Dienstag, 24. November 2015

24.11.2015 - Verlorene Versprechen

Dear Sweet Heart.

Wir tun es fast jeden Tag. Sagen, wir tun dies. Sagen, wir machen das. Nächstes Mal, nächstes Mal machen wir es besser. Nächstes Mal, da denken wir rechtzeitig dran. Nächstes Mal vergessen wir es nicht.
Und dann ist es beim nächsten Mal wieder genauso wie vorher.
Wir versprechen uns selbst so oft Dinge, die wir nicht einhalten, nicht einhalten können, nie einhalten werden. Wir nehmen es uns vor, schwören es uns und versuchen es. Manchmal versuchen wir es so sehr und trotzdem will es nicht funktionieren.
Weil wir es nicht wirklich wollen? Weil es einfach nicht die richtige Zeit dafür ist? Weil wir anderes zu tun haben?
Das sind Ausreden. Das sind alles Ausreden und wir wissen das, aber wir brauchen diese Ausreden. Wir brauchen sie. Um uns vor uns selbst zu rechtfertigen. Um zu überleben. Um mit uns selbst klar zu kommen. Um trotzdem noch daran glauben zu können, es besser machen zu können.

Manchmal, manchmal schaffen wir es. Manchmal schaffen wir es, es besser zu machen. Manchmal gelingt es uns tatsächlich. Manchmal sind wir die Sieger und schaffen das, von dem wir uns erhofft hatten, dass es uns gelingt, dass es dieses Mal klappt, dass es anders wird, als letztes Mal.
Wir können es – Dinge verändern, uns verändern, andere verändern, unser Leben, unsere Lebensweise verändern. Es ist nicht unmöglich. Es ist machbar. Es braucht Mut. Es braucht Geduld. Es kann harte Arbeit sein. Doch es kann gelingen.
Dann macht es uns glücklich. Wenn wir es schaffen, eine Veränderung herbeizuführen, macht das glücklich, denn es macht neu, schafft neuen Raum, einen neuen Horizont, einen anderen Blickwinkel. Es kann das ganze Leben verändern.

Aber irgendwie verlieren wir auch oft etwas, oder nicht? Selbst wenn es eine gute Veränderung ist, kann sie Verlust bedeuten.
Wenn man anfängt, sich Zeit für eine neue Sache zu nehmen, verliert man diese Zeit für eine andere Sache. Wenn man es schafft, eine Sache zu ändern, können sich noch ganz andere Sachen ändern. Wenn man einmal mutig genug ist und einen Sprung wagt, kann danach alles anders sein.
Es ist nicht so einfach, nicht so einseitig, wie wir es gerne hätten. So funktioniert die Welt nicht.

Das Kunststück ist, den Mittelweg zwischen allem zu finden. Der Weg, der einen selbst am besten gefällt. Der Weg, der einen selbst am glücklichsten macht.
Manchmal bedeutet das auch Schmerz auf irgendeine Weise und einen Verlust wird es wohl auch immer geben. Aber wenn das, was man gewinnt, einem wichtiger ist, wenn der Wert dieses Gewinnes höher ist, ist es das wert. Man kann dann fühlen, dass es das wert ist.

Manche Dinge sind einem eben nicht so wichtig, obwohl man sich das wünscht. Für manche Dinge nimmt man sich nicht die Zeit, obwohl man es eigentlich schon will. Und ja, dann will man es nicht genug! Mag auch sein, dass manchmal der Zeitpunkt nicht ganz stimmt oder andere äußere Einflüsse es verändern, aber wenn man etwas wirklich will, findet man einen Weg. Früher oder später. Immer.
Man muss es nur wirklich wollen.

Daran glaube ich – dass Dinge funktionieren, wenn man es wirklich will. Wenn man trotz Angst und Unsicherheit, etwas wirklich will, kann man es schaffen. Wenn man es wirklich will, strengt man sich genug dafür an. Wenn man es wirklich will, gibt es nichts, dass einem den Weg versperren kann. Für den Moment kann es einem so erscheinen, aber der Moment vergeht und dann kann man es schaffen.
Wenn man es wirklich will.

Wir versprechen uns selbst oft viel zu viel, nehmen uns viel zu viel vor und kommen nur zur Hälfte davon, wenn überhaupt. Wir stürzen uns in Dinge, um dann festzustellen, dass es nicht klappt, dass wir die Zeit, die Konzentration, die Motivation dazu nicht haben. Wir machen Pläne, versuchen früher schlafen zu gehen, ordentlicher zu sein, mehr darauf zu achten, was wir sagen, mehr zu schreiben, mehr zu lesen, diese eine Serie endlich zu schauen und so weiter und so fort.
Es ist eine endlose Liste, die unser Leben lang nicht weniger, sondern nur immer mehr und mehr werden wird. Wir werden auf ewig damit beschäftigt sein, sie abzuarbeiten.

Sie ist beängstigend, diese Liste, ja. Sie lässt uns verzweifeln. Sie überfordert uns. Sie kann uns sogar den Lebenswillen, unser Leben selbst nehmen. Sie ist unmöglich zu schaffen.
Und dennoch denke ich, dass wir niemals aufhören sollten, diese Liste abzuarbeiten.
Wir werden manche Punkte auslassen, auslassen müssen, andere werden wir dafür mit umso mehr Begeisterung tun. Wir werden manche Dinge vergessen und uns an andere wieder erinnern. Einiges wird an Bedeutung verlieren, anderes wird wichtiger werden.

Was zählt ist, dass wir uns nicht davon beherrschen lassen. Ja, wir geben uns selbst diese Versprechen aus einem guten Grund und es ist sehr schade und traurig, wenn so viele davon verloren gehen, aber es muss so sein. Wenn nichts verloren gehen würde, wie sollten wir je auch nur einen Punkt schaffen? Wenn wir uns nie die Zeit für eine Sache nehmen, wie sollten wir sie dann je schaffen und zu einem anderen Punkt übergehen können?

Die Liste ist dynamisch. Sie verändert sich ständig, in jeder Sekunde, so wie wir selbst uns auch. Man darf sie nicht als festes Gerüst, als Plan, als einfache To-Do-Liste oder Prioritäten-Liste ansehen. Sie ist in unserem Kopf, in unseren Gedanken und Erinnerungen verankert und genau dort, gehört sie auch hin.
Natürlich ist es sinnvoll, sich gewisse Dinge aufzuschreiben und tatsächlich Punkt für Punkt abzuarbeiten, schon allein damit man sie nicht vergisst.
Aber manches kann man so oft aufschreiben, wie man will und man wird es doch nie tun. Weil es nicht wichtig ist. Nicht wichtig genug.
Wer weiß, vielleicht wird es das eines Tages werden. Vielleicht ist es eines Tages wichtig genug. Ja, es könnte wichtig genug sein, um eines Tages wichtig genug zu sein.
Aber wenn es das gerade nicht ist, ist es okay, es für den Moment oder auch für immer loszulassen. An diesen Verlust wird etwas Neues treten. Die Liste wird sich weiterentwickeln, so wie wir uns weiterentwickeln.

Es ist wichtig, dass wir offen sind und offen bleiben. Ja, manchmal ist es richtig, sich auf etwas zu versteifen und sich darauf zu konzentrieren, aber selbst dann sollte man nie den Blick für das Große und das Andere verlieren. Da ist immer noch mehr. Da sind immer noch Dinge, die auch zählen, zählen könnten, zählen werden.

Wie viele Versprechen an uns selbst auch verloren gehen, es werden immer neue dazukommen, die uns neue Chancen bieten. Wir werden sie niemals alle erfüllen können, das ist unmöglich. Aber wir werden es immer weiter versuchen, denn das ist es, was zählt.

Dienstag, 17. November 2015

Anime: Uta no Prince-sama Maji Love 1000%

Dear Anime.


Bevor es wieder zu spät wird und ich wegen dem Studium dann doch keine Zeit mehr habe oder so, muss ich diesen Blogpost jetzt mal endlich schreiben!

Kurzbeschreibung:
Das Mädchen Haruka hegt den Wunsch, Songwriter zu werden. Auf einer dafür vorgesehenen Schule, in der Songwriter und Sänger ausgebildet werden, kann sie ihren Berufswunsch endlich nachgehen. Doch die Schule arbeitet nach einem bestimmten Prinzip, indem die Schüler als Paar ihre Schulzeit absolvieren. Songwriter und Sänger arbeiten während der Schulzeit eng zusammen, doch Haruka wird nicht nur ein Partner zugeteilt, sondern gleich zwei! Mit ihren beiden gutaussehenden Mitschülern muss sie nun ihre Schulzeit überstehen, darf sich jedoch nicht allzu sehr mit ihnen einlassen. Denn auf der Schule herrscht ein strenges Date-Verbot unter den Schülern!

Ähm, also irgendwie ist da ja ein bisschen was falsch in der Kurzbeschreibung!? o.O

Story (minimale Spoiler!):
Aber es ist tatsächlich nicht so schlimm, dass da was in der Kurzbeschreibung falsch ist, weil die Story sowieso mehr oder weniger für die Tonne ist.
Es ist sehr, sehr deutlich zu erkennen, dass UtaPri eigentlich ein Spiel ist, denn dementsprechend unsinnig und mit ein paar seltsamen Elementen durchzogen ist die Story.
Es ist nicht, wie es in der Kurzbeschreibung scheint, etwa so, dass es darum geht, dass die Charaktere sich nicht ineinander verlieben. Das wäre wahrscheinlich noch sehr viel interessanter gewesen. Nein, stattdessen wird zu fast jedem Charakter erzählt, was für eine tiefe Verbindung er doch zu Haruka hat. Wirklich, vier der sechs Jungs haben eine super bewegende Story mit Haruka, wodurch sie allein der Grund ist, warum sie singen.
Für alle, die meinen Sarkasmus nicht rausgehört haben: *Würg*
Ich meine, hallo!? Schon alleine wie unrealitisch das ist! Und teilweise passt es einfach auch nicht zu den Charakteren. >.<
Was ich gut fand, ist, dass Tokiyas Geschichte direkt im Anime erzählt wurde und das nicht irgendwie quasi vorher passiert ist, wie bei den anderen. Allgemein hat mir Tokiyas Geschichte auch sehr gut gefallen.
Und gut, dass Natsuki und Shou da auch ein bisschen aus dem Rahmen fallen. (Wobei es dann auch wieder sehr unlogisch ist, dass sie ja unbedingt auch mit Haruka zusammenarbeiten wollen. *Augen verdreh*)

Charaktere:
Also, ganz ehrlich, jeder guckt und mag UtaPri doch nur wegen den Jungs, da kann mir niemand was anderes erzählen. ;D Die Story an sich ist ziemlich bescheuert und Haruka auch, aber die Jungs sind toll. :DD
Klar sind sie wieder alle auf Klischees aufgebaut, aber mich persönlich stört das jetzt nicht so und es ist einfach toll, wie wunderbar man sie miteinander shippen kann. :D
Haruka hingegen hat mich die meiste Zeit ziemlich aufgeregt. Was sollte denn ihr Rumgezögere bitte!? (SPOILER!) Es war SO offensichtlich, dass sie sich für Tokiya entschieden hätte! Immerhin war er der Grund, weshalb sie überhaupt Komponistin werden wollte! Argh!(SPOILER ENDE)
Und überhaupt ihr Rumgetue von wegen, dass sie nicht egoistisch ist und blah. (SPOILER!) Da muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir der Rektor mit seinem Test am Ende SEHR sympathisch war! (SPOILER ENDE)
Jap, der Rektor, den ich sonst die ganze Zeit auch nicht leiden konnte und einfach nur übelst nervig fand.

Zurechtbiegen:
Ich finde, bei einer solchen Geschichte darf man das durchaus tun. :P Für mich ist Haruka nämlich nicht einfach nur zurückhaltend, was die Jungs angeht, sondern entweder asexuell und aromantisch, also gar nicht so an ihnen interessiert oder eben lesbisch und steht eigentlich auf ihre Mitbewohnerin. *hehe*
Und die Jungs shippt sie selber untereinander und joa, die haben natürlich auch alle was miteinander. xD
So in etwa würde ich auch übrigens gerne eine UtaPri FF schreiben. Quasi eine neue Version, so wie es meiner Meinung nach hätte sein sollen. ;D Mal schauen, ob ich das irgendwann mal in die Tat umsetze.^^

Fazit:
Also, wenn ihr das wegen den Jungs schaut bzw. schauen wollt, dann ist alles gut. Tut das, sie sind cool. ;D Aber äh, erwartet keine allzu logische Story und Handlung. 

Ren x Masato ♥

Cuties ^-^

Tokiya x Otoya *-*

Natsuki x Shou :3

Shou ^-^
(mein Fave-Chara neben Tokiya :D)

Wunderschönes Bild <3


Samstag, 14. November 2015

14.11.2015 - Ausziehen (4)

Dear Sweet Heart.



Ich hab jetzt mein ganz eigenes Heim! \o/
Also, damit ist ein Einzimmer-Apartment in einem Studentenwohnheim gemeint, aber es ist so toll und wundervoll und ach. <3

Ich bin wirklich sehr glücklich gerade. Alles ist einfach wunderbar. :D

Am 2.11. sind meine Eltern von Bremen nach Frankfurt gekommen, um mir beim Umzug von Darmstadt nach Frankfurt zu helfen und mir noch ganz viel Zeug aus Bremen zu bringen und ganz viel neues Zeug von Ikea zu kaufen.
Das war alles ziemlich stressig, aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht. Vor allem war ich sehr froh, meine Eltern wieder zu sehen und Zeit mit ihnen verbringen zu können.
Ich find's auch sehr toll, dass, obwohl sie getrennt leben und sich ja scheiden lassen, sie sich eigentlich immer noch sehr gut verstehen. Klar streiten sie auch, aber man sieht irgendwie, dass sie sich trotzdem noch gerne haben. <3

Ich bin ihnen so dankbar für alles, was sie für mich getan haben und auch nach wie vor tun und tun werden. Wirklich, meine Eltern sind wundervoll! <3
Schon allein, dass sie mich meinen Träumen einfach so hinterher jagen lassen. Ich merke immer wieder, dass das nicht selbstverständlich ist, obwohl es mir so vorkommt, da es das für mich schon immer gewesen ist.
Selbst wenn ihnen etwas nicht so ganz passt, lassen sie mich machen und das ist toll!

Ansonsten bereue ich es nach wie vor nicht nach Frankfurt gezogen zu sein. Ich hab so tolle Menschen hier kennengelernt und meine Studiengänge gefallen mir richtig gut! Ich liebe es Japanisch zu lernen und ich mag auch meinen Hauptstudiengang, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften, kurz AVL, sehr gerne! :D
Das Einzige, was etwas doof ist, ist, dass ich Französisch lernen muss und es scheint zwar nicht allzu schwer zu sein, aber ich mag die Sprache trotzdem einfach nicht. Japanisch zum Beispiel macht mir so viel Spaß, aber Französisch ist immer so Ugh. Na ja, muss ich wohl durch.^^

Huch, das war jetzt anscheinend auch schon wieder alles? Ich dachte, mein Hirn würde da ein bisschen mehr hergeben, aber nun gut, dann eben nicht. xD

Ich bin auf jeden Fall sehr sehr glücklich mit allem gerade und hoffe, dass das auch so bleibt. Klar wird es auch immer Schwierigkeiten geben und sowas alles, aber insgesamt hoffe ich, dass Frankfurt, das Studium und die tollen, neuen Menschen in meinem Leben, mir noch eine Menge glückliche Erinnerungen bescheren werden.

Samstag, 7. November 2015

Buch: Die Bestimmung III von Veronica Roth

Dear Books.


Langweilig!
So, den Rest des Posts brauch ihr jetzt gar nicht mehr zu lesen. Das war eigentlich schon alles, was ich zu sagen hatte. :'D

Kurzbeschreibung:
Durch den Krieg haben sich die Fraktionen aufgelöst, und Tris und Four haben erfahren, dass ihr ganzes Leben eine Lüge ist: Es gibt eine Welt außerhalb ihrer Stadt, außerhalb des Zauns. Für Tris und Four steht fest, dass sie diese neue Welt erkunden wollen. Gemeinsam. Doch ihr Vorhaben stößt auf erbitterten Widerstand. Und auch ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, als die beiden erkennen müssen, dass die Lüge, die ihre Existenz bestimmt, größer ist, als sie es sich bisher vorstellen konnten. In größter Gefahr muss Tris die letzte Entscheidung treffen – und riskiert alles...

Story & Charaktere (Spoiler!):
Es passiert einfach mal die ganze Zeit so gut wie gar nichts... >.<
Fours innerer Konflikt hat mir sehr gut gefallen. Ich mag es allgemein, wie er sich entwickelt hat. Zu Anfang wirkte er wie jemand sehr selbstbewusstes und selbstsichereres und mit der Zeit ist immer mehr deutlich geworden, wie unsicher und voller Konflikte er innerlich eigentlich ist und dass diese Selbstsicherheit quasi nur eine Art Schutz davor ist und ach. <3 Jap, Four habe ich schon ziemlich lieb gewonnen im letzten Buch.
Aber zum Rest der Handlung...
Ich fand ja schon am Ende des zweiten Buchs diese ''große Offenbarung'' ziemlich enttäuschend und dachte mir nur so: Äh, ja klar muss da draußen noch irgendwas sein!? Warum zum Teufel ist da nie vorher jemand draufgekommen, mal nachzuschauen!? Ich meine?!?! Irgendjemand hätte da ganz sicher mal dran gedacht! Und auch nicht nur so beiläufig und es dann wieder vergessen, nein auch nicht durch das Gedächtnisserum! Das an sich fand ich schon ziemlich unlogisch.
Und dann, ja, der Grund, warum sie in der Stadt waren, dass das alles ein Experiment war... Joa, ist okay. Fand ich jetzt auch nicht so groß schockierend. Klar kann ich's nachvollziehen, dass es für die Charaktere dann natürlich so ist, dass ihr ganzes Leben bisher eine Lüge war. Aber na ja, für sie war es ja echt, richtig?
Aber gut, dass mit dem ''Eine fremde Macht spielt mit unseren Leben, oh Gott!'' kann ich schon verstehen, das würde mir auch nicht sonderlich gefallen. Und auch diese Diskriminierung der ''Gendefekten'' und überhaupt diese ganze Sache, perfekte Menschen zu machen, nur damit das dann scheitert und genau diese künstliche Perfektionierung dann als Defekt gesehen wird – diese Grundidee finde ich ziemlich gut.
Aber da muss ich auch wieder sagen, dass das meiner Meinung nach ziemlich doof ausgearbeitet wurde.
Denn Tris wird ja irgendwie schon so dargestellt, als wäre sie sehr perfekt, was sie laut ihren Genen ja auch ist und Four eben, als wäre er defekt, denn er trifft ja einmal eine falsche Entscheidung, was Tris natürlich vorher wusste.
Reasons why I don't like Tris: Sie ist so super klug und hat ja immer recht. *Augen verdreh*
Und oh, sie opfert sich ja am Ende für ihren Bruder aus Liebe, weil er sich ja nicht aus Liebe geopfert hätte! >__________< Ja, klar, ihn sich opfern zu lassen, wäre auch dämlich gewesen und das hätte sie sich nie verziehen, aber >________<. Ich meine, wie vorhersehbar war das bitte!? Okay, okay, ich wusste auch, dass sie sterben würde, doofer Spoiler, aber na ja, ich glaube, ich hätte mir das auch so denken können.
Weiterer komischer Plotpunkt – Four geht zu seiner Mutter und auf einmal gibt sie klein bei!?!?!?!? WTF! Das ist so unlogisch! Er hätte nicht schon vorher mit ihr reden können!? Ja, manchmal ändern sich Dinge mit der Zeit, aber !?!?! Dadurch steht Evelyns Charakter auf einmal ohne ersichtlichen Grund wieder in einem ganz anderen Licht. Ja, klar, natürlich hat sie auch Gefühle und so, aber sie wird als ziemlich kalte Person dargestellt und ohne dass irgendetwas bestimmtes passiert, ist sie das auf einmal nicht mehr. >_<
Wobei ich das schon sehr süß fand und ich mochte es auch, dass Four ihr die Wahl gelassen hat. Das fand ich sehr gut. Denn hätte er das mit dem Gedächtnisserum gemacht, wäre er auch nicht besser gewesen, als die die das Experiment überhaupt erst angefangen haben. Die Wahl lassen, ist immer besser. Das ist ja auch das, was die Story zum Teil auch vermittelt.
Ja, ansonsten... Wie unlogisch ist es bitte, dass sie da aus der Stadt kommen, aufgegabelt werden, bei den für das Experiment Verantwortlichen sind und dann laufen sie da die ganze Zeit nur rum und machen quasi nichts!? Ähhhhhhhh??? Sorry, aber normalerweise würden die doch alle möglichen Tests machen wollen und keine Ahnung, sie weiter beobachten und zum Beispiel sehen wollen, wie sie in der normalen Gesellschaft zurecht kommen! (Ohhh, ich würde das jetzt am liebsten umschreiben, hab da sogar eine Idee zu. :'D)
Mir hätte es sehr, sehr viel besser gefallen, wenn sie die Leute aus der Stadt zum Beispiel in eine andere Stadt gebracht hätten, ihnen ein bisschen geholfen hätten, sich zurecht zu finden und dann so getan hätten, als würden sie sie nicht weiter beobachten und dann tun sie es aber doch und! :o DAS wäre cool gewesen!
Und dann wäre das auch besser mit den Rebellen gekommen!
Wirklich, das war einfach nur ein weiterer Konflikt, was an sich wahrscheinlich auch so beabsichtigt war, weil mit eine Botschaft ja auch ist, dass die Menschen immer Kriege führen, aber es war so langweilig und stumpf und >.<.
Und klar musste Tris auch da wieder die Heldin spielen. -_- Nichts gegen Helden aber -______-. Man kann es auch echt übertreiben!
Ja, ich finde Tris an sich ganz cool, auch wie ihr Charakter sich entwickelt hat. Sie war ja eigentlich schon immer mutig, das konnte sie aber erst zeigen und richtig ausleben, als sie erfahren hat, dass sie unbestimmt ist und dann zu den Ferox gegangen ist.
Deshalb mag ich das erste Buch noch einigermaßen!
Aber wie selbstzerstörerisch sie dann im zweiten war und im dritten ist sie einfach nur die Heldin... >.<
Was ich wiederum ganz süß und auch ziemlich realistisch fand, ist, wie Four und sie sich immer wieder zusammengerauft haben. Man dachte immer, das wäre es jetzt mit den Beiden. Und ihre Streits fand ich teilweise ziemlich dämlich, weil sie einfach nur beide Idioten waren, aber wenn ich jetzt nochmal drüber nachdenke, ist es auch genau das, was das ganze irgendwie ziemlich realistisch gemacht hat.
Zusammen mochte ich die beiden eigentlich richtig gerne. <3
Aber die Story an sich von der Handlung her im letzten Band ist trotzdem ziemlich öde.

Ende:
Ja, nein, ich werde jetzt nicht nochmal wiederholen, was ich schon eben dazu geschrieben habe. Tris' Tod war unsinnig, Ende Aus. Ehrlich, sie hätten auch noch irgendwie einen anderen Weg finden können und >______<. Ich weiß nicht, es hat für mich einfach nicht so wirklich Sinn gemacht alles.
Four tat mir richtig leid... Er hatte es so sehr verdient, glücklich zu werden! Und wie sie beide schon an ihre Zukunft gedacht hatten! ;______; Das hat mir schon ein wenig das Herz gebrochen.
Argh und Peter! Ich weiß ja nicht recht warum, aber ab einem gewissen Punkt, besonders irgendwie im zweiten Buch und im Film, mochte ich ihn ziemlich, weil er nach seinem Vorteil gehandelt hat und demnach auch seine Meinung hin und wieder überdacht hat und ja, das hat ihn für mich einfach zu einer sehr eigenständigen Person gemacht und irgendwie gefällt mir sowas. Und dann nimmt er das Gedächtnisserum um seine schlechten Taten zu vergessen. *schnief* (Jaaa, es wird anscheinend zu meiner Angewohnheit, eigentlich unbeliebte Charaktere zu lieben. :'D)
Und das endgültige Ende, wo sie Tris' Asche verstreuen... Fand ich auch ganz süß. Aber es war mir dann fast wieder etwas zu minimalistisch?^^ Ja, sie haben den Reset bei der Organisation da durchgeführt und das hat auch irgendwie gut geklappt und? Ja, hätte man vielleicht noch mehr von beschreiben können!? Hallo, das ist doch voll interessant! Argh!

Fazit:
Na ja... Man kann es lesen, aber ich hab mich wieder eher durchgequält und fand's auch teilweise alles ziemlich vorhersehbar, also ich war nicht schockiert über irgendetwas oder so. Na ja.^^
Bildet euch am besten selbst eine Meinung, das hier ist ja nur meine. ;D

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Everything Else: Die Sache mit dem Lesen

Dear Everything Else.

Das ist irgendwie etwas schwierig und ich weiß gar nicht so genau, warum. Irgendwie nimmt alles andere sich immer mehr Zeit, sodass kaum Zeit zum Lesen bleibt und das ärgert mich ein bisschen, weil ich weiß, dass ich mir die Zeit einfach nehmen muss und das Lesen ist es auf jeden Fall wert.

Vielleicht liegt das im Moment auch irgendwie daran, dass ich nicht so besonders gute Bücher gelesen habe? Ich mag ja Dystopie-Zeug und weil das gerade in ist, hab ich die Bücher, die gerade auch verfilmt werden eben gelesen und sie nicht gemocht. Ich mag, liebe sogar Hunger Games, aber mit Divergent/Die Bestimmung und Maze Runner konnte ich jetzt nicht gaaaanz so viel anfangen, was zum Teil an den Charakteren und zum Teil an der Geschichte liegt.
Vielleicht hat mich Hunger Games da aber auch viel zu sehr in seinen Fängen und ist auch einfach zu gut, sodass die anderen beiden Reihen da gar nicht mit halten können. Ich weiß es nicht.
Auf jeden Fall war ich ziemlich unzufrieden mit diesen Büchern und hatte deshalb nicht soo die Motivation, sie zu lesen und musste mich etwas dazu zwingen, sie durchzulesen.

Wenn ich mich zwinge, dann klappt das mit dem Lesen auch. Nur macht es dann nicht so viel Spaß. Ja, wie auch, wenn die Bücher irgendwie doch recht langweilig und/oder durchschaubar sind bzw. ich das einfach ganz anders machen würde oder eine viel bessere Idee zum Beispiel fürs Ende hätte oder gespoilert wurde...
Da muss ich mich ja zwingen, weil die Motivation eben auch nicht so groß ist.

Also, wenn das die Ursache ist, muss ich da anscheinend grundlegend was ändern und das heißt: Nur noch das lesen, was mich auch wirklich interessiert!
Das, was gerade in ist, muss ja nicht unbedingt meinen Geschmack treffen, nur weil es das zu Anfang mit Twilight und Hunger Games getan hat. Und es kann auch nicht immer alles gut sein, was ich zuerst interessant finde, nur weil ich da früher irgendwie immer Glück oder ein besseres Gespür oder so hatte.
Ich muss da also mal wieder etwas kritischer werden.

Der 2. Schritt: Ich will nur noch Originale lesen. Damit meine ich, dass ich nur noch in der Original-Sprache lesen möchte. Also Bücher, die im Original in Englisch sind, will ich dann auch auf Englisch lesen und ich will dann nur noch Bücher auf Deutsch lesen, wenn sie eben im Original auf Deutsch geschrieben wurden.
Weil, wenn ich das nicht tue, werde ich immer denken, dass die Übersetzung meine Meinung (meist negativ) beeinflusst. Außerdem finde ich, dass Bücher im Original mehr ''Seele'' haben, denn es ist eben das, was der Autor selber geschrieben hat und gerade vom Englischen ins Deutsche kann man manche Dinge einfach nicht besonders gut übersetzen.

Ich bin mal gespannt, wie ich das Alles gebacken bekomme, da ich jetzt auch zu studieren anfange und da sicher auch das ein oder andere lesen muss, besonders da ich ''Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaften'' studieren werde. (Und Japanologie als Nebenfach. :D)

Aber ich habe auf jeden Fall vor, mir da mal wieder mehr Mühe zu geben und mir die Zeit zu nehmen und nicht immer nur rumzujammern, wie selten ich was lese. Ich meine, es muss doch irgendwie möglich sein, dass ich da mal mehr Selbstdisziplin lerne und das besser auf die Reihe bekomme!
Und da sich jetzt sowieso alles ändert, kann ich das ja auch ändern.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Film: Maze Runner II

Dear Movies.


Okay, wo fange ich denn mal an?
Es ist eigentlich ALLES anders, als im Buch!

Kurzbeschreibung:
Thomas (Dylan O’Brien) und seine Mitstreiter sind zwar dem Labyrinth entkommen, doch sind sie damit noch lange nicht in Sicherheit. Nachdem sie von der ominösen Organisation WCKD betrogen wurden, wartet mit der Brandwüste direkt die nächste große Herausforderung auf sie. Gemeinsam mit seinen Freunden Minho (Ki Hong Lee) und Newt (Thomas Brodie-Sangster) muss Dylan sich durch die trostlose Landschaft kämpfen – immer mit dem Ziel vor Augen, mehr über die finsteren Pläne des WCKD und seines skrupellosen Leiters Janson (Aidan Gillen) sowie den Grund für die ihnen auferlegten Prüfungen zu erfahren. Dabei treffen sie bald auf eine Gruppe Widerstandskämpfer, denen sie sich anschließen, um den zahlreichen todbringenden Gefahren zu trotzen, die das verbrannte Ödland für sie bereithält, und dessen verborgene Geheimnisse zu lüften.

Story:
Ähm, ja, hm. Es ist spannend, keine Frage. Es ist auch ganz gut. Ja, es ist wirklich recht gut. Wenn man das Buch nicht kennt, ist es ziemlich gut.
Überlebenskampf, Spannung, die Frage nach dem „Warum?“, nach dem „Wer?“ und danach welcher Weg, welche Sichtweise die Richtige ist.
Den eigentlichen Sinn des Ganzen, den Hintergrund der gesamten Geschichte haben sie schon auch im Film recht gut umgesetzt und es gibt Wendungen und Überraschungen. Die Umgebung ist eindrucksvoll und der Film ist hochwertig, das sieht man. Und ich finde auch die Schauspieler ganz gut.
Und ich mag ja auch dieses ganze Dystopie-Zeug echt gerne und da ist Maze Runner schon echt eine der richtig coolen Welten. Mir gefällt die Idee unheimlich gut und ich mag die Charaktere.
Dadurch, dass der Film so ganz anders, als das Buch ist, hatte ich schon echt Angst um die Charaktere und war das ein oder andere Mal ziemlich erschrocken.
Aber... Hm, ich bin schon sehr enttäuscht.

Vergleich zum Buch (SPOILER!):
Jaaaa...
Ich war ja gleich am Anfang sehr irritiert und saß mit zusammengezogenen Augenbrauen da. Aber na ja, dachte ich mir, es gibt ja schon immer Änderungen zum Buch und das ist ja auch vollkommen okay, also wird das schon werden. Ich habe versucht, nicht voreingenommen zu sein.
Aber verdammt! Wenn man die Bücher gelesen hat und dann in den Film geht, will man auch eine Buchverfilmung sehen! Man will Szenen wiedererkennen und man will quasi schon vorher wissen, was passiert, freudig auf die nächste Szene warten – all sowas! Man will nicht bangen müssen, um Charaktere, von denen man dachte zu wissen, was mit ihnen passieren wird! Man will sich nicht erschrecken, wenn dann doch etwas kommt, was man nicht geahnt hat!
Und verdammt nochmal, dass Alles wäre ja noch gar nicht so schlimm, aber man will nicht in dem zweiten Teil einer dreiteiligen Geschichte Dinge aus dem dritten Teil haben! DAS WILL MAN EINFACH NICHT!
Ja, man sollte die Filme losgelöst von den Büchern sehen, absolut. Ein Film ist ein ganz anderes Medium als ein Buch. Ein Film hat andere Möglichkeiten, andere Schwerpunkte und einen anderen Fokus. Das weiß ich alles. Mich stört es auch kein bisschen, wenn der in der Hinsicht etwas geändert wird, Dinge, Sichtweisen erweitert werden, Szenen abgeändert und natürlich gestrichen werden. Alles kein Ding.
Aber verändert doch nicht die ganze, verdammte Handlung! Verändert doch nicht den Ausgangspunkt, die Grundmotivation quasi aller Handlungen der Charaktere! Nehmt doch keine grundlegenden Änderungen vor! ARGH!
Sorry, aber ich bin echt ziemlich enttäuscht, was ich wirklich nicht gedacht hätte. Es ist relativ selten, dass ich wirklich arg von etwas enttäuscht bin. Divergent mag ich die Bücher zum Beispiel eher nicht und ja, der Film zum zweiten Maze Runner Teil lässt sich damit durchaus sehr gut vergleichen.
Ich finde einfach, dass die Idee bei Maze Runner so viel mehr hergeben würde und wirklich, im Vergleich zu den Büchern, macht der Film da echt einen Haufen Blödsinn, einen riesigen Haufen.
Als jemand der das Buch kennt, kann ich es natürlich nur aus dieser Sicht heraus beurteilen und vergleiche automatisch mit dem Buch und ja, vielleicht ist nur das der Grund, warum ich enttäuscht bin. Ja, ich habe einfach mehr erwartet.
Aber ich finde auch, dass Verfilmungen von Büchern dafür da sind, den Zuschauern das Buch nah zu bringen. Ja, Filme sind ein eigenständiges Medium. Aber, ich weiß nicht, wenn es eine Buchverfilmung ist, will ich auch eine Buchverfilmung sehen und nicht was quasi komplett anderes!
Die Änderungen:
Ausgangslage: So, im Buch ist es so, dass sie sich erstmal in Sicherheit wiegen, denken, sie sind gerettet. Soweit ist das ja auch im Film der Fall. Allerdings sind sie im Film gleich... ähm, ja, wo eigentlich? Auf jeden Fall in irgendeiner ANGST aka WCKD Station oder sowas in der Art. Im Buch nicht! Ja, sie wissen es auch im Film am Anfang nicht, aber hallo!?
Im Buch sind sie für sich, da sind fast keine anderen Menschen und sie sehen Cranks schon an den Fenstern! Und dann ist da statt Teresa auf einmal Aris und dadurch erfahren sie von der anderen Gruppe aus dem Labyrinth! Und dann sind da auf einmal aufgehängte Leichen und Rattenmann erzählt ihnen, was Sache ist und sie müssen durch diesen Flatrans gehen, durch die Brandwüste mit dem Auftrag, es zum sicheren Hafen zu schaffen. DAS IST DIE AUSGANGSLAGE IN DEN BÜCHERN! Und im Film ist einfach mal alles anders!
Sie sind da bei diesen Leuten, die sie gerettet haben und finden dann raus, dass sie irgendwas mit Leuten von ihnen machen und oh, ja, da war ja noch ein anderes Labyrinth. Ja, hm, ist jetzt ja nicht soo wichtig. Und oh, jetzt sollten wir hier ganz schnell abhauen, weil die uns irgendwie an Schläuche ranhängen. Ja, gut, gehen wir einfach in die Brandwüste.
DAS VERÄNDERT DIE GANZE GRUNDMOTIVATION DES FILMES!
Weiterer Verlauf: Das ist dann in etwa so – Oh, hm, ja, was machen wir denn jetzt? Ja, oh, war da nicht was mit dem Rechten Arm!? JA, DER RECHTE ARM, DER EIGENTLICH ERST IM DRITTEN BUCH VORKOMMT! Ja, gut, dann gehen wir mal den rechten Arm suchen, der irgendwie in den Bergen sein soll.
WTF! Das ist einfach so... so... platt irgendwie! Das hat für mich keine richtige Handlung! Auch wie sie dann auf Brenda und den anderen Typen da treffen, kam für mich alles total falsch. Im Buch ist es einfach so viel besser!
Und auch Thomas Beziehung zu Brenda. >.< Ich war so: WTF, du kennst dieses Mädchen doch gar nicht richtig! Klar, man sorgt sich auch um jemanden, den man gerade erst kennengelernt hat, aber!? Ja, gut sie erzählt ihm dann von ihrem Bruder blah blah. Aber diese ganzen Gefühle, die im Buch aufgekommen sind, die Angst vor den Cranks, die Angst, dass sie sich anstecken könnte und auch die Sache, dass sie ja für WCKD eigentlich arbeitet! (Wobei das, glaub ich, erst im dritten ruaskommt!?) NICHTS! Ne, stattdessen ist sie nicht einmal immun und oh Wunder, irgendein Eiweiß im Blut der Immunen gibt ihnen Zeit, ja oh.
Thomas, der Held: Ich bin mir gerade nicht ganz genau sicher, wie das im Buch war, aber ich bin mir sehr sicher, dass Thomas nicht als Quelle für den rechten Arm gedient hat! ARGH! Da machen die ihn einfach mal kurzerhand zum Helden, obwohl er eigentlich in den Büchern total die Gewissensbisse hat, weil er mal für WCKD gearbeitet hat und aus dem Grund auch sein Gedächtnis nicht wieder haben will. DAS VERÄNDERT SEINE GANZE CHARAKTERENTWICKLUNGEN, VERDAMMT!
Ach und by the way hat Theresa ihr Gedächtnis ja auch schon zurück und oh, sie wird auch gar nicht von WCKD manipulieren und nein, sie ist nicht die Anführerin der Mädchen, von denen sowieso nur zwei gezeigt werden und oh, es sind auch nur etwa fünf oder so von den Labyrinth-Jungs dabei und ja, der Rest wurde einfach mal zurückgelassen. Ja, hm.
Ach ja und die Sache mit WCKD. Ich bin mir zu fast 100% sicher, dass sie im ersten Teil ANGST genannt wurden! In den deutschen Büchern heißt die Organisation auch ANGST. So, macht ja auch Sinn, weil ''ANGST ist gut'' schon ziemlich voll klingt und na ja, im Englischen ist es eben mit WCKD. Alles schön und gut, aber bitte nennt doch nicht plötzlich einen anderen Namen! Andere Leute sind vielleicht nicht so schlau wie ich und können kombinieren, dass ANGST im Englischen wohl WCKD heißt und sie das im zweiten Buch auch so nenne, weil das teilweise irgendwo draufsteht. Ich meine, hallo, entweder oder! Grrr.
Und argh, die Tatsache, dass ANGST/WCKD das Alles mit der Brandwüste nicht macht, um sie zu beobachten, sondern sie quasi freiwillig da reingehen und das Alles. >.< Wie gesagt, die Grundmotivation! Die Ausgangssituation ist einfach so anders! D:

So viel zum Aufregen. *schüttelt mit dem Kopf*
Ich muss ehrlich sagen, dass ich nach der ersten Viertelstunde so gut wie keine Erwartungen mehr hatte und nur noch mit ausdruckslosem Gesicht da saß, weil ich so dachte: Toll, ist eh alles anders. Die Ausgangslage ist anders. Meh. Alles meh.
Na ja und bei der Meinung bin ich geblieben. Ich bin jetzt sogar auch etwas verärgert.
Ich meine, ich verstehe einfach nicht Wie und Warum man so vieles ändern muss! Für mich ergibt der Film teilweise überhaupt keinen Sinn, weil es, meiner Meinung nach, so viele Logikfehler gibt und so vieles, dass eigentlich hätte passieren sollen und passieren müssen, meiner Meinung nach, weil wegen Story, einfach nicht passiert ist.

Fazit:
Meh. Sehr großes Meh.
Ich hatte mich auf den Film gefreut. Und ja, hm, vielleicht hatte ich zu große Erwartungen. Vielleicht bin ich zu verwöhnt, weil Hunger Games zum Beispiel meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt ist und recht nah an den Büchern ist und so auch die Twilight-Reihe, von der ich ein so großer Fan war. Ja, sicher, das spielt da alles mit rein, aber ich denke doch schon, dass ich Buch und Film eigentlich recht gut voneinander trennen kann.
Aber wenn man die Grundmotivation und Charakterentwicklung so sehr verändert... Dann ist es eigentlich keine Buchverfilmung mehr für mich. Es basiert dann zwar noch irgendwie auf dem Buch, hat eine ähnliche Handlung, die Charaktere, die Idee, aber es ist nicht die Verfilmung des Buches. Wenn ich in so einen Film aber gehe, will ich eine Verfilmung des Buches sehen!
Nyaaaaaa. Na ja, schaut es euch selbst an, bildet euch eine eigene Meinung, aber wenn ihr das Buch mögt, bin ich mir sehr sicher, dass euch der Film nicht gefallen wird.

Sonntag, 4. Oktober 2015

04.10.15 - Ausziehen (3)

Dear Sweet Heart.


So, am 29.9. bin ich also in den Fernbus gestiegen und nach Frankfurt gefahren und von dort aus dann nochmal nach Darmstadt, wo ich jetzt bis zum November in einer Zweier-WG wohne. Bye bye Familie. Bye bye mein Kuschelkater (der sich meist nicht unbedingt kuscheln lässt).

Die Herfahrt im Fernbus war entspannt. Hat auch keiner was gesagt, weil mein Koffer ja eigentlich zu groß war und so. Sind auch nicht viele Leute gefahren an dem Tag, also hatte ich ganz bequem zwei Plätze für mich.
Und hab irgendwie 7 kleine Videos mit dem Handy für Snapchat gemacht, wie ich die vorbeiziehende Landschaft filme!? (Also manchmal verstört mich mein Youtube-Ich ja ein wenig. o.O Ich hab nämlich auch danach dann noch eine ganze Reihe Videos zum Umzug gemacht, warum auch immer.)
Aber ansonsten war die Fahrt dann von Frankfurt nach Darmstadt und da vom Hauptbahnhof noch zur Wohnung ziemlich anstrengend. Meine große Tasche war zwar zum Ziehen, ich hatte aber noch meine Laptop-Tasche, eine kleinere Tasche und einen Beutel mit Kuscheltieren dabei und wäre fast gestorben.
Das war nicht so schön und so werde ich ganz sicher nicht wieder umziehen!

Aber na ja, ansonsten ist das Zimmer auf jeden Fall okay. Ist ja auch nur für einen Monat. Und mein Mitbewohner ist sehr nett und wir begegnen uns fast nie in der Wohnung, was ich sehr gut finde. (Ich unsoziales Wesen. :'D)

Die ersten Uni-Veranstaltungen waren schon, bisher nur zu meinem Nebenfach Japanologie, aber ich glaube, dass ist auch ganz gut so, dass das zuerst war.
Denn Japanologie studieren nur Freaks, die Animes lieben und das ist so toll. :DD Ich wollte ja schon lange mehr solche Leute kennen lernen und jetzt hab ich einen ganzen, großen Haufen. \o/ Und die sind auch alle wunderbar nett. :)

Einkaufen ist anstrengend und ich bin so vergesslich, dass mir immer noch irgendwas fehlt... Aber na ja, man kann ja dann einfach nochmal gehen, auch wenn das etwas doof ist, weil hier, wo ich jetzt wohne, nicht direkt ein Supermarkt ist, muss ich ein kleines Stückchen mit dem Bus fahren.^^
Aber ansonsten sind die Shoppingstraßen von Darmstadt nicht weit weg und mit dem Bus kommt man überall gut hin.

Ich vermisse sehr unseren Kater. Klar vermisse ich auch meine Familie. Aber sobald ich an den Kater denke, kommen mir die Tränen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich ihn so sehr vermissen würde. Haustiere sind schon was ganz besonderes, vor allem Katzen. Ach. <3 (Ja, ich weine jetzt schon wieder, wie vorhin nach dem Skypen mit meiner Mutter und meiner Schwester, die dann auch noch den Laptop zum Kater getragen hat...)

Sonst geht es mir ziemlich wunderbar. Noch hat die Uni ja nicht richtig angefangen, mal schauen, wie es dann noch so wird. Aber da ziehe ich dann ja auch schon fast wieder um.
Der eine Monat wird ziemlich schnell umgehen, denke ich und joa, dann hab ich quasi meine eigenen, kleinen vier Wände in meinem Appartement im Studentenwohnheim und muss mich dann nochmal neu in Frankfurt zurecht finden. ;D
Ich bin sehr gespannt, wie das sich noch so alles weiter entwickelt.