übers Schreiben und über unsere Texte geredet.
Es war auch total spannend, wie die anderen Tagebuchausschnitte aussahen und wie unterschiedlich sie alle waren und was für Dinge diese anderen Leute erleben und wie sie damit umgehen und es verarbeiten. So viel Inspiration. Und auch so viel Erleichterung, wenn dann gemeinsam über alles gesprochen wird und ach, wirklich schön.

Leider ist dieses Semester ja so kurz und es sind nur noch vier Treffen. :/
Aber ich werde auf jeden Fall eine ganze Menge aus diesem Seminar mitnehmen, habe ich jetzt schon!

Donnerstag, 12. Mai 2016

Anime: Prince of Stride Alternative

Dear Anime.




Ahhhhhhhh, dieser Anime! Also in diesem Fall wundere ich mich kein bisschen darüber, dass ich, mal wieder, ewig mit dem Blogpost gewartet habe.

Kurzbeschreibung:
Der "Stride"-Club der Hōnan-Akademie wurde stillgelegt. Die Schüler Takeru Fujiwara und Nana Sakurai der ersten Klassenstufe erwägen, dem Club zu einem Neustart zu verhelfen. Nun stehen sie vor der Hürde, sechs Mitglieder für das Team zu rekrutieren. Sie fragen Riku Yagami, doch dieser antwortet, dass Stride das letzte sei, das er tun möchte. Jedoch lassen sie sich nicht davon abwimmeln und schleifen Riku in ihren Klubraum, um ihn zu überzeugen.
Stride ist eine Extremsportart, die Teams aus sechs Leuten voraussetzt. Diese vollziehen einen Staffel-Lauf durch Städte. Die Hōnan-Akademie und andere Schulen treten in dieser Disziplin gegeneinander an, um Japans östlichen Stride-Wettbewerb zu gewinnen, "End of Summer".

Story:
Sport-Anime halt.^^ Aber ahhhh!
Zu jedem Chara wird eine eigene kleine Story erzählt, die in das große Ganze mit hineinfließt und die sind alle sehr cute und die Hauptstory sowieso. Es gibt auch schön viel Drama! :D
Und wirklich jeder Charakter bekommt seine Momente, sogar viele der NebenNebencharas.
Takerus größtes Motiv bleibt dabei fast bis ganz zum Ende verborgen, wird nur angedeutet und lässt auch eine gewisse Spannung aka „Was war da denn nun zwischen ihm und Riku? War da was!?“ bestehen.
Es ist tatsächlich die meiste Zeit über nicht ganz so emotional wie zum Beispiel Free! oder so super spannungsgeladen und dramatisch wie Kuroko no Basuke, aber die Storyentwicklung ist trotzdem sehr interessant und eins fiebert richtig mit, vor allem mit den Charakteren.
Es ist auch wirklich schön mitzuverfolgen, wie sich die Geschichte und vor allem das Team mit der Zeit zusammenfügen.
Auch wird das Konkurrenzdenken noch einmal ganz anders dargestellt, als es bei Free! und KnB der Fall ist. Am ehesten kommt es wohl an Haikyuu ran, in der Hinsicht. Wobei, nein, auch das passt nicht so gut. Bei Prince of Stride geht es wirklich sehr viel nur um das Team selber und das Konkurrenzdenken steht eher etwas im Hintergrund, würde ich sagen. Es ist definitiv vorhanden, aber es spielt keine ganz so entscheidende Rolle.

Charaktere:
Ach, so viele schöne Möglichkeiten zu shippen. *_______* Und dann wirken die Ships auch noch alle so perfekt und auch. *-*
Takeru und Riku hatten mich ja schon in der ersten Episode. :'D Da gab's am Ende so eine Szene, in der ich heftige Feels bekommen habe und nur noch am Quietschen war und gar nicht mehr aufhören konnte. :'DD Die Zwei hatten mich wirklich von Anfang an total erwischt.
Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass die Zwei in gewisser Weise Mischungen aus anderen Charakteren, die ich miteinander shippe und sehr gerne habe, sind. Zum Beispiel erinnert Takeru von seinem Verhalten und seinem Aussehen her sehr an Haru und Riku hat vor allem etwas von Kise, würde ich sagen, aber auch etwas von Rin.
Natürlich haben sie auch beide ihre Eigenheiten und alles, aber diese Charaktere lassen sich definitiv ansatzweise in ihnen wiederfinden.
Und Rikus Backstory ist so traurig und schön und ach, ich weiß auch nicht. Und Takerus auch und wie seine mit Riku zusammenhängt und ach. <333
Auch die anderen Charaktere haben mich sehr früh schon begeistert. Da sind Zwei, Hozumi und Ayumu, die erinnern von ihrem Verhalten sehr an Rei und Nagisa, weil sie auch ständig immer alles gleichzeitig machen und schon richtig untrennbar scheinen. Und der Chef der Gruppe, Heath hat auch echt was und Kyosuke erst! Ach ja, Kyosuke hat's mir auch echt angetan und seine Story auch. *-*
Dann wäre da noch Reiji, der einem anderen Team angehört und wow, ich habe ihn instant mit Takeru geshippt, auch wenn ich da zuerst noch etwas zögerlich war, weil TakeRiku für mich schon so ein festes Ship waren und ja. Aber gut, ich bin ja sowieso Multishipperin und Reiji funktioniert in meinem Kopf wunderbar als Takerus Ex oder jemand, der einfach sehr verliebt in Takeru ist. ;DD

Tiefere Bedeutung:
Darüber habe ich irgendwie lange nichts mehr geschrieben, oder?
Ich würde jetzt auch nicht sagen, dass Prince of Stride so die super tiefste Bedeutung hat. Wie in eigentlich allen Sport Animes geht’s natürlich um das Team und den Teamgeist. Aber ich finde hier geht es auch sehr viel darum, nicht aufzugeben. Gut, dass kann eins bei Free! und KnB und Haikyuu auch ebenso sagen, aber bei Prince of Stride werden die Motivationen von jedem einzelnen so schön deutlich, besonders bei Riku und ich liebe es so sehr, wie sie sich alle gegenseitig motivieren und weiterbringen. Ach. <333

Fazit:
Also, wer Sport Animes, insbesondere Free!, würde ich hier sagen, mag, der wird auch Prince of Stride mit ziemlicher Sicherheit mögen. Es gibt einiges an spannungsgeladenen Wettkämpfen und viel Drama zwischen den einzelnen Charakteren und wunderbar lustige Szenen und ganz viele tolle Möglichkeiten zum Shippen. Kurz gesagt: Alles, was das Fangirlherz begehrt, oder zumindest meines. :D

P.S.:
Prince of Stride hat in mir übrigens einen Screenshot-Tick ausgelöst, der sich zum Glück nur auf Prince of Stride beschränkt hat. Aber holy, ich habe sooooooooooooo viele Screenshots gemacht! SOOOOOOOO viele! Wirklich, ich könnte nur anhand denen wahrscheinlich jede Folge mit allen Szenen beschreiben. Ich habe alle zwei Sekunden oder noch kürzer einen Screenshot gemacht! Ungelogen!
Das war echt schlimm... Aber der Anime und die Charas und die Story, es ist einfach alles viel zu schön gewesen. *-*

Aus dem Opening. (Takeru und Riku halten Händchen! *-*)
Ich bin so viele Tode gestorben bei dieser (zugegeben sehr kurzen) Szene! *-*
Dieses Team. <333
Little Riku! *___*
Reiji! <333

Sonntag, 24. April 2016

24.04.2016 - Ich mag die Realität nicht!

Dear Sweet Heart.

Also klar, manche Dinge sind an der Realität schon sehr cool. Die tolle Grafik zum Beispiel. Die Echtheit von, na ja, allem eben – dem Wind, dem Geschmack und all diesen anderen Sinnen. Die Realität kann so wunderwunderschön sein. So viel schöner, als jede Geschichte, als alle Worte der Welt. Die Realität wird nie in Worte gefasst, auf einem Bild festgehalten, in ein Spiel oder einen Film, eine Serie gesteckt werden können. Da passt die Realität einfach nicht rein. Sie ist viel zu groß, viel zu komplex, viel zu allgegenwärtig.

Ich flüchte nur zu gerne vor der Realität. Wie schön sie auch ist, ich lebe dort einfach meist nicht so gerne. Viel zu ernst und viel zu viele Dinge, die dort nicht möglich sind oder durch irgendetwas unmöglich erreichbar sind. Das ist nichts für mich.

Ich träume lieber vor mich hin und eigentlich ist das auch absolut kein Problem. Ich meine, das mit der Realität kriege ich ja trotzdem so halbwegs hin und es gibt auch so viel schönes in der Realität, wirklich.
Aber ich weiß nicht, gäbe es eine Möglichkeit, wirklich in meinen Träumereien zu leben, ich würde sie jederzeit ergreifen.

Die Realität ist viel zu beängstigend, viel zu echt. Ich weiß nicht.
Ich mag natürlich echte Dinge, echte Gefühle und echte Momente und all sowas. Aber es fällt mir so verdammt schwer, mit dem öffnen manchmal. Ich werfe mir da ständig selbst Steine in den Weg, schreie mich an, dass das doch niemals so gehen wird, wie ich es mir vorstelle, weil das ebene Vorstellungen sind und die Realität eben ganz anders ist.

Aber eigentlich, eigentlich glaube ich doch auch daran, dass Vorstellungen, Träume Wirklichkeit werden können, wenn eins nur hart genug dafür kämpft, es stark genug will. Nun, das ist wohl auch eher eine Wunschvorstellung. Aber verdammt, ich hasse mich jedes Mal dafür, wenn ich es nicht schaffe, es nicht wenigstens zu versuchen.
Leider können Versuche auch bereut werden oder eins an der Entscheidung zweifeln lassen. Das gehört eben zur Realität dazu. Es ist eben meist nur so, dass eins sich für etwas entscheidet und nur weil es in dem Moment irgendwie richtig war und es sich auch nicht so falsch anfühlt, heißt das nicht, dass es später nicht doch falsch ist.
Dinge ändern sich so schnell und manchmal so unvorhersehbar in dieser Realität. Ständig muss eins sich mit irgendetwas auseinandersetzen, gegen irgendetwas ankämpfen, für alles mögliche Motivation aufbringen und so weiter und so fort.

Es ist so verdammt anstrengend!
Ich will einfach nur auf irgendeine unbewohnte Insel und mir dort von irgendeinem Erbe oder was weiß ich, ein eigenes kleines Leben aufbauen mit viel Geschreibe, Internet brauche ich natürlich auch und Menschen, die ich sehr gerne habe, wären auch super cool. Dort könnte ich vor dem Haus sitzen und einfach in den Himmel starren, einfach nur sein.

Ja, das wünsche ich mir wirklich – einfach sein zu können. Aber wie macht eins das? Da gibt es bestimmt kein Wundermittel oder irgendeine Anleitung für. Das muss eins sich irgendwie erkämpfen, das „sein“ und auch das „glücklich sein“.
Es ist eine Einstellungssache und die ist nicht leicht beizubehalten. Die Realität legt es immer wieder darauf an, einen davon abzubringen.

Ich könnte eigentlich glücklich sein. Ich könnte SO glücklich sein und ich will das! Aber die Realität muss ja immer mit irgendwelchem Scheiß winken und meinem Hirn irgendwelchen Blödsinn erzählen!
Das sind nur Gerüchte, Hirn! Nur Gerüchte! Hör nicht hin. Lass uns einfach unsere eigene Realität schaffen, denn nur so kann es funktionieren!