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Freitag, 26. Januar 2018

TV Show: Stranger Things 2

Dear TV Show.

Oh, huch, das ist jetzt ja auch schon wieder eine Weile her. o.o Na ja, es ist nie zu spät. Oder so.

Genre: Drama, Fantasy, Horror
Länge: 8 Episoden je 51 Minuten (Staffel 1) ~ Mein Kommentar
+ 9 Episoden je 51 Minuten (Staffel 2)
(+ Staffel 3 demnächst)
Jahr: 2016 -
Kurzbeschreibung: When a young boy disappears, his mother, a police chief, and his friends, must confront terrifying forces in order to get him back.

Story: So, mal schauen, woran ich mich noch alles erinnern kann. Ganz so lange ist es ja nun auch wieder nicht her, je nachdem wie man es sieht. Damals, während des Schauens und auch direkt danach, gab es auf jeden Fall so einiges, was ich zu der zweiten Staffel der Serie sagen wollte.
Ich fange mal einfach hiermit an: Die zweite Staffel ist definitiv eine tolle Fortsetzung zur ersten. Auch wenn das meiste von ''dem Geheimnis'' aus der 1. Staffel, also allem was das Mysteriöse und Spannende in der ersten Staffel ausgemacht hat, in eben dieser auch
bereits aufgeklärt wird, schafft die zweite Staffel es definitiv neue Mysterien zu kreieren, Spannung aufzubauen und das Ganze auf einen Höhepunkt zu bringen und auf ziemlich epische Art aufzulösen.
Ich mag nach wie vor das ganze Setting und den Retro-Stil der Serie sehr, da es einfach wunderbar zu der ganzen Thematik passt und für diese besondere Atmosphäre sorgt.
Was die 2. Staffel am meisten von der 1. unterscheidet, ist die Dynamik, die in der zweiten Staffel sowohl was das Storytelling als auch die Beziehungen der Charaktere betrifft, ganz anders ist. Das ist nicht sofort etwas negatives und in diesem Fall denke ich, dass es der Serie sogar die Frische und die Möglichkeit, überhaupt sinnvoll fortgesetzt zu werden, gibt. Im Gegensatz zu dem doch recht starken Gruppending der Kinder in der ersten Staffel, sind hier nun alle Charaktere und Beziehungen etwas aufgespaltener, wodurch Einblicke in andere Charaktereigenschaften gegeben werden können und einzelne Beziehungen und Teile der Geschichte etwas mehr Gewicht bekommen.
Natürlich macht das die Serie insgesamt ein wenig chaotischer und unübersichtlicher, da man sich auf mehrere Handlungsstränge konzentrieren muss. Aber alle Handlungsstränge hängen irgendwie zusammen und führen auch am Ende wieder zusammen, von daher finde ich es ganz gut gelungen.
Auch die Geschichte an sich bleibt interessant und wirkt nicht aufgesetzt oder erzwungen. Alles fügt sich als sinnvolle Fortsetzung zusammen und ist spannend anzusehen.

Charaktere: Wie schon erwähnt wird hier einiges mehr an verschiedensten Einblicken in die Charaktere gewährt. Eleven macht einiges an Charakterentwicklung durch. Steve findet etwas Neues über sich heraus und bekommt quasi eine neue Stellung, eine neue Rolle in Bezug zu den anderen Charakteren. Was ich so von den neuen Charakteren aka Max und Billy halten soll... Da war ich lange die neun Folgen hindurch ziemlich gespalten. Aber an sich passen auch sie gut in die Serie und fügen sich als neue Elemente ganz gut ein.
So viel ist also auch in der zweiten Staffel natürlich um die eigentliche Story geht, genauso viel geht es auch um die Charaktere, ihre Beziehungen zueinander und die Frage, wer sie denn eigentlich genau sind und sein wollen. Besonders letzteres finde ich ziemlich toll in die ganze Geschichte eingearbeitet und gut behandelt, ohne dass es zu aufdringlich ist oder seltsam wirkt.
Es passiert auch einiges zwischen den Charakteren, das man sich schon erhofft hat und überhaupt harmonieren die Charaktere auch alle schön miteinander und ach, es macht einfach Spaß, mitzuverfolgen, wie sie die ganze Sache und ihre Leben meistern.

Fazit: Was soll ich sagen? Schaut euch die zweite Staffel definitiv an, wenn euch die erste gefallen hat. Ja, es ist etwas anders, was die ganze Dynamik der Erzählweise und die Dynamik der Charakterbeziehungen betrifft, aber das gibt die Chance, viel Neues über die einzelnen Charaktere zu lernen, während die Geschichte ähnlich spannend wie in der ersten Staffel voranschreitet.
Meiner Meinung nach ist die zweite Stranger Things Staffel auf jeden Fall gut gelungen und eine würdige Fortsetzung zur ersten.

Mittwoch, 5. April 2017

TV Show: Stranger Things

Dear TV Shows.


Ja, ich habe es auch tatsächlich mal geschafft, eine neuere Serie zu schauen! Nachdem ich vor Stranger Things mit Harper's Island ja doch eine recht alte geschaut habe und momentan beim Anfang der fünften Staffel von Pretty Little Liars bin. Na ja, gut, an sich kann man Serien ja immer, ganz unabhängig vom Alter, schauen, aber neuere Serien sind eben die, über die meist geredet wird.

Genre: Drama, Fantasy, Horror
Jahr: 2016
Länge: Staffel 1: 8 Folgen je 55 Minuten (Staffel 2: im Oktober)
Kurzbeschreibung: When a young boy disappears, his mother, a police chief, and his friends must confront terrifying forces in order to get him back.
Als ein kleiner Junge verschwindet, müssen seine Mutter, ein Polizeichef und seine Freunde schrecklichen Kräften gegenübertreten, um ihn zurückzubekommen.

Story: Ich bin erwartungs- und spoilerfrei an die Serie rangegangen. Das Einzige, was ich wusste, war, dass Kinder eine Hauptrolle spielen und dass es um etwas Übernatürliches, Mysteriöses, Science-Fictionmäßiges geht. Und irgendwie hatte ich genau darauf wirklich Luft und da die Serie nicht ganz so viele Folgen hat bisher, es ist ja eine zweite Staffel angekündigt, war ich recht zuversichtlich, die Serie auch auf jeden Fall fertig zu schauen, da ich sonst doch recht launisch manchmal bei sowas bin, wobei ich momentan doch recht aktiv und viel Serien schaue, für meine Verhältnisse auf jeden Fall.
So, jetzt mal richtig zur Serie und Story und so: Sie hat mich wirklich sehr gepackt! Ich war schon im ersten Augenblick mit dem ganzen Stil, dem Setting und der Zeit, in der die Geschichte spielt, verliebt. Schon allein aus dem Grund, weil es mal etwas ganz anderes war und dadurch irgendwie weniger aufgesetzt wirkt, was eigentlich recht unlogisch und widersprüchlich ist, weil die Serie ja quasi eine bereits vergangene Zeit nur darstellt, imitiert sozusagen und demnach eine Serie 'natürlicher' wirken sollte, wenn sie in der heutigen Zeit spielt.
Aber ich weiß nicht, vielleicht ist es auch schlicht der Charme, den die Serie dadurch bekommt, der mir sehr gefällt und eben genau, dass es nicht in der heutigen Zeit spielt. Dieses Retrofeeling die ganze Zeit über hat echt was.
Vor allem auch die ganzen Popkulturreferencen von wegen Star Wars und so weiter, was ja auch in der Zeit schon gab, fand ich auch sehr cool, da ich, obwohl ich nicht ganz in diese Science-Fiktion Nerd Richtung gehe, doch recht viele Anspielungen verstehe und Namen kenne.
Bei der Handlung hat mir der ganze Aufbau, die Entwicklung wieder sehr gefallen. Zunächst wurden die Charaktere mehr oder weniger eingeführt und langsam sind dann immer mehr merkwürdige Dinge passiert, die die Charaktere dazu getrieben haben, zu reagieren, damit umzugehen.
Dabei fand ich es besonders cool, wie vieles sehr lange im Dunkeln blieb und nur nach und nach ans Licht kam, was denn eigentlich genau los ist. Vom Timing her ist das wirklich sehr gut gemacht. Es lässt einen Miträtseln und Theorien aufstellen. Es verrät nicht zu viel, sondern Häppchen über die Zeit, die die Spannung aufrecht erhalten.
Und was am Ende dahintersteckte und wie es aufgelöst wurde, hat mir auch echt gut gefallen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es auch zu einer meiner Vermutungen gehörte, mehr oder weniger.
Was die Serie auch geschafft hat: Quasi alle Fragen zu beantworten und trotzdem welche offen zu lassen, insgesamt Dinge offen zu lassen, aber doch auf gewisse Weise abzuschließen. Das muss man erstmal hinbekommen.
Mir hat es auch sehr gefallen, dass die Kinder zwar irgendwie schon mehr oder weniger die Hauptrollen eingenommen habe, es aber auch Teenie-Drama gab und die Erwachsenen ebenso ihren Part haben und wie sich diese Handlungsstränge über die Zeit zusammengefügt haben.

Charaktere: Die wachsen einem wirklich recht schnell ans Herz und es mag wieder viel an dem Charme der Zeit liegen, in der es spielt, aber ähnlich wie das Setting und die Handlung wirkten auch die Charaktere nicht aufgesetzt oder erzwungen, ebenso wenig ihre Entwicklung.
Natürlich sind auch hier wieder Klischees vertreten, aber nicht auf eine negative oder nervige Weise, sondern so wie sie vertreten sein sollten – zunächst scheinen es fast bloß diese Klischees zu sein, aber mit der Zeit wird klar, dass so viel mehr dahintersteckt und wie das genau gezeigt wird, finde ich wirklich gut gemacht.
Sowieso auch die Art wie die Probleme der Charaktere dargestellt werden, wie vieles erst über die Zeit klar wird, ohne vorher als nervige, ungeklärte Sache dazustehen, hat mir sehr gefallen.
Und auch einfach die Charaktere an sich. Vor allem für die ''Außenseiter-Nerds'' habe ich schon eine ziemliche Schwäche und auch die Teenies sind recht interessant und es ist sehr cool mitzuerleben, wie und was sich da so entwickelt.
Das Gleiche gilt für die Erwachsenen und wie sie mit ihren Problemen umgehen, was es aus ihnen macht oder gemacht hat. Auch das kommt alles sehr authentisch rüber.

Fazit: Ich glaube, das ist es, was sich im Großen und Ganzen über die Serie sagen lässt – es kommt alles sehr authentisch rüber. Und es bleibt die ganze Zeit über spannend, weil es sehr viel Spaß macht mit zu rätseln und Vermutungen aufzustellen, was denn nun hinter allem, was passiert, steckt. Das Timing der Serie ist wirklich gut, weil über die Zeit Stücke verraten werden und die Handlungsstränge erst gegen Ende zusammengeführt werden. Auch die Charaktere und deren Entwicklung und die Entwicklung der Beziehungen kommen sehr gut rüber und es wirkt einfach alles sehr stimmig.
Die Atmosphäre der Serie ist es, was sie zu etwas Besonderem macht und wie all diese guten Elemente ineinandergreifen. Auf jeden Fall eine Serie, die sich sehr lohnt anzuschauen, wenn einen Sciene-Fiction/Mystery-Stuff interessiert und man gerne miträtselt.