Donnerstag, 12. Mai 2016

Anime: Prince of Stride Alternative

Dear Anime.




Ahhhhhhhh, dieser Anime! Also in diesem Fall wundere ich mich kein bisschen darüber, dass ich, mal wieder, ewig mit dem Blogpost gewartet habe.

Kurzbeschreibung:
Der "Stride"-Club der Hōnan-Akademie wurde stillgelegt. Die Schüler Takeru Fujiwara und Nana Sakurai der ersten Klassenstufe erwägen, dem Club zu einem Neustart zu verhelfen. Nun stehen sie vor der Hürde, sechs Mitglieder für das Team zu rekrutieren. Sie fragen Riku Yagami, doch dieser antwortet, dass Stride das letzte sei, das er tun möchte. Jedoch lassen sie sich nicht davon abwimmeln und schleifen Riku in ihren Klubraum, um ihn zu überzeugen.
Stride ist eine Extremsportart, die Teams aus sechs Leuten voraussetzt. Diese vollziehen einen Staffel-Lauf durch Städte. Die Hōnan-Akademie und andere Schulen treten in dieser Disziplin gegeneinander an, um Japans östlichen Stride-Wettbewerb zu gewinnen, "End of Summer".

Story:
Sport-Anime halt.^^ Aber ahhhh!
Zu jedem Chara wird eine eigene kleine Story erzählt, die in das große Ganze mit hineinfließt und die sind alle sehr cute und die Hauptstory sowieso. Es gibt auch schön viel Drama! :D
Und wirklich jeder Charakter bekommt seine Momente, sogar viele der NebenNebencharas.
Takerus größtes Motiv bleibt dabei fast bis ganz zum Ende verborgen, wird nur angedeutet und lässt auch eine gewisse Spannung aka „Was war da denn nun zwischen ihm und Riku? War da was!?“ bestehen.
Es ist tatsächlich die meiste Zeit über nicht ganz so emotional wie zum Beispiel Free! oder so super spannungsgeladen und dramatisch wie Kuroko no Basuke, aber die Storyentwicklung ist trotzdem sehr interessant und eins fiebert richtig mit, vor allem mit den Charakteren.
Es ist auch wirklich schön mitzuverfolgen, wie sich die Geschichte und vor allem das Team mit der Zeit zusammenfügen.
Auch wird das Konkurrenzdenken noch einmal ganz anders dargestellt, als es bei Free! und KnB der Fall ist. Am ehesten kommt es wohl an Haikyuu ran, in der Hinsicht. Wobei, nein, auch das passt nicht so gut. Bei Prince of Stride geht es wirklich sehr viel nur um das Team selber und das Konkurrenzdenken steht eher etwas im Hintergrund, würde ich sagen. Es ist definitiv vorhanden, aber es spielt keine ganz so entscheidende Rolle.

Charaktere:
Ach, so viele schöne Möglichkeiten zu shippen. *_______* Und dann wirken die Ships auch noch alle so perfekt und auch. *-*
Takeru und Riku hatten mich ja schon in der ersten Episode. :'D Da gab's am Ende so eine Szene, in der ich heftige Feels bekommen habe und nur noch am Quietschen war und gar nicht mehr aufhören konnte. :'DD Die Zwei hatten mich wirklich von Anfang an total erwischt.
Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass die Zwei in gewisser Weise Mischungen aus anderen Charakteren, die ich miteinander shippe und sehr gerne habe, sind. Zum Beispiel erinnert Takeru von seinem Verhalten und seinem Aussehen her sehr an Haru und Riku hat vor allem etwas von Kise, würde ich sagen, aber auch etwas von Rin.
Natürlich haben sie auch beide ihre Eigenheiten und alles, aber diese Charaktere lassen sich definitiv ansatzweise in ihnen wiederfinden.
Und Rikus Backstory ist so traurig und schön und ach, ich weiß auch nicht. Und Takerus auch und wie seine mit Riku zusammenhängt und ach. <333
Auch die anderen Charaktere haben mich sehr früh schon begeistert. Da sind Zwei, Hozumi und Ayumu, die erinnern von ihrem Verhalten sehr an Rei und Nagisa, weil sie auch ständig immer alles gleichzeitig machen und schon richtig untrennbar scheinen. Und der Chef der Gruppe, Heath hat auch echt was und Kyosuke erst! Ach ja, Kyosuke hat's mir auch echt angetan und seine Story auch. *-*
Dann wäre da noch Reiji, der einem anderen Team angehört und wow, ich habe ihn instant mit Takeru geshippt, auch wenn ich da zuerst noch etwas zögerlich war, weil TakeRiku für mich schon so ein festes Ship waren und ja. Aber gut, ich bin ja sowieso Multishipperin und Reiji funktioniert in meinem Kopf wunderbar als Takerus Ex oder jemand, der einfach sehr verliebt in Takeru ist. ;DD

Tiefere Bedeutung:
Darüber habe ich irgendwie lange nichts mehr geschrieben, oder?
Ich würde jetzt auch nicht sagen, dass Prince of Stride so die super tiefste Bedeutung hat. Wie in eigentlich allen Sport Animes geht’s natürlich um das Team und den Teamgeist. Aber ich finde hier geht es auch sehr viel darum, nicht aufzugeben. Gut, dass kann eins bei Free! und KnB und Haikyuu auch ebenso sagen, aber bei Prince of Stride werden die Motivationen von jedem einzelnen so schön deutlich, besonders bei Riku und ich liebe es so sehr, wie sie sich alle gegenseitig motivieren und weiterbringen. Ach. <333

Fazit:
Also, wer Sport Animes, insbesondere Free!, würde ich hier sagen, mag, der wird auch Prince of Stride mit ziemlicher Sicherheit mögen. Es gibt einiges an spannungsgeladenen Wettkämpfen und viel Drama zwischen den einzelnen Charakteren und wunderbar lustige Szenen und ganz viele tolle Möglichkeiten zum Shippen. Kurz gesagt: Alles, was das Fangirlherz begehrt, oder zumindest meines. :D

P.S.:
Prince of Stride hat in mir übrigens einen Screenshot-Tick ausgelöst, der sich zum Glück nur auf Prince of Stride beschränkt hat. Aber holy, ich habe sooooooooooooo viele Screenshots gemacht! SOOOOOOOO viele! Wirklich, ich könnte nur anhand denen wahrscheinlich jede Folge mit allen Szenen beschreiben. Ich habe alle zwei Sekunden oder noch kürzer einen Screenshot gemacht! Ungelogen!
Das war echt schlimm... Aber der Anime und die Charas und die Story, es ist einfach alles viel zu schön gewesen. *-*

Aus dem Opening. (Takeru und Riku halten Händchen! *-*)
Ich bin so viele Tode gestorben bei dieser (zugegeben sehr kurzen) Szene! *-*
Dieses Team. <333
Little Riku! *___*
Reiji! <333

Sonntag, 24. April 2016

24.04.2016 - Ich mag die Realität nicht!

Dear Sweet Heart.

Also klar, manche Dinge sind an der Realität schon sehr cool. Die tolle Grafik zum Beispiel. Die Echtheit von, na ja, allem eben – dem Wind, dem Geschmack und all diesen anderen Sinnen. Die Realität kann so wunderwunderschön sein. So viel schöner, als jede Geschichte, als alle Worte der Welt. Die Realität wird nie in Worte gefasst, auf einem Bild festgehalten, in ein Spiel oder einen Film, eine Serie gesteckt werden können. Da passt die Realität einfach nicht rein. Sie ist viel zu groß, viel zu komplex, viel zu allgegenwärtig.

Ich flüchte nur zu gerne vor der Realität. Wie schön sie auch ist, ich lebe dort einfach meist nicht so gerne. Viel zu ernst und viel zu viele Dinge, die dort nicht möglich sind oder durch irgendetwas unmöglich erreichbar sind. Das ist nichts für mich.

Ich träume lieber vor mich hin und eigentlich ist das auch absolut kein Problem. Ich meine, das mit der Realität kriege ich ja trotzdem so halbwegs hin und es gibt auch so viel schönes in der Realität, wirklich.
Aber ich weiß nicht, gäbe es eine Möglichkeit, wirklich in meinen Träumereien zu leben, ich würde sie jederzeit ergreifen.

Die Realität ist viel zu beängstigend, viel zu echt. Ich weiß nicht.
Ich mag natürlich echte Dinge, echte Gefühle und echte Momente und all sowas. Aber es fällt mir so verdammt schwer, mit dem öffnen manchmal. Ich werfe mir da ständig selbst Steine in den Weg, schreie mich an, dass das doch niemals so gehen wird, wie ich es mir vorstelle, weil das ebene Vorstellungen sind und die Realität eben ganz anders ist.

Aber eigentlich, eigentlich glaube ich doch auch daran, dass Vorstellungen, Träume Wirklichkeit werden können, wenn eins nur hart genug dafür kämpft, es stark genug will. Nun, das ist wohl auch eher eine Wunschvorstellung. Aber verdammt, ich hasse mich jedes Mal dafür, wenn ich es nicht schaffe, es nicht wenigstens zu versuchen.
Leider können Versuche auch bereut werden oder eins an der Entscheidung zweifeln lassen. Das gehört eben zur Realität dazu. Es ist eben meist nur so, dass eins sich für etwas entscheidet und nur weil es in dem Moment irgendwie richtig war und es sich auch nicht so falsch anfühlt, heißt das nicht, dass es später nicht doch falsch ist.
Dinge ändern sich so schnell und manchmal so unvorhersehbar in dieser Realität. Ständig muss eins sich mit irgendetwas auseinandersetzen, gegen irgendetwas ankämpfen, für alles mögliche Motivation aufbringen und so weiter und so fort.

Es ist so verdammt anstrengend!
Ich will einfach nur auf irgendeine unbewohnte Insel und mir dort von irgendeinem Erbe oder was weiß ich, ein eigenes kleines Leben aufbauen mit viel Geschreibe, Internet brauche ich natürlich auch und Menschen, die ich sehr gerne habe, wären auch super cool. Dort könnte ich vor dem Haus sitzen und einfach in den Himmel starren, einfach nur sein.

Ja, das wünsche ich mir wirklich – einfach sein zu können. Aber wie macht eins das? Da gibt es bestimmt kein Wundermittel oder irgendeine Anleitung für. Das muss eins sich irgendwie erkämpfen, das „sein“ und auch das „glücklich sein“.
Es ist eine Einstellungssache und die ist nicht leicht beizubehalten. Die Realität legt es immer wieder darauf an, einen davon abzubringen.

Ich könnte eigentlich glücklich sein. Ich könnte SO glücklich sein und ich will das! Aber die Realität muss ja immer mit irgendwelchem Scheiß winken und meinem Hirn irgendwelchen Blödsinn erzählen!
Das sind nur Gerüchte, Hirn! Nur Gerüchte! Hör nicht hin. Lass uns einfach unsere eigene Realität schaffen, denn nur so kann es funktionieren!

Samstag, 9. April 2016

Everything Else: Meine Zocker-Seele

Dear Everything Else.

Anscheinend ist sie das wacheste im Moment in mir, auch wenn ich mich in letzter Zeit oft nicht so wirklich wach fühle. Aber gut, diese Energie-Sache ist was anderes.

Vor inzwischen einiger Zeit habe ich angefangen, Let's Plays zu schauen. Etwas, wovon ich dachte, dass ich es niemals tun würde, weil na ja, ein Spiel wirklich zu spielen, ist eben besser? Oder so. Keine Ahnung. Vielleicht bzw. anscheinend nicht, denn dafür schaue ich Let's Plays inzwischen viel zu gerne.
Ich sollte vielleicht erwähnen, dass meine Sucht in der Hinsicht, sich vor allem auf den Youtube Markiplier bezieht, denn es sind seine Let's Plays, durch die ich überhaupt mit dem Ganzen angefangen habe und ich bin kaum offen für andere Let's Player. :'D Aber manchmal mache ich kleine Ausnahmen, aber ja, überwiegend Markiplier. Und DanAndPhilGAMES, aber die Zwei sind ja keine Pro Gamer in dem Sinne.^^

Die zweite Sache, die dann erst letztens passiert ist, ist Subnautica, was ein wirklich, wirklich cooles Spiel ist. Early Access. Aber einfach soooo cool. Sogar ein bisschen gruselig. Also ich erschrecke mich des öfteren, wenn ich nicht sehe, was im Wasser mich da angegriffen hat oder überhaupt, wenn ich angegriffen werde, weil es sonst die meiste Zeit so ruhig ist. :'D Und nachts, nachts ist dieser Ozean ohnehin ziemlich creepy.
Ich hatte schon länger daran gedacht, mal ein Survival Game auszuprobieren, weil es mich irgendwie interessiert hat und es irgendwie was hat – dieses ganze Überlebensdings. Könnte vielleicht wieder damit zusammenhängen, dass das mit der Realität so ziemlich gar nichts zu tun hat. Ich muss mir kein Haus bauen oder im Ozean rumschwimmen. Es ist eine ganz andere Welt, wo eins ganz anderen Problemen gegenübersteht und dieser Ozean ist einfach ein toller Ort, sich so ein bisschen zu verlieren. So schön gemacht. *-*
Bin sehr sehr gespannt, wie es mit diesem Spiel noch weiter geht!

So viel zu den neuesten Entwicklungen, die meine Zocker-Seele ziemlich beleben.
Ich bin einfach so furchtbar faul, was Zocken angeht. Ich denke zwar oft daran, endlich mal den ersten Teil von The Witcher fertig zu spielen, weil ich da beim letzten Kapitel bin. Auch Sims würde ich eigentlich gerne mal wieder spielen, aber manchmal langweilt es mich ziemlich schnell und na ja.
Es ist auch einfach so, dass ich mir fürs Zocken wenn auch wirklich Zeit nehmen will. Es ist nicht was, was ich mal eben so mache. Selbst Subnautica spiele ich nur abends/nachts bzw. wenn es dunkel ist, weil es sonst so nervig ist, wenn es Nacht wird im Spiel und joa, die Atmosphäre ist einfach besser im Dunkeln.
Und na ja, wenn ich Zeit habe und ich mich danach fühle, was zu tun, schreibe ich eben meist. Deshalb kommt das mit dem Zocken irgendwie immer zu kurz bei mir.

Aber gut, meine Zocker-Seele hat ja jetzt Let's Plays entdeckt und welche mag ich am liebsten? Horror Let's Plays! \o/ Noch was, das ich nur nachts mache, weil wegen Atmosphäre und so. ;D
Aber gut, ansonsten schaue ich mir von Markiplier so ziemlich alles an. :'D Nur Shooter, die mag ich nach wie vor nicht und Strategie-Spiele, nicht so meins.^^

Und sonst so mit Zocken bei mir war es vor allem Sims. Ich hatte alle Sims 1 Spiele (und hab sie dummerweise verkauft. >.<) Ich hab alle Sims 2 Spiele (und weiß gar nicht, ob ich weiß, wo die alle sind, weil ich sie immer ausgeliehen habe. :'D) Bei Sims 3 wurde es mir irgendwann zu teuer, weshalb ich nicht alle Erweiterungen habe, obwohl ich, glaub ich, Sims 3 am liebsten habe wegen der komplett offenen Welt. Aber gut, ich hab ja die meisten Sims 3 Spiele. Mit Sims 2 habe ich trotzdem wahrscheinlich die meiste Zeit gemacht und sogar Sims 2 Videos gedreht und damals auf Myvideo online gestellt. :'D
Ach ja, Sims hat so seine Macken und ich spiele eigentlich immer nur das Gleiche, aber whatever. ;D Es hat mir trotzdem immer viel Spaß gemacht und wird es bestimmt auch weiterhin. :)

Das andere, was da noch war: World of Warcraft und ich bin immer noch sehr, sehr geschädigt davon. Geschädigt im Sinne von OMG ICH MUSS DAS UNBEDINGT MAL WIEDER SPIELEN!
Und das jetzt seit, ähm, fast neun Jahren oder so? Ich hab's gespielt, als ich 11 war. :'D Hatte damals meine Eltern angebettelt, dass ich es darf und sie es für mich bezahlen und das haben sie wirklich getan. :D
Das Ganze kam über meine Cousine zu Stande, deren Vater und Brüder haben WoW damals immer gezockt und wir Zwei haben es uns dann mal angeschaut und hatten richtig Spaß dran und ja. ;D
Ach ja, irgendwann spiele ich es auf jeden Fall mal wieder!

Nach WoW war ich dann immer am Suchen nach etwas, dass dem gleich oder zumindest nahe kommt. Diablo 3 ist da sehr nice. Sollte ich auch mal fertig spielen. ;D Und Tera habe ich dann noch gefunden und mit meiner ehemaligen besten Freundin, ihrem Freund und einer Freundin von ihr gespielt, das war sehr cool. :D

Eigentlich zocke ich aber lieber alleine und nicht so gerne online, wobei ich es sehr mag, neben jemandem zu sitzen und wir zocken beide so unabhängig voneinander. Das ist auch toll. ^-^

So, ja, Markiplier hat also meine Zocker-Seele wiederbelebt. Hab auch Limbo gespielt, war cool. :D Was da noch so kommt, keine Ahnung, aber ich bin auf jeden Fall gespannt. ;D
Dachte mir, ich teile diese kleine History mal, einfach weil's gerade irgendwie ziemlich aktuell für mich ist. Also ja, so sieht's mit mir und dem Zocken aus.
Habe das wohl vor allem von meinem Vater, dem haben meine Schwester und ich früher immer zugeschaut. :'D Von ihm habe ich auch die meisten Spiele.
Joa, vielleicht schreibe ich irgendwann nochmal über Games, falls es irgendwelche Updates gibt. ;D

Donnerstag, 31. März 2016

31.03.2016 - Woher die Energie nehmen?

Dear Sweet Heart.

Dieses Gefühl, wenn man etwas tun will, es aber einfach nicht kann.
Ich meine damit nicht, dass man etwas nicht tun kann, weil man zum Beispiel nicht genug Geld dafür hat oder nicht die Fähigkeiten, nicht die Stärke, nicht die Beziehungen, nicht den Mut oder sonst irgendetwas in der Richtung.
Ich meine dieses Gefühl, wenn man etwas ganz simples tun möchte wie an einer Geschichte weiterschreiben oder ein Spiel spielen oder an der Hausarbeit arbeiten und man möchte es wirklich tun, in diesem Moment möchte man es wirklich tun und irgendwie hätte man auch schon genug Kraft dafür oder könnte sie finden, theoretisch. Im Kopf funktioniert es. Im Kopf.

Aber wenn man es dann versucht, in die Tat umzusetzen, will es einfach nicht klappen. Als wäre die Energie zwar irgendwie da, aber man könne sie nicht richtig zu fassen bekommen. Als wäre sie hinter einer Glaswand, sodass man sie zwar sehen und sogar fühlen kann, aber sich doch nicht mit ihr verbinden, sie nicht berühren kann. Sie ist da und sie ist gleichzeitig nicht da.

Vielleicht ist man bloß erschöpft von irgendetwas und sollte gerade gar nichts tun. Manchmal, manchmal ist es besser, gar nichts zu tun. Da ist es ein Muss gar nichts zu tun, sich zu entspannen. Zumindest sehe ich es so.

Dabei bin ich mir auf der anderen Seite ziemlich sicher, dass es mir am besten geht, wenn ich etwas tue und zwar durchgehend. Klar kann ich mir auch mal eine Serie ansehen und auch mal zwei oder mehr Folgen, aber danach muss ich verdammt nochmal etwas tun!
Mir geht es wirklich am besten, wenn ich super beschäftigt bin mit Dingen, die ich mag und die ich tun will und die mir Spaß machen. Selbst da ist meine Energie zwar irgendwann aufgebraucht, aber wenn ich mich konzentriere und meine Konzentration auch beisammen behalte, kann ich so vieles schaffen. Ich weiß das.
Es ist mir zwar erst jetzt irgendwie richtig klar geworden, aber eigentlich habe ich es schon vorher gewusst, weil es immer so gewesen ist.

Wie sehr ich es auch liebe wirklich Freizeit zu haben und nichts tun zu müssen, genauso sehr macht es mich kaputt. Oft ist es sogar falsch mir irgendwelche Wahlmöglichkeiten zu geben, weil ich mich dann einfach nicht entscheiden kann und an dieser Entscheidung verzweifle und so viel Energie dabei verliere. Aber na ja, mir einfach stumpf zu sagen, dass ich das und das jetzt tun muss, ist auch nicht immer das Richtige.

Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass Menschen eigentlich keine Arbeitstiere sind und Funktionieren nicht alles ist, wozu wir da sind.

Ja, das ist alles sehr widersprüchlich.
Ich weiß auch nicht, einerseits möchte ich die Freiheit bewundern und genießen und den Moment wertschätzen und auf der anderen Seite will ich so viel tun, wie nur irgendmöglich, weil ich nur einmal lebe. Ich lebe nur einmal und ich will dieses Leben genießen und so viel schaffen, wie nur möglich und da ich die Dinge mag, die ich tun möchte, sollte es eigentlich leicht sein, aber das ist eben nicht.

Ich habe mich jetzt dazu bekommen, diesen Post zu schreiben und es fühlt sich gerade schon wieder komisch an, obwohl ich eigentlich motiviert am Schreiben bin.
Was ist nur los mit diesem komischen Energiedings in mir?

Ich denke ja eigentlich, dass jeder Mensch das in irgendeiner Weise hat – dieses Bedürfnis, etwas tun zu wollen. Wahrscheinlich ist das bei jedem unterschiedlich stark, natürlich. Aber für mich ist das irgendwie ein Grundbaustein des Menschseins.
Doch dann denke ich auch wieder, dass es nur etwas ist, dass ich fühle und nur weil es mir so vorkommt, muss es nicht so sein.

Keine Ahnung, es gibt doch auch Menschen, die nicht so das Bedürfnis haben, sich zu verwirklichen, oder? Oder zumindest in einer ganz anderen Weise, als es für mich ist. Wir sind alle unterschiedlich. Es macht nur Sinn, dass es bei jedem anders ist.

Für mich ist es eben das Schreiben und ein Gefühl von vorwärts kommen und all diese kleinen Projekte, die ich so am Laufen habe. Für jemand anderen sind es vielleicht seine Freunde oder ein handwerkliches Hobby oder Games oder ein Doktor zu werden, was auch immer.
Und sicherlich fühlt es sich für jeden anders an – diese Energie, die einen vorantreibt und Dinge tun lässt.

Für mich hat diese Energie grundsätzlich erstmal zwei Formen oder vielleicht eher zwei Extremformen, die mich am stärksten beeinflussen – höchste, begeisternde Motivation und das Energie aufsaugende Loch. Vom Namen her erklären die sich, glaub ich, so ziemlich von selbst.

Ich kann so super motiviert sein, dass es sich anfühlt, als könnte ich die Welt erobern, als würde jedes noch so kleinste Wort von mir einen riesigen Effekt haben, da allein die Möglichkeit, dass es so sein könnte, mich so sehr fasziniert. Dann wünsche ich mir unsterblich zu sein und einfach alles tun zu können, was ich so gerne tun würde. Denn selbst alle Zeit der Welt würde nicht genug sein.

Doch Tatsache ist, ich bin nicht unsterblich und das werde ich auch niemals sein. Dinge tun muss ich aber trotzdem und eigentlich ist die Tatsache, dass ich nicht unsterblich bin ja nur noch mehr Grund, motiviert Dinge zu tun, da meine Zeit eben begrenzt ist und ich das Beste draus machen sollte.

Aber dieses energieaufsaugende Loch nimmt mir einfach alles und macht es unmöglich. Es saugt mich einfach aus. Und dann falle ich in eine Art Abwärtsspirale, fühle mich nur noch dazu fähig, Zeug anzuschauen, aber nichts selber zu tun. Wenn man bedenkt, dass es mir meist am Besten geht, wenn ich etwas tue, kann es mir dadurch nur immer schlechter gehen.

Vielleicht kommt dieses Gefühl von Lustlosigkeit und Unmotiviertheit, dieses Energie aufsaugende Loch auch ganz woanders her. Ich habe keine Ahnung. Vielleicht tue ich letztendlich doch nicht die richtigen Dinge. Vielleicht versuche ich bloß, mir selbst etwas vorzuspielen.

Vielleicht gehöre ich auch einfach nicht mehr hierher, wo ich im Moment bin. Das Gefühl hier weg zu müssen, hatte ich ja schon lange bevor ich wirklich gegangen bin. Hier gibt es irgendwie nur noch so wenig für mich und alles saugt mich auf. Als würde die Vergangenheit mich hier ununterbrochen heimsuchen. Vielleicht ist es das. Ich weiß es nicht.

Vielleicht war es auch schon immer so und mir ist es nur nie wirklich aufgefallen. Gestern habe ich viel geschafft.

Gestern war ich fleißig. Da kann ich es heute nicht sein. Funktioniert es so? Ist es das?

Menschen sind so komplex und ich bin kein Psychologe, auch wenn ich mich nur zu gerne selbst analysiere. Ich möchte einfach wissen, was mit mir los ist und ich möchte verdammt nochmal zu meinem motivierten Ich zurück.

Manchmal, manchmal denke ich, dass es schon reicht, nur daran zu glauben. Ich bin der Überzeugung, dass an etwas zu glauben, sehr viel ausmacht. Ich glaube nicht wirklich an Gott oder so etwas. Aber in gewisser Weise glaube ich schon an Schicksal, weil es nun einmal unerklärliche Dinge gibt und jemand wie ich, der bevorzugt in Fantasywelten lebt, muss fast daran glauben, dass Dinge möglich sind, von denen wir nur zu träumen wagen oder nicht einmal das.

Also was? Muss ich nur fester an mich selbst glauben? Ist es das? Oh, wie sehr ich wünschte, dass es so einfach ist. Na ja, vielleicht ist es das und ich muss wirklich nur fester an mich glauben und diesen Glauben, diese Kraft, diese Energie bewahren und richtig nutzen. Vielleicht ist das schon alles.

Es hängt so vieles von der Einstellung ab. Und ich glaube nicht daran, dass wir keinen eigenen Willen haben, im Gegenteil. Ich glaube, dass der eigene Wille sehr, sehr wichtig und sehr, sehr stark ist, wir verstehen es nur oft nicht, bekommen es nicht richtig zu fassen. Da ist immer eine Wand, eine Mauer, die uns davon trennt. Manchmal ist sie dünner, manchmal dicker, aber sie ist immer da. Wenn wir nur durchbrechen könnten! Wenn wir nur zu der Macht unseres eigenen Willen durchbrechen könnten!

Vielleicht habe ich auch einfach nur eine etwas schlechte Phase im Moment und ich sollte mich nicht selbst so fertig machen. Aber ich mag es nun einmal nicht, wenn ich Dinge nicht hinbekomme und ständig unmotiviert bin. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das irgendjemand mag.

Doch anscheinend ist alles, was ich tun kann, irgendwie durchzuhalten, irgendwie den Kopf über Wasser zu halten und weiterzumachen. Irgendwie wird das schon. Irgendwie.

Montag, 28. März 2016

Buch: Die 5. Welle von Rick Yancey

Dear Books.


Ach ja, dieses Buch...

Kurzbeschreibung:
Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...

Story:
Es war so langweilig am Anfang, ahhhhhhh! Dass ich es da überhaupt geschafft habe, weiterzulesen! Wirklich, ich habe am Anfang nur weitergelesen, weil ich es endlich mal lesen musste und durchhaben wollte.
Am Anfang war ich wirklich von allem nur genervt. Cassie nervt! Argh! Dazu aber gleich unter 'Charaktere' mehr.^^
Na ja, mich hat wohl auch die Neugierde etwas gehalten am Anfang, aber sonst. >.< Selber hätte ich mir das Buch auch nie gekauft... Aber gut, egal.
Ich fand's am Anfang auch überhaupt nicht sonderlich spannend. Außerdem mochte ich es nicht so sehr, mit diesen ganzen Rückblicken und boah, Cassie! Ich weiß nicht, ich komme einfach nicht auf sie klar. >.< Vor allem dieses ganze Gelaber von ihrer High School Zeit und wie sehr sie ja auf Ben Parish stand. Das hat mich so angekotzt! >.<
Evan Walker hat das dann echt nicht besser gemacht, eher schlimmer. >_____< Ich war so: Seriously, jetzt rettet sie da irgendein gut aussehender Kerl!? Im Ernst jetzt?! Ich meine, mir war klar, dass da irgendwas hinterstecken muss, das war auch ziemlich offensichtlich, aber ehrlich jetzt?!
Ich meine, wie klischeehaft geht’s denn noch?! Nichts gegen Klischees, ich benutze die ja selber gerne, aber wenn dann bitte richtig! Und nicht einfach Klischee, weil's Klischee sein soll. Was ist das denn?!
Na gut, kommen wir zu dem Part, der mich tatsächlich dazu gebracht hat, das Buch noch einigermaßen zu mögen – Zombie! \o/
Nein, keine Zombies. :'D Einfach nur Zombie. ;D Ach, ich habe mir echt einen Narren an dem Chara gefressen, glaube ich. ;D Aber allein dieser Codename ist einfach schon mega! :D
Und ja, ich hätte selber nicht gedacht, dass ausgerechnet der Militärteil des Buchs mich so angesprechen würde.^^ Aber joa, es ist passiert.
Klar, Kindersoldaten sind jetzt an sich nicht unbedingt so cool, aber sind sie! Also, in Fiktion zumindest.^^ Ich weiß nicht, mir gefällt einfach die Idee sehr und diese ganzen Codenamen sind wundervoll. :D Ich mag einfach, wie kaputt das alles ist. Wie kaputt diese Kinder sind. Wie kaputt diese Welt ist. Das hat was. :D
Immerhin ist es ja auch eine Endzeit-Story und diese Sache mit den Kindersoldaten ist, meiner Meinung nach, das, was dieses Buch zu etwas besonderem macht. :)
Was den Rest angeht, hm.
Also ich habe irgendwie echt das Gefühl, dass dem Autor selber auch diese Militärsache am meisten beim Schreiben Spaß gemacht hat und es ist ja auch in gewisser Weise der Kern dieses ersten Buchs. Ich will jetzt nichts spoilern, also gehe ich darauf mal nicht weiter ein, aber wer das Buch gelesen hat, wird verstehen, was ich meine.^^

Charaktere:
Cassie nervt! Gott, ich nehme diesem Mädchen einfach nichts ab! Weder ihre Genervtheit, noch ihre Stärke, noch sonst irgendetwas!
Ich weiß nicht, ob es vielleicht an der Übersetzung liegt, weil ich oft das Gefühl habe, dass mich das am meisten stört und ich deshalb lieber im Original Englischen lese. Aber hm, ich glaube nicht, dass es im Englischen so viel besser gewesen wäre.
Für mich ist Cassie wohl vor allem eines – ein unausgearbeiteter Charakter. Ich sage gar nicht, dass sie kein Potential hat, vielleicht hat sie das. Aber hm. :/
Mich erreicht sie einfach 0 und wie geschrieben, ich nehme ihr nichts von dem, was sie denkt, tut, fühlt ab! Weder das, was von ihr als High School Mädchen erzählt wird noch das, was sie jetzt ist. Sie überzeugt mich einfach kein bisschen! Sie fühlt sich nicht einmal nach einem wirklichen Charakter an!
Selbst Sammy fühlt sich mehr nach einem richtigen Charakter an und er hat jetzt nicht unbedingt so große Auftritte im Buch! Aber ihm nehme ich alles ab, was er ist!
Ach und Zombie. <3 (Spoiler!) Dass er Ben Parish ist, hat mich zwar auch mega aufgeregt, aber na ja. Ich meine: Im Ernst!?!? Warum?! Argh! Na ja. Wenn daraus irgendsoein Liebesdreieckdings im zweiten Band werden soll! Dann weiß ich auch nicht. >_____< (Spoiler Ende)
Ich mag alles an Zombie! Ja, auch seine Backgroundstory, weil die ihn logischerweise zu dem macht, der er ist, teilweise zumindest. Und ich finde die Idee sehr interessant – wie sehr alles ihn verändert hat. Bei ihm kann man das am Besten sehen. Sammy ist noch zu klein, da weiß man, dass er vorher einfach ein Kind war und Cassie nehme ich ja nichts ab und von den anderen weiß man nicht, wie sie vorher waren.
Außerdem schafft Zombie es, einen einige Male zu überraschen und er ist stark und hat trotz allem noch Gefühle und ach. <3
Sammy mag ich aber auch sehr gerne und Zombies Einheit. Die haben alle ihre tollen Eigenheiten und ja. :D

Fazit:
Die Story hat's doch noch ziemlich eindrucksvoll geschafft, die Kurve zu kratzen und jap, das ist alles Zombie zu verdanken. ;D
Der Autor (bzw. wohl eher der Übersetzer in dem Fall) hat teilweise echt sehr gute Formulierungen drauf, da war ich teilweise schon sehr gefesselt. (Bzw. heißt das dann, dass es wohl einfach ziemlich gut übersetzt ist, schätze ich mal.^^) Und die ganze Sache mit dem Militär und den Kindersoldaten war wirklich interessant.
Was den Rest angeht, besonders Cassie, war es eher so meh. Aber ich war doch recht neugierig und bin es auch immer noch, werde ich also wohl durch das zweite Buch quälen, aber dennoch dabei offen sein und versuchen, mich auf das Buch einzulassen, weil ich hier gemerkt habe, dass es durchaus funktionieren kann, wenn man einen guten Aspekt findet.
Ich werde mir den Film mal demnächst anschauen und bin sehr gespannt, wie das Alles so umgesetzt wurde.

Freitag, 11. März 2016

Anime: Owari no seraph (2. Staffel)

Dear Anime.


Ahhhhhhhhhhhhhh! Ich kann's nicht glauben, dass ich zu diesem Anime ernsthaft noch keinen Blogpost geschrieben habe! O___O

Kurzbeschreibung:
1. Staffel Die Story spielt in der nahen Zukunft, in einer Welt, in der Menschen sich gegen Vampire verteidigen müssen. Nachdem Yuuichirou Hyakuya wegen den blutrünstigen Lebewesen alles, was er wertschätzte, verlor, beschließt er, sich einer spezialisierten Militäreinheit anzuschließen, sodass er Rache an den verhassten Vampiren nehmen kann. Selbst als noch mehr unnatürliche Dinge vorfallen, zeigt Yuuichirou keine Spur von Nachgiebigkeit …
2. Staffel Eines Tages tauchte ein Virus auf, der alle Infizierten, die älter als 13 waren, tötete. Gleichzeitig tauchten auch Vampire auf und begannen, die Menschheit zu unterdrücken und zu versklaven.
Hyakuya Yuuichirou wird von ihnen als Nutztier gehalten. Dieses Schicksal trifft auch andere Waisenkinder. Auch, wenn er in Gefangenschaft lebt, sind seine Träume groß: Er will Vampire töten. Er will sie alle töten.

Gut, ähm, das klingt zwar beides wie eine Beschreibung zur ersten Staffel, aber ähm, okay. o.O

Story:
Perfekt. Eigentlich ist dieser Anime einfach nur ziemlich perfekt. :D So und das ist jetzt auch alles, was ich zur Story zu sagen habe. xD
Ne, es geht viel um Kameradschaft, Freundschaft, Familie und Zusammenhalt. Das Ganze begleitet von gewissen Geheimnissen und in einer Welt, in der die Vampire an der Macht sind und die Menschen verzweifelt darum kämpfen, nicht ausgelöscht zu werden, wozu ihnen so ziemlich jedes Mittel recht ist.
Es gibt einiges an Kämpfen zu sehen und dazu diese Vertrauens- und Zusammenhaltsmomente, die einem entweder ein Gefühl von „Zusammen ist alles machbar!“ geben oder Verzweiflung auslösen, wenn es dennoch nicht funktioniert.
In der ersten Staffel hat der Anime mich etwas damit überrascht, dass es so viel darum ging, dass Yuu Freunde findet und es hat mich ein wenig gelangweilt, aber letztendlich ist es ein sehr wichtiger Teil der Geschichte, der nicht ausgelassen werden darf und er kam mir länger vor, als er tatsächlich ist.

Charaktere:
Ach, manche von denen haben es mir so sehr angetan! <333
Man frisst sich echt leicht einen Narren an den Charakteren in diesem Anime, finde ich. Auch wenn sie schon teilweise etwas oberflächlich auf mich wirken, was vermutlich, mal wieder, daran liegt, dass es eben ein Anime ist und im Manga ist das alles sicherlich besser beleuchtet.
Auf der anderen Seite hat solche leichte Oberflächlichkeit auch den Vorteil, das man sich vieles selbst hinzudichten kann. Und ich finde, Owari no seraph bekommt da den Mittelweg sehr gut hin. Man kennt die Grundstimmungen und -motivationen der Charaktere und kann sie sich selbst gedanklich noch weiter ausbauen und das finde ich toll. :)
Insgesamt sind die Charaktere auch sehr vielfältig und wenn auch alle etwas klischeehaft sind in gewisser Weise – im Sinne von, dass man solche Charakterkonzepte auch in vielen anderen Animes findet –, haben sie dennoch alle ihre Eigenarten und Besonderheiten, die dazu geführt haben, dass ich viele von ihnen so ins Herz geschlossen habe.
Sogar die weiblichen Charaktere gefallen mir hier sehr gut! Und wirklich, das kommt jetzt nicht so oft vor und gerade bei Animes werden weibliche Charaktere oft auch ziemlich bescheuert dargestellt – vollbusig und etwas unfähig oder die reinste Killermaschine. Aber davon gibt es hier keins von beidem, meiner Meinung nach. Das Einzige, was mich etwas gestört hat, war, dass es in der zweiten Staffel eine Stelle gibt, wo irgendwie angedeutet wird, dass sie ja alle auf Yuu stehen und das fand ich etwas bescheuert und unangebracht, aber na ja.^^

Yuu und Mika:
Ja, natürlich interessiert mich das am allermeisten von allem! :'DD Ne, also die Story ist auch wirklich toll und die anderen Charaktere auch, ehrlich.
Aber na ja, ich kann dieses Thema ja nicht auslassen. :'D Vor allem, weil MikaYuu mit zu meinen forever and ever OTPs gehört. :D
Die Frage, die man sich bei Owari no seraph bezüglich dieser beiden Hauptcharaktere stellt ist – ist das jetzt wirklich nur Freundschaft oder ist das jetzt wirklich mehr!?!? Und ganz ehrlich, ich glaube, niemand kann diese Frage 100% beantworten. Vor allem nicht nach der 10. Folge der 2. Staffel. Also für mich ist es spätestens ab da eh klar. :'D
Ich meine, nur weil sie einander auch auf eine romantische Weise lieben, heißt es ja nicht, dass sie nicht auch beste Freunde sein können. Im Gegenteil. Sich so zu lieben und beste Freunde zu sein, ist doch das allerbeste überhaupt!
Und verdammt, ich liebe dramatische Liebesgeschichten einfach viel zu sehr, um die Zwei als Pärchen nicht unheimlich zu lieben! <333
Ich finde es einfach so cool, dass man es auch eben einfach nicht weiß. Ist es jetzt Fanservice, wie bei Free! !? Oder sind sie vielleicht wirklich ineinander verliebt?
Ganz ehrlich, ich hätte eigentlich gar kein so wirkliches Problem damit, es nie zu erfahren. In meinem Kopf sind sie eh unsterblich ineinander verliebt und Punkt. Und solange der Anime nicht das Gegenteil beweist. ;D

Fazit:
Also, ähm, Owari no seraph zählt zu 100% zu meinen Lieblingsanime! Mich hat einfach alles daran gefesselt, wirklich. Es ist spannend, hat Vampire, viel (Liebes-)Dramatik und tolle Charaktere! Definitiv mehr als nur sehenswert. :D

Real.

(Not) real. (!? xD)

(Not) real.^^

Real.



Real! :D
Real.

Montag, 7. März 2016

Anime: Noragami II

Dear Anime.


Ach, Noragami. ♥
Hier hab ich zumindest mal eine etwas bessere Ausrede, warum ich noch keinen Blogpost geschrieben habe! Because my Yato feels!!! DDD:

Kurzbeschreibung:
Bishamonten wird langsam immer kränker und ihre Shinki benehmen sich auf einmal so komisch... Der Hass zu Yato wird auch immer größer und sie schwört sich blutige Rache. Wird sie herausfinden, warum ihre Shinki sich so seltsam benehmen und Yato besiegen?

Ja, ähm, die Kurzbeschreibung trifft's jetzt nicht so ganz, aber okay.

Story:
Wenn ich mich richtig erinnere, ist die Kurzbeschreibung nur das, was im ersten Teil der Staffel passiert und danach geht es dann auch teilweise mehr um Yatos Vergangenheit.
Ahhhhhh, aber dieser erste Teil der Staffel! Es ging alles so Schlag auf Schlag! Das war so heftig! Ich wusste gar nicht, wohin mit meinen Feels. Es hat mir teilweise so das Herz gebrochen! Ahhhhhhh! Da gibt es echt eine Stelle, wo ich so geheult habe. *schnief*
Aber auch der zweite Teil der Staffel! Ich war die ganze Zeit so angespannt und gespannt, was als nächstes passiert und O.O
Besonders das Ende der zweiten Staffel verdient ein O_______O. Ich war so DDDDD:! Und es machte so Sinn und war gleichzeitig so schrecklich und D:
Haha, okay, ich stelle es gerade deutlich dramatischer dar, als es ist, aber ich erinnere mich gerade an meine Gefühle und ja.^^
Also an Action und Spannung und Drama mangelt es der zweiten Staffel auf keinen Fall. Genauso gut wie die erste. Und die Story ist toll! Genauso gut wie die Erste. :)

Charaktere:
Falls ich's noch nicht deutlich gemacht habe – ich liebe Yato! *__________* So ein toller Charakter! Ach. ♥ Und was so alles über ihn enthüllt wurde in der zweiten Staffel, eigentlich genau, das, was ich mir erhofft hatte. ^-^
Und ich mag ja tatsächlich auch Hiyori und Yukine natürlich auch. :D Und eigentlich auch alle anderen. ;DD Gut, es gibt ein paar, die ich weniger leiden kann, aber die Hauptcharaktere sind alle echt toll. :D

Fazit:
Hups, ein kurzes Kommi. o.o
Tja, aber so ist das manchmal, wenn man nur sagen kann, dass es toll war und ich will ja nicht spoilern, also. :D
Wenn ihr die erste Staffel mochtet, schaut es euch definitiv an. Ihr werdet nicht enttäuscht sein. :)