Sonntag, 30. August 2015

Buchprojekt: Do you believe in magic?

Do you believe in magic?

Mein Projekt vom Camp NaNo im Juli, an dem ich seitdem tatsächlich schon wieder ein klein wenig weitergeschrieben habe und es hört auch nicht auf, an die Tür in meinem Schreibhirn zu klopfen.
Das spricht sehr für dieses Schreibprojekt, denn es bedeutet, dass es nach wie vor sehr lebendig ist und nicht eins dieser Schreibprojekte, mit denen man nach einer Weile nicht mehr so viel anfangen kann oder wo man sich quasi zum Weiterschreiben zwingen muss.
Ja, dazu gleich mehr. Jetzt erstmal, worum es in ''Du you believe in magic?'' eigentlich geht.

Was ist das für ein Projekt?
Natürlich wieder Fantasy, weil Fantasy einfach mein bevorzugtes Genre ist. ;D Romance wird es auch geben, aber das hält sich tatsächlich eher in Grenzen, denke ich, zumindest hat es das bisher getan und da kommt zwar noch einiges, was ich noch nicht geschrieben habe, wo noch viel Romance vorkommen kann, aber es ist und soll eigentlich eher etwas zweitrangig sein.
Ansonsten hat das Ganze was mit einer Parallelwelt, Magie, Dämonen und auch etwas Rebellion zu tun.

Side Note: Ich weiß noch nicht, ob ich bei dem Titel bleiben werde. Zum einen, weil es Englisch ist und ich ja auf Deutsch schreibe, weshalb ein deutscher Titel besser wäre. Allerdings ist mir bisher noch nichts eingefallen, was so wirklich passen will und "Do you believe in magic?" klingt für mich einfach perfekt und ich habe durch solche Fragesätze auch den ganzen Plot etwas strukturiert.
1. Teil des Plots: "Do you believe in magic?"
2. Teil des Plots: "Do you believe in yourself?"
3. Teil des Plots: "Do you believe in peace?"
4. Teil des Plots: "Do you believe in love?"
Und das gefällt mir doch alles sehr und ich weiß nicht recht, auf Deutsch klingt es zum Beispiel einfach nicht so eindrucks- und wirkungsvoll, wenn ihr versteht, was ich meine.^^
Na ja, mal schauen.

Kurzbeschreibung:
Elia hält sich für absolut durchschnittlich und langweilig. Doch alles ändert sich, als er Neji trifft. Neji, der aus einer anderen Welt kommt und ihm erzählt, dass Elia ihre beiden Welten retten wird.

Das ist die Kurzbeschreibung, die ich mir für die Camp NaNo Seite ausgedacht habe und ich mag sie irgendwie sehr. Sie ist schön kurz und sagt aber doch alles wichtige, meiner Meinung nach. Zumindest alles, was neugierig machen sollte.
Und ja, obwohl Elia und Neji irgendwie etwas nach Mädchennamen klingen, wurde mir gesagt, sind beide Jungs.

Von der sexuellen Orientierung der Charaktere in dieser Geschichte fange ich besser nicht an... Denn dann werden einige vermutlich mit dem Kopf schütteln. XD
Aber, es steht nicht im Vordergrund und das soll es auch nicht, auch wenn es vielleicht ganz am Anfang sehr so wirken könnte, aber es geht ganz eindeutig nicht darum, dass Elia schwul ist und das beeinflusst die eigentliche Geschichte in dem Sinne auch nicht!
(Und ja, okay, es ist vielleicht ein bisschen unrealistisch, dass 90% der vorkommenden, männlichen Charaktere schwul oder bi sind oder sich da einfach nicht so genau definieren, aber mir ist das ziemlich egal und wie geschrieben, es ist nicht das, worum sich die Story dreht!)

Mit diesem Projekt war es so, dass es mich eine ganze Zeit lang, quasi seit dem Moment, wo mir die Idee kam, immer und immer und immer wieder sehr penetrant genervt hat und da musste ich mich einfach mal reinstürzen und schauen, was so daraus wird und habe ''Irgendwo zwischen Himmel und Hölle'' erstmal wieder hinten angestellt.
Und anscheinend will ''Do you believe in magic?'' wirklich ganz schnell weitergeschrieben werden, so oft, wie mir das im Kopf rumspukt und so lange wie mir die Zeit ohne das Schreiben an dem Projekt immer vorkommen.

Plotten:
Das Plotten wollte nicht so ganz bei diesem Projekt, vielleicht weil ich die Idee einfach so toll finde und sie nicht irgendwie durch etwas doofes verderben wollte.
Deshalb habe ich ungefähr drei Versuche gebraucht, bis ich mal über einen bestimmten Punkt hinauskam und auch einigermaßen damit zufrieden war.
Ich bin mir gerade gar nicht sicher, ob ich fertig geplottet habe. Doch, einen fertigen Plot müsste ich haben.
Na ja, irgendwann habe ich halt einfach mit irgendetwas angefangen und die verschiedenen Plots, die ich hatte, die sich alle relativ wenig voneinander unterschieden haben, etwas miteinander gemischt, was ein wenig chaotisch war, so wie dieser Satz hier. xD
Aber ich denke, dass ich mir inzwischen recht sicher bin, was den Plot angeht. Das Ende ist noch offen, genauso wie einige andere Stellen, wo ich wahrscheinlich eher spontan entscheiden werde, was genau passiert und wie und so weiter. Das Gleiche gilt auch für die Charakterentwicklung, die ich teilweise bzw. fast komplett noch gar nicht geplant habe.

Fortschritt:
Im Camp NaNo habe ich, so wie ich mir das Ziel gesetzt hatte, etwas über 50.000 Wörter geschrieben. Zuerst hatte ich mein Ziel nur auf 30.000, aber ich habe sehr schnell gemerkt, dass das ziemlich niedrig angesetzt war.
Die Story ist nach 50.000 noch nicht einmal ansatzweise so richtig irgendwo hingekommen und ich weiß jetzt nicht so recht, ob das gut oder schlecht ist. xD
Es hat mich etwas gestört, dass es so ''langsam'' voranging, was die Story betrifft, aber ich hatte einfach zu allem irgendwie so viel zu schreiben und das ist doch wiederum etwas sehr gutes. :D
Vor allem, weil mir alles so locker von der Hand ging. Ich glaube, ''Do you believe in magic?'' ist abgesehen von Fanfiktions das ganz eigene Schreibprojekt, das mir so leicht von der Hand geht. Das ist einfach so unglaublich und so wundervoll. <3

Ich werde auf jeden Fall die Story noch zu Ende schreiben müssen, weil da einfach so viel Tolles noch ist, dass im späteren Verlauf, wo ich vom Schreiben her noch gar nicht hingekommen bin, passiert.

Außerdem möchte ich unbedingt wissen, was und wie sich meine Charaktere noch entwickeln werden und wie das Ganze denn nun ausgeht!

Freitag, 21. August 2015

21.08.2015 - Wenn die Zukunft plötzlich direkt vor der Tür steht

Dear Sweet Heart.

Es ist doch irgendwie immer so. Den einen Moment macht man Pläne, die noch ganz ganz weit in der Zukunft liegen und man plant die so ein bisschen und freut sich, wird vielleicht schon mit ein paar Fehlschlägen und Problemen und sowas konfrontiert und dann – BÄM – ist es plötzlich soweit und die Pläne liegen nicht mehr allzu weit in der Zukunft, sondern stehen quasi schon vor der Tür.
Direkt vor meiner Tür steht meine Zukunft jetzt nun noch nicht. Es ist noch etwas mehr als ein Monat, dass ich nach Frankfurt ziehen werde und das ist ja schon noch ein wenig Zeit. Aber eben auch nur ein wenig.
So, wie ich seit März momentan lebe, weiß ich, wie rasend schnell die Zeit vergeht. Ich tue dies und das und arbeitete daran und dort dran und drückte mich vor der ein oder anderen Sache oder schiebe sie auf, weil ich mich damit noch nicht auseinandersetzten will und – wusch – schon ist die Zeit um.
Es geht so schnell. Das Zeitempfinden ist so relativ, dass auch Zeit selbst sehr relativ ist. Es kommt darauf an, was man tut, wie gerne man es tut, wie routiniert man ist, wie man denkt und fühlt, wie viel man schafft. Und im Moment vergeht deshalb für mich die Zeit relativ (haha xD) schnell, weil ich das tun kann, was ich will. Aber das mit der Zeit ist noch einmal ein ganz anderes Thema.
Es ist einfach so, dass ich eigentlich noch recht viel klären muss und vieles sehr ungewiss ist oder mir zumindest so erscheint. Ich weiß zwar, dass ins kalte Wasser geschmissen zu werden, meist sehr gut ist und ich weiß, dass alles gut werden wird. Das weiß ich. Aber Angst hab ich trotzdem.
Frankfurt ist weit weg von Bremen, wo ich jetzt noch wohne. Weit weg von meiner Familie. Weit weg von irgendwie allem.
Letztens haben mich nachts aus dem Nichts Traurigkeit und Wehmut überkommen und ich glaube, ich bin da nur recht schnell wieder rausgekommen, weil ich müde war und weiß, was mich in dem Fall beruhigen kann und ich habe ja auch eigentlich keinen großen Grund, um große Angst zu haben. Ich weiß, dass alles werden wird und ich es schaffen kann, auch wenn es chaotisch und verrückt und ganz neu sein wird. Genauso wie ich weiß, dass ich nicht alleine bin und nie alleine sein werde.
Aber ich darf ja auch Angst haben. Es ist ein sehr großer Schritt und irgendwie kommt es doch sehr plötzlich, dass es so nah ist.
Dabei sehne ich es wirklich schon seit Ewigkeiten herbei. Seit etwa einem halben Jahr kann ich es kaum erwarten, auszuziehen. Es war für mich klar, dass ich nicht länger in Bremen bei meiner Familie bleiben will. Ich will was neues. Ich will Abenteuer. Ich will was erleben. Ich will nicht immer das Gleiche sehen. Und ich will meinen Träumen näher kommen, was hier eben einfach nicht so richtig geht.
Also war und bin ich immer ganz begeistert von dem Gedanken, weg zu gehen, mich ins Unbekannte zu stürzen. Ich will auch jetzt gerade mit offenen Armen auf meine Zukunft zurennen und alles auf mich zu kommen lassen, was da so auf mich wartet. Ich will das.
Ich weiß auch, dass es richtig ist. Es ist verrückt. Es wird chaotisch und ja, vielleicht merke ich dann doch, dass es nicht so ganz richtig war. Es wird bestimmt Zweifel geben, die gibt es doch immer. Aber jetzt gerade ist es richtig. Es ist richtig.
Ich will die Tür aufreißen und meine Zukunft umarmen. Wie viel Stress und Tränen und vielleicht auch Wut und natürlich Traurigkeit und Heimweh und Angst hinter der Tür auch auf mich warten, ich will sie. Ich will alles davon.
Trotzdem wird so viel enden und zurückbleiben. Es wird alles anders, denn alles wird sich ändern. Alles. Allem voran meine Umgebung, die Leute, die dort sind und ich. Ich werde mich auch wieder verändern.
Eine große Veränderung wird auch mein Alltag sein. Ich werde dann studieren. Ich werde meinen eigenen Haushalt schmeißen müssen. Ich werde sehr selbstständig sein müssen, mich zurecht finden müssen, fast komplett ohne fremde Hilfe.
Im Moment lebe ich so eine Art Gammel-Leben zwischen allem, mitten in der Luft schwebend. Ich mache nur fünf Stunden in der Woche einen Nebenjob, schreibe und schaue sehr viel, ertrinke in Geschichten. Ich wohne zu Hause und werde versorgt. Ich kann mein Geld (so ein bisschen zumindest) einfach für das ausgeben, was ich will.
Ich habe im Moment so viele Freiheiten und sehr wenig Verpflichtungen. Das wird sich alles ändern.
Es wird nicht mehr so komfortabel und einfach sein, wie jetzt. Ich werde komplett aus meiner Komfortzone raus müssen, werde Dinge tun müssen, für die ich wieder sehr viel Mut und Nerven und Kraft brauchen werde.
Es wird so anders sein, als jetzt. So komplett anders.
Aber ich will es ja. Ich will es schon so lange und ich brauche es. Ich sehne mich nach dieser Veränderung, diesem ganzen Neuen, dem Chaos, ja, auch dem Stress, dem Unbekannten, dem Abenteuer neue Stadt und Studieren. Ich sehne mich schon so lange und so sehr danach.
Also: Hallo Zukunft, ich öffne dir sehr gerne die Tür. Was auch immer du für mich bereithalten wirst.

Montag, 17. August 2015

Anime: Assassination Classroom

Dear Anime.


Bevor wieder viel zu viel Zeit vergeht, habe ich mich jetzt endlich mal dazu bekommen, Assassination Classroom zu kommentieren! \o/

Kurzbeschreibung:
Was macht man, wenn ein irres Alien den Mond zerstört, der Erde mit dem gleichen Schicksal droht und dann auch noch zur Zeitüberbrückung eine Schulklasse unterrichten will? Genau, man heuert die Schüler an, das Alien zeitnah zu beseitigen... Doch was, wenn ein Anschlagsversuch nach dem anderen scheitert, der neue Lehrer seinen Schülern tatsächlich etwas vermittelt und zum besten Pädagogen des Universums mutiert?

Diese Beschreibung ist ausnahmsweise mal sehr, sehr cool. ;D

Story:
Die Beschreibung ist wahrscheinlich deshalb so cool, weil der Anime so cool ist. :DD
Und wenn man die Handlung beschreibt, klingt es einfach jedes Mal so abgedroschen, dass es irgendwie nur gut beschrieben werden kann. XD
Übrigens ja, der Anime ist auch so abgedroschen, wie die Beschreibung klingt. :DD
Ach, ich bekomme gerade ein bisschen Feels, deswegen die ganzen Smileys, verzeiht.^^
Äh, ja, es ist, wie es in der Beschreibung steht: Ein Alien zerstört den Mond, droht die Erde zu zerstören und fängt dann an eine Klasse zu unterrichten, der es zur Aufgabe gemacht wird, ihn zu töten, aber er kann tatsächlich unterrichten und den Schülern Dinge beibringen, die für ihr ganzes Leben wichtig sind.
Was erstmal irgendwie ziemlich seltsam klingt, ist einfach eine tolle Geschichte voller Überraschungen. Koro-sensei mag sehr komisch wirken, aber er ist auch sehr cool und das beschreibt auch einfach den Anime wunderbar.
Es mag zuerst seltsam wirken, aber es entwickelt sich so toll und es steckt so viel Tolles in diesem Anime, ach. <3

Charaktere:
Die Charaktere sind wunderbar unterschiedlich und überraschend. Jeder hat seine Eigenarten und schafft es, einen mit seinem Verhalten in bestimmten Situationen zu überraschen.
Ich will ja jetzt nichts verraten, also. ;D

Tiefere Bedeutung:
Dieses Punkt kann man bei Assassination Classroom ganz groß schreiben, auch wenn der Anime erstmal wirklich nicht danach klingt.
Es geht aber so viel um Zusammenhalt und Freundschaft und dass man Dinge schaffen kann, wenn man nur hart genug dafür kämpft. Es geht darum, auch mit Niederlagen umzugehen und nicht aufzugeben, sondern sich immer mehr zu verbessern. Es geht auch darum, sich nicht unterkriegen zu lassen von anderen, sondern seinen Weg zu gehen und das zu sehen, was man hat, was man kann und darüber glücklich sein.
Ach ja. <3

Fazit:
Ein ganz toller Anime mit vielen Überraschungen, wichtigen Botschaften fürs Leben und interessanten Charakteren. Definitiv empfehlenswert! :D





Natürlich muss ich die Beiden auch shippen, wie könnte ich nicht!? ;D


Mittwoch, 12. August 2015

Anime: Kyoukai no Kanata

Dear Anime.



Es ist wirklich schon zu lange her, dass ich diesen Anime geschaut habe. Eigentlich sollte ich darüber jetzt vielleicht nichts mehr schreiben...
Aber ich will!

Kurzbeschreibung:
Auf den ersten Blick scheint Akihiko Kanabara ein ganz normaler Schüler zu sein. Doch der Schein trügt: Akihiko ist ein halber Youmu und hat somit die Fähigkeit, seine Wunden zu heilen. Er ist somit Teil einer magischen Welt, die noch weit mehr zu bieten hat.
Eines Tages beobachtet er, wie sich ein Mädchen namens Mirai Kuriyama vom Dach des Schulgebäudes stürzen möchte. Er schafft es, sie davon abzuhalten und es stellt sich heraus, dass sie zu den sogenannten Blutbändigern gehört. Diese Klasse ist relativ unbeliebt und somit ist Mirai permanent Gefahren ausgesetzt, die es zu bewältigen gilt.
Akihiko entscheidet sich, ihr auf ihrer Reise zu helfen und gerät somit selbst ins Schussfeld der übernatürlichen Wesen, die Mirai nach dem Leben trachten.

Äh ja, mal wieder eine Kurzbeschreibung, die es nicht so ganz trifft, aber okay...

Story:
Es hat eine Weile gedauert, bis der Anime mich so richtig erreichen konnte. Irgendwie ist das momentan mit vielen Animes so, hab ich das Gefühl. Ich denke, weil ich schon so vieles kenne, ist es recht schwer, dass es mich gleich vom ersten Moment packt, aber es ist durchaus möglich.
Nun Kyoukai no Kanata hatte das jetzt am Anfang irgendwie nicht so geschafft.
Aber ich kann mich tatsächlich noch sehr gut an alles erinnern, wie ich gerade merkte. Also muss der Anime doch einen sehr starken Eindruck bei mir hinterlassen haben.
Wenn man die Story sich etwas entwickeln lässt, wird sie sehr, sehr interessant und das steigert sich dann ab da von Folge zu Folge, hatte ich das Gefühl.
Am Ende landet man dann in einer Achterbahn aus Gefühlen und weiß gar nicht mehr, was man mit sich selbst tun soll, weil es einen so überwältigt.
Wirklich, vielleicht habe ich deswegen bisher noch keinen Blogpost geschrieben. Der Anime flasht einen zum Schluss nämlich schon sehr.
Die Story hält auch einige Überraschungen bereit und ist auch sehr, sehr lustig. Eine Folge, ich weiß nicht mehr, welche es war, die 6. vielleicht, hat mich wirklich zum Lachen gebracht und ab der Folge mochte ich den Anime dann auch sehr und da steigerte es sich dann auch von Folge zu Folge, wenn ich mich richtig erinnere.
Also, es lohnt sich auf jeden Fall dran zu bleiben und der Story eine Chance zu geben.

Charaktere:
Die sind vielleicht süß! Alle samt!
Na gut, außer vielleicht jetzt die Nebencharaktere, aber alle anderen sind toll! :D
Wie bei der Story dauert es natürlich auch hier etwas, bis man sie alle richtig kennen und lieben lernt, aber man tut es und es ist toll. :D
Sie haben alle so ihre kleinen Macken und Schwächen, aber auch Stärken und ich liebe das. <3
Sie sind tolle Gesamtpakete und deshalb hat mich dieser Anime am Ende auch so mitgerissen.

Das Ende (Spoiler!):
Das endgültige Ende hat mich zugegebenermaßen etwas sehr verwirrt. Ich meine WTF geht das!?
Aber ich fange mal von vorne an. XD
Kuriyama ist weg, in dem Youmu, der in Akihiko lebte. Akihiko und alle anderen halten sie für tot, ist sie quasi auch. Er geht ebenfalls in den Youmu, sieht, dass sie noch lebt. Sie kämpfen zusammen und schaffen es. Sie löst sich auf und stirbt. Und dann ist sie plötzlich wieder da.
Weil was!? Weil sie in Akihikos Herz weiterlebte und daraus neu geboren wurde!?
Hab nur ich das nicht so richtig verstanden und finde es etwas, ähhhhh, gewollt?
Ich meine, schön, dass es ein Happy End gibt, hab ich absolut nichts gegen. Aber ich fand es irgendwie schon etwas sehr seltsam.
Und ahhhhhh, war das eine Achterbahnfahrt der Gefühle! Ich dachte, ich werde nicht mehr und dann dieses Ende, OMG!
Es... passt irgendwie. Es wäre irgendwie doof gewesen, wenn sie dann trotzdem am Ende gestorben werde. Ja, es ist irgendwie so schon ganz richtig, aber hm... Ich weiß nicht.^^

Fazit:
Definitiv ein Anime, den es sich zu schauen lohnt. Die Story hat sehr viel Potential, die sie am Ende auch auszuschöpfen weiß und wie! Das Ende ist einfach agzehutjikslvadd. Da fällt mir echt nichts mehr zu sein.
Schaut es euch selbst an und bildet euch eure Meinung. :)

PS: Hatte ich erwähnt, dass die Animation wundervoll ist? Nein!? Die Animation ist wundervoll! Sehr wundervoll! *___*


Ab dieser Folge hatte der Anime mich, aber sowas von. :'DD <3



Natürlich shippe ich die Beiden! Und zwar sowas von! Wie könnte ich nicht!? ;D <333

Samstag, 8. August 2015

Everything Else: Diese Sache mit den Schreibtipps

Dear Everything Else.

Ich mag sie nicht – Schreibtipps. Ich habe keine Ahnung, warum genau das eigentlich so ist, aber es ist eine Tatsache.

Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst nie Schreibtipps verwendet habe?
Alles, was ich übers Schreiben weiß und kann, habe ich mir selbst beigebracht und ich denke, das ist auch das Einzige, worauf man beim Schreiben vertrauen sollte. Jeder kann sagen, dass es so und so funktioniert, aber das heißt nicht, dass es dadurch auch gleich für einen selber funktioniert.
Schreiben ist zwar viel Technik, ja, aber diese Technik kannst du dir nicht durch irgendwelche Tipps aneignen. Du musst deinen eigenen Weg finden. Mag sein, dass dir dabei irgendwelche Tipps helfen können, aber letztendlich musst du selbst einen Weg finden.

Mich persönlich irritieren Schreibtipps unheimlich. Wie will jemand anders wissen, wie etwas für mich funktioniert? Warum will jemand anders mir vorschreiben, wie ich etwas zu tun habe?
Klar, es steht meist bei, dass diese Tipps nicht für jeden funktionieren und es nur die eigenen Erfahrungen, die eigenen Methoden sind und man die eben teilen will, da sie bei anderen ja auch funktionieren könnten.
Das verstehe ich vollkommen und manchen hilft es sicher auch.
Aber mir nicht. Mich irritiert es.

Wenn ich mir dann nämlich zum Beispiel mal Tipps durchlese und versuche, mit diesen Tipps zu arbeiten, scheitert das meist und blockiert mich, wie ein Kursschluss in meinem Schreibhirn. Als würde mein Schreibhirn meinen: „Nein, ich schreibe nicht so, wie man mir es sagt. Ich schreibe so, wie ich es will. Ich schreibe frei. Frei von allen möglichen Einschränkungen und Bedingungen und Regeln.“
Und ich denke, dass mein Schreibhirn da recht hat.

Über die Zeit habe ich mir natürlich meine eigenen Regeln aufgebaut und die sind fest in meinem Kopf verankert, aber eben nur dort. Ich wende sie ganz automatisch an, ohne bewusst darüber nachzudenken, dass es Regeln sind, die für mich selbst einfach Sinn ergeben.

Schreibtipps von anderen hingegen klopfen nur immer wieder permanent an die Tür zu meinem Schreibhirn an und bitten um Einlass, obwohl weder mein Schreibhirn noch mein Geschriebenes sie in irgendeiner Weise gebrauchen können.
Sie schreien dann sowas wie: „Lass uns rein! Wir sind von Leuten, die mehr Erfahrung haben und es besser wissen!“

Nein, diese Leute wissen es nicht besser. Sie sind anders, ihr Schreibhirn ist anders, ihr geschriebenes ist anders. Ja, mag sein, dass sie schon mehr geschrieben haben und erfolgreich damit machen oder so, aber das sagt rein gar nichts über das, was ich schreibe!
Weil ich es schreibe und niemand anders. Andere Leute können das doch gar nicht beurteilen!

Außerdem ist Schreiben immer ein Prozess. Du kannst noch so gut sein, du kannst besser werden. Und egal, wie schlecht du bist, durch Übung wirst du besser.
Schreibtipps versuchen einem diese Übung vorwegzunehmen. Zumindest fühlt es sich für mich so an. Schreibtipps sagen dir, dass du es so und so machen sollst und das und das beachten sollst und dann hast du das beim Schreiben die ganze Zeit über im Kopf und versuchst dich daran zu halten und bist dadurch total eingeschränkt.
Lass dich diese Dinge doch einfach selbst herausfinden! Je mehr du schreibst und schreibst und schreibst umso offensichtlicher werden manche Dinge für dich werden. Viel Lesen ist da übrigens auch sehr wichtig.

Aber das ist quasi auch schon alles.
Höre nicht darauf, was andere sagen, was andere für richtig empfinden. Tue es so, wie du es tun willst! Und wenn das für dich nicht funktioniert, wirst du selbst einen anderen Weg finden!

Vielleicht helfen dir Schreibtipps aber ja auch, das lass dir eben von ihnen einen Anstoß geben. Aber lass dich auf keinen Fall von ihnen beherrschen und sie zu einer festen Regel für dich werden!

Du musst selbst herausfinden, was wie für dich funktioniert und das geht, meiner Meinung nach, nicht, wenn du irgendwelche Schreibtipps ausprobierst. Die werden sich nur in deinem Kopf festsetzen und dich nerven, obwohl sie für dich vielleicht einfach gar nicht funktionieren.

Schreibe frei.
Was auch immer andere Leute sagen: Schreibe frei und lerne durch Übung.


Zumindest ist das mein Weg, denn die einzige Regel, die es beim Schreiben gibt, ist: Es gibt keine Regeln.

Sonntag, 26. Juli 2015

Dear Person #2

Dear Person #2

Was ist das? Was ist das, was ich für dich fühlte und immer noch fühle?
Es kam mir nie seltsam, nie anders vor, als das, was ich für meine anderen, besten Freundinnen gefühlt habe. Wobei, doch, es kam mir anders vor, es war stärker. Ich habe dir das sogar mindestens einmal gesagt. Ich erinnere mich ganz genau daran. Ich habe dir einen Kalender gebastelt und gesagt, dass du die erste Person wärst, bei der ich das Gefühl habe, dass sie es verdient hat.
Ich weiß nicht mehr, wie du reagiert hast. Vielleicht hast du gelacht. Du hast dich gefreut, das weiß ich noch. Und ich war glücklich. Ich war einfach nur glücklich. Und ich hätte nie gedacht, dass meine Worte, meine Gefühle vielleicht eine größere, eine tiefere Bedeutung haben.
Vielleicht denke ich auch nur zu viel und es stimmt gar nicht, was ich mir da so zusammengedacht habe. Vielleicht hast du einfach nur so sehr intensive Gefühle in mir ausgelöst und tust es immer noch. Ja, das ist schon möglich. Aber irgendwie ergibt es für mich mehr Sinn, dass ich eigentlich irgendwie in dich verliebt war und vielleicht immer noch bin.
Ich weiß es nicht und ich weiß auch nicht, ob es irgendeinen Sinn hätte, es herausfinden zu wollen. Ich weiß nicht, ob ich das will. Es tut so schon genug weh. Ich muss nicht unbedingt ganz genau wissen, warum. Das würde mir nichts bringen, gar nichts.
Noch immer an dich und unsere gemeinsamen Momente zu denken, bringt auch gar nichts und doch tue ich es. Ich kann einfach nicht anders. Ich kann es nicht lassen. Ein Teil von mir kann anscheinend nicht akzeptieren, dass du nicht mehr zu meinem Leben dazugehörst.
Ich weiß, dass es besser ist, dass du nicht mehr da bist. Es ist besser. Du hast mich zerbrochen, weißt du? Du hast mich sehr schlimm zerbrochen und ich glaube, das hast du nie gesehen, du hast es nie verstanden. Ich habe es zuerst auch nicht verstanden, aber ich denke, ich verstehe es jetzt. Ich war abhängig von dir, aber das war nicht alles. Ich konnte auch ohne dich gut, aber du warst mir wichtig, sehr, sehr wichtig.
Du hast mich neue Dinge gelehrt, weißt du noch? Du sagtest zu mir, dass mir geglättete Haare gut stehen würden, woraufhin ich es ausprobiert habe und ich mag mich noch immer am liebsten mit geglätteten Haaren. Du warst es auch, die mir von Animes erzählte und dann, als ich sagte, dass ich ein unheimlich großer Suchti werden würde, wenn ich damit anfangen würde, gabst du mir eine Liste, mit denen, die dir am Besten gefallen haben.
Ich hab noch immer nicht alle Animes von dieser Liste gesehen, aber viele. Und darum geht es auch nicht. Es geht darum, dass du mich so richtig auf diese Welt aufmerksam gemacht hast und weißt, wie viel mir diese Welt inzwischen bedeutet? Du weißt es, ich habe dich noch vor etwas mehr als einem Jahr ständig damit genervt. Du hast am Ende schon zu mir gesagt, dass ich damit aufhören soll, weil du im Moment nicht so viel schaust. Da hab ich angefangen, einer anderen sehr lieben Freundin, mit der ich auch noch immer befreundet bin, von allem zu erzählen.
Du weißt nicht einmal, wie besessen ich am Ende von Boys Love war, so wie ich es auch jetzt noch bin, oder? Du hast keine Ahnung. Du hast keine Ahnung und ich auch nicht.
Es gibt so vieles, was an unser Freundschaft und an dir wehtut, aber das auf jeden Fall auch. Ich wüsste so gerne, wie es dir jetzt geht, was du jetzt tust, ob du noch mit deinem Freund zusammen bist, ob du manchmal auch an mich denkst und mich zumindest ein kleines bisschen vermisst.
Ich weiß nicht, welche Rolle genau ich in deinem Leben gespielt habe. Du warst mir immer mehr wert, als ich dir, habe ich das Gefühl. Auch warst du sicher nicht in mich verliebt. Nein, das glaube ich nicht. Aber ich kann es auch nicht mit Sicherheit sagen. Rückblickend finde ich, dass du eine sehr verschlossene Person bist. Ja, das bist du oder du bist es zumindest gewesen, die ganze Zeit. Du wolltest nie, dass irgendjemand zu sehr mitbekommt, was in dir vorgeht.
Mit deinem festen Freund hat sich das geändert. Mit ihm hat sich alles geändert.
Ich gebe ihm keine Schuld oder so oder bin wütend auf ihn oder ähnliches, überhaupt nicht. Er ist sehr nett und ihr passt zusammen, wirklich. Ich hoffe, ihr seid glücklich. Das wünsche ich dir.
Ja, ich war eifersüchtig damals. Natürlich war ich das! Ich war zu Recht eifersüchtig. Du hast mich einfach links liegen gelassen, einfach so. Du hast angefangen, mich zu ignorieren und das hat mich in so ein tiefes Loch gestürzt, das ich echt erstaunt bin, dass ich da alleine wieder herausgefunden habe.
Wir sind uns ähnlich, er und ich, weißt du? Keine Ahnung, ob dir das je aufgefallen ist, aber er ist manchmal genauso aufgedreht, wie ich es sein kann und er quatscht genauso gerne über Animes wie ich und ich glaube, da waren noch ein paar andere Dinge. Ich will nicht sagen, dass wir uns super ähnlich sind, aber er hat mich in deinem Leben ersetzt, da bin ich mir sicher.
Ja, es ist auch meine Schuld, weil ich durch meine Eifersucht angefangen habe, wie eine Klette zu werden. Aber du hast nie etwas gesagt! Du hast mich mit meiner Angst und meiner Unsicherheit vollkommen alleine gelassen! Plötzlich hast du mich ignoriert, einfach so! Was bitte habe ich getan, um das zu verdienen!? Was habe ich je getan?! Ich habe nie irgendetwas getan, um dich zu verärgern. Niemals. Und wenn, war es ganz sicher nicht meine Absicht, ganz sicher. Du musst doch wissen, wie wichtig du mir warst. Du musst es doch wissen.
Ich glaube, du weißt es, also, dass du mir sehr wichtig warst. Ja, du weißt es. Du hast es versucht. Du hast versucht, es wieder hinzubekommen, irgendwie. Ich weiß nicht, vielleicht konntest du es einfach nicht besser. Ja, du konntest es nicht besser. Du hast deine Probleme, ich weiß das. Ich weiß das.
Genau deswegen hättest du einfach mit mir reden sollen, ganz offen und ehrlich mit mir reden sollen. Ich hätte dir zugehört und genickt und dich verstanden. Vielleicht hätte ich geweint. Vielleicht hättest du dann gesehen, wie wichtig du mir wirklich warst und irgendwie immer noch bist. Vielleicht.
Vielleicht auch nicht. Ich hätte wohl früher oder später erkannt, wie weh du mir eigentlich ständig tust, auch wenn du das wahrscheinlich gar nicht willst, aber du hast es getan. Du hast mir ständig wehgetan, mit deiner Art und ich habe dich trotzdem immer sehr gemocht. Immer. Auch jetzt noch.
Aber es würde niemals gut gehen. Wir können nicht wieder befreundet sein. Wenn du dich etwas verändert hättest, dann vielleicht. Vielleicht.
Vielleicht wirst du auch eines Tages soweit aus meinem Kopf verschwunden sein, dass du nur noch eine Erinnerung bist und kein stechender Schmerz mehr. Soweit, dass ich einfach nur lächele und denke: Ja, ich habe dich geliebt und das war wichtig und in meinem Herzen wirst du immer sein, aber es ist okay.
Es ist okay. Es ist auch jetzt okay und es wird okay sein. Es ist die Melancholie, die mich manchmal trifft und das ''Was wäre wenn'' und alles, was mich an dich erinnert.
Ich kann dir ja nicht einmal böse sein. Wie könnte ich? Dich hassen? Nein. Nein, das könnte ich niemals. Wie du auch bist, wie du dich auch verhältst, du hast Gründe, so wie wir alle Gründe haben und ich gebe diesen Gründen nicht die Schuld an irgendetwas. Ich gebe auch dir selbst, deinem handelnden Ich, das etwas hätte anders machen können, nicht die Schuld. Auch ich habe nicht Schuld. Niemand hat Schuld.
Es musste so kommen. Aus irgendeinem Grund musste es so kommen.
Aber weißt du, es wäre sehr schön, wenn wir uns irgendwann wiedersehen und uns wie das begegnen, was wir sind, alte Freunde. Bitte, ignoriere mich dann nicht und bitte, tue nicht so, als wären wir Fremde oder als wären wir mal flüchtige Freunde gewesen. Du hast mir viel bedeutet, okay? Das weißt du. Du weißt es. Erinnere dich daran, denke daran, wenn wir uns wiedersehen. Denke daran, was ich alles für dich tun würde, jederzeit, auch wenn du es nicht weißt. Würdest du ganz plötzlich vor meiner Tür stehen und mir irgendetwas erzählen oder einfach nur mit mir schweigen wollen, ich wäre da. Ich wäre immer da und ich wäre immer da gewesen. Immer.
Das ist die Art von Freundin, die ich bin, weißt du? Ich würde immer mein Bestes versuchen. Immer.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum es so kommen musste. Vielleicht hätte ich irgendwann etwas sehr Dummes getan oder du und es wäre alles noch viel, viel schlimmer gekommen. Vielleicht.
Ich werde es nie wissen und das will ich auch nicht. Aber die Möglichkeit ist da. Sie ist da und das bricht mir manchmal, so wie jetzt gerade, einfach das Herz.
Auch du wirst manchmal sicherlich von Dingen zerrissen. Wirst du, das weiß ich. Und es tut mir leid. Es tut mir wirklich leid. Aber das ist das Leben, richtig? Ich will nicht, dass es dich zerreißt, dass wir nicht mehr befreundet sind und ich glaube nicht, dass es das tut. Nicht so sehr, wie mich.
Aber ich kann es nicht wissen, richtig? Ich kann es nicht wissen.
Also tue ich vielleicht einfach ein bisschen so, als wäre es so. Als würdest du auch manchmal an mich denken, dich an mich erinnern und traurig darüber sein, dass wir keine Freunde mehr sind. Denn trotz allem warst du eine tolle und wichtige Freundin für mich und das weißt du. Das weißt du. Ich habe darauf nie ein Geheimnis gemacht. Du weißt es.
Aber du weißt nichts von den Tränen, die ich jetzt vergieße. Das weißt du nicht und du wirst es nie wissen, niemals. Das tut weh. Ich wünschte, da wäre ein Weg, es dich wissen zu lassen. Ob vielleicht gerade dein Herz ein klein bisschen sticht, weil ich mir wünsche, dass du weißt, dass ich gerade wegen dir weine? Nur ein kleines bisschen, sodass du ein klein wenig verwirrt bist.
Keine Sorge, es wird gleich vorbei gehen. Gleich wird es vorbei gehen und du wirst es vergessen, aber für diesen kleinen Moment haben dich meine Gefühle erreicht. Das ist irgendwie ein schöner Gedanke.
Aber auch, dass du glücklich bist, dass es dir gut geht, ist ein schöner Gedanke. Bitte vergiss nicht, dass ich dich irgendwie bedingungslos liebe, auch wenn ich das selbst erst jetzt verstehe. Vergiss das nicht, auch wenn du es gar nicht weißt, glaube ich doch, dass du es spüren konntest. Vergiss dieses Gefühl nicht.
Ich hoffe, dein Freund lässt dich genauso fühlen und wenn er es nicht kann, dass jemand anders kommen wird und es dich fühlen lässt. Das hast du verdient. Trotz allem hast du das verdient. Vergiss das nicht.
So wie ich nicht vergessen werde, was du mich alles gelehrt hast. Du hast mich gelehrt, mehr ich selbst zu werden, mutiger zu werden, stärker zu werden. Du hast mich auch gebrochen, aber du hast mich auch wundervolle Dinge gelehrt, die ich nie mehr missen möchte. Deshalb werde ich dich nie vergessen und irgendwann werde ich lächeln, wenn ich zurückdenke, einfach nur lächeln und wissen: Ja, das warst du. Du hast mit dazu beigetragen, wer ich bin und das macht mich unheimlich glücklich.


Dienstag, 21. Juli 2015

Everything Else: Die Sache mit dem Fleisch essen

Dear Everything Else.

Angefangen hat das Ganze mit einem Seminar, das Teil meines FSJs war und jetzt schon einige Zeit zurückliegt. Es gab dort eine Gruppe aus Seminarteilnehmern, die einen Workshop rund ums Thema ''Vegetarisch'' gemacht haben und weil ich neugierig war (und der andere Workshop zu der Zeit mich nicht so interessiert hat), habe ich mich dafür eingetragen.
Der Workshop an sich war ganz okay. Sie hatten Plakate im Raum verteilt, sodass jeder sich sein Wissen selbst angeeignet hat und dann haben sie noch einen Film gezeigt.

Ich weiß nicht, ob es letztendlich genau an diesem Film lag oder ob da auch schon vorher was war, wovon ich ausgehe, aber der Film ist wohl am Ende der Auslöser, der letzte Tropfen gewesen, der mich dazu gebracht hat, mal wirklich ganz genau über das Ganze nachzudenken.
Und zwar mache ich das vor allem an einer Szene und dieser einen damit einhergehenden Tatsache fest – Tiere haben Gefühle. In der Szene wurde eine Kuh zur Schlachtbank gebracht und sie hat geweint. Das macht mich selbst jetzt noch, obwohl es schon so lange her ist, dass ich das gesehen habe, unheimlich traurig.
Das sind Lebewesen! Was wir da essen, sind Lebewesen! Sie fühlen, so wie wir fühlen!

Wenn man sich dieser Tatsache erst einmal bewusst wird, erscheint einem das Ganze plötzlich in einem anderen Licht. Wenn man wirklich ganz bewusst darüber nachdenkt und es sich vor Augen führt, essen wir, wenn wir Fleisch von Tieren essen, Leichen und dieser Gedanke alleine ist einfach widerlich.

Das hier soll jetzt kein Aufruf dazu sein, Vegetarier oder Veganer zu sein oder sonst was. Ich will euch nur mitteilen, was ich dazu denke und wie ich auf diese Gedanken und zu diesen Überlegungen gekommen bin.
Nebenbei bemerkt esse ich momentan selbst noch Fleisch.

Nachdem mir das mit den Gefühlen der Tiere, was für mich irgendwie der wichtigste Grund fast ist, aufgefallen ist, habe ich auch angefangen andere Dinge zu bemerken – zum Beispiel, dass Fleisch eigentlich gar nicht so lecker schmeckt. Natürlich schmeckt es gut! Aber manchmal eben auch nicht. Manchmal ist es einfach nur widerlich. Gut, das kann man jetzt von jedem Essen sagen, wenn es schlecht zubereitet wurde, aber ich meine eher die Konsistenz und der Fleischgeschmack an sich und das alles. Es gibt viele andere Dinge, die sehr viel besser schmecken.
Und vor allem gibt es andere Wege, den Geschmack, den man von Fleisch kennt, zu genießen. Es gibt so viele Möglichkeiten inzwischen! Und dabei leidet kein Tier und man isst keine Leiche und ich wette, es schmeckt sogar besser. (Ich kenne bisher nur geräucherten Tofu, der richtig gewürzt auch sehr lecker ist.)

Eine andere, sehr wichtige Sache, warum man kein Fleisch mehr essen sollte, ist diese ganze Massenproduktionsgeschichte, denn egal wie viel dagegen angegangen wird, es wird sie immer geben und es wird so bleiben, wenn wir nicht bereit sind, mehr Geld für sowas auszugeben und es beschweren sich ja jetzt schon alle über zu hohe Preise.
Diese Massenhaltungen sind einfach nicht richtig. Tiere sind freie Lebewesen, so wie wir. Jedes Leben sollte frei sein, nur verstehen wir Menschen das irgendwie einfach nicht, weder auf Tiere noch auf uns selbst bezogen.

Kommt mir jetzt nicht mit irgendwelchen Argumenten, die dafür sprechen Fleisch zu essen. Ich kenne sie. Ich habe sie mir ja selbst eine Weile vorgehalten und tue das immer noch, um das Fleisch essen zu rechtfertigen und es tun zu können, aber in Wahrheit will ich es eigentlich gar nicht mehr.
Das Argument, das ich mir selbst immer vorgehalten habe und nach wie vor vorhalte, ist: „Alle anderen tun es ja auch. Wenn ich es nicht mehr tue, würde sich nur deshalb eh nichts ändern.“
Und das ist absolut dämlich. Ich will doch keine scheiß Mitläuferin sein! Ich bin ich und ich habe meinen eigenen Kopf, meinen eigenen Körper, meine eigene Meinung!

Esst ruhig weiter Fleisch, ich werde es wahrscheinlich auch noch eine Weile tun, einfach auch aus dem Grund, dass es sehr schwer ist zu widerstehen, da es einen immer und überall quasi anspringt. Aber ich für meinen Teil weiß, dass es eigentlich falsch ist und sobald ich alleine wohne, werde ich versuchen – soweit ich es hinbekomme – mich vegetarisch oder sogar vegan zu ernähren.
Denn selbst wenn eine Person nichts verändern kann, so können es viele gemeinsam und von diesen vielen kann ich ein Teil sein und sie damit etwas größer machen.