Donnerstag, 31. März 2016

31.03.2016 - Woher die Energie nehmen?

Dear Sweet Heart.

Dieses Gefühl, wenn man etwas tun will, es aber einfach nicht kann.
Ich meine damit nicht, dass man etwas nicht tun kann, weil man zum Beispiel nicht genug Geld dafür hat oder nicht die Fähigkeiten, nicht die Stärke, nicht die Beziehungen, nicht den Mut oder sonst irgendetwas in der Richtung.
Ich meine dieses Gefühl, wenn man etwas ganz simples tun möchte wie an einer Geschichte weiterschreiben oder ein Spiel spielen oder an der Hausarbeit arbeiten und man möchte es wirklich tun, in diesem Moment möchte man es wirklich tun und irgendwie hätte man auch schon genug Kraft dafür oder könnte sie finden, theoretisch. Im Kopf funktioniert es. Im Kopf.

Aber wenn man es dann versucht, in die Tat umzusetzen, will es einfach nicht klappen. Als wäre die Energie zwar irgendwie da, aber man könne sie nicht richtig zu fassen bekommen. Als wäre sie hinter einer Glaswand, sodass man sie zwar sehen und sogar fühlen kann, aber sich doch nicht mit ihr verbinden, sie nicht berühren kann. Sie ist da und sie ist gleichzeitig nicht da.

Vielleicht ist man bloß erschöpft von irgendetwas und sollte gerade gar nichts tun. Manchmal, manchmal ist es besser, gar nichts zu tun. Da ist es ein Muss gar nichts zu tun, sich zu entspannen. Zumindest sehe ich es so.

Dabei bin ich mir auf der anderen Seite ziemlich sicher, dass es mir am besten geht, wenn ich etwas tue und zwar durchgehend. Klar kann ich mir auch mal eine Serie ansehen und auch mal zwei oder mehr Folgen, aber danach muss ich verdammt nochmal etwas tun!
Mir geht es wirklich am besten, wenn ich super beschäftigt bin mit Dingen, die ich mag und die ich tun will und die mir Spaß machen. Selbst da ist meine Energie zwar irgendwann aufgebraucht, aber wenn ich mich konzentriere und meine Konzentration auch beisammen behalte, kann ich so vieles schaffen. Ich weiß das.
Es ist mir zwar erst jetzt irgendwie richtig klar geworden, aber eigentlich habe ich es schon vorher gewusst, weil es immer so gewesen ist.

Wie sehr ich es auch liebe wirklich Freizeit zu haben und nichts tun zu müssen, genauso sehr macht es mich kaputt. Oft ist es sogar falsch mir irgendwelche Wahlmöglichkeiten zu geben, weil ich mich dann einfach nicht entscheiden kann und an dieser Entscheidung verzweifle und so viel Energie dabei verliere. Aber na ja, mir einfach stumpf zu sagen, dass ich das und das jetzt tun muss, ist auch nicht immer das Richtige.

Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass Menschen eigentlich keine Arbeitstiere sind und Funktionieren nicht alles ist, wozu wir da sind.

Ja, das ist alles sehr widersprüchlich.
Ich weiß auch nicht, einerseits möchte ich die Freiheit bewundern und genießen und den Moment wertschätzen und auf der anderen Seite will ich so viel tun, wie nur irgendmöglich, weil ich nur einmal lebe. Ich lebe nur einmal und ich will dieses Leben genießen und so viel schaffen, wie nur möglich und da ich die Dinge mag, die ich tun möchte, sollte es eigentlich leicht sein, aber das ist eben nicht.

Ich habe mich jetzt dazu bekommen, diesen Post zu schreiben und es fühlt sich gerade schon wieder komisch an, obwohl ich eigentlich motiviert am Schreiben bin.
Was ist nur los mit diesem komischen Energiedings in mir?

Ich denke ja eigentlich, dass jeder Mensch das in irgendeiner Weise hat – dieses Bedürfnis, etwas tun zu wollen. Wahrscheinlich ist das bei jedem unterschiedlich stark, natürlich. Aber für mich ist das irgendwie ein Grundbaustein des Menschseins.
Doch dann denke ich auch wieder, dass es nur etwas ist, dass ich fühle und nur weil es mir so vorkommt, muss es nicht so sein.

Keine Ahnung, es gibt doch auch Menschen, die nicht so das Bedürfnis haben, sich zu verwirklichen, oder? Oder zumindest in einer ganz anderen Weise, als es für mich ist. Wir sind alle unterschiedlich. Es macht nur Sinn, dass es bei jedem anders ist.

Für mich ist es eben das Schreiben und ein Gefühl von vorwärts kommen und all diese kleinen Projekte, die ich so am Laufen habe. Für jemand anderen sind es vielleicht seine Freunde oder ein handwerkliches Hobby oder Games oder ein Doktor zu werden, was auch immer.
Und sicherlich fühlt es sich für jeden anders an – diese Energie, die einen vorantreibt und Dinge tun lässt.

Für mich hat diese Energie grundsätzlich erstmal zwei Formen oder vielleicht eher zwei Extremformen, die mich am stärksten beeinflussen – höchste, begeisternde Motivation und das Energie aufsaugende Loch. Vom Namen her erklären die sich, glaub ich, so ziemlich von selbst.

Ich kann so super motiviert sein, dass es sich anfühlt, als könnte ich die Welt erobern, als würde jedes noch so kleinste Wort von mir einen riesigen Effekt haben, da allein die Möglichkeit, dass es so sein könnte, mich so sehr fasziniert. Dann wünsche ich mir unsterblich zu sein und einfach alles tun zu können, was ich so gerne tun würde. Denn selbst alle Zeit der Welt würde nicht genug sein.

Doch Tatsache ist, ich bin nicht unsterblich und das werde ich auch niemals sein. Dinge tun muss ich aber trotzdem und eigentlich ist die Tatsache, dass ich nicht unsterblich bin ja nur noch mehr Grund, motiviert Dinge zu tun, da meine Zeit eben begrenzt ist und ich das Beste draus machen sollte.

Aber dieses energieaufsaugende Loch nimmt mir einfach alles und macht es unmöglich. Es saugt mich einfach aus. Und dann falle ich in eine Art Abwärtsspirale, fühle mich nur noch dazu fähig, Zeug anzuschauen, aber nichts selber zu tun. Wenn man bedenkt, dass es mir meist am Besten geht, wenn ich etwas tue, kann es mir dadurch nur immer schlechter gehen.

Vielleicht kommt dieses Gefühl von Lustlosigkeit und Unmotiviertheit, dieses Energie aufsaugende Loch auch ganz woanders her. Ich habe keine Ahnung. Vielleicht tue ich letztendlich doch nicht die richtigen Dinge. Vielleicht versuche ich bloß, mir selbst etwas vorzuspielen.

Vielleicht gehöre ich auch einfach nicht mehr hierher, wo ich im Moment bin. Das Gefühl hier weg zu müssen, hatte ich ja schon lange bevor ich wirklich gegangen bin. Hier gibt es irgendwie nur noch so wenig für mich und alles saugt mich auf. Als würde die Vergangenheit mich hier ununterbrochen heimsuchen. Vielleicht ist es das. Ich weiß es nicht.

Vielleicht war es auch schon immer so und mir ist es nur nie wirklich aufgefallen. Gestern habe ich viel geschafft.

Gestern war ich fleißig. Da kann ich es heute nicht sein. Funktioniert es so? Ist es das?

Menschen sind so komplex und ich bin kein Psychologe, auch wenn ich mich nur zu gerne selbst analysiere. Ich möchte einfach wissen, was mit mir los ist und ich möchte verdammt nochmal zu meinem motivierten Ich zurück.

Manchmal, manchmal denke ich, dass es schon reicht, nur daran zu glauben. Ich bin der Überzeugung, dass an etwas zu glauben, sehr viel ausmacht. Ich glaube nicht wirklich an Gott oder so etwas. Aber in gewisser Weise glaube ich schon an Schicksal, weil es nun einmal unerklärliche Dinge gibt und jemand wie ich, der bevorzugt in Fantasywelten lebt, muss fast daran glauben, dass Dinge möglich sind, von denen wir nur zu träumen wagen oder nicht einmal das.

Also was? Muss ich nur fester an mich selbst glauben? Ist es das? Oh, wie sehr ich wünschte, dass es so einfach ist. Na ja, vielleicht ist es das und ich muss wirklich nur fester an mich glauben und diesen Glauben, diese Kraft, diese Energie bewahren und richtig nutzen. Vielleicht ist das schon alles.

Es hängt so vieles von der Einstellung ab. Und ich glaube nicht daran, dass wir keinen eigenen Willen haben, im Gegenteil. Ich glaube, dass der eigene Wille sehr, sehr wichtig und sehr, sehr stark ist, wir verstehen es nur oft nicht, bekommen es nicht richtig zu fassen. Da ist immer eine Wand, eine Mauer, die uns davon trennt. Manchmal ist sie dünner, manchmal dicker, aber sie ist immer da. Wenn wir nur durchbrechen könnten! Wenn wir nur zu der Macht unseres eigenen Willen durchbrechen könnten!

Vielleicht habe ich auch einfach nur eine etwas schlechte Phase im Moment und ich sollte mich nicht selbst so fertig machen. Aber ich mag es nun einmal nicht, wenn ich Dinge nicht hinbekomme und ständig unmotiviert bin. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das irgendjemand mag.

Doch anscheinend ist alles, was ich tun kann, irgendwie durchzuhalten, irgendwie den Kopf über Wasser zu halten und weiterzumachen. Irgendwie wird das schon. Irgendwie.

Montag, 28. März 2016

Buch: Die 5. Welle von Rick Yancey

Dear Books.


Ach ja, dieses Buch...

Kurzbeschreibung:
Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...

Story:
Es war so langweilig am Anfang, ahhhhhhh! Dass ich es da überhaupt geschafft habe, weiterzulesen! Wirklich, ich habe am Anfang nur weitergelesen, weil ich es endlich mal lesen musste und durchhaben wollte.
Am Anfang war ich wirklich von allem nur genervt. Cassie nervt! Argh! Dazu aber gleich unter 'Charaktere' mehr.^^
Na ja, mich hat wohl auch die Neugierde etwas gehalten am Anfang, aber sonst. >.< Selber hätte ich mir das Buch auch nie gekauft... Aber gut, egal.
Ich fand's am Anfang auch überhaupt nicht sonderlich spannend. Außerdem mochte ich es nicht so sehr, mit diesen ganzen Rückblicken und boah, Cassie! Ich weiß nicht, ich komme einfach nicht auf sie klar. >.< Vor allem dieses ganze Gelaber von ihrer High School Zeit und wie sehr sie ja auf Ben Parish stand. Das hat mich so angekotzt! >.<
Evan Walker hat das dann echt nicht besser gemacht, eher schlimmer. >_____< Ich war so: Seriously, jetzt rettet sie da irgendein gut aussehender Kerl!? Im Ernst jetzt?! Ich meine, mir war klar, dass da irgendwas hinterstecken muss, das war auch ziemlich offensichtlich, aber ehrlich jetzt?!
Ich meine, wie klischeehaft geht’s denn noch?! Nichts gegen Klischees, ich benutze die ja selber gerne, aber wenn dann bitte richtig! Und nicht einfach Klischee, weil's Klischee sein soll. Was ist das denn?!
Na gut, kommen wir zu dem Part, der mich tatsächlich dazu gebracht hat, das Buch noch einigermaßen zu mögen – Zombie! \o/
Nein, keine Zombies. :'D Einfach nur Zombie. ;D Ach, ich habe mir echt einen Narren an dem Chara gefressen, glaube ich. ;D Aber allein dieser Codename ist einfach schon mega! :D
Und ja, ich hätte selber nicht gedacht, dass ausgerechnet der Militärteil des Buchs mich so angesprechen würde.^^ Aber joa, es ist passiert.
Klar, Kindersoldaten sind jetzt an sich nicht unbedingt so cool, aber sind sie! Also, in Fiktion zumindest.^^ Ich weiß nicht, mir gefällt einfach die Idee sehr und diese ganzen Codenamen sind wundervoll. :D Ich mag einfach, wie kaputt das alles ist. Wie kaputt diese Kinder sind. Wie kaputt diese Welt ist. Das hat was. :D
Immerhin ist es ja auch eine Endzeit-Story und diese Sache mit den Kindersoldaten ist, meiner Meinung nach, das, was dieses Buch zu etwas besonderem macht. :)
Was den Rest angeht, hm.
Also ich habe irgendwie echt das Gefühl, dass dem Autor selber auch diese Militärsache am meisten beim Schreiben Spaß gemacht hat und es ist ja auch in gewisser Weise der Kern dieses ersten Buchs. Ich will jetzt nichts spoilern, also gehe ich darauf mal nicht weiter ein, aber wer das Buch gelesen hat, wird verstehen, was ich meine.^^

Charaktere:
Cassie nervt! Gott, ich nehme diesem Mädchen einfach nichts ab! Weder ihre Genervtheit, noch ihre Stärke, noch sonst irgendetwas!
Ich weiß nicht, ob es vielleicht an der Übersetzung liegt, weil ich oft das Gefühl habe, dass mich das am meisten stört und ich deshalb lieber im Original Englischen lese. Aber hm, ich glaube nicht, dass es im Englischen so viel besser gewesen wäre.
Für mich ist Cassie wohl vor allem eines – ein unausgearbeiteter Charakter. Ich sage gar nicht, dass sie kein Potential hat, vielleicht hat sie das. Aber hm. :/
Mich erreicht sie einfach 0 und wie geschrieben, ich nehme ihr nichts von dem, was sie denkt, tut, fühlt ab! Weder das, was von ihr als High School Mädchen erzählt wird noch das, was sie jetzt ist. Sie überzeugt mich einfach kein bisschen! Sie fühlt sich nicht einmal nach einem wirklichen Charakter an!
Selbst Sammy fühlt sich mehr nach einem richtigen Charakter an und er hat jetzt nicht unbedingt so große Auftritte im Buch! Aber ihm nehme ich alles ab, was er ist!
Ach und Zombie. <3 (Spoiler!) Dass er Ben Parish ist, hat mich zwar auch mega aufgeregt, aber na ja. Ich meine: Im Ernst!?!? Warum?! Argh! Na ja. Wenn daraus irgendsoein Liebesdreieckdings im zweiten Band werden soll! Dann weiß ich auch nicht. >_____< (Spoiler Ende)
Ich mag alles an Zombie! Ja, auch seine Backgroundstory, weil die ihn logischerweise zu dem macht, der er ist, teilweise zumindest. Und ich finde die Idee sehr interessant – wie sehr alles ihn verändert hat. Bei ihm kann man das am Besten sehen. Sammy ist noch zu klein, da weiß man, dass er vorher einfach ein Kind war und Cassie nehme ich ja nichts ab und von den anderen weiß man nicht, wie sie vorher waren.
Außerdem schafft Zombie es, einen einige Male zu überraschen und er ist stark und hat trotz allem noch Gefühle und ach. <3
Sammy mag ich aber auch sehr gerne und Zombies Einheit. Die haben alle ihre tollen Eigenheiten und ja. :D

Fazit:
Die Story hat's doch noch ziemlich eindrucksvoll geschafft, die Kurve zu kratzen und jap, das ist alles Zombie zu verdanken. ;D
Der Autor (bzw. wohl eher der Übersetzer in dem Fall) hat teilweise echt sehr gute Formulierungen drauf, da war ich teilweise schon sehr gefesselt. (Bzw. heißt das dann, dass es wohl einfach ziemlich gut übersetzt ist, schätze ich mal.^^) Und die ganze Sache mit dem Militär und den Kindersoldaten war wirklich interessant.
Was den Rest angeht, besonders Cassie, war es eher so meh. Aber ich war doch recht neugierig und bin es auch immer noch, werde ich also wohl durch das zweite Buch quälen, aber dennoch dabei offen sein und versuchen, mich auf das Buch einzulassen, weil ich hier gemerkt habe, dass es durchaus funktionieren kann, wenn man einen guten Aspekt findet.
Ich werde mir den Film mal demnächst anschauen und bin sehr gespannt, wie das Alles so umgesetzt wurde.

Freitag, 11. März 2016

Anime: Owari no seraph (2. Staffel)

Dear Anime.


Ahhhhhhhhhhhhhh! Ich kann's nicht glauben, dass ich zu diesem Anime ernsthaft noch keinen Blogpost geschrieben habe! O___O

Kurzbeschreibung:
1. Staffel Die Story spielt in der nahen Zukunft, in einer Welt, in der Menschen sich gegen Vampire verteidigen müssen. Nachdem Yuuichirou Hyakuya wegen den blutrünstigen Lebewesen alles, was er wertschätzte, verlor, beschließt er, sich einer spezialisierten Militäreinheit anzuschließen, sodass er Rache an den verhassten Vampiren nehmen kann. Selbst als noch mehr unnatürliche Dinge vorfallen, zeigt Yuuichirou keine Spur von Nachgiebigkeit …
2. Staffel Eines Tages tauchte ein Virus auf, der alle Infizierten, die älter als 13 waren, tötete. Gleichzeitig tauchten auch Vampire auf und begannen, die Menschheit zu unterdrücken und zu versklaven.
Hyakuya Yuuichirou wird von ihnen als Nutztier gehalten. Dieses Schicksal trifft auch andere Waisenkinder. Auch, wenn er in Gefangenschaft lebt, sind seine Träume groß: Er will Vampire töten. Er will sie alle töten.

Gut, ähm, das klingt zwar beides wie eine Beschreibung zur ersten Staffel, aber ähm, okay. o.O

Story:
Perfekt. Eigentlich ist dieser Anime einfach nur ziemlich perfekt. :D So und das ist jetzt auch alles, was ich zur Story zu sagen habe. xD
Ne, es geht viel um Kameradschaft, Freundschaft, Familie und Zusammenhalt. Das Ganze begleitet von gewissen Geheimnissen und in einer Welt, in der die Vampire an der Macht sind und die Menschen verzweifelt darum kämpfen, nicht ausgelöscht zu werden, wozu ihnen so ziemlich jedes Mittel recht ist.
Es gibt einiges an Kämpfen zu sehen und dazu diese Vertrauens- und Zusammenhaltsmomente, die einem entweder ein Gefühl von „Zusammen ist alles machbar!“ geben oder Verzweiflung auslösen, wenn es dennoch nicht funktioniert.
In der ersten Staffel hat der Anime mich etwas damit überrascht, dass es so viel darum ging, dass Yuu Freunde findet und es hat mich ein wenig gelangweilt, aber letztendlich ist es ein sehr wichtiger Teil der Geschichte, der nicht ausgelassen werden darf und er kam mir länger vor, als er tatsächlich ist.

Charaktere:
Ach, manche von denen haben es mir so sehr angetan! <333
Man frisst sich echt leicht einen Narren an den Charakteren in diesem Anime, finde ich. Auch wenn sie schon teilweise etwas oberflächlich auf mich wirken, was vermutlich, mal wieder, daran liegt, dass es eben ein Anime ist und im Manga ist das alles sicherlich besser beleuchtet.
Auf der anderen Seite hat solche leichte Oberflächlichkeit auch den Vorteil, das man sich vieles selbst hinzudichten kann. Und ich finde, Owari no seraph bekommt da den Mittelweg sehr gut hin. Man kennt die Grundstimmungen und -motivationen der Charaktere und kann sie sich selbst gedanklich noch weiter ausbauen und das finde ich toll. :)
Insgesamt sind die Charaktere auch sehr vielfältig und wenn auch alle etwas klischeehaft sind in gewisser Weise – im Sinne von, dass man solche Charakterkonzepte auch in vielen anderen Animes findet –, haben sie dennoch alle ihre Eigenarten und Besonderheiten, die dazu geführt haben, dass ich viele von ihnen so ins Herz geschlossen habe.
Sogar die weiblichen Charaktere gefallen mir hier sehr gut! Und wirklich, das kommt jetzt nicht so oft vor und gerade bei Animes werden weibliche Charaktere oft auch ziemlich bescheuert dargestellt – vollbusig und etwas unfähig oder die reinste Killermaschine. Aber davon gibt es hier keins von beidem, meiner Meinung nach. Das Einzige, was mich etwas gestört hat, war, dass es in der zweiten Staffel eine Stelle gibt, wo irgendwie angedeutet wird, dass sie ja alle auf Yuu stehen und das fand ich etwas bescheuert und unangebracht, aber na ja.^^

Yuu und Mika:
Ja, natürlich interessiert mich das am allermeisten von allem! :'DD Ne, also die Story ist auch wirklich toll und die anderen Charaktere auch, ehrlich.
Aber na ja, ich kann dieses Thema ja nicht auslassen. :'D Vor allem, weil MikaYuu mit zu meinen forever and ever OTPs gehört. :D
Die Frage, die man sich bei Owari no seraph bezüglich dieser beiden Hauptcharaktere stellt ist – ist das jetzt wirklich nur Freundschaft oder ist das jetzt wirklich mehr!?!? Und ganz ehrlich, ich glaube, niemand kann diese Frage 100% beantworten. Vor allem nicht nach der 10. Folge der 2. Staffel. Also für mich ist es spätestens ab da eh klar. :'D
Ich meine, nur weil sie einander auch auf eine romantische Weise lieben, heißt es ja nicht, dass sie nicht auch beste Freunde sein können. Im Gegenteil. Sich so zu lieben und beste Freunde zu sein, ist doch das allerbeste überhaupt!
Und verdammt, ich liebe dramatische Liebesgeschichten einfach viel zu sehr, um die Zwei als Pärchen nicht unheimlich zu lieben! <333
Ich finde es einfach so cool, dass man es auch eben einfach nicht weiß. Ist es jetzt Fanservice, wie bei Free! !? Oder sind sie vielleicht wirklich ineinander verliebt?
Ganz ehrlich, ich hätte eigentlich gar kein so wirkliches Problem damit, es nie zu erfahren. In meinem Kopf sind sie eh unsterblich ineinander verliebt und Punkt. Und solange der Anime nicht das Gegenteil beweist. ;D

Fazit:
Also, ähm, Owari no seraph zählt zu 100% zu meinen Lieblingsanime! Mich hat einfach alles daran gefesselt, wirklich. Es ist spannend, hat Vampire, viel (Liebes-)Dramatik und tolle Charaktere! Definitiv mehr als nur sehenswert. :D

Real.

(Not) real. (!? xD)

(Not) real.^^

Real.



Real! :D
Real.

Montag, 7. März 2016

Anime: Noragami II

Dear Anime.


Ach, Noragami. ♥
Hier hab ich zumindest mal eine etwas bessere Ausrede, warum ich noch keinen Blogpost geschrieben habe! Because my Yato feels!!! DDD:

Kurzbeschreibung:
Bishamonten wird langsam immer kränker und ihre Shinki benehmen sich auf einmal so komisch... Der Hass zu Yato wird auch immer größer und sie schwört sich blutige Rache. Wird sie herausfinden, warum ihre Shinki sich so seltsam benehmen und Yato besiegen?

Ja, ähm, die Kurzbeschreibung trifft's jetzt nicht so ganz, aber okay.

Story:
Wenn ich mich richtig erinnere, ist die Kurzbeschreibung nur das, was im ersten Teil der Staffel passiert und danach geht es dann auch teilweise mehr um Yatos Vergangenheit.
Ahhhhhh, aber dieser erste Teil der Staffel! Es ging alles so Schlag auf Schlag! Das war so heftig! Ich wusste gar nicht, wohin mit meinen Feels. Es hat mir teilweise so das Herz gebrochen! Ahhhhhhh! Da gibt es echt eine Stelle, wo ich so geheult habe. *schnief*
Aber auch der zweite Teil der Staffel! Ich war die ganze Zeit so angespannt und gespannt, was als nächstes passiert und O.O
Besonders das Ende der zweiten Staffel verdient ein O_______O. Ich war so DDDDD:! Und es machte so Sinn und war gleichzeitig so schrecklich und D:
Haha, okay, ich stelle es gerade deutlich dramatischer dar, als es ist, aber ich erinnere mich gerade an meine Gefühle und ja.^^
Also an Action und Spannung und Drama mangelt es der zweiten Staffel auf keinen Fall. Genauso gut wie die erste. Und die Story ist toll! Genauso gut wie die Erste. :)

Charaktere:
Falls ich's noch nicht deutlich gemacht habe – ich liebe Yato! *__________* So ein toller Charakter! Ach. ♥ Und was so alles über ihn enthüllt wurde in der zweiten Staffel, eigentlich genau, das, was ich mir erhofft hatte. ^-^
Und ich mag ja tatsächlich auch Hiyori und Yukine natürlich auch. :D Und eigentlich auch alle anderen. ;DD Gut, es gibt ein paar, die ich weniger leiden kann, aber die Hauptcharaktere sind alle echt toll. :D

Fazit:
Hups, ein kurzes Kommi. o.o
Tja, aber so ist das manchmal, wenn man nur sagen kann, dass es toll war und ich will ja nicht spoilern, also. :D
Wenn ihr die erste Staffel mochtet, schaut es euch definitiv an. Ihr werdet nicht enttäuscht sein. :)





Samstag, 27. Februar 2016

Dear Person #3

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Davon wie verrückt das mit Uns angefangen hat? Davon wie verrückt es immer noch für mich ist? Davon wie verrückt es ist, dass du mich so sehr magst? Ich weiß es nicht.
Ich weiß gar nichts.
Nein. Nein, das ist natürlich nicht wahr. Ein paar Dinge weiß ich schon. Zum Beispiel, dass du mich sehr magst. Dass du mich liebst. Ich weiß das und ich weiß das auch schon länger. Es ist nichts Neues, was ich erst durch den Brief erfahren habe oder so. Es ist nichts Neues.
Trotzdem fühlt es sich an, als würde es mir den Boden unter den Füßen wegreißen und gerade mehr auf eine schlechte Weise, als auf eine gute.

Ich weiß nicht, was mit mir nicht stimmt. Also, ich weiß, dass eine ganze Menge wahrscheinlich nicht mit mir stimmt, aber hey, mit vielem habe ich umzugehen gelernt und es beeinträchtigt mich jetzt nicht so groß, dass ich direkt sagen würde, dass ich irgendwelche schlimmen Probleme habe. Es ist okay. Für mich ist es okay. Ich komme damit klar.
Ich weiß nicht, ob das runterspielen ist, ob ich mich damit selbst belüge. Vielleicht. Vielleicht tue ich das. Vielleicht erzähle ich mir die meiste Zeit über nur selbst Lügen.

Dabei empfinde ich Ehrlichkeit als das Wichtigste überhaupt. Ohne Ehrlichkeit funktionieren keine Beziehungen. Ich will ehrlich sein können. Ehrlich sein können und verstanden werden.
Aber in vielen Punkten verstehe ich mich selbst kaum und es ist etwas, dass nur für mich Sinn macht, ich aber niemand anderem erklären kann, zumindest nicht so, dass er es auch versteht.
Dabei ist das doch so wichtig, oder nicht? Einander verstehen zu können.
Für mich ist das wichtig, sehr wichtig.

Liebe ist für mich eine Art von Verstehen, von einander so gut zu kennen oder so sehr kennen zu wollen, dass man so gut wie alles über die andere Person weiß. Liebe heißt auch, die Dinge, die man nicht verstehen kann oder will, zu verstehen, sie zu akzeptieren und der anderen Person zuzuhören. Liebe ist, einfach Zeit miteinander verbringen zu wollen und nur dadurch oder durch die kleinsten Nachrichten der Person, glücklich sein zu können.
Liebe ist etwas so schlichtes und doch so großes, dass niemand es so wirklich begreifen kann. Ich kann es nicht begreifen und ich glaube nicht, dass ich das je werde tun können.
Es fängt bei so kleinen Dingen an und ist dennoch so allumfassend und mächtig. Liebe ist groß in ihrer Kleinheit.

Liebe fängt schon bei einfacher Zuneigung zu einer Person an. Und von dort aus kann sie noch viel, viel weiter gehen, kann wachsen und wachsen und wachsen. Sie nimmt immer unterschiedliche Wege, diese Liebe. Wichtig ist, dass am Anfang etwas da ist. Das ist das Wichtige.

Ich weiß, dass da etwas ist. Da muss etwas sein. Sonst hätte ich dieser ganzen verrückten Sache nicht zugestimmt. Sonst wären wir nicht zusammen. Da muss etwas sein.
Nur was?
Oder vielleicht nicht was, sondern eher: Wie stark?

Liebe ist immer unterschiedliche. Die Liebe zu jedem Menschen und auch jeder Sache ist anders. Sie ist nie gleich. Das, was geliebt wird, ist ja immer anders. Diese Andersartigkeit hat nicht unbedingt was mit der Stärke zu tun. Wie stark man etwas liebt, das lässt sich nicht miteinander vergleichen, weil die Liebe jedes Mal anders ist.

Was heißt das jetzt? Heißt das irgendetwas? Bringt mich das irgendwie weiter? Und geht es überhaupt darum – weiterzukommen, wie stark dieses Gefühl ist? Ist das überhaupt wichtig?

Ich weiß es nicht.
Ich weiß es nicht.

Aber eines glaube ich zu wissen und ich denke, das ist der Grund, warum ich so zurückhaltend und unsicher und einfach überfordert dir gegenüber und durch dich bin.

Deine Liebe ist laut.
Du würdest sie mir am liebsten ins Gesicht schreien. Ich weiß das. Ich merke das. Und du bist einfach so jemand und verdammt, ich will das ja auch nicht ändern! Auf keinen Fall. Ich will nicht, dass du dich für mich änderst. Durch mich vielleicht. Weil Menschen einander eben verändern. Aber nicht wegen mir, weil ich dich in irgendeiner Weise dazu treibe, dazu zwinge. Nein, ganz bestimmt nicht. Das würde ich niemals wollen.

Aber das ändert nichts daran, dass diese Direktheit und Lautheit und allgemein wie du damit umgehst, deine Zukunftsträumerei und all das, in mir den Wunsch hervorruft, weglaufen zu wollen. Ich will am liebsten rennen und nicht mehr stehen bleiben!

Allerdings weiß ich, dass ich vor meinen Gefühlen nicht werde wegrennen können und vor deinen auch nicht. Sie sind ja längst da. Es ist alles längst da und es ist nichts, das einfach so wieder verschwindet. Es ist nichts, das plötzlich wieder weg ist und ich glaube, wenn dem so wäre, würde ich damit auch nicht klarkommen.

Es macht mir Angst. Es macht mir Angst, weil ich es nicht kennen, weil es so viel und so laut ist. Es macht mir Angst, weil es etwas von mir verlangt, von dem ich nicht weiß, ob ich es geben kann. Es macht mir Angst, weil Menschen mir Angst machen.
Menschen, die sind wie ich; Menschen, von denen ich denke, dass sie mich verstehen oder zumindest verstehen wollen – bei denen ist es einfacher.
Bei Freunden ist es einfacher. Bei der Familie ist es einfacher. Bei manchen Menschen ist es einfacher als bei anderen.

Bei dir ist es irgendwie schwer und leicht gleichzeitig.
Ich weiß nicht, es ist komisch. Manchmal habe ich das Gefühl, das mir mein Kopf eine Menge Dinge einredet, meinem Herzen und mir. Da ist es schwer, noch zu wissen, was denn nun eigentlich Sache ist. Aber andererseits, wenn mein Kopf es schafft, meine Gefühle auf eine Weise zu verändern, dass ich nicht mehr weiß, was ich eigentlich fühle...
Wenn ich bei dir bin, ist es leichter. Leichter, nicht nachzudenken. Leichter, einfach nur zu sein. Und ist das nicht eigentlich der Sinn? Einfach zu sein, miteinander? Oder was ist der Sinn einer Beziehung? Gibt es einen Sinn? Muss es einen geben?

Reicht es nicht, wenn es einem einfach irgendwie gefällt? Ist das nicht genug? Es sollte doch genug sein, oder?

Irgendwie fühlt es sich nicht so an.
Vielleicht ist das die Gesellschaft. Vielleicht habe ich da irgendwie eine komische Vorstellung. Vielleicht bin ich einfach nur sehr, sehr kaputt. Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht.

Ich weiß, dass du wahrscheinlich sagen wirst, dass ich genug bin. Du liebst mich. Natürlich würdest du das sagen. Für dich ist es dadurch wahr. Für dich. Aber für mich?
Wenn es dir reicht, aber mir nicht... Ist das dann trotzdem okay? Ist es einfach nur etwas, das ich akzeptieren muss? Oder etwas, das noch mit der Zeit wachsen wird? Geht das? Wird es mir dann irgendwann auch genug sein? Und wann ist dieses Irgendwann? Und wenn dieses Irgendwann nie kommt? Was dann? Was dann, wenn es dann keinen Weg zurück mehr gibt? Was mache ich dann?

Ich weiß, dass du dir Mühe gibst, mich zu verstehen, auch wenn ich das selbst oft nicht tue. Und verdammt, es sollte reichen. Das sollte es.
Aber im Moment und das ist normal, weil wir ja noch am Anfang stehen, im Moment weiß ich nicht, ob du mich je verstehen wirst. Ob es reichen wird. Ob du mich überhaupt verstehen kannst, ob das überhaupt möglich ist. Ob ich das überhaupt will.

Natürlich will ich verstanden werden und ich will von dir verstanden werden. Aber was es da alles zu verstehen gibt, wie tief manche Dinge gehen, was da vielleicht begraben liegt – will ich das herausfinden und fühlen? Will ich, dass du das siehst? Musst du das sehen?

Ich habe das Gefühl, du musst es sehen und dass du es auch willst und dass du damit klarkommen würdest. Aber würde ich das? Will ich dich so nah an mich heranlassen? Kann ich das?

Und ja, diese Gedankengänge gehen schon viel zu weit. Müssen sie das? Muss ich mir über all das jetzt Gedanken machen? Muss ich diese Dinge wissen, um mit dir zusammen sein zu können?

Was ist überhaupt eine Beziehung, verdammt!? Worum geht es? Was soll das Ganze?
Beziehung, Beziehung! Das klingt so ernst! So furchtbar und bitter ernst!

Ich mag keine ernsten Dinge. Ich hasse ernste Dinge. Warum gibt es die? Warum machen sie uns den Spaß so oft kaputt? Was wollen sie? Wofür sind sie gut?
Nein, ich will nicht, dass alles immer Friede-Freude-Eierkuchen ist. Nein, ich will nicht ständig lustig sein. Nein, so meine ich das nicht.
Aber warum sollte man sich durch starre Ernsthaftigkeit, den Spaß verderben lassen? Warum sollte man sich durch Ernsthaftigkeit, Gefühle zerstören lassen? Warum sollte man sich selbst Dinge wegen dieser Ernsthaftigkeit verbieten?

Ich liebe dich“ klingt so ernst. Es klingt nach etwas so starkem, nach einer Art Verantwortung. Ich habe jetzt die Verantwortung, das du mich liebt.
Klingt bescheuert, oder? Es ist bescheuert. Aber so fühlt es sich nun einmal an. So fühlt es sich an.

Mir macht es Angst, wie sehr ich dir weh tun könnte. Ich, ich habe auch Angst verletzt zu werden. Aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass du mich verletzten würdest? Ich weiß nicht. Vielleicht ist es auch einfach, dass ich mit meinem Schmerz schon irgendwie umgehen kann, dass ich meine Gefühle nicht so tief gehen lasse(n kann). Ich weiß es nicht.
Aber ich will dir nicht wehtun und ich habe solche Angst, dass ich das tun werde. Ich will dich nicht verletzten. Ich will dich nicht verlieren! Und ich werde dieses Gefühl nicht los, dass ich das werde. Dass ich dich mit meiner Art verletzten werde, einfach weil ich... weil ich...

Weil ich eben so bin wie ich bin.
Weil ich eben so fühle wie ich fühle.

Und wenn ich sage, dass deine Liebe laut ist und mich überfordert, meine ich damit auch, dass meine Liebe, meine Zuneigung zu dir so leise ist, dass ich sie kaum hören kann. Sie ist da! Aber sie ist so leise und ich weiß nicht, ob sie je lauter werden wird. Muss sie das? Muss meine Liebe auch laut sein? Ist es nur dann „richtige“ Liebe? Gibt es das überhaupt – „richtige“ Liebe, „die richtige Liebe“, „das richtige Maß an Liebe“, „die richtige Stärke an Liebe“!? Und was soll das überhaupt sein!?

Fühle ich nicht genug für dich, nur weil ich nicht „Ich liebe dich“ sagen würde?

Muss ich das sagen können, nur weil du es sagen kannst? Muss ich es fühlen, nur weil du es fühlst?

Beziehungen sind auch immer Geben und Nehmen, oder nicht? So funktioniert das doch. Geben und Nehmen von Liebe. Das ist es doch. Das sollte es doch sein. Oder?
Ich habe das Gefühl, dass du mir so viel gibst und ich nichts habe, dass ich dir zurückgeben kann. Nichts ist vielleicht nicht ganz wahr. Aber es ist viel weniger als das, was du mir gibst.
Das macht es so schwer für mich, das, was du mir gibst, anzunehmen. Es einfach nur anzunehmen. Ich kann es nicht einmal richtig annehmen.

Dabei erwartest du ja erstmal gar nicht unbedingt mehr, oder? Du... möchtest einfach nur mit mir zusammen sein, richtig?
Du möchtest, dass ich glücklich bin.

Ich wäre nicht glücklich damit, dir jetzt auf dein „Ich liebe dich“ mit „Ich dich auch“ zu antworten. Für mich sind das viel zu große Worte und ja, es gibt abgesehen von meiner Familie zwei Personen zu denen ich das wahrscheinlich sagen würde. Aber zumindest das eine ist eine ganz andere Art von Liebe und sowieso ist es immer eine andere Art von Liebe. Ich kann und will das nicht miteinander vergleichen.

Und eigentlich will ich auch nicht deine Gefühle mit meinen vergleichen müssen. Ich will das nicht tun! Ich will das nicht tun müssen!
Ich will mich nicht fühlen, als gäbe es irgendwelche Erwartungen an mich. Ich mag keine Erwartungen!

Ich will einfach nur... sehen wie es weitergeht. Ohne Druck. Ohne Erwartungen. Ohne irgendetwas. Einfach nur das, was es ist und das, was daraus werden kann, werden wird. Nur das. Mehr nicht.
Ich will, dass mir das reicht. Ich will, dass es nicht mehr braucht. Ich will, dass es genug ist.

Ich will nicht, keine Angst haben. Angst ist auch gut. Angst macht es irgendwie realer. Realer ist gut. Realer heißt fühlen.
Aber ich will keine Angst davor haben müssen, dass meine Gefühle nicht genug sind. Ich will nicht, dass das ein Grund ist, etwas zu bereuen oder zu beenden. Ich will nicht, dass es Dinge kaputt macht. Ich will nicht, dass es dich verunsichert. Ich möchte, dass du es verstehst und dass du weißt, dass es nichts schlimmes ist. Es ist einfach so.
Ich will auch nicht, dass es für mich etwas schlimmes ist. Es ist so. Ich kann daran nichts ändern. Ich kann es nur akzeptieren und damit leben. Vielleicht für immer. Vielleicht nicht.

Niemand kann wissen, was morgen sein wird. Und ich mag keine Erwartungen. Ich will nicht sagen, es wird so sein und so werden. Das will ich nicht.
Ich will, dass es wird. Irgendwie. Einfach nur irgendwie. Es soll ein gutes Irgendwie sein, ein schönes Irgendwie. Das wünsche ich mir. Und das zählt doch auch, oder nicht?

Ich will nicht wegrennen. Ich will nicht wegrennen wollen. Ich will... einfach nur schauen, was passiert. Schauen, wie weit es gehen wird. Schauen, was ich kann. Einfach nur schauen.
Und ich glaube, ich kann das und ich glaube, es ist okay. Ich will, dass es okay ist. Es muss okay sein.

Warum sollte es nicht? Warum sollte es nicht auf diese Weise okay sein?
Es wird schon werden. Irgendwie wird es schon werden. Und irgendwie ist doch genug, oder? Ich glaube, für mich ist irgendwie genug.

Und ich hoffe, für dich auch. ♥

Donnerstag, 25. Februar 2016

Anime: K-Project (2. Staffel)

Dear Anime.



So, bevor ich vollkommen meine Erinnerungen verliere, schreibe ich jetzt endlich diesen Blogpost, meine Güte! Demnächst sollte ich das echt am Besten direkt machen, wenn ich mit dem Anime durch bin und nicht gefühlt Jahre später. o.o

Kurzbeschreibung:
(1. Staffel) Ashinaka Highschool ist dafür bekannt, dass der gesamte Campus auf einer Insel gebaut wurde. Yashiro Isana oder kurz Shiro, isst auf einem Schuldach, mit einer Katze zu Mittag. Nach seiner Mittagspause, macht Shiro ein paar Besorgungen für Kukuri, um das baldige Festival vorzubereiten. Dabei wird er von beängstigend aussehenden Männern verfolgt. (Quelle)
(2. Staffel, Spoiler!) Anna Kushina wird von ihrem Clan als neuer roter König akzeptiert und der Anführer des grünen Clans tritt endlich in Erscheinung. Adolf K. Weismann (Isana Yashiro) kommt wieder zurück, um den Kampf gegen den grünen König, gemeinsam mit seinen Kameraden, aufzunehmen. (Quelle)

Story:
Also wenn man von der Kurzbeschreibung zur ersten Staffel ausgeht und absolut nichts weiß, dann ist die Story schon wirklich sehr cool. :D
Die ganze Idee mit den Clans und allem drumherum gefällt mir wirklich gut. Das hat schon was.
Aber hm, ich weiß nicht. Irgendwie wirkt es mir teilweise zu oberflächlich? Und manche Probleme lösen sich irgendwie... zu leicht?
Ich weiß nicht, irgendwie hätte ich mir mehr Drama gewünscht? Es gibt schon Drama und auch wirklich richtiges Drama, teilweise sogar etwas übertrieben vielleicht, wenn ich mich richtig erinnere, aber hm.
Ich weiß nicht, irgendwie hat was gefehlt, um mich wirklich richtig berühren zu können und mich in den Bann der Geschichte und der Charaktere zu ziehen.

Animation:
Den Punkt hab ich ja schon lange nicht mehr behandelt. :'D
Aber K-Project hat eben einfach irgendwie eine ganz besondere Animation. Eine sehr besonders schöne, würde ich auch sagen. Es sind immer viele Farben im Spiel, klare Linien und viel auch mit Licht.
Die Kämpfe sind wirklich cool gemacht. Mir gefällt vor allem auch, dass es alles sehr dynamisch wirkt. Das gibt dem Ganzen irgendwie ein besonderes Gefühl.

Charaktere:
Sind, genau wie die Story eigentlich auch, schon recht interessant. Aber ich konnte gerade in der zweiten Staffel dieses Gefühl, das etwas fehlt, einfach nicht abschütteln. Es wurde irgendwie immer nur an der Oberfläche gekratzt. Außer bei Fushimi. Bei Fushimi hab ich das Gefühl, ihn auch wirklich auf gewisse Weise nachvollziehen zu können.
Aber gerade bei Shiro und Kuro und Neko auch fehlt mir irgendwie einiges. Man bekommt schon ein paar Dinge mit, aber wie gesagt, es ist irgendwie immer nur die Oberfläche und das ärgert einen auf Dauer etwas.
(Spoiler!) Besonders auch die Tatsache, dass Shiro sich ja verändert, wurde mir irgendwie nicht genug behandelt. Es war halt einfach auf einmal so und Punkt. Ober hab ich da was verpasst? Ich weiß nicht. (Spoiler Ende)
Na ja, hm, wahrscheinlich liegt dieses Gefühl von Oberflächlichkeit daran, dass es im Manga sicherlich ausführlicher ist. Aber da bekommen es andere Animes andererseits trotzdem hin, einen zu berühren. Hm.
Auch an den vielen Charakteren kann es eigentlich nicht liegen. Na ja.
Oh, in der zweiten Staffel hat mir der Anführer vom Grünen Clan aber irgendwie sehr gefallen. :DD Allgemein seine Sichtweise und so alles, das fand ich echt total interessant von der Thematik her. :D

Thematik 2. Staffel (Spoiler!):
Also das war schon sehr interessant!
Diese Frage, ob alle Menschen diese Kräfte besitzen sollten oder warum sie es nicht sollten.
Ich muss ehrlich sagen, dass mir da die Ansicht vom Grünen Clan fast besser gefallen hat, als die der ''Guten'' und irgendwie wirkte es für mich dadurch auch so, als wären der Grüne Clan eigentlich gar nicht ''der Böse'', sondern hatte eben einfach eine andere Ansicht, die ich nachvollziehen konnte.
Ich weiß nicht, ich mag den Gedanken, dass es eigentlich alle Menschen verdient haben, diese Kräfte zu besitzen.
Klar würde nicht jeder damit klarkommen und es ist ja schon richtig, dass die anderen die Menschen beschützen wollen und das Alles. Aber mir gefällt es nicht so, wenn die Menschen als schwach angesehen werden und die mit den Kräften eben was ganz besonderes sind.
Klar, okay, ja, das gefällt mir schon auch und so ist es ja oft auch einfach. Aber ich mag eben auch den Gedanken, dass alle Menschen Kräfte besitzen und ja, das hätte doch was! :D
Fast schade, dass es nicht dazu gekommen ist. Das hätte ich gerne gesehen. :D

Das Ende der 2. Staffel (Spoiler):
Ich weiß ja noch immer nicht so genau, was ich davon halten soll. Wie geschrieben war Shiro ja irgendwie einfach plötzlich weg gewesen und hm. Dann ist er am Ende der 2. Staffel halt wieder da und hm.
Ich weiß nicht, auf vieles wird irgendwie so unzureichened eingegangen. Sie waren doch in der ersten Staffel die ganze Zeit mit Shiro unterwegs, oder nicht? Und dann in der Zweiten dienen sie einfach so Weissmann. Ich weiß nicht. >.< Ich meine ja, er ist auch irgendwo Shiro, aber eben nicht wirklich und >____<
Vielleicht gab's in der zweiten Staffel auch einfach zu wenig Shiro und Kuro und es ärgert mich deshalb so sehr. :'D Ich weiß nicht, man hätte so viele schöne Szenen noch machen können und hm.

Fazit:
Ein guter Anime auf jeden Fall, kann und sollte man definitiv schauen, wenn man mal Clan Kriege mit Superkräften erleben möchte. :D
Die Idee ist ziemlich cool und die Charaktere haben auch alle so ihre Besonderheiten und Eigenarten, auch wenn oft gefühlsmäßig und was Hintergründe betrifft nur an der Oberfläche gekratzt wird.
Trotzdem auf jeden Fall zu recht ein beliebter Anime.




Not happening.^^