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Dienstag, 27. September 2016

Buch: Lady Midnight von Cassandra Clare (auf Englisch gelesen)

Dear Books.



So, nach Ewigkeiten schaffe ich es jetzt auch mal endlich, zu diesem Buch einen Blogpost zu schreiben. Ich hoffe, ich weiß noch genug, denn es ist wirklich schon eine Weile her. o.o

Kurzbeschreibung:
It's been five years since the events of City of Heavenly Fire that brought the Shadowhunters to the brink of oblivion. Emma Carstairs is no longer a child in mourning, but a young woman bent on discovering what killed her parents and avenging her losses. Together with her parabatai Julian Blackthorn, Emma must learn to trust her head and her heart as she investigates a demonic plot that stretches across Los Angeles, from the Sunset Strip to the enchanted sea that pounds the beaches of Santa Monica. If only her heart didn't lead her in treacherous directions...
Making things even more complicated, Julian's brother Mark-who was captured by the faeries five years ago-has been returned as a bargaining chip. The faeries are desperate to find out who is murdering their kind - and they need the Shadowhunters' help to do it. But time works differently in faerie, so Mark has barely aged and doesn't recognize his family. Can he ever truly return to them? Will the faeries really allow it?

Story:
Da es sich bei Lady Midnight um das erste Buch einer neuen Schattenjäger-Reihe von Cassandra Clare handelt, war ich wirklich schon sehr gespannt und habe der Veröffentlichung entgegengefiebert. Ich weiß nicht mehr ganz genau, wie es war, aber ich habe mir das Buch dann recht schnell, nachdem es herausgekommen ist, auch gekauft und es erstmal ein bisschen in meinem Regal einstauben lassen. :'D
Als ich endlich mit dem Lesen angefangen habe, wusste ich wirklich nicht, warum ich denn so lange gewartet habe. Denn natürlich ist es ein wirklich tolles Buch mit sehr tollen Charakteren und einer guten Story!
Es ist, was man sich von Cassandra Clare erwartet, wenn man ihre anderen Schattenjäger-Bücher kennt und liebt. Ich war wirklich ganz hin und weg und konnte mich richtig in der Story verlieren inklusive kleiner Flashbacks in meinem Kopf zu den anderen Schattenjäger-Geschichten, die, sowie alle anderen, auch mit dieser neuen Geschichte verwoben sind. Bei Lady Midnight ist die Verbindung sogar nochmal etwas anders, da am Ende von City of Heavenly Fire, dem letzten Band der 'Chroniken der Unterwelt' (im Deutschen) bzw. 'The Mortal Instruments' (im Englischen), die Hauptcharaktere aus Lady Midnight eingeführt wurden und dort schon einmal ein kleiner Vorgeschmack auf die bevorstehende Reihe gegeben wurde, was die Spannung umso größer machte.
Trotz meiner großen Liebe zu den Schattenjäger-Reihen, die mit dem Start dieser neuen Reihe auch auf keinen Fall abreißen wird, hat die Story hier dennoch einiges an Schwächen, meiner Meinung nach. Vielleicht habe ich 'Die Chroniken der Unterwelt' damals etwas zu sehr idealisiert bzw. hat es mich auf eine Weise geprägt, sodass mein gesamtes Bild da etwas verzehrt ist. Und ganz sicher liegt es auch viel daran, dass ich selber schreibe und mir daher gewisse Dinge eher auffallen.
In Lady Midnight hat es, meines Empfindens nach, seeeeeeeehr lange gedauert, bis die Story so richtig in Fahrt kam, dabei war genau das – viele Dinge, die schnell nacheinander passierten – eins der Dinge, die mich so sehr an den Chroniken der Unterwelt und auch den Chroniken der Schattenjäger (The Infernal Devices im Englischen) begeistert hat und was ich so an dem Storytelling bewundert habe.
Lady Midnight geht tatsächlich sehr viel mehr in die Richtung der Beziehungen der einzelnen Charaktere und beleuchtet diese mehr, womit ich absolut kein Problem habe, denn das ist es auch, worüber ich selbst am liebsten schreibe. Aber es ist mir persönlich doch schon sehr aufgefallen und ich finde, dass das Storytelling darunter zumindest ein ganz klein wenig leidet und eine weniger dynamische Spannung zulässt.
Auch einige der Entwicklungen innerhalb dieser Beziehungen haben mir absolut nicht gefallen. Zwischen Emma und Julian geht es mir tatsächlich zu schnell. Da bin ich auch ganz anderes gewöhnt von Cassandra Clares Schattenjäger-Reihen. o.o Dieses Warten und Hoffen und Bangen war, wie die schnelle Abfolge von Ereignissen, eines der, meiner Meinung nach, besten Elemente der Geschichten.
Dadurch ist es so, wie es in Lady Midnight natürlich nicht gleich schlecht oder so, aber es nimmt für mich eine ganze Menge dieser gewissen Magie, die solche Beziehungsmomente auch gerade durch ihre Seltenheit sonst bisher gehabt hatten.
So, jetzt mal zu etwas positiveren Sachen: Die vielen Charaktere! :D Das finde ich wirklich sehr sehr toll an Lady Midnight. Dadurch, dass Julian so viele Geschwister hat, wirkt irgendwie gleich alles sehr viel lebendiger. Sowohl in 'Chroniken der Unterwelt' als auch in 'Chroniken der Schattenjäger' halten sich immer sehr wenige Leute in den Instituten auf und es wirkt immer alles etwas ausgestorben dadurch, was auch durchaus seinen Charme hat. Aber das Institut mal mit mehreren Kindern zu füllen, ist wirklich eine wundervolle Abwechslung und bringt an vielen Stellen wirklich schöne Momente hervor. :D
Auch über den Humor muss ich an dieser Stelle mal wieder ein bisschen schwärmen. Cassandra Clare schafft es einfach bei mir da einen gewissen Punkt zu treffen, sodass ich jedes Mal so sehr grinsen muss. Das kommt auch in Lady Midnight definitiv nicht zu kurz.
Ich muss aber auch zugeben, dass ich wirklich ein kleines Weilchen gebraucht habe, bis ich so richtig warm geworden bin mit Lady Midnight. Ich habe es nicht so sehr gesuchtet, wie ich gedacht und mir vielleicht auch gewünscht hätte. Aber woah, nachdem diese Phase dann vorbei war!
Es gibt ein paar sehr interessante Sachen, die in der Geschichte passieren, die mein kleines Herz vor Freude haben Purzelbäume schlagen lassen. :DD Und es kam in gewisser Weise auch so unerwartet, dass ich mich beinahe erschreckt habe, obwohl ich es mir im Kopf tatsächlich sogar schon ausgemalt, aber nie so richtig damit gerechnet hatte.
Jap, ich spreche hier von Mark. Ach, ganz ganz viel Liebe für diesen wundervollen Charakter! <333333333333333333
Zum Schluss sei noch gesagt: Auch das Drama kommt natürlich in Lady Midnight nicht zu kurz, was ich ebenfalls als sehr wichtigen Part der Schattenjäger-Reihen ansehe und allgemein überhaupt. Ich liebe, liebe, liebe es, wenn in Geschichte derartig schockierende Wendungen vorkommen, dass man einfach nur da sitzt und 'Nein, nein, nein' murmelt, weil man selbst so fassungslos ist und es so wehtut. Das bekommt Lady Midnight auf jeden Fall auch wieder hin! Gerade am Ende, was auch, für mich, immer eine Art Markenzeichen der Schattenjäger-Reihen ist.

Charaktere:
Hoppla. Ich habe ganz schön viel zu sagen zu diesem Buch. :'D Warum habe ich das nur nicht vorher aufgeschrieben!? Na ja, vielleicht wäre es dann sogar noch mehr geworden. o.O Sogar jetzt lasse ich bestimmt vieles aus oder vergesse es. o.o
Na ja, wie auch immer. Wie schon erwähnt habe ich mich unsterblich in Mark verliebt. Ahhhhhhhhh! *________* Dieser Charakter ist einfach <333333333 Erstmal muss relativ lange auf ihn gewartet werden, was ihn so schon im Kopf des Lesers sehr interessant macht und dann wenn er endlich vorkommt, ist es sowieso um einen geschehen. Zumindest war es bei mir so. ;D
Er ist ein sehr besonderer Charakter, der sehr viele wirklich süße und erfrischende Eigenheiten hat. Ich will nicht zu viel verraten, aber dadurch, dass er lange Zeit unter Feen gelebt hat und Teil des Wild Hunt war, verhält, denkt, fühlt und handelt er ganz anders, als das sonst von einem Schattenjäger zu erwarten wäre und als die anderen Charaktere das tun. Und das ist so unheimlich erfrischend und einfach wundervoll! <333 Zudem hat er eine sehr direkte und auch etwas naive Art, in gewisser Weise und das macht ihn einfach noch liebenswerter.
Die eine große Sache, die mich so umgehauen hat, weil ich damit nicht gerechnet hat, aber darüber fantasiert hatte und es mich so so sehr gefreut hat, als es dann wirklich der Wahrheit entsprach, verrate ich euch an dieser Stelle mal nicht, das muss man schon selbst erleben. ;DD Ich saß dabei im Zug und wollte laut rumquietschen und musste das Buch erstmal zu machen vor lauter Schreck und Überwältigung. :'D
Von den anderen Charakteren gefällt mir Ty auch besonders gut! Wohl auch zu einem großen Teil deshalb, weil er eine Andersartigkeit aufweist, die so unter den Schattenjägern nicht üblich ist und eigentlich mehr verachtet und als Schwäche angesehen wird, als alles andere. Sein großer Bruder, Julian, beschützt ihn davor natürlich und kümmert sich auch sonst liebevoll und steht ihm zur Seite. Aber Ty ist nicht mehr ganz der kleine Junge, der er mal war und will auch selbst Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen und wie er darum kämpft, ist auch wirklich toll zu lesen. :D
Außerdem gibt es auch bei Ty eine wirklich interessante Entwicklung bzw. gibt es da noch einen anderen wirklich interessanten Charakter, der allerdings kaum vorkommt – Kit. Aber zu Kit will ich jetzt wirklich nicht viel verraten, weil das meiste davon wohl doch Spoiler wäre. ;D Auf jeden Fall befindet Kit sich in einer sehr neugierig machenden Lage und ich mag total das Setting dieses Charakters und auch wie es sich weiter entwickelt und wie Ty und Kit zusammenhängen. :D
So, ähm, zu Emma & Julian und Diana & Diego sollte ich eigentlich auch noch was schreiben, oder? o.o Haha. xD
[Könnte leichte Spoiler enthalten!]
Wie oben erwähnt, geht es mir bei Emma und Julian wirklich zu schnell. Ich will da gar nicht genau darauf eingehen, aber das hat mich in gewisser Weise ziemlich enttäuscht. Klar, sie schleichen schon seit Ewigkeiten umeinander herum und ihre Parabatei Sache und so. Auf letztes bin ich übrigens wirklich sehr gespannt, da ich da so meine eigene kleine Theorie habe. Mal schauen, ob die sich noch bestätigt.^^
Auf jeden Fall gehören die Zwei eher nicht so zu meinen Lieblingen, auch wenn ich sie beide als Charaktere wirklich cool und interessant finde. Ich liebe Emmas Badass Art und wie Julian alle beschützt und sich so viel auflädt. ♥ Und ja, die Beziehung der beiden ist auch super interessant und intensiv, aber... Ja, mal schauen, wie sich das noch weiter entwickelt.^^
Was Cristina angeht... Sie auch ein wirklich sehr cooler und interessanter Charakter, besonders auch was ihre Vergangenheit angeht, da daraus sehr lange und auch am Ende noch zum Teil, ein Geheimnis gemacht wird. Und sie hat eine wirklich süße Verbindung zu Mark. <3
So, ähm, Kieran würde ich auch gerne noch erwähnen!? ;D Ach, die Feen allgemein! Ich finde es wirklich sehr toll, dass die eine wichtigere Rolle in 'The Dark Artifices' spielen. :DD Ich liebe Feen! Und die in der Schattenjäger-Welt gefallen mir ganz besonders gut! Und Keiran! <3333333333 Ah, mein Herz schmerzt, wenn ich an ihn denke.^^
Alles in allem: Wirklich sehr tolle und interessante Charaktere, die genauso tolle und interessante Verbindungen zueinander haben. ;D

Fazit:
Ich versuche jetzt mal nicht, mir da noch mehr aus den Fingern zu ziehen. Ich glaube, das reicht so schon. :'D
Nachdem ich mich ein bisschen reingelesen habe, wird die Story wirklich gut. Trotz nicht mehr ganz so schneller Abfolge von Ereignissen bleibt es eigentlich immer spannend. Die Beziehungen stehen eher im Vordergrund, was die Dynamik der Geschichte etwas anders macht, als ich es von den anderen Schattenjäger-Reihen gewohnt bin. Das tut dem Ganzen aber eigentlich keinen Abbruch, da die Charaktere und ihre Verbindungen untereinander alle sehr interessant sind und einen wirklich mitfiebern lassen.
Lady Midnight ist auf jeden Fall ein Must-Read für Fans von den Schattenjäger-Reihen, von Cassandras Clares Büchern und allgemein und ich würde sogar sagen für alle Fantasy-Fans, die eine toll kreierte Welt mögen und auch gegen etwas mehr Beziehungszeug nichts einzuwenden haben. :)

Dienstag, 9. August 2016

Buch: Carry on von Rainbow Rowell (auf Englisch gelesen)

Dear Books.


Da lese ich schon so lange und doch recht selten irgendwie und schaffe es trotzdem nicht sofort ein Kommi zu schreiben. Wie faul bin ich eigentlich? :'D
Na ja gut, in letzter Zeit hatte ich auch einiges zu tun und ich finde, es ist auch recht interessant zu sehen, was ich noch alles weiß, wenn ich das Kommi etwas später schreibe.

Kurzbeschreibung:
Simon Snow just wants to relax and savour his last year at the Watford School of Magicks, but no one will let him. His girlfriend broke up with him, his best friend is a pest and his mentor keeps trying to hide him away in the mountains where maybe he'll be safe. Simon can't even enjoy the fact that his room-mate and longtime nemesis is missing, because he can't stop worrying about the evil git. Plus there are ghosts. And vampires. And actual evil things trying to shut Simon down. When you're the most powerful magician the world has ever known, you never get to relax and savour anything.

Story:
Die Story... hm... braucht eine Weile, um sich zu entfalten.^^ Ich zumindest habe am Anfang sehr rumgewartet, weil ich auf Baz so gespannt war und er, wie in der Kurzbeschreibung ja steht, erstmal nicht da war. Und das interessante, was passiert, kommt eigentlich alles erst, nachdem er wieder auftaucht, zumindest soweit ich mich erinnere.
Aber danach wird es toll! :D Überhaupt ist es toll. Schon alleine der Schreibstil und auch Simons Charakter haben mir gut genug gefallen, um mich die ganze Zeit über zu unterhalten. :D
Es hat sich aber eben doch etwas gezogen und es gab viel Dialog und Gedankenzeug, wogegen ich an sich absolut nichts habe, schreibe das selber viel zu gerne, aber ja, es ist keine übermäßig actionreiche Geschichte, auch wenn das beim Thema Magier hätte zu erwarten sein können. Mit der Erwartung bin ich allerdings auch nicht an die Geschichte herangegangen, da ich ja das 'Fandom' sozusagen schon aus Fangirl kannte.
Denn Carry On ist quasi die Fanfiktion, die die Protagonistin in Fangirl schreibt. Eine Fanfiktion zu einer nicht wirklich existenten Buch- und Filmreihe in Fangirl. Wobei Carry On nicht direkt diese Fanfiktion aus Fangirl ist, sondern die Version der Autorin selbst, wie sie sich das Leben dieser Charaktere vorstellt – so ähnlich steht es im Nachwort.
Das an sich ist eigentlich schon cool genug, um die Story cool zu finden, meiner Meinung nach. :'D
Ansonsten ist es auch sehr interessant, wie sich da nach und nach ein gewisses Mysterium aufbaut bzw. zu lösen beginnt und der Leser auch ein bisschen mit rätseln kann und gespannt nach mehr Informationen und der Auflösung des Ganzen giert. ;D

Charaktere:
Wie geschrieben, Simon ist toll. :D Besonders seine etwas sarkastische und selbstironische Denkweise, wenn ich mich richtig erinnere, hat mir gut gefallen. Ich liebe so etwas. Und auch die Tatsache, dass er eher genervt von dieser ganzen 'Ich bin der größte Magier'-Sache ist. Das ist irgendwie immer ziemlich sympathisch. ;D
Auch seine beste Freundin hat mir gut gefallen. :D Ein schlagfertiges, toughes Mädchen, das aber auch nicht 'zu stark' ist. Wobei sie tatsächlich vor allem als Simons beste Freundin fungiert und nicht so wirklich eine eigene Story hat, soweit ich mich erinnere. Ich finde aber nicht, dass das weiter schlimm ist. :)
(Argh, ich glaube, ich habe eine ganze Menge Dinge, die eigentlich sehr wichtig waren, vergessen. Meh. >.<)
Der beste Charakter ist natürlich Baz. :D Zuerst muss so lange auf ihn gewartet werden und dann ist er endlich da und haut einen völlig um. :DD Beste Charaktere. <3 Ich habe ja nur darauf gewartet zu fangirlen bei diesem Buch und war am Anfang erst ziemlich verwirrt, ob denn überhaupt das kommen wird, was ich mir erhoffe. Aber da es schon auf dem Buchcover sehr gut zu erahnen ist, hätte ich mir da echt keine Sorgen machen brauchen. :'D
Tja, ja, Baz hat mich dann gleich sofort fangirlen lassen und danach konnte es ja nur besser und besser werden. :D
Hinzu kommt noch, dass ich eine wirkliche Schwäche für Hasslieben haben und zwischen Simon und Baz ist es das ganz eindeutig, besonders zu Anfang und das so wundervoll, ach. <333

Das Ende (Spoiler!):
Ich habe das Gefühl, da etwas zu sagen zu müssen, weil es ja doch etwas... ungewöhnlich war. Aber mir hat es eigentlich recht gut gefallen. :D Es ist irgendwie eine einfache Lösung am Ende zu sagen, dass es die ganze Zeit Simon selbst war, der die Welt bedroht und ihr Magie ausgesaugt hat, aber es ist auch ziemlich clever und macht sehr viel Sinn.
Oh und Simons 'Verwandlung'! *-* Sowas müsste ich eigentlich mal unbedingt in eine Story einbauen. Das hat mir echt richtig gut gefallen, die Vorstellung von Flügeln und so, ach. <3

Fazit:
Ein wirklich cooles Buch, besonders für Personen, die gerne fangirlen. :DD Die Story macht einen echt neugierig und, obwohl relativ wenig passiert, bleibt es recht spannend, da auf das Auftauchen von Charakteren und die Beantwortung von Fragen gewartet wird und es ziemlich cool ist, die Charaktere dabei zu verfolgen, wie sie das alles zu lösen versuchen und dabei gleichzeitig noch ihre Gefühle im Zaum halten bzw. erst einmal entdecken müssen. :D
Definitiv sehr lebenswert für Menschen, die Liebesgeschichten mit etwas Magie und Mysterium drum mögen.


Montag, 22. Februar 2016

Buch: Fangirl von Rainbow Rowell (auf Englisch gelesen)

Dear Books.




Ist jetzt auch schon wieder etwas länger her, dass ich dieses Buch gelesen habe. o.O
Komisch, dass ich nicht gleich das Bedürfnis hatte, einen Blogpost zu schreiben und das so lange vor mir hergeschoben habe. Na ja.

Kurzbeschreibung:
Cath and Wren are identical twins, and until recently they did absolutely everything together. Now they're off to university and Wren's decided she doesn't want to be one half of a pair any more - she wants to dance, meet boys, go to parties and let loose. It's not so easy for Cath. She's horribly shy and has always buried herself in the fan fiction she writes, where she always knows exactly what to say and can write a romance far more intense than anything she's experienced in real life.

Ich hab's auf Englisch gelesen, deshalb hier auch die englische Kurzbeschreibung.^^ Eine gute Kurzbeschreibung, wie ich finde. ;D

Story:
Ziemlich viel Alltagskram zusammen mit einigen aufwühlenden Ereignissen. Gut geschrieben. Sehr realitätsnah und nicht zu überdramatisiert. Mir hat auch der Humor gut gefallen. :D
Die meisten Dinge entwickeln sich langsam in der Geschichte, was mich am Anfang etwas irritiert hat. Ich bin's anscheinend irgendwie gewöhnt, viel Action zu lesen bzw. habe ich das einfach schon immer viel getan – Fantasygeschichten, wo so einiges passiert. Und ich mag anscheinend Action, was mir jetzt so eigentlich noch nie vorher aufgefallen ist. Aber gut. ;D
Das heißt aber nicht, dass es mich gestört hat, dass nicht genug ''Action'' da war, ganz im Gegenteil sogar. Besonders dieses ruhige Tempo war eigentlich sehr schön. :)
Und natürlich hat mir auch die Thematik der Geschichte sehr gefallen! Das klingt schon sehr danach, als wäre es für mich geschrieben. :'D Bzw. einfach für alle Leute, die viel fangirlen und so, sagt ja schon allein der Titel. xD Ich kam also gar nicht drumherum, es zu lesen. ;D
Und ich bereue es auch nicht. Aber ja, da klingt ganz leicht ein ''aber'' an.
Was die Story an sich angeht, bin ich mir nämlich nicht so ganz sicher, wie ich sie finde. Ich glaube, das liegt daran, dass sie so gut erzählt ist. Also es fühlt sich alles einfach an, als könnte es ganz genauso wirklich passiert sein und das ist unheimlich toll. Aber wie soll man über so etwas urteilen? Wie soll man dazu eine Meinung haben? Das ist Caths Leben und ja, ich mag es irgendwie, wie sie und ihr Leben sich verändert haben, aber ich habe dazu jetzt keine bestimmten Gefühle.
Haha, seltsames Gefühl. :'D
Vielleicht ist Cath als Person einfach zu sehr an mir selbst dran und doch zu eigenständig, als dass ich mich wirklich richtig in sie hineinfühlen könnte? Ach, ich weiß auch nicht.^^

Charaktere (Spoiler!):
Sind alle sehr toll und tatsächlich nicht solche Standard-Charaktere, wie das vielleicht im ersten Moment klingt. Wren hat auch eine sehr liebe, eine nerdige und auch eine verletzliche Seite und Cath kann auch ziemlich schlagfertig sein.
Den Dad der Zwei habe ich ja auch irgendwie sehr lieb gewonnen. :D Und Simon und Baz natürlich. ;D Caths Mitbewohnerin ist auch sehr interessant und Levi auch. :D Besonders dass Levi diese Schwächen hat, finde ich echt toll. Das gibt der ganzen Geschichte und auch Cath und Levis Beziehung noch mehr von diesen gewissen realistischen Etwas.
Überhaupt mag ich es, dass niemand in dieser Geschichte perfekt ist, jeder hat seine Fehler und muss mit ihnen umgehen und lesen und das ist wirklich schön zu lesen. <3

Tiefere Bedeutung (Spoiler):
So, was genau denke ich denn jetzt eigentlich über Cath und wie mit allem umgeht und so? Also als Charakter mag ich sie, sehr sogar. Und ich mag es auch, wie sie letztendlich mit allem umgeht. Aber hm.
Ich finde es gut, dass Caths Stärke, das Schreiben, auch das ist, was sie selbst selbstbewusster und stärker macht und das Levi genau das auch erkennt und ihm das auch sehr an ihr gefällt und sogar ein Großteil ihrer Beziehung dadurch darauf aufbaut.
Ich glaube, was mich so ein bisschen gestört hat, war Caths Verbissenheit, was ihr Fanfiktion Geschreibe angeht. Irgendwie hat sie sich, meiner Meinung nach, etwas zu sehr dagegen gewehrt, anderes zuzulassen. Das ist natürlich auch Teil von ihrem Charakter und Thema der Story und so, aber ich mochte irgendwie nicht so ganz, wie das dargestellt wurde bzw. was das nach außen hin bedeutet.
Argh, so schwer meine Gedanken und Gefühle dazu zu beschreiben!
Ich weiß nicht. Mir, als jemandem, der sehr viel schreibt, fliegen einfach ständig irgendwelche Inspirationen zu und ich denke, das ist mit eines der Dinge, die jemanden, der schreibt ausmacht. Man hat Ideen und sieht die Welt manchmal oder sogar fast immer durch die Sicht dieser Ideen und kann ihnen quasi nicht entfliehen.
Das heißt natürlich nicht, dass man durchgehend inspiriert ist oder so und man kann natürlich auch lange keine Ideen haben und so, aber irgendwie habe ich das etwas vermisst.
Für Cath gab es immer nur Simon und Baz und nichts anderes und ja, das ist ja auch ihr Rückzugsort und das alles, aber gerade wenn sie jemand ist, der sich so sehr für eine Geschichte begeistern kann, müssen ihr eigentlich auch andere Dinge begegnen, die sie sehr begeistern.
Na ja, davor hat sie sich wohl einfach verschlossen und wie sie es schafft da raus zu kommen, das beschreibt das Buch quasi. Ich bin wohl einfach schon einen Schritt weiter, vermute ich und deshalb stört mich das vielleicht ein bisschen.^^

Das Ende:
Da hätte ich mir irgendwie auch noch etwas mehr gewünscht. Ich mag es, dass es ziemlich offen ist und es ist auch ein gutes Ende, finde ich. Einfach ein ''Es geht noch weiter, aber ihr lest jetzt nicht mehr mit'' Ende. Ein gewisser Abschnitt in Caths Leben ist beendet und sie hat einige Hindernisse überwunden und dabei durften wir sie begleiten.
Aber es sind doch so ein paar Sachen irgendwie offen geblieben und es haben mir Dinge gefehlt, die ich mir aber gewünscht hätte. Vielleicht bin ich da auch zu sehr jemand, der gerne alles ausschreibt und etwas in die Länge zieht. ;D
In dem Sinne fand ich das Ende etwas unbefriedigend, aber es passt dennoch ganz gut zur Story und ist wirklich okay. :)

Fazit:
Ein Buch, das mich vor allem dazu gebracht hat, darüber nachzudenken, was ich eigentlich für ein Fangirl bin und wie sich das bei mir so entwickelt hat und in welcher Weise das mein Leben beeinflusst hat.
In dem Sinne ein wirklich tolles Buch mit tollen, authentischen Charakteren, einem angenehmen, ruhigen Tempo und einem etwas zu offenen Ende.